Rur in der Eifel lockt mit genügend Wasser zum Paddeln

Kanusaison in Heimbach beginnt am 15. Juli 2018

foto eifelrur unterwegs

Die Kanusaison auf der Eifelrur beginnt wie jedes Jahr am 15. Juli. Ab Sonntag dürfen die Paddler das schöne Rurtal im Naturschutzgebiet zwischen Heimbach und Obermaubach aus der Bootsperspektive erleben. Trotz der anhaltenden Trockenheit in den vergangenen Monaten kann die notwendige Mindestwassermenge für Kanufahrten von sieben Kubikmetern je Sekunde am Staubecken Heimbach in die Rur fließen. Somit können die Kanutouren täglich zwischen 9.00 Uhr und 17.00 Uhr in Heimbach beginnen. Da aus Naturschutzgründen die Zahl der täglich zugelassenen Boote begrenzt ist, muss man sich für sein Boot einen Platz auf unserer Homepage reservieren lassen: Bootskontingente. Die Baustelle aus dem Vorjahr ist aufgehoben, da inzwischen die neue Brücke über die Rur in Abenden fertiggestellt worden ist. Somit steht einer ungehinderten Kanutour nichts im Wege. Das für die nächsten Tage angekündigte warme Sommerwetter wird vermutlich wieder viele Kanusportler in die Eifel locken, um die kühle Rur zu genießen.

foto eifelrur einstieg

Fotos: Frank Schröer

Schnupperpaddeln am Tag der offenen Tür beim SC Bayer 05 Uerdingen

Tag der offenen Tür am 01. Mai
Kanuclub lädt zum Kanufahren für alle ein

Die Kanuabteilung des SC Bayer 05 Uerdingen ist vielfältig aufgestellt und bietet vom Kanu-Slalom-Sport über Wildwasserfahren, dem Kanuwandern und neuerdings dem SUP-Paddeln ein breites Kanuangebot. Für Kanusportneulinge sollte der 1. Mai ein fester Termin sein, denn dann lädt der SC Bayer 05 Uerdingen zum Tag der offenen Tür. Kanufahren für alle, ob Jung oder Alt, wird geboten und viel Zeit für alle Fragen rund um den Sport. Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt.

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www.scbayer05.de

Freiwilliges soziales Jahr beim KSV Duisburg-Wedau

Über ein Freiwilliges Soziales Jahr doch noch zur Wunsch-Ausbildung

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Techniktraining an den Torstangen

Die Sonne zeigt sich an diesem Montag am Bootshaus des Kanusportvereins Duisburg-Wedau (KSV) zwar nicht ganz so eifrig wie an dem ersten frühsommerlichen Wochenende unmittelbar davor, doch auch so lädt der Wambachsee zum Paddeln ein. Jan Plönißen wartet auf seine Anfängergruppe, acht Kids im Alter von sieben bis zehn. Die meisten von ihnen haben im vergangenen Jahr über diverse KSV-Aktionen im Rahmen der NRW-Kampagne „Junge Paddelpiraten – Abenteuer im Kanu“ zum Verein gefunden. Ein reichliches halbes Jahr sind sie jetzt dabei, haben das Winterhalbjahr gut überstanden und freuen sich nun auf ihre erste „richtige“ Wettkampfsaison. Genauso lange kümmert sich auch Jan Plönißen in seinem Freiwilligen Sozialen Jahr beim KSV mit um sie. Ursprünglich hatte er andere Pläne, wollte eine Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann machen, fand aber dann keinen freien Ausbildungsplatz. So entschloss sich der 17-Jährige, der seit seinem zehnten Lebensjahr Kanuslalom betreibt, zu dem Jahr als FSJler, um es danach mit dem Ausbildungsplatz erneut zu versuchen. „Benny, unser Schülerwart, hat mich gefragt, ob ich nicht als FSJler im Verein tätig werden wolle. Ich könnte so erste berufliche Erfahrungen sammeln und zugleich meinen Sport ausüben. Da musste ich nicht lange überlegen“, sagt er und merkte auch rasch, dass es passt. Bereits im August half Jan ein, zwei Tage bei den Piratencamps des KSV mit und lernte die Kinder schon etwas kennen, die er dann zu ihm in die Anfängergruppe kamen. Seit September betreut er montags und donnerstags jeweils zwei Trainingsgruppen mit und kümmert sich zudem an drei Tagen der Woche um vier Schul-AG’s. Im Winterhalbjahr hatte er die Kids beim Hallentraining mit unter seinen Fittichen und mittwochs und sonntags geht’s mit ihnen zum Paddeln auf die Erft. „Das Techniktraining mit den Kids auf der Erft macht besonders großen Spaß, man sieht dort am besten, wie schnell sie Fortschritte machen“, erzählt Jan.

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Tolle Anfängergruppe beim KSV Duisburg-Wedau

Spaß macht es auch den Kindern, und das sowohl „im Winter, wenn wir mit den Booten die Eisdecke brechen“, als auch „im Sommer, wenn wir nach dem Training noch ins Wasser springen können“, bekennt Matthea aus seiner Trainingsgruppe. Für sie und die anderen steht an diesem Montag Techniktraining auf dem Plan. Es gilt, möglichst geschickt zwei, drei Tore zu absolvieren und zügig zur Startlinie zurück zu paddeln. „Bogenschlag“ ruft Jan seinen Schützlingen immer wieder zu und schon wird erneut geübt, ein ums andere Mal. Als die Kids dann vom Wasser kommen, frage ich sie, ob Jan ein strenger Trainer sei. „Am Anfang schon, aber man kann ganz gut mit ihm auskommen“, sagt der achtjährige Yannick, der Jüngste von den Jungs in der Gruppe. Hanna dagegen meint, „es geht, er hat vor allem immer Tipps für uns parat, was wir noch verbessern können“.
Auch Jan möchte die Erfahrungen, die er in dem halben Jahr im Training mit den Kindern gesammelt hat, nicht missen. Er hat eine Menge gelernt und zum Beispiel Ende vergangenen Jahres auch die Übungsleiter-Lizenz Breitensport erworben. „Daraus habe ich viel mitgenommen, wie man am besten mit den Kids umgeht und wie sehr es u. a. auf die Kommunikation ankommt. Ich bereue auf keinen Fall, mich für das Jahr als FSJler entschieden zu haben und kann das nur jedem empfehlen. Wo kann man denn schon sonst mal ins Arbeitsleben ‘reinschnuppern und zugleich seinem Lieblingssport nachgehen?“ Inzwischen hat er auch beruflich eine wichtige Weiche stellen können: Nach seinem Freiwilligen Sozialen Jahr wird er im Sommer in seinem Wohnort Krefeld die angestrebte Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann beginnen.

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Auch der richtige Paddelgriff will gelernt sein - Yannick weiß wie es geht

Durch seine Tätigkeit und die seiner beiden Vorgänger Aliena Leonhard und Fabian Andres hat auch der KSV Wedau seit drei Jahren viel profitieren können. Schülerwart Benny Stein hofft sehr, nun einen Nachfolger für Jan Plönißen zu finden. „Wir würden das Projekt sehr gern fortführen und freuen uns, wenn sich junge Leute aus dem Kanusport bei uns bewerben, gern auch aus umliegenden Städten wie Neuss und Krefeld. Je eher, desto besser, denn die Stellen beim LSB sind begehrt und es wäre schade, wenn wir zu spät kommen und es dann keine freie Stelle mehr gäbe“, unterstreicht Benny Stein.


Text u. Fotos: H.-P. Wagner

Rur mit Legionellen verunreinigt

Wasserverband Eifel-Rur hebt Wassersportwarnung für die Rur in Düren auf

Aachener Zeitung

Legionellen in der Rur
Befahrung der Rur nicht empfohlen

Die Rur im Kreis Düren ist teilweise mit Legionellen belastet. Der Wasserverband Eifel Rur hat bei Messungen unterhalb der Kläranlage Düren unterschiedlich hohe Konzentrationen festgestellt. Seit gestern ist die verantwortliche Firma ermittelt, über deren Abwasser die Legionellen in die Rur gelangten.

Laut Norbert Schnitzler, Leiter beim Gesundheitsamt Düren, können Legionellen durch kleinste Tröpfchen (Aerosole) vom Menschen eingeatmet werden. Dies kann z.B. dann passieren, wenn das Wasser für Hochdruckreiniger benutzt wird oder wenn es beim Paddeln "spritzig" zugeht. Es wird deshalb geraten, die Rur im Abschnitt ab Kläranlage Düren - Schophovener Welle nicht zu befahren.

Der ausführliche Bericht der Lokalzeit Aachen ist hier zu finden: Lokalzeit Aachen - Verursacher gefunden.

Vorsicht beim Parken an der Erft

Bitte beachten!
Parksituation an der Erft

Aufgrund bereits zahlreicher Auto-Aufbrüche auf dem Parkplatz "Wiesenwehr" an der Erft möchten wir den Aufruf der Kanugemeinschaft Erft gerne weitergeben und bitten um Beachtung:

foto erft anschreiben kg erft

Das Hinweisschild darf gerne heruntergeladen werden:

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Lippe ist Flusslandschaft des Jahres

Lippe ist „Flusslandschaft des Jahres“

Immer am 22. März findet der Weltwassertag statt, mit dem die Vereinten Nationen die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf kritische Wasserthemen lenken wollen. Gleichzeitig wird vom Bundesumweltamt der Gewässertyp des Jahres vorgestellt (2018 ist dies der „Sandige Tieflandbach“). Und das Bundesumweltministerium stellt alle zwei Jahre die Flusslandschaft des Jahres vor – in diesem Jahr die Lippe. Gewürdigt wird aber nicht die Lippe alleine, sondern die Flusslandschaft mit ihren unterschiedlichen Ausprägungen. Die Lippe steht exemplarisch für die Belastungen eines Flusses durch Abwässer und Industrie. Durch umfangreiche Renaturierungsmaßnahmen konnten sich längere Abschnitte wieder zu einem naturnahen Fluss entwickeln.

Die Lippe hat für den Kanusport nicht nur in NRW eine hohe Bedeutung. Deshalb hat sich der KV NRW bereits sehr früh für ihren Schutz eingesetzt. Bereits 2001 hatte der Arbeitskreis Kanusport und Naturschutz zusammen mit Vertretern des ehrenamtlichen und behördlichen Naturschutzes ein kanusportliches Gesamtkonzept für die Lippe erstellt. Ein solches Regelwerk für einen fast 222 Kilometer langen Fluss hatte es bis dahin in Deutschland nicht gegeben. Vielfach sind die Vorschläge des Arbeitskreises in Verordnungen und Landschaftspläne übernommen worden – aber leider nicht in allen Kreisen. Deshalb engagiert sich der KV NRW noch immer für angemessene kanusportliche Regelungen dort, wo noch immer Befahrungsverbote drohen, obwohl andere Beispiele längst zeigen, dass Kanusport und Naturschutz miteinander möglich sind.

Alle Kanuten können mithelfen, nicht nur die Lippe, sondern alle Gewässer in NRW oder ganz Deutschland zu schützen. Dazu gehören Kenntnisse und deren Anwendung über das natur- und landschaftsverträgliche Verhalten bei Kanufahrten, die man z.B. durch den Besuch der DKV-Ökokurse vermittelt bekommt. Die Termine dafür sind hier zu finden. Wichtig ist aber auch die Berücksichtigung der existierenden Befahrungsregelungen.

Einzelheiten zum Weltwassertag sind in der Zeitschrift KANUSPORT 03/2018 auf Seite 13 oder auf der Homepage des Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit zu finden.

Unsere Partner

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Termine

Samstag 17.11.2018 -
Fachwarte-Tagung Kanu-Slalom in Uerdingen
Kanu-Slalom
Sonntag 25.11.2018 - 18:00
TFG Tageslehrgang in Schwerte mit Technikworkshop für Schülertrainer
Kanu-Slalom
Samstag 15.12.2018
Verbandsjugend-Weihnachtsschwimmen
Fahrtenprogramm Bezirk 4
Sonntag 16.12.2018
Bezirksfahrt Agger
Fahrtenprogramm Bezirk 4
Montag 24.12.2018
3. Bezirksfahrt Saison 18/19 Bergische Kleinflüsse
Fahrtenprogramm Bezirk 5
Montag 31.12.2018
Jahresabschlußfahrt 2018
Fahrtenprogramm Bezirk 1
Dienstag 01.01.2019
1. Bezirksfahrt 2019 - Neujahrsfahrt auf dem Rhein
Fahrtenprogramm Bezirk 4
Freitag 11.01.2019
Wilde Kleinflüsse im Sauerland
Verbandsfahrten
Samstag 12.01.2019
Wilde Kleinflüsse im Sauerland
Verbandsfahrten

NRW-Kanu-Testival am 18./19.05.2019 in Duisburg

Kurse der Kanuschule

Ausgewählte Kurse bei der Kanuschule NRW

Eskimorolle - von den ersten Versuchen bis sie richtig sitzt: Bei den Eskimotierkursen der Kanuschule NRW kein Problem, auch als Aufbaukurs buchbar - ab Februar 2019

Die Ausbildung für alle Drachenbootler, die ans Steuer wollen: Steuerleute im Drachenbootsport - Ausbildung. 27.04.-28.04.2019 Essen, TV Essen Kupferdreh

Eigenverantworlich Wanderfahrten organisieren mit der DKV-Fahrtenleiter-Ausbildung. 18.05.-19.05.2019

News "Junge Paddelpiraten - Abenteuer im Kanu"

Kontakt

Kanu-Verband Nordrhein-Westfalen e. V.
Friedrich-Alfred-Strasse 25
47055 Duisburg

con tel +49 203 7381-653
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