Integratives im Kanusport

Integrative Drachenbootrennen:
Nützliche Erfahrungen im Miteinander von behinderten und nichtbehinderten Teilnehmern

Dass Wassersport und speziell Drachenboot fahren hervorragend geeignet ist, Menschen mit Behinderungen gerade im Miteinander mit Menschen ohne Einschränkungen nicht nur unvergessliche Erlebnisse zu bescheren, sondern auch kaum für möglich gehaltene Fähigkeiten zu entfalten und somit Persönlichkeit und Selbstwertgefühl zu stärken, ist bereits bei vielen Veranstaltungen bewiesen worden.

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Auch in NRW finden seit 2006 integrative Drachenbootrennen in Essen und Köln statt, die zumeist von Mannschaften aus Behinderteneinrichtungen besucht werden. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl der sportliche Wettstreit zwischen den teilnehmenden Teams als auch der Spaß am Paddeln und das gemeinschaftliche Erlebnis. Die Wettkämpfe selbst sind durchaus ambitioniert: In der Regel werden
zwei Zeitläufe über 250m mit Maximalbelastung absolviert, von denen der bessere gewertet wird. Ausgehend von diesen Ergebnissen schließen sich dann die Finalläufe an, wo alle Mannschaften nochmals starten und die Platzierungen von eins bis zum letzten Platz ausfahren. Übrigens, egal ob Platz eins oder der letzte Platz – jede teilnehmende Mannschaft erhält denselben attraktiven Pokal.

Das Interesse an den integrativen Drachenbootrennen ist groß – in Essen waren in diesem Jahr Anfang Juli 28 Teams am Start und in Köln 21. Dennoch sieht Joachim Menzel, Geschäftsführer der Rhein-Ruhr-Sport GmbH und Veranstalter solcher integrativer Wettbewerbe, noch weiteres Entwicklungspotenzial: „Es wäre toll, wenn wir den einen oder anderen Kanuverein dafür gewinnen könnten, bei einer (oder beiden) dieser integrativen Veranstaltungen mitzumachen. Am besten einfach Kontakt zu einer Behinderteneinrichtung in der Nähe aufnehmen und mit den behinderten Sportler ein gemeinsames Team bilden. Schon ein oder zwei Trainingstermine, bei denen man die zukünftigen Mannschaftskollegen natürlich auch gut kennenlernt, reichen aus, um mit ganz viel Spaß und mit Erfolg am Wettkampf teilzunehmen.“

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Der Aufwand hält sich also in Grenzen, zumal die Boote und das komplette Material beim Training und beim Wettkampf gestellt werden. Der Nutzen im ideellen Bereich lässt sich schwer fassen, Joachim Menzel aber weiß aus jahrelanger Erfahrung mit integrativen Drachenbootrennen: „Man wird auch und gerade als nichtbehinderter Mensch ungeheuer viel mitnehmen, wenn man sieht, mit welcher Begeisterung die behinderten Teilnehmer bei der Sache sind und wie sie auf eine ganz ehrliche Weise dankbar für solche Erlebnisse sind. Wir haben da schon oft ganz viele positive Rückmeldungen bekommen. Und für unsereins als nichtbehinderter Mensch relativieren sich dadurch plötzlich viele Probleme im ganz normalen Leben.“ Rhein-Ruhr-Sport ist übrigens gern bereit, bei der Kontaktaufnahme zu Behinderteneinrichtungen in Nähe der Vereine sozusagen „um die Ecke“ behilflich zu sein. Interessenten können sich gern unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden.

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Erfahrungen beim gemeinsamen Sport mit behinderten Menschen zu sammeln, ist sicher für jede(n) von uns hilfreich. Gelegenheit dazu gibt es im kommenden Jahr wieder bei den Drachenbootrennen voraussichtlich am 30. Juni in Essen und am 8. September in Köln. Der Kanu-Verband NRW berichtet an dieser Stelle gern über diesbezügliche Aktivitäten interessierter Vereine.

Text: H.-P. Wagner, Fotos: Rhein-Ruhr-Sport GmbH

Mehr Informationen zu den integrativen Drachenbootrennen: http://www.drachenboot-koeln.de/ bzw. http://www.drachenboot-essen.de/.

Freiwilliges soziales Jahr im Kanusport

Erfahrungen eines FSJlers im Kanusport
Eine super schöne Sache zum Weiterempfehlen

In knapp fünf Wochen geht für Fabian Andres ein spannender Lebensabschnitt zu Ende. Anlass genug, um mit dem 23-jährigen FSJler beim Kanusportverein Duisburg-Wedau und der Kanuschule NRW auf das vergangene Jahr zurückzublicken.

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Fabian Andres im Kreis junger Piratencamp-Teilnehmer

Dass der begeisterte Slalomkanute ein Freiwilliges Soziales Jahr in seinem Lieblingssport machen konnte, ist ein bisschen auch dem Zufall zuzuschreiben. Wie viele seiner Altersgenossen wollte Fabian Andres nach dem Abi nicht direkt studieren. Von einem Freund erfuhr er dann von der Möglichkeit, ein Jahr als FSJler im Sport arbeiten zu können und fand dies interessant. Auch Cordula Mayer, die Geschäftsführerin des Neusser Kanu-Clubs e. V., seines Heimatvereins, ermunterte ihn damals: „Fabi, mach das doch auch!“ Und nun kommt der Zufall ins Spiel: Beim Kanusportverein Duisburg-Wedau e. V. war Schülerwart Benny Stein auf der Suche nach einem/r FSJler/in. Mit der Stelle war schon alles in trockenen Tüchern, man hatte auch schon einen Interessenten, der jedoch wieder abgesprungen war. So bot sich plötzlich – man kennt sich in der übersichtlichen Slalomszene – die Chance für Fabian und er griff zu. Auch die Kanuschule NRW stieg als Partner mit ein. Sie konnte gerade in den Schwerpunktmonaten im Sommer eine engagierte helfende Hand mit Herzblut für die Betreuung der verschiedenen Aktionen mit Kindern gut gebrauchen. Und Fabian brachte beste Voraussetzungen mit: Neben langjähriger Paddelerfahrung konnte er den Trainer C-Schein, den Übungsleiterschein sowie das Schwimmabzeichen DLRG Silber vorweisen und außerdem – fast unnötig zu erwähnen – Freude am Kanusport sowieso. „So habe ich für ein Jahr mein Hobby zum Beruf gemacht und es voll genossen, dass ich das machen konnte“, resümiert er die zurückliegenden elf Monate.
Über mangelnde Abwechslung in seiner zeitweiligen Tätigkeit konnte sich der bereits seit fünf Jahren als Trainer beim Neusser Kanu-Club aktive Slalomkanute nicht beklagen. Er unterstützte das Nachwuchstraining mit den Kindern und Jugendlichen in seinem Verein im Leistungs-, aber vor allem auch im Breitensportbereich, begleitete die jungen Sportler in Trainingslager und zu Wettkämpfen, betreute drüber hinaus die Schul-AG des NKC, kümmerte sich um das Kanusportangebot für Schulklassen auf der „boot“ im Januar in Düsseldorf, half der Kanuschule NRW beim Bootsverleih und hielt gerade erst kürzlich beim „Piratencamp“ mit 30 teilnehmenden Kids die Fäden zusammen.

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Auch als Drachenboot-Kapitän macht Fabian eine gute Figur

All dies habe ihm sehr geholfen, sich auf seinen weiteren beruflichen Weg vorzubereiten: „Ich kenne jetzt verschiedene Vereinsstrukturen, weiß wie die Kanuschule NRW arbeitet und habe Messeerfahrungen sammeln können, alles Dinge, die auch im Studium auf dem Programm stehen. Ich werde daher von den als FSJler gewonnenen Kenntnissen und Erfahrungen profitieren können“, sagt er. Dabei sei die Tätigkeit auf „boot“ ein ganz besonderes Erlebnis für ihn gewesen. Wenn Fabi nun ab Mitte Oktober sein Sportmanagement-Studium in Koblenz beginnt, wird er „die Kinder am meisten vermissen“, räumt er ein, z. B. die aus der Schul-AG, die er beim KSV Duisburg-Wedau betreut hat. Auf der anderen Seite werden die Kinder auch ihn vermissen. So berichtete Thilo Wietzke, Leiter der Kanuschule NRW, einige Kinder aus dem Piratencamp hätten geweint, als Fabi ihnen gesagt habe, dass er am Abschlusstag nicht da sein könne. Wie er die Piratencamp-Kinder begeistert habe, sei eine „super Sache“ gewesen. Zumindest werden nicht alle auf ihn verzichten müssen. „Ich bleibe auf jeden Fall weiter Trainer beim NKC“, betont er, da werde er jeweils am Wochenende auch künftig die Kids betreuen können. Und auch wenn er beim KSV nicht mehr aktiv sein kann, so freut es ihn, dass es mit Aliena Leonhard vom Wassersportverein Duisburg-Rheinhausen bereits eine Interessentin für seine Nachfolge gibt. Ihr und anderen Interessenten gibt er eine ganz persönliche Erfahrung mit auf den Weg: „Als FSJler im Kanusport zu arbeiten ist eine super schöne Sache. Ich kann das auf jeden Fall nur weiterempfehlen.“

Text und Fotos: H.-P. Wagner

Optimierungen für den Kanusport an der Erft

Geplante Renaturierung am Unterlauf der Erft
Optimierungen für den Kanusport

Die zuletzt im März positiv gelaufenen Gespräche des Kanu-Verband NRW mit dem Erftverband und dem Rhein-Kreis-Neuss sind nach Ortsbegehungen im Mai diesen Jahres fortgesetzt worden. Erfreulicherweise sicherte der Erftverband zu, dass auch nach der geplanten Renaturierung der Erft, die wichtigen Kanustandorte nutzbar bleiben. Für die Trainingstrecke an der Römerbrücke erwartet der Erftverband aller Voraussicht nach keine spürbare Verschlechterung. Gegebenenfalls können durch Einbauten oder auch durch die Anhebung der Stauhöhe am Wehr Gnadenthal Optimierungen vorgenommen werden, so dies notwendig sei.

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Foto: Frank Sawukaytis

Am Eiskanal in Grevenbroich, der nicht nur für den KC Grevenbroich eine attraktive Kanu-Slalom-Trainingsstrecke darstellt, gilt es zu prüfen, ob eine Erweiterung der kanusportlichen Nutzung über die bisher übliche Nutzungsdauer von 90 Minuten je Tag hinaus möglich ist. Der Erftverband hält es für durchaus denkbar, die Durchflussmengen für den Mühlengraben, wovon der Eiskanal abzweigt, durch Änderungen am darüber liegenden Erftwehr Nr. 9 bei Flusskilometer 18,0 zu erreichen, ohne den Wasserdurchfluss an der Mühle erheblich zu beeinträchtigen. Auch die Erneuerung der Hydraulik der Wehranlage vom Eiskanal wird zurzeit geprüft.

Anstelle des Standortes am Wiesenwehr, der für die Kanu-Freestyler aus NRW beliebter Übungsort ist, konnten wir uns mit dem Erftverband und unserem Kanu-Freestyle-Referent Max Münchow, auf eine Alternative an der Eppinghovener Mühle, ebenfalls in Neuss, einigen.
Dort kann die Anbringung eines geradlinigen Wehrbalkens vermutlich ohne großen Aufwand schon die gewünschte Walzenbildung bewirken. Im Sinne von „try and error“ soll noch in diesem Sommer eine Lösung angestrebt werden. Zusätzlich soll der Zugang zum Wasser über eine befestigte Einstiegsstelle am Ufer gelenkt werden.

Und zu guter Letzt wird nun auch an der neuen Sohlgleite im Mündungsbereich mit Bootsumtragestellen geplant, damit Bootfahrer gegebenenfalls oberhalb vom Querbauwerk aussteigen und unterhalb wieder ins Boot einsteigen können. Wenn ca. ab 2030 nur noch geringe Sümpfungswassermengen in die Erft eingeleitet werden, ist auch die Errichtung einer Treidelgasse oder eines Borstenpasses für Bootfahrer denkbar.

Nach anfänglichen großen Befürchtungen haben die nun erfolgten Gespräche mit dem Erftverband und dem Rhein-Kreis Neuss viele positive Aspekte mit guten Erfolgsaussichten gebracht. Die unterschiedlichen Belange des Kanusports, vom Kanuwandern, über Kanu-Slalom bis hin zu Kanu-Freestyle werden in die geänderten Überlegungen mit einbezogen. Über den weiteren Verlauf werden wir an dieser Stelle berichten.

"Sport schützt Umwelt"

NRW-Vereine als Beispielgeber für erfolgreiche Naturschutzarbeit gesucht
"Sport schützt Umwelt" des DOSB

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Innerhalb des DOSB (Deutscher Olympischer Sportbund) berichtet der Informationsdienst „SPORT SCHÜTZT UMWELT“ vierteljährlich über Themen rund um Sport und Umwelt-, Klima-, Naturschutz, Nachhaltigkeit und umweltrelevante Aspekte. Alle Mitgliedsorganisationen des DOSB berichten hier über ihre Aktivitäten.

Die bevorstehende September-Ausgabe markiert nicht nur 30 Jahre Berichterstattung über das Engagement des Sports im Umwelt- und Naturschutz. Mit der Teilnahme am Deutschen Naturschutztag im September in Magdeburg unterstreicht „Sport schützt Umwelt“ auch die Bedeutung in diesem Themenfeld. Der Schwerpunkt dieser kommenden Ausgabe liegt deshalb auf „Perspektiven für Naturschutz und Natursport“ aus der Sicht des Sports.

Aus diesem Grunde werden derzeit für die September-Ausgabe Beispiele aus der Arbeit von Vereinen gesucht. Unsere NRW-Kanu-Vereine sind in vielerlei Hinsicht „naturverträglich“ unterwegs und sicher gibt es viele Beispiele, etwa in der Nachwuchsausbildung, die die Wahrung des Naturschutzes aus der Sicht des Natursports „Kanu“ aufzeigen könnten. Wir freuen uns, wenn Ihr uns Auszüge aus der Arbeit Eures Vereins zusendet, am besten mit begleitenden Fotos. Gerne sind wir bei der abschließenden Berichterstattung behilflich. Die Artikel müssen bis zum 07. Juli an den DKV geschickt werden. Bitte sendet Eure Beispiele deshalb bis zum 04. Juli an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Kanuspaß in den Sommerferien

Langeweile in den Sommerferien? Das muss nicht sein!
Ferienspaß im Kanu in Mülheim und Duisburg

Die Sommerferien stehen vor der Tür und der Nachwuchs freut sich auf die vielen Wochen mit jeder Menge Freizeit. Wer die Zeit mit Spaß, Action und neuen Sportangeboten ausfüllen möchte, der wird in vielen Kanuvereinen in NRW fündig. Über unsere Suche der Kanuvereine in NRW findet jeder schnell und einfach einen Kanuverein in seiner Nähe, oftmals gibt es im Sommer einen „Tag der offenen Tür“ oder ein Schnuppertraining für alle Paddelneulinge an einem bestimmten Tag. Daraus kann schnell die Teilnahme am wöchentlichen Anfängertraining werden. Denn Kanufahren ist leicht zu erlernen und bietet jede Menge Abwechslung, einzige Grundvoraussetzung ist die Schwimmfähigkeit.

Kanuangebote in den Sommerferien

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Foto: Mülheimer Kanu-Gilde, Impressionen des Kanuangebots

In Mülheim hat sich die Kanu-Gilde ein tolles Wochenendangebot innerhalb ihres Sommerprogramms ausgedacht: Am 30. und 31. Juli heißt es jeweils von 10.00 – 16.00 Uhr rein in die Boote und erste Erfahrungen im „Kribbelwasser“ sammeln. Bei diesem Kurs bekommen 12–18-Jährige einen ersten Einblick ins Wildwasser-Kajakfahren. Auf der Ruhr und im Schwimmbad lernen sie am ersten Tag zunächst die grundlegenden Techniken des Kajakfahrens kennen. Am zweiten Tag geht es dann schon auf die schneller fließende Erft bei Neuss.
Mehr Infos und die direkte Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier.

Das KSV Kanu Camp 2016 in Duisburg bietet Kindern im Alter von 7 bis 13 Jahren Paddel-Abenteuer pur. In 5 Tagen (15.-19.08.) können die Kids die Grundtechniken des Kanufahrens erlernen. Am letzten Tag des Kanu Camps sind dann alle fit für das Highlight: eine Kanu-Tour auf der Erft in Neuss.
Anmeldungen und weitere Infos über den KSV Schülerwart Benny Stein, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Telefon: 0176 / 21605504.

Außerdem gibt es in Duisburg vom 01.-05. August 5 Tage Sport, Spaß und Abenteuer an der Kanustation Duisburg, direkt im Sportpark Duisburg gelegen. Das Survivalcamp für alle 8-14-Jährige verspricht an allen Tagen Action und Abenteuer und einmal sogar in der Nacht. Sich nachts im Wald zu orientieren ist gar nicht so einfach wie wir Stadtkinder uns das immer vorstellen ;-). Alle Infos und die Anmeldemöglichkeit gibt es direkt bei unserer Kanuschule NRW.

Weitere Angebote von NRW-Vereinen sind oftmals auf unserer Facebook-Seite zu finden.

Aktivste Fachverbände bei LSB-Kampagne ausgezeichnet

LSB-Kampagne „Das habe ich beim Sport gelernt“
Kanu-Verband NRW als einer der aktivsten Fachverbände ausgezeichnet

Am vergangenen Samstag wurden auf der Tagung der Ständigen Konferenz der Bünde und Sportverbände unter anderem die aktivsten Fachverbände in der ersten Stufe der Kampagne „Das habe ich beim Sport gelernt“ ausgezeichnet. Für unseren Verband als einer der fünf aktivsten Fachverbände in der LSB-Sportorganisation durfte KV NRW-Präsident Thomas Reineck einen symbolischen Scheck über 1000 Euro in Empfang nehmen.

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Foto: © LSB NRW, A. Bowinkelmann

Seit dem Start der LSB-Kampagne im Sommer vergangenen Jahres waren die Kanuten mit ihren Statements zum Motto „Das habe ich beim Sport gelernt“ zahlreich und prominent dabei. Sportler der verschiedenen Kanu-Sparten – von den Olympia-Teilnehmern Max Hoff und Max Rendschmidt bis hin zu 11/12-jährigen Nachwuchsathleten – haben in über 60 Videos ihre ganz persönlichen Gedanken und Meinungen zum Thema geäußert (siehe hier).

Auch wenn die Vorreiterrolle der ersten Monate nicht ganz bis zum Ende der ersten Stufe gehalten werden konnte, zählte der Kanu-Verband NRW doch nach wie vor zu den fünf aktivsten Fachverbänden und qualifizierte sich somit für die Auszeichnung. KV NRW-Präsident Thomas Reineck unterstrich dazu: „Mein Dank gilt allen, die sich bislang für die Kampagne ‚Das habe ich beim Sport gelernt’ engagiert haben. Die Auszeichnung zeigt, dass sich Engagement auch lohnt. Wir konnten mit unserem facettenreichen Sport viele kleine Beiträge liefern und somit das Anliegen des LSB unterstützen, die wichtige Rolle der Gesamtheit des Sports in NRW als Bildungsakteur in der Gesellschaft herauszustellen. Darüber freuen wir uns und hoffen zugleich, dass dieses Engagement auch weiterhin Erfolge zeigen wird.“
Auch wenn die erste Stufe der Kampagne jetzt sozusagen „abgerechnet“ wurde, zu Ende ist sie deshalb noch längst nicht. Nach wie vor können Sportler ihre ganz persönlichen Statements beisteuern und auf der Webseite der Kampagne hochladen: www.beim-sport-gelernt.de/gewinne/#kameraSuchtFilmer
Seit April läuft inzwischen auch die zweite Stufe von „Das habe ich beim Sport gelernt“. Hierbei sind bis Ende November Übungsleiter/-innen bzw. Trainer/-innen aufgerufen, in Kurzvideos darzustellen, was sie unternehmen, damit ihre Schützlinge in den Trainingsgruppen etwas beim Sport und über den Sport hinaus lernen.
Genauso sind ehrenamtliche Mitarbeiter in den Vereinen angesprochen deutlich zu machen, was sie in ihrer Funktion anstreben oder auch schon umsetzen, damit „Lernen“ im Verein möglich wird. Interessenten, die gern mitmachen möchten und dabei Unterstützung wünschen, können sich an unseren Referenten für "NRW bewegt seine KINDER", Hans-Peter Wagner wenden:
Tel. 0203/7381-683, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Unsere Partner

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Termine

Donnerstag 25.01.2018
Bezirkstag Bezirk 9
Fahrtenprogramm Bezirk 9
Samstag 27.01.2018
Bezirkstag beim Wassersportverein Walsum
Fahrtenprogramm Bezirk 7
Samstag 27.01.2018
Natursport braucht Naturerlebnis
Fahrtenprogramm Bezirk 4
Samstag 27.01.2018
Navigationsworkshop und Tourenplanung
Fahrtenprogramm Bezirk 4
Samstag 27.01.2018
Ökoschulung für Kinder und Jugendliche beim KK Datteln
Fahrtenprogramm Bezirk 3
Sonntag 28.01.2018
2. Bezirksfahrt auf der Ems
Fahrtenprogramm Bezirk 9
Sonntag 28.01.2018
Bezirkstag
Fahrtenprogramm Bezirk 3
Sonntag 28.01.2018
Bezirkstag beim KEL Datteln
Fahrtenprogramm Bezirk 3
Sonntag 28.01.2018
Regionales Seekajakertreffen im Bezirk 4
Fahrtenprogramm Bezirk 4
Sonntag 28.01.2018
Winter-Wanderung
Fahrtenprogramm Bezirk 4

Kurse der Kanuschule

Viele Kurse für das Jahr 2018 sind schon jetzt auf der Homepage der Kanuschule NRW zu finden und es werden laufend mehr, schaut doch schon einmal vorbei:

Kanu Einführungskurse 2018 -  hier geht es zu den Einführungskursen im nächsten Jahr, Schnuppertage auf der Lippe oder Einführungen in das Eskimotieren.

Kanu Aus- und Fortbildungen - hier wird jeder fündig, der sich effizient fortbilden möchte, für alle Paddler, Lehrer, Erlebnispädagogen ...

News "Junge Paddelpiraten - Abenteuer im Kanu"

Kontakt

Kanu-Verband Nordrhein-Westfalen e. V.
Friedrich-Alfred-Strasse 25
47055 Duisburg

con tel +49 203 7381-653
 con fax +49 203 7381-650
 con address www.kanu-nrw.de
 emailButton info@kanu-nrw.de

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