Jugend in Bezirk 7 als Mülldetektive unterwegs

Müllsammelaktion auf der Lippe gemeinsam von Jugend und Erwachsenen im Bezirk 7 bewältigt

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Gruppenfoto kurz nach der Pause in Krudenburg

Zum Jugendwochenende beim Weseler Kanu-Club hatten die Bezirksjugendwarte Astrid Wagner und Jürgen Panke eingeladen. Der arg kalte und verregnete Samstag brachte das Programm etwas durcheinander und statt des Auesees blieb letztlich der Rückzug in das Bislicher Bad, um den Programmpunkten "Spiel und Spaß im Wasser" gerecht zu werden. Doch die Abendstimmung am Yachthafen in Wesel belohnte dann noch einmal, so dass mit einer kleiner Paddeltour bei Mondschein, auch der Samstag noch ein schönes Ende nahm.

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Das Schlauchboot wird aufgeschnitten, damit es dann in den Canadier geladen werden kann

Am Sonntag dann stand die gemeinsame Aktion der Vereine KCK Kleverland, Weseler Kanu-Club, WSV Walsum, Wabu Oberhausen, BKV Beeckerwerth und eben Weseler KC auf dem Programm. 20 Kinder, Jugendliche und Erwachsene hatten sich ein Ziel gesetzt: sie wollten den (leider) Unmengen an Müll entlang der wunderschönen Lipperoute von Schermbeck nach Wesel zu Leibe rücken. Schon erstaunlich, was man alles in 6 1/2 Stunden aus dem Wasser ziehen kann oder in der Uferböschung findet. Zwei alte Schlauchboote, ein Grill, ein Stuhl, eine Lampe und unendlich viele Kleinigkeiten wurden von den Jugendlichen gesammelt und zum Transport in den 10er Canadier gepackt, den 3 Erwachsene fortbewegten.
Bei all der Suche nach ungewöhnlichen Fundstücken verging die Zeit wie im Fluge und die Kinder und Jugendlichen waren schon bald in einen Wettstreit verfallen, wer das meiste, außergewöhnlichste oder größte Müllstück fand.

In Wesel angekommen waren alle glücklich gemeinsam diese Aktion bewältigt zu haben. Jeder Teilnehmer erhielt noch einen persönlichen Müllbeutel des Deutschen Kanu-Verbandes mit dem aufgedruckten Motto „Mein Fluss muss sauber bleiben“ erhalten. Es handelt sich um eine Art Turnbeutel, der nun genutzt werden kann, um den eigenen Müll auf Paddeltouren noch leichter wieder mit nach Hause zu nehmen.