Eure Unterstützung für unsere "Freiräume-Projekte"


Eure Unterstützung ist gefragt
Wir bewerben uns mit unseren "Freiräume-Stationen"

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In den letzten Monaten haben wir die "Freiräumer-Tour" der Sportjugend NRW unterstützt. Auch wir wollten zeigen, dass unsere jungen Kanusportler und die, die es einmal werden wollen, genügend Freiraum neben Schule, Ausbildung usw. benötigen. Beim Landesfinale der Schulen und bei den "bewegten" Projekttagen des Linden-Dahlhauser-Kanu-Clubs haben wir die symbolischen Bausteine unterschrieben und gesammelt.

Nun benötigen wir Eure Hilfe: Die Sportjugend NRW hat nun im Rückblick eine Übersicht einzelner "Freiräume-Stationen" bei Facebook veröffentlicht. Die drei Aktionen mit den meisten Stimmen gewinnen Geldpreise im Gesamtwert von 6.000,00 €. Zusätzlich wird unter allen teilnehmenden Aktionen ein Beachvolleyball-Training mit Olympiasieger Jonas Reckermann verlost.

Darum bitte diesen Link zur Freiräume-Seite hier nutzten und beim Kanu-Verband und beim LDKC auf "Gefällt mir" klicken. Jede Stimme zählt und bitte teilt und erzählt es auch fleißig weiter!

Sporthelfer-Programm für Vereine

Modellprojekt zum Ausbau des Sporthelfer-Programms auf der lokalen Ebene im Schuljahr 2015/16 startet
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Im kommenden Schuljahr sollen alle Bünde erneut die Möglichkeit erhalten, modellhafte Maßnahmen zum qualitativen und quantitativen Ausbau des Sporthelfer-Programms auf lokaler Ebene durchzuführen. Das haben die Träger des Sporthelfer-Programms, das Ministerium für Schule und Weiterbildung Nordrhein-Westfalen, das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport Nordrhein-Westfalen, die Sportjugend NRW im Landessportbund Nordrhein-Westfalen und die Partner, der BKK-Landesverband NORDWEST sowie die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen vereinbart. Die lokalen Erfordernisse zum Ausbau des Programms können über die spezifische Ausrichtung der Modelle durch die „Tandems" (Koordinator/-innen Sport im Ganztag und Berater/-innen im Schulsport) berücksichtigt werden.

Mit dem Projekt soll u. a. der Aufbau von Kooperationen zwischen Vereinen und Sporthelfer-Schulen unterstützt sowie Möglichkeiten für Sporthelfer/-innen geschaffen werden, um im Kinder- und Jugendsport der Vereine aktiv werden zu können. Weiterhin sollen regionale/lokale Netzwerke zur Weiterentwicklung des Sporthelfer-Programms aufgebaut und die Verbände in die Sporthelfer-Ausbildung vor Ort eingebunden werden.

Beispielhafte Maßnahmen dazu können u. a. sein:

- Durchführung von Vereinsangeboten für Sporthelfer/-innen

- Aufbau lokaler Praxisbörsen für Sport- und Gruppenhelfer/-innen

- Durchführung lokaler Lehrerfortbildungen

- Schulübergreifende (sportartspezifische) Sporthelfer-Ausbildungen

Aus dem Landesprogramm werden dafür für den Projektzeitraum 81.000 € zweckgebunden zur Verfügung gestellt.

Kanuvereine, die konkreten Bedarf haben und gern an diesem Programm partizipieren möchten, sollten sich an ihren jeweiligen Stadt- bzw. Kreissportbund wenden und mit ihm entsprechende Möglichkeiten sondieren. Die Antragsfrist für die Stadt- bzw. Kreissportbünde endet am 30. September 2015.

Anliegend das vollständige Konzept für dieses Modellprojekt: 


Viele Infos über die Sporthelfer gibt es auf der Seite der Sportjugend NRW.

Ferienspaß beim WSV Niederrhein


Ferienspaß beim Kanuverein
Bei ersten Paddelversuchen rasch auf den Geschmack gekommen

Ferien, Sommer, Wasser – mit diesem Dreiklang ist wohl jedes Kind zu begeistern. Erst recht, wenn dann noch Kanu fahren hinzu kommt wie in den ersten drei Ferienwochen beim WSV Niederrhein in Duisburg.

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Auf dem Barbarasee hatten die Schüler viel Spaß beim Ausprobieren in den Kajaks

Als der Stadtsportbund Duisburg Anfang Juni interessierte Vereine für eine Mitarbeit in der Ferienbetreuung suchte, gab es für Rennsport-Trainer André Brendel kein langes Überlegen: Kanu sollte diese Gelegenheit nutzen und mit von der Partie sein. Im Wassersportverein Niederrhein (WSV) fand er Partner, die dieser Idee aufgeschlossen gegenüber standen, Auch die Slalomkanuten vom Kanusportverein Duisburg-Wedau (KSV) zeigten sich interessiert. Rasch wurde man sich einig: Mit Ferienbeginn sollten die Kids neben dem Angebot von zwei weiteren Sportvereinen auch die Chance bekommen, sich jeweils dienstags und donnerstags beim Paddeln zu versuchen.

Als es dann soweit war und die Ferienkinder das erste Mal neugierig das Vereinsgelände des WSV am Barbarasee betraten, hatten die Niederrheiner in Kooperation mit Benny Stein von den Slalomkanuten des KSV Duisburg bereits alles bestens vorbereitet. Zum Paddeln standen Polo-Boote bereit, der KSV steuerte zudem einige Slalom-Boote bei, auch Paddel und Schwimmwesten waren vorbereitet. André Brendel und in der 3. Ferienwoche WSV-Trainer Frank Goralski begrüßten die Kinder und wiesen sie zunächst kurz in den Ablauf der Paddel-Vormittage ein. Bevor sie jedoch in die Boote steigen konnten, standen zuerst Trockenübungen auf dem Programm, um sich mit dem Paddel und dem ungewohnten Bewegungsablauf vertraut zu machen. Dabei griffen den Ferienkurs-Teilnehmern auch einige der jungen WSV-Sportler hilfreich unter die Arme.

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Zu Beginn hieß es, erstmal mit der richtigen Paddeltechnik klarzukommen

Schnell war das Eis gebrochen und als es schließlich aufs Wasser ging, stieg der Spaßfaktor noch mal vehement an. Einige Schüler stellten sich nach kurzer Eingewöhnung schon relativ geschickt im Umgang mit Boot und Paddel an und kamen selbst im Slalom-Boot ganz gut klar. Es wurde nach Herzenslust gepaddelt und alles Mögliche bis hin zum Kentern ausprobiert. An den sonnigen Tagen gab's danach noch Badespaß als krönenden Abschluss.

Die Vertreter der beiden Kanuvereine sowie auch die Betreuerinnen der Ferienkinder waren sich einig: Die Sache kam an. „Das Kanufahren hat die Kids begeistert und selbst manche Eltern heiß gemacht", berichtete Betreuerin Sabrina Macholz am Ende des letzten Übungstages. Auch die Kinder schwärmten von ihren neuen Erfahrungen: „Boot fahren ist cool", meinte Matteo (10) und gab zu, vorher etwas Bammel gehabt zu haben. „Ich dachte, ich bin vielleicht der einzige, der ins Wasser fällt. Aber dann klappte es doch ganz gut." Ähnlich ging es Emily (7), eine der jüngsten unter den Ferienkids: „Ich habe auch gedacht, dass ich umkippe und dann bin ich doch nicht ins Wasser gefallen. Das Paddeln hat viel Spaß gemacht."

Insgesamt haben rund 150 Kinder in den drei Wochen in die Faszination des Kanufahrens hineingeschnuppert, fünf von ihnen signalisierten konkretes Interesse, weiter beim Ferien-Training des WSV mitmachen zu wollen. Darüber hinaus liebäugelten einige weitere Schüler damit, den neu entdeckten Freizeitspaß nicht gleich wieder ad acta legen zu wollen. Vielleicht schauen sie möglicherweise gar mit den Eltern noch mal bei den Vereinen vorbei, so etwa am 8. August, wenn der KSV am Wambachsee sein großes Sommerfest feiert, oder am 12. September, wenn die WSV-Kanuten zur Stadtmeisterschaft mit allerlei Spaßwettkämpfen für jedermann einladen.

Weitere Infos siehe auch www.wsv-niederrhein.de oderwww.ksv-duisburg-wedau.de.

Text: H.-P. Wagner

Besondere Projekttage beim LDKC


Bochum-Dahlhausen

„Bewegte" Schul-Projekttage mit ganz besonderem Besuch

Jede Menge Spaß hatten rund 250 Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Bochum Südwest vergangene Woche bei zwei Projekttagen an ungewöhnlicher Stätte: Sie führten ihre Projekte nämlich nicht in der Schule durch, sondern auf dem Gelände des Linden-Dahlhauser Kanu-Club e.V. (LDKC).

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Zeigten sich angetan vom Besuch der "Freiräumer"-Tour: Schulleiterin Ulrike Busse, Julian Lagemann/NRW-Sportjugend, Bezirksbürgermeister Marc Gräf und LDKC-Vorsitzender Ralf Höfgen (v. l. n. r.)

Neben einem abwechslungsreichen Landprogramm mit verschiedenen Ballsport- und anderen Bewegungsaktionen sowie Wissens- und künstlerisch-kreativen Aufgaben stand vor allem das von LDKC-Mitgliedern betreute Kanu-Angebot hoch in Kurs: Bei Schnuppertouren im Mannschaftscanadier und im Drachenboot konnten die Schüler einen Eindruck von der Faszination des Wassersports gewinnen.

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Bei den Projekttagen ging im Drachenboot "die Post ab" / Auch im Mannschaftscanadier wurden erste Paddelerfahrungen gesammelt

Der zweite Projekttag wartete zudem mit einem weiteren Höhepunkt auf: Gegen Mittag erhielten die Schüler und Betreuer Besuch von der „Freiräumer"-Tour der NRW-Sportjugend. Die Tour durch ganz Nordrhein-Westfalen macht auf die Bedürfnisse der jungen Menschen für mehr Freiräume aufmerksam, damit Bewegung, Spiel und Sport im Alltag der jungen Leute zu ihrem Recht kommen. Symbolischen Ausdruck findet dieses Bestreben in Gestalt farbenfroher Spielbausteine, die von den Kindern und Jugendlichen unterschrieben werden und als Votum mit konkreten Anregungen, Vorschlägen und Forderungen für „Freiräume" im Beisein von Vertretern der Lokalpolitik dem Tourbus übergeben werden.

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Spielbausteine unterschreiben - mal was anderes und für ein wichtiges
Anliegen

Auch die Bochumer Sekundarschüler schrieben bei ihrem Projekttag ihre Namen auf die Bausteine und überreichten diese im Beisein des Bezirksbürgermeisters Marc Gräf (SPD) dem Tourbus der Sportjugend. An die Adresse der Politik gerichtet verbanden sie damit ihren Wunsch, dass die Ruhr angesichts aktueller Überlegungen zur Renaturierung weiter uneingeschränkt als „Sportraum" für den Wassersport erhalten bleibt und dass auch die in Kooperation von LDKC und Sekundarschule Südwest im letzten Jahr verheißungsvoll gestartete Kanu-AG weiterhin bestehen bleiben kann, indem eine Anschlussfinanzierung für die betreuende Übungsleiterin gefunden wird. Bezirksbürgermeister Marc Gräf zeigte sich angetan von der Aktion der jungen Leute und unterstrich, dass Politik vieles bewegen könne. „Ich sage euch zu, dass die Dinge, die euch am Herzen liegen, ernst genommen werden. Was in meiner Macht steht, werde ich gern tun."

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LDKC-Sportvorstand Martin Widrinna übergab die Bausteine an Julian
Lagemann von der NRW-Sportjugend

Weiterlesen: Besondere Projekttage beim LDKC

Finale der Schulen in Hohenlimburg


Kanu-Finale im Rahmen des Landessportfestes der Schulen
Begeisterte Schüler plädieren für Kanu-Schulwettkämpfe auch in Zukunft

Das hatten die Teilnehmer am Kanu-Landesfinale im Rahmen des Landessportfestes der Schulen vorige Woche auf der Lenne in Hohenlimburg wahrlich nicht verdient: Begann der Wettkampf noch bei ganz passablen Bedingungen, öffnete der Himmel kurz vor Ende seine Schleusen derart, dass kein Ende des Regens abzusehen war. So musste vor allem die Siegerehrung an einen ungewöhnlichen Ort „flüchten": und zwar unter die Straßenbrücke an der Wildwasserstrecke. Auch der Besuch der „Freiräumer"-Tour wurde z. T. ein Opfer des Regens. Julian und Christian von der Sportjugend NRW mussten all ihr gerade aufgebautes Equipment in Windeseile wieder im Tourbus verstauen.

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Zu Beginn des Wettkampfes hielten die Wolken noch dicht – Blick auf den Startbereich oberhalb der Wildwasserstrecke

„Kanu ist zwar ein Wassersport, aber das Wasser sollte nicht von oben kommen", kommentierte der Gesamtleiter der Veranstaltung, Michael Lauterbach von der Landesstelle für den Schulsport in NRW, die Wetterbedingungen einer ansonsten hervorragend organisierten Landesmeisterschaft am Wildwasserpark in Hohenlimburg. „Die Bedingungen an der neuen Strecke waren toll", unterstrich Lauterbach mit einem großen Lob an Ralf Kriegel und sein Organisationsteam vom KC Hohenlimburg.

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Wer den Kurs schon mal probeweise vorab befuhr, war gut beraten

Bevor er jedoch die begehrten Pokale, Medaillen und T-Shirts den erfolgreichen Finalisten überreichen konnte, waren zunächst die Schüler gefordert. Insgesamt 28 Mannschaften aus zehn Schulen gingen in acht Rennen auf der Lenne oberhalb des neuen Wildwasserkanals an den Start. Zu bewältigen war ein Slalom-Parcours und eine anschließende Ausdauerprüfung im Vierer-Canadier bzw. im Einer-Kajak in Teams zu je drei Booten. Dabei legten sich die Schüler allesamt mächtig ins Zeug, wohl wissend, dass die Konkurrenz nicht von schlechten Eltern ist. Am stärksten vertreten war das Ratsgymnasium Rheda-Wiedenbrück, das in jedem Rennen ein Team an den Start schickte. Allein mit der Teilnahme aber gaben sich die Ratsgymnasiasten nicht zufrieden. In fünf der acht Rennen paddelten sie zum Sieg, dazu noch dreimal auf Rang zwei. Die Schüler von Sportlehrer Gerhard Rohde waren so mit Abstand das beste Schulteam.

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Nach dem phantastischen Ergebnis von 5 Gold- und 3 Silbermedaillen ließen die Abräumer des Tages vom Ratsgymnasium Rheda-Wiedenbrück ihren Sportlehrer Gerhard Rohde hochleben

Jeweils einen Sieg verzeichneten das Evangelische Gymnasium Lippstadt, die Käthe-Kollwitz-Realschule Emsdetten und das Helmholtz-Gymnasium Essen. Die Helmholtz-Schüler hatten sich im Canadier in der Wettkampfklasse II gemischt sogar derart 'reingehängt, dass sie auf der Ausdauerstrecke mit jedem Schlag etwas Wasser aufnahmen, ihr Boot dadurch immer mehr Tiefgang bekam und sie es gerade noch so über die Ziellinie schafften, bevor ihr Canadier dann rund anderthalb Meter vor dem rettenden Ufer langsam sank und sie plötzlich bis zur Hüfte im Wasser standen. Aber alles halb so schlimm, sie hatten am Ende gar ihren Spaß und zudem noch die Bronzemedaille erkämpft.

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Egal ob Gold, Silber oder Bronze – die Schüler freuten sich über ihre Erfolge

Großes Interesse für die „Freiräumer"-Tour

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Michael Lauterbach von der Landesstelle für den Schulsport in NRW (r.) wurden anlässlich der „Freiräumer"-Tour Ideen und Eckpunkte für die künftigen Kanu-Schulwettbewerbe überreicht und Julian Lagemann von der Sportjugend (2. v. l.) erhielt das „Freiräumer"-Votum der Schüler in Gestalt von nahezu 200 unterschriebenen Spielbausteinen

Nebenher nahmen die Schüler, sofern sie nicht gerade auf der Stecke unterwegs waren, interessiert Notiz von der Botschaft der „Freiräumer"-Tour. Den meisten von ihnen war das Anliegen bereits von den Regierungsbezirksmeisterschaften vertraut, hatten sie doch dort die Spielbausteine unterschrieben, die nun beim Landesfinale der Tour übergeben werden sollten - zusammen mit einigen Eckpunkten für die künftige Organisation der Kanu-Schulwettkämpfe. Mit der Umstufung der Kanu-Wettbewerbe von der Wettkampfklasse A in die Wettkampfklasse C und dem damit verbundenen Wegfall der Förderung in der bisherigen Form waren Überlegungen notwendig geworden, die Kanu-Schulwettbewerbe auf „neue Füße" zu stellen. Der Kanu-Verband NRW, die beteiligten Schulen und auch die Schüler selbst ließen keinen Zweifel an ihrem Willen, diese Wettbewerbe am Leben erhalten zu wollen. Dafür wurden vom Verband in Rückkopplung mit den Schulen einige Prämissen formuliert, die im Zuge des Besuchs der „Freiräumer"-Tour Michael Lauterbach von der Landesstelle für den Schulsport in NRW übergeben wurden. Mit der Übergabe von rund 200 unterschriebenen Spielbausteinen an Julian Lagermann von der NRW-Sportjugend verliehen die Schüler ihrem Wunsch nach zukünftiger Unterstützung bei der Organisation der Kanu-Schulwettbewerbe zusätzlich Nachdruck. Michael Lauterbach würdigte die Initiative der Schüler und des Kanu-Verbandes NRW und äußerte sich anerkennend über die von ihnen gezeigten Leistungen. Er wünschte den Schülern und dem Verband bei der künftigen Organisation der Wettbewerbe viel Erfolg. Wo Unterstützung möglich sei, werde sich die Landesstelle dem nicht verschließen, er komme auch künftig gern zum Kanu-Landesfinale, unterstrich Michael Lauterbach. Auch Julian Lagemann von der NRW-Sportjugend lobte die Beteiligung der Schüler an der „Freiräumer"-Kampagne und äußerte die Hoffnung, dies möge beitragen, die Kanu-Schulwettbewerbe auch künftig als festen Bestandteil des Schulsports durchführen zu können.
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Text: Hans-Peter Wagner
Fotos: Tobias Engl und  Michael Lauterbach

Neues Projekt "Schulkanu" in Lippstadt


Schule und Kanusport
Projekt „Schulkanu Lippstadt" ins Leben gerufen

Bereits seit Beginn der 90iger Jahre arbeiten der WSC Lippstadt und das Evangelische Gymnasium Lippstadt zusammen, seit 2012 auch auf der Basis eines Kooperationsvertrages. Nun weiten Verein und Schule ihre Zusammenarbeit aus und nehmen auch den Bereich der lokalen Grundschulen „mit ins Boot".
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Die Schüler hatten Riesenspaß bei der Schnupperstunde im Schwimmbad

Steven Klose und Steffen Menze, beide Sportlehrer am Evangelischen Gymnasium Lippstadt, kümmern sich schon seit längerem um den Kanusport in ihrer Schule, ihre Gedanken machen aber längst nicht am eigenen Schultor halt: „Unsere Anstrengungen galten bisher vor allem der Verbesserung des Kanusports am Evangelischen Gymnasium. Mittlerweile rückt aber zusätzlich auch der Kanusport an sich in den Mittelpunkt unserer Bemühungen", erklären beide. Dazu bündeln der WSC Lippstadt und das Gymnasium von nun an ihre Erfahrungen in der Kanuausbildung. Zugleich rufen die Partner das Projekt „Schulkanu Lippstadt" ins Leben. Das Projekt möchte den schulischen Kanusport fördern, ein Anliegen, das auch der Kanu-Verband NRW und der KreisSportBund Soest unterstützen. „Wir können kein Geld bereitstellen, aber das Wissen unserer lizensierten Kanutrainer und Material", heißt es von der Projektleitung. Im Fokus von „Schulkanu Lippstadt" stehen zunächst vor allem die lokalen Grundschulen. „Wir haben bereits mehrere Pilotprojekte in der Planung und die Rückmeldungen für unsere Angebote sind sehr positiv", erklärt WSC-Trainer Max Klapper.

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Voll bei der Sache waren die Kids auch bei einer Kanustaffel, die Schwimmen und Paddeln vereinte

So startete das Projekt Mitte Juni mit einer Kanu-Schnupperstunde im Schwimmunterricht der Lippstädter Grundschule Friedrichschule. Zwei dritte Klassen sammelten erste Erfahrungen rund um das Kajak – Die Schüler waren danach vollauf begeistert und die Frage, welche Möglichkeiten es in Lippstadt gäbe, Kanusport auszuüben, war eine der meist gestellten. Die Begeisterung für die gelungene Schnupperstunde teilten auch die Kanu erfahrenen Sporthelfer des Evangelischen Gymnasiums, die in kleinen Übungsgruppen die Grundschüler bei ihren ersten Versuchen im Kanu anleiteten.

Zusätzlich zu den angedachten Grundschulangeboten engagiert sich das Projekt „Schulkanu Lippstadt" künftig auch in der Lehrerfortbildung. Bereits im kommenden Schuljahr 2015/16 wird in Zusammenarbeit mit der Kanuschule NRW und dem Kanu-Verband NRW eine Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen über das Fortbildungsportal der Bezirksregierung angeboten.

Darüber hinaus nimmt das Schulkanu-Projekt auch das frühere Talentprojekt Lippstadt auf. Der auf einem Zusammenschluss mehrerer gleichberechtigter Lippstädter Schulen und des WSC basierende Materialpool wird weiterhin von WSC und dem EG verwaltet, steht aber auch anderen Schulen für die Kanu-Aktivitäten im Rahmen des Schulkanu-Projektes Lippstadt zur Verfügung: Talentprojekt Lippstadt

Text: Steffen Menze (Fotos)/H.-P. Wagner

Unsere Partner

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Termine

Sonntag 24.12.2017
3. Bezirksfahrt 2018 Wupper
Fahrtenprogramm Bezirk 5
Montag 25.12.2017
3. Bezirksfahrt 2018 Wupper
Fahrtenprogramm Bezirk 5
Dienstag 26.12.2017
3. Bezirksfahrt 2018 Wupper
Fahrtenprogramm Bezirk 5
Mittwoch 27.12.2017
3. Bezirksfahrt 2018 Wupper
Fahrtenprogramm Bezirk 5
Donnerstag 28.12.2017
3. Bezirksfahrt 2018 Wupper
Fahrtenprogramm Bezirk 5
Freitag 29.12.2017
3. Bezirksfahrt 2018 Wupper
Fahrtenprogramm Bezirk 5
Samstag 30.12.2017
3. Bezirksfahrt 2018 Wupper
Fahrtenprogramm Bezirk 5
Sonntag 31.12.2017
3. Bezirksfahrt 2018 Wupper
Fahrtenprogramm Bezirk 5
Sonntag 31.12.2017
Silvesterfahrt
Fahrtenprogramm Bezirk 1
Montag 01.01.2018
3. Bezirksfahrt 2018 Wupper
Fahrtenprogramm Bezirk 5

Kurse der Kanuschule

Viele Kurse für das Jahr 2018 sind schon jetzt auf der Homepage der Kanuschule NRW zu finden und es werden laufend mehr, schaut doch schon einmal vorbei:

Kanu Einführungskurse 2018 -  hier geht es zu den Einführungskursen im nächsten Jahr, Schnuppertage auf der Lippe oder Einführungen in das Eskimotieren.

Kanu Fortbildungsangebote 2018 - hier wird jeder fündig, der sich effizient fortbilden möchte, für alle Paddler, Lehrer, Erlebnispädagogen ...

News "Junge Paddelpiraten - Abenteuer im Kanu"

Kontakt

Kanu-Verband Nordrhein-Westfalen e. V.
Friedrich-Alfred-Strasse 25
47055 Duisburg

con tel +49 203 7381-653
 con fax +49 203 7381-650
 con address www.kanu-nrw.de
 emailButton info@kanu-nrw.de

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