Duisburger Paddelpiraten paddeln auf der Erft

Junge Paddelpiraten nach einer Woche fit für Erft-Tour

Gegen Ende der Sommerferien hatte der Kanusportverein Duisburg-Wedau zu zwei einwöchigen Piratencamps auf sein Bootshausgelände eingeladen. Insgesamt 20 Kinder waren der Einladung gefolgt und lernten im Verlauf einer Woche mit dem Slalomboot auf dem Wasser klarzukommen. Auch die abschließende Fahrt auf der Erft bestanden sie mit Erfolg.

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Von den sechs bis zwölf Jahre alten Paddelpiraten, die an den beiden Camps teilnahmen, hatten einige zwar schon ein paar Erfahrungen im Boot gesammelt, rund die Hälfte jedoch saß noch nie im Boot, von daher war neben allerlei Spielen an Land zunächst fleißiges Üben angesagt. So ging es jeden Tag auf den Wambachsee um zu lernen, wie man vernünftig geradeaus paddelt, kontrollierte Kurven hinbekommt und wenn nötig unter Wasser aussteigt. Auch das Paddeln mit Spritzdecke gehörte zur Vorbereitung auf die Abschlusstour auf der Erft. Und hatte es doch einmal etwas zu stark geregnet wie in der ersten Woche, dann wurde halt am Laptop „theoretisch“ gepaddelt. „Den Kids hat das total viel Spaß gemacht, selbst Dinge wie gemeinsam Essen vorbereiten, anschließend Spülen oder auch Boote verladen klappten reibungslos. Die Teilnehmer haben sich untereinander auch gut verstanden“, berichtete Betreuerin Aliena, die gemeinsam mit Maresa die jungen Paddelpiraten „im Zaum“ hielt.

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Sehr zufrieden zeigte sie sich auch mit deren Fortschritten im Boot: „Das Paddeln haben alle gut hinbekommen, selbst die Neulinge konnten gut mithalten.“ Auch die abschließende, größte Herausforderung des Piratencamps – die Paddeltour auf der Erft – bewältigten sie weitgehend erfolgreich. „In der ersten Woche hatten wir einen einzigen Schwimmer, in der zweiten Woche auf der Erft drei oder vier. Insgesamt aber lief es ganz gut.“ Auf jeden Fall hätten die beiden Piratencamps bei den Kids Interesse für den Kanusport geweckt, davon ist Aliena überzeugt. Einige hätten auch schon gefragt, wann das nächste Vereinstraining stattfindet. „Ich denke, dass der oder die eine oder andere dabei ist, wenn in der kommenden Woche das Schülertraining beim KSV Duisburg-Wedau nach den Ferien wieder beginnt“, so Aliena.

Viel Spaß mit den Paddelpiraten bei den Freien Kanufahrern in Marl

Piratenstimmung am Wesel-Datteln-Kanal

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Beim Piratenwochenende der Freien Kanufahrer Marl am 19./20. August sollte alles so echt sein wie nur möglich: Der Verein hatte extra ein „Piratenlabor“ eingerichtet, die Betreuer waren in ein vom letzten Kanuball hervorgekramtes Piraten-Outfit geschlüpft und von einem Stützpfosten vor der Bootshalle grüßte Skelett „Karl“ mit einem Säbel in der knöchernen Hand. Die 18 erwartungsvollen Kids, die der Einladung des Vereins zum Piratenwochenende gefolgt waren, ließen sich dadurch nicht bange machen, im Gegenteil, sie hatten Spaß an dem tollen Programm, das sich die Vereinsjugend für sie ausgedacht hatte.

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Dabei stand neben einem Kennenlern-Spiel und einem kleinen Staffelwettbewerb an Land zunächst natürlich das Paddeln im Vordergrund. Jeder wollte in der Gruppe sein, die zuerst aufs Wasser ging. Für die meisten der sechs- bis dreizehnjährigen jungen Piraten war es die erste Erfahrung mit Kajak und Paddel. Dafür klappte es bei fast allen nach einigen Hinweisen der Betreuer vom Verein bereits erstaunlich gut, manche bewegten sich gar im Boot, als wären sie schon wochenlang dabei. Von den Mädchen meinte Merle (8) danach: „Es war zwar etwas gruselig, aber es hat Spaß gemacht.“ Auch ihre Freundin Kira (10) hatte die Begeisterung gepackt: „Das ist voll cool, Kanu fahren.“ Ganz lässig betrachtete Joel (9) die ganze Sache: „Ich bin schon mal in Holland mit meinen Eltern gepaddelt. Das ist gar nicht so schwer, auch heute hat es gut geklappt.“ Nach einer zünftigen Stärkung mit einem leckeren Piratensüppchen von Smutje Annette wartete am Samstagnachmittag dann eine Schnitzeljagd auf die Teilnehmer, bei der es bestimmte Aufgaben zu lösen galt, die dann wiederum wie ein Puzzle zusammengesetzt werden mussten und so letztlich den Weg zu einer Schatzkiste wiesen. Die Kinder waren mit Eifer dabei und natürlich fanden sie den Piratenschatz und wurden mit Goldtalern sowie anderen Süßigkeiten und kleinen Piraten-Utensilien belohnt.

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Beim anschließenden Grillabend gab's dann einen regen Austausch über die schon erlebten Piratenabenteuer, bevor es mit Einbruch der Dämmerung in zwei Canadiern erneut auf geheimnisvolle Fahrt zur Schleuse Dorsten ging. Wieder zurück am Bootshaus wartete noch ein Lagerfeuer inklusive Stockbrotbacken auf die Kids. Ein älterer Vereinskamerad, genannt „Der Schwager“, kam hinzu und erzählte noch eine spannend gruselige Geschichte, bei der einige der jungen Paddelpiraten ein bisschen näher aneinanderrückten um sich gegenseitig zu beschützen. Danach packte die Müdigkeit die Kids und ließ sie auf ihre Nachtlager sinken, wo sie sogleich sanft entschlummerten.

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Am nächsten Morgen durften die jungen Paddelpiraten sich nach einem ausgiebigen Frühstück noch einmal in den Kajaks austoben. Zum Abschluss hatten sich die Betreuer von den Freien Kanufahrern Marl ein besonderes Bonbon ausgedacht: Im Rettungsboot der DLRG konnten die Kids mit Karacho über den Kanal flitzen. Stolz berichteten sie nach der Abschiedsmahlzeit mit Bockwurst und Brötchen ihren Eltern von den Erlebnissen des Wochenendes.
Drei von ihnen erklärten dabei sogleich, sie möchten sich gern den Kindern und Jugendlichen der Freien Kanufahrer Marl anschließen. Einige weitere äußerten Interesse an einem vom Verein angebotenen Piratenlehrgang am 2. September, um danach möglicherweise ebenfalls dem Verein beizutreten.
Aber nicht nur die Paddelpiraten, auch Catrin, René, Felix, Annette, Niklas, Jan Frederik, Anna-Lena, Hanna, Tom, Jörg, Martin, Frank und all die anderen Helfer und Betreuer von den Freien Kanufahrern hatten ihren Spaß an dem Wochenende. „Unsere Jugendlichen waren begeistert das zu machen“, meinte Jugendleiter Frank Schniedenharn und zeigte sich überzeugt, dass das Piraten-Event der Nachwuchswerbung im Verein nützt und von daher keine Eintagsfliege bleiben wird. „Wir werden das sicher nochmal wiederholen“, so Frank Schniedenharn.

Viele tolle Bilder vom Wochenende gibt es auf der Seite der Freien Kanufahrer Marl.

 

Paddelpiraten-Kampagne zu Besuch in Rheine

Junge Paddelpiraten zeigten auf der Ems in Rheine Flagge

Am letzten Juliwochenende verwandelte sich das Vereinsgelände des Kanu-Clubs Rheine 1950 am Kettelerufer in eine Zeltkolonie – rund 20 junge Paddelpiraten hatten für eineinhalb Tage ihr Lager aufgeschlagen und blickten gespannt dem mit viel Akribie vom Verein erarbeiteten Programm entgegen. Jugendwartin Jennifer Sobiech und ihre Mitstreiter hatten sich wahrlich einiges einfallen lassen.

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Nachdem die Zelte aufgebaut und Kids und Betreuer sich bei einem Kennenlern-Spiel „gefunden“ hatten, durften sich Erstere sogleich auch schon mal als Paddelpiraten versuchen. Angeleitet von den KCR-Paddlern Jenni, Claudia, Manuela, Mareike, Karsten, Joshua, Frank und Mike galt es, sich mit Paddel und Boot vertraut zu machen. Aufgeteilt in zwei Piratenteams, kam es anschließend bei einem Wettspiel darauf an, wer am schnellsten die Schwimmwesten anlegen, das Paddel schnappen, in den Canadier springen und zu einem Boot auf der Ems paddeln konnte. Dort musste ein Tennisball an Bord genommen und das Ganze wieder retour absolviert werden. Am schnellsten schaffte dies das Team Captain Hook von Mareike, gewonnen aber haben am Ende alle, Verlierer gab es nicht und so durften sich auch alle einen kleinen Preis aussuchen.

foto piraten rheine totaleBei so viel Action verging rasch die Zeit und bald signalisierten die ersten hungrigen Mägen, es ist Zeit, das gemeinsame Abendessen vorzubereiten. Und dazu gehörte ganz piratenmäßig auch ein zünftiges Lagerfeuer. Damit aber war der erste Piratentag noch nicht zu Ende. Mit hereinbrechender Dämmerung begaben sich die jungen Paddelpiraten mit ihren Betreuern erneut in die Wandercanadier und nahmen Kurs Richtung Innenstadt, wo durch das Emsfestival allerlei Trubel herrschte. Die Paddelpiraten legten sich an der schwimmenden Musikbühne „auf die Lauer“ und lauschten eine Weile dem Geschehen, bis es auf der Ems wieder zurück zum Piratencamp beim Verein ging. Dort sanken die meisten todmüde in ihre Schlafsäcke, einige aber – so wurde berichtet – tauschten noch lange tuschelnd ihre aufregenden Erlebnisse vom Tag aus.

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Ausgeschlafen und gestärkt durch ein ausgiebiges Frühstück hielt der Sonntag ein weiteres Highlight bereit. In zwei Großcanadiern begaben sich die Piraten auf Schatzsuche. Zunächst galt es beim Paddeln sowohl flussauf- als auch flussabwärts aufmerksam die Gegend zu beobachten, um danach verschiedene Fragen beantworten zu können. Nur so sollte sich der Zahlencode einer Schatzkiste knacken lassen, die es noch zu finden galt. Zwei Stunden Paddeln auf der Ems – und das zum Teil bei Gegenwind – hatten die Kräfte der jungen Paddelpiraten ganz schön strapaziert, aber so lange die Schatzkiste nicht gefunden war, wollte niemand aufgeben. Umso größer war das Strahlen in den Gesichtern, als der Schatz schließlich ausfindig gemacht und auch der Zahlencode geknackt werden konnte. Erfreut über die Kleinigkeiten, die die Schatzkiste für jeden Piraten enthielt, ging ein abenteuer- und erlebnisreiches Wochenende für die Kids zu Ende, gerade noch pünktlich, bevor der Regen auch das Kettelerufer in Rheine nicht länger verschonte. Jugendwartin Jennifer Sobiech konstatierte überaus zufrieden, alle seien so was von begeistert gewesen, dass sie am liebsten gleich noch einmal ein Piratenwochende mitmachen wollten. So dürften einige der Kids demnächst wohl zum Paddeln beim KC Rheine aufkreuzen. Die jüngsten Piraten, die Zwillinge Max und Ben (7), haben sich mit ihren Eltern gar schon für die Familiengruppe des Vereins angemeldet.

Zwei Tage Paddelpiratenspaß beim KCH Marl

Paddelpiraten sorgten beim Kanuclub Hamm/Marl für Action

Bei schönstem Sommerwetter blickten am vergangenen Samstag pünktlich um 10 Uhr am Bootshaus des Kanuclub Hamm-Marl e.V. in Haltern am See neun Kinder im Alter von sieben bis zehn erwartungsvoll dem Piraten-Wochenende entgegen, zu dem der Verein eingeladen hatte.

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Anfangs noch etwas schüchtern, legte sich dies nach der Begrüßung durch Jugendwartin Laura Heuver und einer Kennenlern-Runde nach dem Muster „ich packe meinen Koffer...“ recht schnell und beim Abspielen des Piraten-Songs der Kölner Band Kasalla trauten sich schon die ersten den Refrain mitzusingen. Ausgestattet mit Piraten-Kopftuch und eingewiesen in die richtige Handhabung von Paddel und Boot konnte es dann losgehen.

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Mit Hilfe der „Piratenbetreuer“ Lars, 2x Leonie und Sarah aus dem Verein stiegen die Kids in die Einer-Wanderkajaks und versuchten sich mit ersten Paddelschlägen auf dem Wesel-Datteln-Kanal. Dies klappte eingedenk der Tatsache, dass nahezu alle noch nie mit Boot und Paddel zu tun hatten, erstaunlich gut. Bald hatten die jungen Piraten den Bogen 'raus und schipperten fleißig über den Kanal. Lars und seine Mitstreiterinnen hatten sich für die Kids einige Spiele und Übungen ausgedacht, die auf viel Begeisterung stießen. Ob es das Päckchen bilden und Plätze tauschen mit Klettern über die Boote war oder der Versuch, im Boot aufzustehen, die Kinder hatten einen Mordsspaß, besonders bei der einen oder anderen kleinen Wasserschlacht zwischendurch. Dass es dabei hin und wieder auch schon mal eine Kenterung gab, tat dem Ganzen keinen Abbruch. So verging der Vormittag wie im Fluge und es wurde für die Paddelpiraten Zeit, sich mit einer zünftigen Nudelmahlzeit samt Obst und Gemüse für neue Action zu stärken.

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Die Mittagspause bot zudem Gelegenheit, schon mal erste Piraten-Erfahrungen auszutauschen. So fand Thilo (10) „das freie Paddeln und Nassspritzen der anderen“ besonders cool, Fabian (8) hatte Spaß daran, „viermal gekentert zu sein“ und Hendrik (10) freute sich schon auf das angekündigte „Schnellpaddeln“. Selbst die Betreuer zeigten sich begeistert: „Das hat voll Spaß gemacht, wir hatten für den Vormittag gar nicht so viel geplant, aber die Kids haben sich sehr geschickt angestellt“, meinte Leonie und Laura, die Organisatorin des Piraten-Wochenendes, stellte fest: „So viele Kinder hatte ich noch nie auf dem Wasser.“ Von Müdigkeit war bei den Kids in der Mittagspause jedenfalls nichts zu spüren, selbst die Jüngste, Marit (7), versicherte keck „ich bin noch fit“. Und so ging es auch am Nachmittag mit weiteren Spielen und reichlich Action auf dem Wasser weiter – die Begeisterung ließ keinen Deut nach.

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So kamen die Kids auch am Sonntag gespannt auf weitere Piraten-Erlebnisse wieder. Auf dem Programm stand diesmal eine Wettfahrt im Mannschaftscanadier zur Schleuse Flaesheim und zurück mit Pausen-Picknick an der Schleuse. Ziemlich kühn wollten die jungen Piraten bei dieser Fahrt nicht aufgeteilt auf zwei Boote zusammen mit den Erwachsenen paddeln, sondern im „eigenen Piratenboot“ mit erwachsenem Steuermann „in See“ stechen. Gesagt – getan und zur Verblüffung aller waren sie auch als erste an der Schleuse. Dass nicht wie am Tag zuvor die Sonne schien, sondern der Regengott sein Zepter schwang, schien niemanden wirklich zu stören. Bei der Rückfahrt zum Bootshaus erreichte diesmal der Canadier mit den Erwachsenen als erster das Ziel, was bei den jungen Piraten den Verdacht auf „Schummelei“ aufkommen ließ. Da dies nicht ganz geklärt werden konnte, mündete die Sache schließlich in eine exzessive Wasserschlacht, die zwar auch keine Klarheit, dafür aber eine Menge Spaß brachte.
Anschließend konnten sich die Kids noch auf dem SUP-Board versuchen, bevor das Piraten-Wochenende mit einem Lagerfeuer, Marshmallows und Stockbrot zu Ende ging. Wie Laura Heuver berichtete, habe es den Kindern derart viel Spaß gemacht, dass die meisten gar nicht nach Hause wollten. Der Verein hat sie nun erneut eingeladen – zu einem Piraten-Lehrgang am 3. September. So wie es am vergangenen Wochenende aussah, wird dann wohl erneut reichlich Action am Bootshaus des KC Hamm/Marl sein.

An diesem Wochenende sind wieder junge Paddelpiraten unterwegs – diesmal auf der Ems beim Kanu-Club Rheine 1950 e.V.

Text u. Fotos: H.-P. Wagner

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Paddelpiraten waren in Essen und Duisburg unterwegs

Paddelpiraten erfolgreich auf Schatzsuche

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Am vergangenen Wochenende waren wieder junge Paddelpiraten unterwegs – auf der Ruhr kurz vor dem Baldeneysee in Essen beim Kanu Klub Zugvogel und in Duisburg auf dem Wambachsee beim Kanusportverein Duisburg-Wedau.
In Essen wartete sogar eine echte Schatzsuche auf die unternehmungslustigen Kids. Stilecht ausgestattet mit einem Piratentuch um den Kopf, begaben sie sich nach einer ausführlichen Einstimmung unter Leitung der „kleinen und der großen Heike“ auf einen Paddeltrip im Canadier. Dabei stießen sie auf eine geheimnisvolle Flaschenpost, in der ein gewisser Kapitän Flitschauge berichtete, dass er nach erfolgreicher Kaperfahrt gestrandet und sein Schiff gesunken sei, er einen Teil der Beute aber habe retten können. Nach vielen nächtlichen Wanderungen habe er sie schließlich an einer alten Mühle versteckt. Und er gab sogar an, wo der Schatz zu finden sei, denn an der Stelle stand auf den Steinen am Ufer eine Zahl: 38,4.

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Mit einem solch vielversprechenden Tipp begaben sich die Kids nach einer kleinen Stärkung mit Kuchen und Cola sogleich ein zweites Mal auf Canadier-Tour und auf die Suche nach dem mysteriösen Schatz – und sie wurden tatsächlich fündig! Die Schatztruhe enthielt für jeden einige Goldstücke und weitere Piratenutensilien. So hatte sich der Nachmittag beim Kanu Klub Zugvogel schon mal gelohnt. Daran war aber nicht nur der gefundene Piratenschatz „schuld“ – es hätte ihnen viel Spaß gemacht, bekundeten die Paddelpiraten schon nach der ersten Canadier-Tour, noch bevor sie den Schatz überhaupt gefunden hatten. Auch diverse Spiele an Land trugen dazu bei, dass die jungen Paddelpiraten um ein tolles Erlebnis reicher das Gelände des Kanu Klubs verließen und womöglich schon bald den Weg erneut dorthin finden.

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Bei schönstem Sommerwetter erlebten auch auf dem Wambachsee beim KSV Duisburg-Wedau zehn junge Paddelpiraten einen unvergesslichen Piraten-Tag unter der Leitung der beiden Betreuerinnen Maresa und Aliena. Die ersten erfolgreichen Paddelversuche sowie allerlei Spiele ließen die Zeit wie im Fluge vergehen und so fanden es die Kids schon etwas schade, als der Tag beim KSV vorüber war. Es habe ihnen sehr gut gefallen, meinten sie unisono beim Abschied und Schülerwart Benny Stein konnte ähnliches später per E-Mail auch von Eltern vernehmen. Jedenfalls ließen die meisten der jungen Paddelpiraten erkennen, dass gern wiederkommen möchten.

Paddelpiraten-Kampagne auf Tour durch NRW

Paddel-Piraten in Wesel auf Schatzsuche

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Mit Piraten-Fahrten kennt sich der WSV „Glückauf“ Walsum recht gut aus, nicht zum ersten Mal fand Mitte Juni dieses Jahr eine solche statt. Und doch ist es auch für erfahrene „Piratenkapitäne“ wie WSV-Jugendwart Frank Rucks und seine Vereinskollegen immer wieder eine spannende Sache.
„Es kommen ja immer wieder neue Leute, die voller Neugier mit uns auf Tour gehen und gespannt sind, was sie dabei wohl erwartet“, sagt Frank Rucks. Auch in diesem Jahr nahmen acht von den 14 Kindern unter den insgesamt 38 Teilnehmern das Abenteuer als Neulinge in Angriff. Auch fünf von den begleitenden Erwachsenen hatten bislang mit Kanufahren nicht viel am Hut. Für sie gab’s zunächst eine kurze Einführung in die bis dahin fremde Materie. Spätestens bei dem Hinweis, dass in Wesel ein Schatz versteckt sei, den es zu finden galt, war die Abenteuerlust bei allen Neulingen geweckt.

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Nun findet sich in den von den WSV-Piraten belagerten Gewässern ein Schatz nicht mal eben so nebenbei. Auch in Wesel nicht. Und so musste zunächst bei der einen oder anderen wilden Wasserschlacht erstmal Mut bewiesen werden. Nach erfolgreicher Schlacht wurde der Schatz schließlich gefunden und die Begeisterung erreichte ihren Höhepunkt.

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Jeder der Piraten-Neulinge erhielt dann auch noch ein paar Utensilien und nach der Rückkehr zum WSV-Bootshaus wurde das Erlebte am Abend beim zünftigen Grillen und Stockbrot backen am Lagerfeuer garniert mit allerlei Geschichten rund um das Piraten-Abenteuer ausgewertet. Piratenkapitän Frank Rucks berichtete jedenfalls von „Spaß ohne Ende“ und zeigte sich optimistisch, dass sich demnächst weitere Vereins-Neumitglieder den Fahrten des WSV Walsum anschließen werden.

Am kommenden Wochenende sind schon wieder Paddelpiraten unterwegs, diesmal an anderen Orten. Am 8./9. Juli erobern sie zum Beispiel im Rahmen des Sommerfestes beim Kanu Klub Zugvogel Essen den Baldeneysee. Jeweils von 14 bis 18 Uhr können die Kids ihr Geschick beim Floßbau sowie bei verschiedenen lustigen und actionreichen Spielen auf dem Wasser beweisen. Als Höhepunkt wartet auch in Essen eine Schatzsuche im Canadier. In Duisburg können junge Paddelpiraten am Sonntag, den 9. Juli, beim Kanusportvereine Duisburg-Wedau den Wambachsee unsicher machen und sich schon mal einen Eindruck holen, was dann in den Sommerferien bei zwei einwöchigen Piraten-Camps vom 14.-18.8. und vom 21.-25.8. abgeht.

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