Trauer um Christian Fröse

Kanu-Rennsport NRW: Trauer um Christian Fröse †

Am vergangenen Freitag, 29. September 2017, ist Christian Fröse plötzlich und unerwartet im Alter von 60 Jahren verstorben. Diese Nachricht hat der Rennsportbereich in NRW mit großer Trauer und Bestürzung aufgenommen.
Christian Fröse gehörte seit vielen Jahren zum festen Stamm der NRW-Kampfrichter im Kanu-Rennsport. In dieser Zeit stellte er sich immer wieder gerne sowohl für Weltcups, Deutsche und Westdeutsche Meisterschaften als auch für zahlreiche Einladungsregatten zur Verfügung. Die Aufgaben als Kampfrichter hat er engagiert und stets konsequent wahrgenommen. Damit hat er sich den Respekt der Sportler erworben.
Regattaausrichter und die Kampfrichterkollegen sind ihm dafür dankbar.
Den Rennsportlern, insbesondere den Kampfrichtern, ist es unfassbar, Christian nun nicht mehr in ihren Reihen zu haben. Er wird allen unvergessen bleiben.

NRW-Nachwuchs erfolgreich in Racice bei den Olympic Hopes

Olympic Hopes-Wettbewerbe in Racice
Kajak-Athleten aus NRW erringen 11 Medaillen

Zum überaus erfolgreichen Abschneiden der DKV-Nachwuchsauswahl bei den Olympic Hopes-Wettbewerben am vergangenen Wochenende in Racice/Tschechien mit insgesamt 17 Gold-, 15 Silber- und 16 Bronzemedaillen haben auch Sportler aus NRW ihren Teil beigetragen. Insbesondere im Kajak der Herren waren unsere 15- bis 17-jährigen Nachwuchsathleten an insgesamt acht Medaillen beteiligt, drei weitere Medaillen konnten unter Mitwirkung der Kajak-Damen aus NRW errungen werden.

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Tobias Heuser (links) war der erfolgreichste NRW-Athlet in Racice

Am erfolgreichsten von den NRW-Teilnehmern schnitt Tobias Heuser (AKC Oberhausen) ab. Er erkämpfte im K2 der Junioren über 1000m zusammen mit Lion Waurich (Dresden) sowie über 500m zusammen mit Nico Knop (Neubrandenburg) jeweils Gold. Außerdem paddelte er im « NRW-Vierer » über 500m zusammen mit Tom Maaßen (WSV Niederrhein Duisburg), Jack Gries (KG Essen) und Thorben Illtz (KSC Lünen) zu Silber und holte im K1 über 1000m Bronze. Tom Maaßen fuhr zudem im K1 der männlichen Jugend AK 16 über 200m sowie zusammen mit Jack Gries im K2 über 200 und über 500m jeweils auf den Silberrang. Jack Gries holte ferner im K4 über 200m gemeinsam mit Moritz Florstedt (Magdeburg), Jonas Schmitt (Potsdam) und Lion Waurich ebenfalls Silber, im gleichen Rennen kamen Tom Maaßen und Thorben Illtz mit dem zweiten DKV-Vierer auf den vierten Platz.

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Im Kajak der Damen-Junioren konnte Franziska Kuckelkorn (KC Wiking Bochum) im K2 über 500m zusammen mit Stine Noack (Potsdam) Silber und über 200m mit Melanie Gebelein Bronze erringen. Gina Zint (KSC Lünen) erkämpfte gemeinsam mit Alisa Gashi (Karlsruhe) im K2 der weiblichen Jugend über 1000m ebenfalls Bronze.

Komplette Ergebnisse: Olympic Hopes.

Text: H.-P. Wagner

Unser NRW-Rückblick auf die DM Kanu-Rennsport 2017

NRW trumpfte in München mit starker Flotte auf

Zwar gehörten die 96. Deutschen Meisterschaften im Kanu-Rennsport in der vergangenen Woche in München rein wettertechnisch überwiegend zu den miesesten und ungemütlichsten nationalen Titelkämpfen der letzten Jahre, rein sportlich gesehen aber trifft für die Boote aus NRW eher das Gegenteil zu. In der Mehrzahl konnten sie in München glänzen. NRW-Sportler waren in nahezu allen Disziplingruppen und allen Altersklassen auf dem Podium vertreten, einzige Ausnahmen: die Canadier-Damen und die männlichen Schüler im Kajak.

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Besonders erfolgreich schnitten die Kajak-Damen mit 12 Titeln plus dem Doppelerfolg im Kanu-Mehrkampf bei den Schülerinnen der AK 13 durch Caroline Fink (KR Hamm) und Chelsea-Lynn Roussiekan (Rheintreue Düsseldorf) ab. So gewannen z. B. die NRW-Boote bei den Damen Junioren und in der weiblichen Jugend in allen 8 Mannschaftsboot-Entscheidungen die Goldmedaille. Mit insgesamt sechs Titeln sowie einer Silber- und einer Bronzemedaille trug Jule Hake vom KSC Lünen maßgeblich zu dieser Bilanz bei und avancierte damit nebenbei zur erfolgreichsten Teilnehmerin der diesjährigen Meisterschaften. Die 17-jährige gewann im K1 über 500, 1000 und 5000m, dazu mit Lisa Oehl (KG Essen) im K2 über 500m und beide zusammen Johanna Schimanski (Mülheimer KV) und Jana Unterkötter (KR Hamm) auch im K4 über 200 und 500m. Im K2 über 200m holte sie mit Lisa Oehl hinter Johanna Schimanski und Jana Unterkötter Silber und mit dem LK-Vierer der Damen über 500m Bronze. In der weiblichen Jugend brachte es Svenja Hardy (KG Essen) auf viermal Gold und einmal Bronze. Zusammen mit Vanessa Bülow (KR Hamm) gewann sie im K2 über 200 und 500m, mit Gina Zint (KSC Lünen) auf der Langstrecke und mit beiden sowie mit Neele Gerwin (KR Hamm) auch im K4 über 500m, im Einer über 200m kam sie auf den Bronzerang. Vanessa Bülow wurde indes im Einer über 500, 1000 und 5000m dreimal Deutsche Vizemeisterin. Einen weiteren Titel steuerten Julia Kurek und Johanna Zivny (AKC Oberhausen) im K2 der Schülerinnen über 2000m zur Bilanz der Kajak-Damen bei.

foto dm mnchen jule hakeJule Hake glücklich nach Gold im K1 über 1000m

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Gold und Silber durch Caroline Fink und Chelsea-Lynn Roussiekan und auch Svenja Hardy und Vanessa Bülow sammelten fleißig Medaillen

Im Kajak der Herren sammelten insbesondere die Athleten der KG Essen auf der 1000m-Distanz sowie über die Langstrecke einmal mehr die Titel ein. Auch wenn der Sieg im K1 über 1000m diesmal an den frischgebackenen Weltmeister Tom Liebscher (Dresden) ging – hier holten Lukas Reuschenbach (TC Sterkrade) und Titelverteidiger Max Hoff (KG Essen) Silber und Bronze – so ließen sich Max Rendschmidt und Max Hoff im Zweier und gemeinsam mit Lukas Reuschenbach und Kai Spenner auch im Vierer über 1000m vor dem zweiten NRW-Boot Gold nicht entgehen. Die Siegesserie der NRW-Boote in diesen Disziplinen hält nun bereits das achte Jahr. Langstrecken-Vizeweltmeister Max Hoff verteidigte zudem in einem hart umkämpften Rennen seinen 5000m-Titel vor Kai Spenner. Max Rendschmidt paddelte mit Niklas Kux (KG Essen) im Zweier über 500m ebenfalls zu Gold. Erwähnung verdient auch der zweite Rang von Lukas Reuschenbach im K1 über 500m.

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Erfolgreich: Lukas Reuschenbach (links) und Max Hoff (rechts)      Durften ebenfalls jubeln: Max Mikosch (mit Pokal)  und Niklas Petri
foto dm mnchen c2Silber und Bronze im C2 männliche Jugend über 500m für Nils Daetermann und Timo Schröder sowie durch Maximilian Zöllner und David Bauschke

Drei weitere Meistertitel gingen auf das Konto der Herren-Junioren und der männlichen Jugend. Bei den Junioren holten Niklas Petri (KG Essen) und Max Mikosch (CCE Emsdetten) Gold im K2 und zusammen mit Philipp Hardy (KG Essen) und Nikolaos Nikolakopoulos auch im K4 über 200m, in der männlichen Jugend wurden Jack Gries (KG Essen), Tom Maaßen (WSV Niederrhein Duisburg), Niklas Heuser (AKC Oberhausen) und Thorben Illtz (KSC Lünen) Deutsche Meister im K4 über 500m. Jack Gries kam zudem jeweils vor Tom Maaßen im Einer über 200 und 500m auf den Silberrang und holte auch zusammen mit dem Duisburger im K2 über 500m Silber. Ebenfalls Silber erkämpften Tom Maaßen und Julian Clüsserath (TC Sterkrade) im Zweier über 1000m.
Im Canadier der Herren reichte es zwar diesmal nicht zu einem Titel, immerhin aber stehen 19 Podestplätze zu Buche. Am erfolgreichsten schnitten Timo Schröder (KSG Wuppertal) mit viermal Silber und dreimal Bronze in der männlichen Jugend, davon einmal Silber und dreimal Bronze im C1, sowie Aaron Wiedermann (KSV Schwerte) mit dreimal Silber und zweimal Bronze bei den Junioren, davon je einmal Silber und Bronze im C1 über 500 bzw. 200m, ab. Im C2 der männlichen Schüler über 2000m durften sich zudem Niels Raeder und Leonard Jost (KSG Wuppertal) über Bronze freuen.

foto nrw team dm mnchen 2017 ute freiseUnser NRW-Team in München, Foto: © Ute Freise

Auch wenn hier nicht alle Medaillenerfolge im Einzelnen aufgeführt werden können, so zeigt sich, dass der Kanu-Verband NRW insbesondere in den Mannschaftsbooten hervorragende Platzierungen erreicht hat und darüber hinaus auch in einigen Einer-Disziplinen auf dem Podest vertreten war. Landestrainer Mirko Wojdowski unterstrich: „Als NRW-Mannschaft waren wir in München wirklich stark. Man hat auch vor Ort gemerkt, dass in unserer NRW-Truppe ein besonders guter Spirit herrschte.“ Dies träfe auch auf das Trainerteam zu, so habe man schon vor der DM über die Disziplingruppen hinweg gut zusammengearbeitet: „Ein Schlüssel zu unseren Erfolgen in den Mannschaftsbooten war sicherlich die gute Zusammenarbeit zwischen den Stützpunkten und den Vereinen sowie auch der Stützpunkte untereinander. Dadurch konnten schon vor der unmittelbaren Wettkampfvorbereitung starke Trainingsgruppen gebildet werden, was die Qualität der Vorbereitung erhöht hat“, so Mirko Wojdowski. Die Athleten im Trainingslager in Ratzeburg dankten es den Betreuern mit einer besonderen Geste: Initiiert von Jule Hake ließen sie auf eigene Kosten DM-Sweatshirts für sich und die Trainer anfertigen und symbolisierten auch damit jenen Teamgeist, der dann in München so erfolgreich zu Buche schlug. Und für zehn der jungen NRW-Athleten öffnete das Abschneiden in München zugleich die Tür zu einer weiteren internationalen Aufgabe: Sie werden sich ab kommenden Sonntag auf die Olympic Hopes Wettbewerbe vom 15. bis 17. September in Racice/Tschechien vorbereiten.

Alle Ergebnisse gibt es wie gewohnt bei www.results.imas-sport.com.

Text: Hans-Peter Wagner
Fotos: Mirko Wojdowski und Ute Freise

Erfolgreiche DM in München für viele NRW-Kanuten

Viele Erfolge bei der DM in München im Kanu-Rennsport

collage dm mnchen 2017

Eine tolle Deutsche Meisterschaft in München liegt hinter der Athleten/Innen aus NRW. Natürlich werden wir über die vielen Erfolge noch ausführlich berichten.
Wer schon einmal mehr wissen möchte: Wir haben die einzelnen Finaltage auf unserer Facebook-Seite begleitet, einfach mal vorbeischauen, es lohnt sich!

DM Kanu-Rennsport in München

Höhepunkt der Saison für viele NRW-Athleten in München

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Unser NRW-Team freut sich auf die Wettkämpfe in München, Foto: © Ute Freise

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Ab heute heißt es Daumen drücken für unsere zahlreichen NRW-Fahrer/Innen, die sich für die Deutschen Meistenschaften im Kanu-Rennsport qualifizieren konnten. Begonnen wird hier heute mit den Vor- und Zwischenläufen über 200m und 500m.

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Tobi Schultz und Lukas Reuschenbach vor ihrem ersten Vorlauf
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Die weibliche Jugend aus Hamm hat den ersten Vorlauf über 200m im K1 gemeistert

Für alle, die nicht live vor Ort sind, bietet der Deutsche Kanu-Verband erstmalig einen Livestream am 01. und 02. September an. Insgesamt zehn Stunden werden an den beiden Final-Tagen der Meisterschaften übertragen. Am Freitag beginnt der Livestream mit den ersten Finalrennen ab 14 Uhr. Ende der Übertragung ist um 18 Uhr. Am Samstag findet die Übertragung in zwei Blöcken statt. Von 10:00 bis 12:00 Uhr und 14:00 bis 18 Uhr können die Fans den Livestream auf der Startseite des DKV sehen.

Auf unserer Facebook-Seite werden wir ebenfalls berichten.

Fotos: Mirko Wojdowski

Medaillen für NRW-Rennkanuten bei der WM

WM Kanu-Rennsport in Racice mit NRW-Beteiligung

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Siegesjubel im deutschen Herren-Vierer nach WM-Sieg in Weltbestzeit, Max Rendschmidt vorne, Foto © Ute Freise

Aus NRW-Sicht war der Erfolg bei der WM in Racice des K4 der Herren mit Max Rendschmidt (Essen), Ronald Rauhe (Potsdam), Tom Liebscher (Dresden) und Max Lemke (Mannheim) ein Besonderer. Die deutschen Weltcupsieger von Szeged und Belgrad übernahmen vom Start weg sofort die Initiative, mussten bei Hälfte der Strecke zwar kurzzeitig das Boot aus Spanien passieren lassen, konterten den spanischen Angriff jedoch direkt und fuhren schließlich in der neuen Weltbestzeit von 1:17.734 Sekunden als erste vor Spanien und dem Quartett aus Tschechien über die Ziellinie. „Es ist unglaublich, wir fahren jetzt das erste Jahr zusammen in dieser Besetzung und haben nun die WM gewonnen, und das in Weltbestzeit, besser geht eigentlich nicht“, brachte Schlagmann Max Rendschmidt (KG Essen) die Emotionen des Erfolgs-Quartetts auf den Punkt.
Max Hoff (KG Essen) beendete die Weltmeisterschaft im K1 der Herren über 5000m hinter Weltmeister Fernando Pimenta (POR) auf dem Silberrang. Enttäuscht war Max Hoff zuvor nach dem K2-Rennen mit Marcus Groß (Berlin) über 1000m gewesen. Nach souveräner Vorstellung im Vor- und Zwischenlauf fand das zu den Titelanwärtern zählende deutsche Duo heute überhaupt nicht zu seinem Rennen und konnte so seine Stärken nicht in die Waagschale werfen. Am Ende blieb beiden hinter dem Siegerboot Tomicevic/Zoric aus Serbien sowie Gelle/Botek (SVK), Spicar/Havel CZE) und Hufnagel/Ilyes (HUN) Rang fünf.
Gleich im ersten A-Finale des Tages war der K4 der Herren über 1000m mit Tamas Gecsö (Potsdam), Lukas Reuschenbach (TC Sterkrade 69), Kostja Stroinski (Berlin) und Kai Spenner ( KG Essen) hinter Australien und Ungarn auf den Bronzerang gepaddelt.

Katharina Köther (KG Essen) belegte in ihrem Vorlauf über 200m im K1 nur den 8. Rang, das reichte leider nicht für ein Weiterkommen.

Die kompletten Ergebnisse zur WM finden sich unter canoeracice.com.

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Viele Kurse für das Jahr 2018 sind schon jetzt auf der Homepage der Kanuschule NRW zu finden und es werden laufend mehr, schaut doch schon einmal vorbei:

Kanu Einführungskurse 2018 -  hier geht es zu den Einführungskursen im nächsten Jahr, Schnuppertage auf der Lippe oder Einführungen in das Eskimotieren.

Kanu Aus- und Fortbildungen - hier wird jeder fündig, der sich effizient fortbilden möchte, für alle Paddler, Lehrer, Erlebnispädagogen ...

News "Junge Paddelpiraten - Abenteuer im Kanu"

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