Gleich zwei Diplom-Trainer beim Kanu-Verband NRW

Rennsport-Trainer erwarben mit dem Diplom die höchste Trainer-Lizenz

Mit der erfolgreich bestandenen Prüfung beendeten André Brendel und Christoph Steinkamp kürzlich ihr dreijähriges Trainerstudium an der Trainerakademie des DOSB in Köln. Am 10. Oktober bekamen beide in Köln das Diplom überreicht.

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Die frisch gebackenen Diplom-Trainer umrahmt von Wolfgang Fischer, Referatsleiter Sport MFKJKS NRW; Thomas Weickert, Vorsitzender des Trägervereins der TA; André Brendel; Christoph Steinkamp; Dennis Drieschner, Fachprüfer Kanusport; Dr. Jörg Bügner, DOSB (von links nach rechts)

Drei anstrengende Jahre liegen hinter André Brendel und Christoph Steinkamp. Neben ihren fordernden Aufgaben als Trainer an den Stützpunkten in Duisburg und Essen paukten sie zusammen mit Studenten aus 19 weiteren Sportarten Trainingslehre, Sportpsychologie, Sportpädagogik, Soziologie, Bewegungslehre, Sportmedizin und vieles mehr. Und doch gestaltete sich das Studium an der Trainerakademie Köln anders als alle bisherigen Erfahrungen aus Schule oder Studium. Ein hohes Maß an Praxisbezug, Lehrkräfte, die ihre Themen anschaulich und verständlich vermitteln und eine Studiengangsleitung, die immer ein offenes Ohr für die rund 30 Studierenden pro Studiengang hat - all das zeichnet die Ausbildung zur vierten und damit höchsten Trainerlizenz im deutschen Sport aus.

Somit fällt das Fazit der beiden nach der dreijährigen Ausbildung auch rundum positiv aus. Für ihre weitere Trainertätigkeit konnten sie eine Menge mitnehmen, auch wenn es zeitweise nicht einfach war, die Anforderungen als Trainer im Leistungssport mit der eigenen beruflichen Weiterbildung zu vereinbaren. Im Schnitt mussten beide ein Mal pro Monat für eine halbe Woche an der Akademie in Köln präsent sein, dazu kamen unzählige Stunden Selbststudium. Besonders die Prüfungsphase am Ende des Studiums forderte enorm. Während eines Trainingslagers noch nebenbei die medizinischen Grundlagen oder die Anwendung von Psychologie im Leistungssport zu lernen, war sicherlich nicht immer einfach. Beide haben diese Aufgabe jedoch mit Bravour gemeistert und können sich nun zu Recht Diplom-Trainer nennen. André Brendel nutzte die Gelegenheit und erwarb durch eine gesonderte Prüfung zusätzlich noch die B-Lizenz als Vereinsmanager.
Der Kanu-Verband NRW gratuliert seinen neuen Diplom-Trainern herzlich dazu!

Text: H.-P. Wagner nach Informationen von D. Drieschner

Max Rendschmidt Bonner Sportler des Jahres

Max Rendschmidt gewinnt bei der Sportlerwahl des Bonner General-Anzeigers

Der Doppel-Olympiasieger im Kajak gewann die Trophäe als „Sportler des Jahres“ zum zweiten Mal in Folge und genoss die Ehrung am Freitag in der Meys-Fabrik in Hennef vor 200 geladenen Gästen.

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Besonders am Herzen lag ihm dabei der Dank an alle, die ihm ihre Stimme bei der Wahl zum "Sportler des Jahres", aber auch zuvor beim „Sportler des Monats“ gegeben haben. Nur dadurch habe er so weit nach vorn kommen können. „Die Abstimmung zeigt, dass ich ordentlich Unterstützung von Ihnen/Euch bekommen habe. Als frisch gekürter ‚Bonner Sportler des Jahres‘ möchte ich Ihnen/Euch sagen, dass eine Olympische Medaille natürlich toll ist, aber die Anteilnahme von Familie, Freunden, Bekannten und den vielen interessierten Fans, genauso viel oder vielleicht sogar ein bisschen mehr wiegt und mich sehr stolz macht.“
Der vom WSV Blau-Weiß Rheidt stammende und nun am Olympiastützpunkt in Essen trainierende Kanute wurde sowohl von der Jury als auch von den GA-Lesern eindeutig zum Sportler des Jahres gewählt und setzte sich damit vor Judoka Falk Petersilka und Läuferin Konstanze Klosterhalfen durch. Die Trophäe nahm Max Rendschmidt aus den Händen der zweimaligen Hochsprung-Olympiasiegerin Ulrike Nasse-Meyfarth entgegen. Dass er nach seinem Umfrageerfolg im Vorjahr, wo er zusammen mit der Modernen Fünfkämpferin Lena Schöneborn die Wahl gewann, nun erneut triumphierte, kommentierte der Bundespolizist mit den Worten: „Im letzten Jahr war das gemeinsam mit Lena schon Spitze. Jetzt ist es natürlich noch einmal eine Steigerung. Zum zweiten Mal die Anerkennung der Leser zu bekommen und von ihnen gewählt worden zu sein, ist schon etwas ganz Besonderes.“
Auch bei der Jury stand der Ramersdorfer hoch in Kurs. „Bei der Wahl gab es für mich nie einen Zweifel. Sie konnte nur auf Rendschmidt fallen. Er hatte da als Doppel-Olympiasieger nicht wirklich viel Konkurrenz“, unterstrich der Vorsitzende des Stadtsportbundes Bonn Michael Scharf und fügte hinzu: „Die Sportlerwahl zeigt eindrucksvoll, dass in Bonn und der Region Spitzensport, aber auch Vielfalt gut vertreten sind.“ Faktoren wie Verwurzlung und Bekanntheit in der Region spielten eine wichtige Rolle. Max Rendschmidt lebt das eindrucksvoll vor. Der 22-Jährige befindet sich zurzeit eigentlich auf einem Bundespolizei-Lehrgang in Berlin, am Freitagvormittag schrieb er dort sogar noch eine Klausur. Für die Sportlerehrung flog der Doppel-Olympiasieger extra nach Bonn ein – in Polizeiuniform. Da wusste er noch nicht, dass er seinen zweiten Erfolg bei der Sportlerwahl einfahren würde.
Text: H.-P. Wagner nach Informationen des General-Anzeigers

Rennsport-Kanuten zu Besuch in Kanupolo-Hochburg

NRW-Schülermannschaft Kanu-Rennsport probiert sich im Kanu-Polo

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Als Belohnung für ihre herausragenden Leistungen in der abgelaufenen Wettkampfsaison trafen sich am 02. Oktober insgesamt 22 talentierte Nachwuchsathleten im Kanu-Rennsport zu einem Kanu-Polo Training beim KSV Rote Mühle in Essen (hier hat das Herren-Team gerade den Titel "Champ of the Club Teams 2016" errungen). Unter Anleitung von Trainerin Tanja Niemann, die von mehreren erfolgreichen Nachwuchssportlern des Vereins unterstützt wurde, machten die jungen Rennsportler ihre ersten Erfahrungen im Polo-Boot und mussten sogleich feststellen, dass es doch einige Unterschiede zum Training im Rennkajak gibt. Besonders das Aussteigen nach Kenterung stellte für einige Sportler, aufgrund der ungewohnten Sitzposition, eine besondere Herausforderung dar.

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Nachdem die grundlegenden Fahr- und Wurftechniken erlernt wurden, stand ein kleines Kanu-Polo Turnier mit mehreren Spielen auf dem Programm. Disziplingruppentrainerin Annika Gierig beobachtete vom Ufer gespannt, wie die zuvor gelernten Techniken umgesetzt wurden und konnte klar erkennen, dass allen Beteiligten die schnelle und aktive Spielweise eine Menge Spaß bereitete. Schlussendlich konnten in den abschließenden Spielen einige schöne Tore erzielt werden, sodass alle Nachwuchstalente zufrieden und mit vielen neuen Erfahrungen nach Hause fahren konnten.

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Termine

Freitag 19.01.2018
Bezirksjugendtag Bez. 4
Fahrtenprogramm Bezirk 4
Samstag 20.01.2018
Bezirksjugend-Eislaufen
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Samstag 20.01.2018
Bezirkstag des Bezirk 4 Kanu NRW
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Samstag 20.01.2018
Film-/Fotonachmittag im Bootshaus RAWA Essen
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Samstag 20.01.2018
Jugendleiter- Üubungsleiter- Fortbildung
KanuJugend Ausbildung
Sonntag 21.01.2018
Jugendleiter- Üubungsleiter- Fortbildung
KanuJugend Ausbildung
Donnerstag 25.01.2018
Bezirkstag Bezirk 9
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Samstag 27.01.2018
Natursport braucht Naturerlebnis
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Samstag 27.01.2018
Navigationsworkshop und Tourenplanung
Fahrtenprogramm Bezirk 4
Samstag 27.01.2018
Ökoschulung für Kinder und Jugendliche beim KK Datteln
Fahrtenprogramm Bezirk 3

Kurse der Kanuschule

Viele Kurse für das Jahr 2018 sind schon jetzt auf der Homepage der Kanuschule NRW zu finden und es werden laufend mehr, schaut doch schon einmal vorbei:

Kanu Einführungskurse 2018 -  hier geht es zu den Einführungskursen im nächsten Jahr, Schnuppertage auf der Lippe oder Einführungen in das Eskimotieren.

Kanu Aus- und Fortbildungen - hier wird jeder fündig, der sich effizient fortbilden möchte, für alle Paddler, Lehrer, Erlebnispädagogen ...

News "Junge Paddelpiraten - Abenteuer im Kanu"

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