Viel Spaß mit den Paddelpiraten bei den Freien Kanufahrern in Marl

Piratenstimmung am Wesel-Datteln-Kanal

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Beim Piratenwochenende der Freien Kanufahrer Marl am 19./20. August sollte alles so echt sein wie nur möglich: Der Verein hatte extra ein „Piratenlabor“ eingerichtet, die Betreuer waren in ein vom letzten Kanuball hervorgekramtes Piraten-Outfit geschlüpft und von einem Stützpfosten vor der Bootshalle grüßte Skelett „Karl“ mit einem Säbel in der knöchernen Hand. Die 18 erwartungsvollen Kids, die der Einladung des Vereins zum Piratenwochenende gefolgt waren, ließen sich dadurch nicht bange machen, im Gegenteil, sie hatten Spaß an dem tollen Programm, das sich die Vereinsjugend für sie ausgedacht hatte.

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Dabei stand neben einem Kennenlern-Spiel und einem kleinen Staffelwettbewerb an Land zunächst natürlich das Paddeln im Vordergrund. Jeder wollte in der Gruppe sein, die zuerst aufs Wasser ging. Für die meisten der sechs- bis dreizehnjährigen jungen Piraten war es die erste Erfahrung mit Kajak und Paddel. Dafür klappte es bei fast allen nach einigen Hinweisen der Betreuer vom Verein bereits erstaunlich gut, manche bewegten sich gar im Boot, als wären sie schon wochenlang dabei. Von den Mädchen meinte Merle (8) danach: „Es war zwar etwas gruselig, aber es hat Spaß gemacht.“ Auch ihre Freundin Kira (10) hatte die Begeisterung gepackt: „Das ist voll cool, Kanu fahren.“ Ganz lässig betrachtete Joel (9) die ganze Sache: „Ich bin schon mal in Holland mit meinen Eltern gepaddelt. Das ist gar nicht so schwer, auch heute hat es gut geklappt.“ Nach einer zünftigen Stärkung mit einem leckeren Piratensüppchen von Smutje Annette wartete am Samstagnachmittag dann eine Schnitzeljagd auf die Teilnehmer, bei der es bestimmte Aufgaben zu lösen galt, die dann wiederum wie ein Puzzle zusammengesetzt werden mussten und so letztlich den Weg zu einer Schatzkiste wiesen. Die Kinder waren mit Eifer dabei und natürlich fanden sie den Piratenschatz und wurden mit Goldtalern sowie anderen Süßigkeiten und kleinen Piraten-Utensilien belohnt.

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Beim anschließenden Grillabend gab's dann einen regen Austausch über die schon erlebten Piratenabenteuer, bevor es mit Einbruch der Dämmerung in zwei Canadiern erneut auf geheimnisvolle Fahrt zur Schleuse Dorsten ging. Wieder zurück am Bootshaus wartete noch ein Lagerfeuer inklusive Stockbrotbacken auf die Kids. Ein älterer Vereinskamerad, genannt „Der Schwager“, kam hinzu und erzählte noch eine spannend gruselige Geschichte, bei der einige der jungen Paddelpiraten ein bisschen näher aneinanderrückten um sich gegenseitig zu beschützen. Danach packte die Müdigkeit die Kids und ließ sie auf ihre Nachtlager sinken, wo sie sogleich sanft entschlummerten.

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Am nächsten Morgen durften die jungen Paddelpiraten sich nach einem ausgiebigen Frühstück noch einmal in den Kajaks austoben. Zum Abschluss hatten sich die Betreuer von den Freien Kanufahrern Marl ein besonderes Bonbon ausgedacht: Im Rettungsboot der DLRG konnten die Kids mit Karacho über den Kanal flitzen. Stolz berichteten sie nach der Abschiedsmahlzeit mit Bockwurst und Brötchen ihren Eltern von den Erlebnissen des Wochenendes.
Drei von ihnen erklärten dabei sogleich, sie möchten sich gern den Kindern und Jugendlichen der Freien Kanufahrer Marl anschließen. Einige weitere äußerten Interesse an einem vom Verein angebotenen Piratenlehrgang am 2. September, um danach möglicherweise ebenfalls dem Verein beizutreten.
Aber nicht nur die Paddelpiraten, auch Catrin, René, Felix, Annette, Niklas, Jan Frederik, Anna-Lena, Hanna, Tom, Jörg, Martin, Frank und all die anderen Helfer und Betreuer von den Freien Kanufahrern hatten ihren Spaß an dem Wochenende. „Unsere Jugendlichen waren begeistert das zu machen“, meinte Jugendleiter Frank Schniedenharn und zeigte sich überzeugt, dass das Piraten-Event der Nachwuchswerbung im Verein nützt und von daher keine Eintagsfliege bleiben wird. „Wir werden das sicher nochmal wiederholen“, so Frank Schniedenharn.

Viele tolle Bilder vom Wochenende gibt es auf der Seite der Freien Kanufahrer Marl.