Aussetzung der Zusammenarbeit zwischen DKV und DDV


Gemeinsame Deutsche Drachenbootmeisterschaft 2016 momentan unklar

Der DKV nahm in der vergangenen Woche Stellung zu einer nicht abgestimmten Meldung des Deutschen Drachenboot Verbandes:

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Aussetzung der Zusammenarbeit mit dem DDV

Betreffend der Meldung des Deutschen Drachenboot Verbandes vom 20.9.2015, Ausschreibung für Ausrichter der gemeinsamen Deutschen Drachenbootmeisterschaft 2016 (gDDBM16) nimmt der Deutsche Kanu-Verband wie folgt Stellung.

Die o.g. Mitteilung von Ute Becker hat uns vorgestern überrascht und war trotz diverser nachfolgend aufgeführter Versuche, in Vorbereitung der DM 2016 ins Gespräch zu kommen, nicht abgestimmt und entspricht nicht dem Meinungsbild der von uns vertretenen Teams.

Das Ressort Drachenboot des DKV hat sich seit Jahresbeginn 2015 um die Ausarbeitung von Grundlagen für die Gestaltung der gDDBM16 bemüht. In einer ersten Gesprächsrunde mit dem DDV-Präsidium am 7.2.2015 in Brandenburg wurden unterschiedliche Vorstellungen formuliert und eine Umfrage bei den teilnehmenden Vereinen der letzten DM vereinbart. Diese Umfrageergebnisse sollten Grundlage der zukünftigen Planungen werden. Planungsgespräche, die bei der DM in Brandenburg geplant und in den letzten Jahren üblich waren, wurden von Ute Becker abgelehnt. Eine für Anfang August angekündigte Stellungnahme des DDV-Präsidiums blieb aus. Erst nach schriftlicher und mündlicher Bitte um Stellungnahme zum weiteren Vorgehen erreichte uns am 8.9.2015 eine E-Mail mit folgendem Inhalt (Auszug):

1. Wir gehen nach wie vor von einer gemeinsamen DM aus.

2. Die Austragung von zwei Veranstaltungen (jeweils zwei Tage) getrennt für Standardboot und Smallboot halten wir für erforderlich.

3. Wir sind überzeugt, ohne einen zentralen Bootspool ist eine DM für die Smallboot-Klasse nicht realisierbar.

4. Wir werden die Breitensportklasse nicht mehr ausfahren.

Zwischenzeitlich erfuhren wir, dass das DDV-Präsidium auch in unserem Namen, aber ohne unser Wissen, mit Vereinen in Schwerin und München als mögliche Ausrichter und der Fa. BuK zum Thema Bootspool Gespräche geführt hatte. Für die DM der Standardboote wurde der 3./4.9.2016 ins Gespräch gebracht, wohlwissend, dass in der Folgewoche die ICF-WM in Moskau stattfindet.

Am 18.9.2015 erhielten wir schriftlich den Hinweis auf die Veröffentlichung der Ausschreibung, am 19.9.2015 wurde das Vorgehen und die inhaltlichen Entscheidungen des DDV-Präsidiums in einem persönlichen Gespräch mit einem DDV-Präsidiumsmitglied von unserer Seite abgelehnt und entsprechend nicht autorisiert!

Zusammenfassung:

• Auch der DKV fühlt sich dem Gedanken der gemeinsamen DM verpflichtet (DDV 76%, DKV 92% Zustimmung, lt. Umfrage)

• Nach den Eindrücken und Rückkopplungen bei der DM in Brandenburg 2015 halten wir die Durchführung einer 3-Tage DM, mit Modifikation des Zeitplanes, für machbar (Umfrage DDV 69%, DKV 75%)

• Die Bereitstellung von Bootspools hält die Mehrheit der Teams für wichtig oder wünschenswert. Das darf aber nicht zu finanziellen Risiken für Verbände oder Ausrichter führen, und alle Risiken bei Transport und Nutzung der Boote müssen abgedeckt sein.

• Die Aufgabe der Breitensportklasse (Umfrage DDV 71% dafür, DKV 77% dagegen) halten wir für problematisch und für ein finanzielles Risiko für den Ausrichter, eine Erhöhung der Teilnehmerzahl in den Premierfeldern ist zweifelhaft.

Das DKV-Ressort Drachenboot hält die monatelange Hinhaltetaktik mit Verweigerung von Gesprächen, die Schaffung von Fakten ohne Diskussion und Grundlagen und die Gesprächsführung mit Partnern der Verbände ohne unsere Autorisierung für nicht akzeptabel. Neben Umfrageergebnissen, die von Sportlern beider Verbände stammen, werden die Grundlagen einer gemeinsamen, auf Vertrauen beruhenden Zusammenarbeit grob missachtet.

Unter diesen Umständen müssen wir die derzeitige, seit über vier Jahren währende Zusammenarbeit mit dem DDV überdenken und zunächst leider aussetzen! Wir fühlen uns weiter der Idee einer gemeinsamen Deutschen Drachenboot Meisterschaft verpflichtet. Wir sind jederzeit weiter gesprächs- und kompromissbereit.

Wir fühlen uns allen Drachenbootsport treibenden Vereinen Deutschlands verbunden und sehen uns in diesem Zusammenhang als Dienstleister. Wir werden demokratisch getroffene Entscheidungen der Vereine akzeptieren und umsetzten. Wir halten jede Maßnahme, die den Drachenbootsport stärkt, für wichtig und unterstützenswert. Wir denken jedoch, dass bei unterschiedlichen Meinungen zu einzelnen Punkten nur gemeinsame Gespräche zu einvernehmlichen Lösungen im Interesse unserer Teams führen.

Wir bedauern diese Entwicklung außerordentlich und setzen uns weiter für eine gemeinsame Entwicklung des Drachenbootsportes in Deutschland ein.

Deutscher Kanu-Verband

Thomas Konietzko                      Dr. Günter Renschin

Präsident                                 Ressortleiter Drachenboot

Ehrung Drachenboot WM Poznan


Erfolgreiche Drachenboot-Sportler:


foto ehrung drachenboot wm poznan

Kürzlich sind im Rahmen des Frühjahrsmeetings der Drachenboot-Sport-Vereine aus NRW die Ehrungen mit einer Urkunde und der silbernen Ehrennadel des LKV NRW für die erfolgreichen Sportler der WM in Poznan durchgeführt worden.
Wir sagen noch Herzlichen Glückwunsch!

Offener Brief Drachenboot

Offener Brief von Günter Renschin und Thomas Konietzko an die "Drachenboot-Gemeinde"

In einem offenen Brief an die Gemeinde der Drachenbootfahrer in Deutschland äußern sich der DKV-Ressortleiter (Drachenboot) Günter Renschin und der DKV-Präsident Thomas Konietzko zur akutuellen Situation im Drachenbootsport.
"Liebe Drachenbootler,

nachdem wir mit einer wirklich qualitativ und organisatorisch hochwertigen Weltmeisterschaft in Poznan (Polen) unsere Wettkampfsaison 2014 erfolgreich abgeschlossen haben, nun einige Informationen über zukünftige Strategien des Drachenbootsports im Deutschen Kanu-Verband (DKV) und den Stand der Verhandlungen mit dem Deutschen Drachenboot Verband (DDV)."
Den gesamten Brief gibt es bei den News des Deutschen Kanu Verband: DKV

WM Kanu-Drachenboot in Polen 2014


Kanu-Drachenboot WM in Poznan Polen
NRW-Sportler an schönem Erfolg beteiligt
foto wm polen drachenboot 2014

Die 5. ICF Drachenboot WM in Poznan war eine herausragende gut organisierte Veranstaltung, zu der 15 Nationen mit ca. 1200 aktiven Sportlern gemeldet hatten. Vom ICF und Veranstalter wurden über 4 Tage alle Wettkampfklassen angeboten, zusätzlich war das 10er Boot als Mixed zugelassen, alle Boote Standard und 10er konnten auch das 2000m-Verfolgungsrennen melden.

Das war wohl auch der Grund, dass einige Teams mit großer Teamstärke anreisten z.B. Russland mit 160, USA mit 120 Sportler/innen, dagegen gehörte Deutschland mit 60 Sportlerinnen u. Sportlern zu den kleineren Teams, was aber keinen geminderten Anspruch auf die Medaillen haben sollte.

Matin Alt, Referent und Trainer des National-Teams prognostizierte nach dem ersten Tag, dass er mit ca. 16 Medaillen rechne, wie nah er mit seiner Einschätzung am Endergebnis lag, zeigt der Medaillenspiegel.

NRW war mit seinen 13 Sportlerinnen u. Sportlern aus Duisburg, Borken, Wuppertal, Mülheim und Witten an diesem Erfolg beteiligt, zusätzlich sorgten im vor hinein 3 NRW ICF Wettkampfrichter für die Gestaltung des Rennplans.

Nach Abschluss der WM zeigten sich der NRW Sportwart, das Ressort Drachenboot im DKV und der Präsident des DKV Thomas Konitzko sehr zufrieden über die Leistung des DKV Teams und über die herausragende Veranstaltung des ICF.
foto wm polen drachenboot 2 2014
Kathrine Kaminski, Marek Kaminski, Tanja Neuenhofer, Karl-Heinz van Hall, Sven Wienand, Marvin Kraft, Elke Südholt, Elias Bacher, Jan Kilian, Britta Köster, Dennis Lepperhof, Barbara Hollmann und Dirk Schumann


Medaillenspiegel WM Polen 2014:

COUNTRY                      GOLD     SILVER       BRONZE       TOTAL

1 RUSSIAN FEDERATION    16          8                4              28

2 HUNGARY                          8          7                2              17

3 UKRAINE                           6          4                4              14

4 PHILIPPINE                      5          3                3              11

5 GERMANY                         4          4                7              15

6 POLAND                           2          5               11             18

7 CANADA                           1         6                 3              10

 

5. Offene Deutsche Langstrecken-Meisterschaft Drachenboot

DJK Ruhrwacht e. V. richtet am 05. April die 5. Offene Deutsche Langstrecken-Meisterschaft Drachenboot aus

Die DJK Ruhrwacht e. V. richtet für den Deutschen Kanuverband am 05. April 2014 die 5. offene Deutsche Drachenboot Langstrecken-Meisterschaft 2014 sowie die 5. offene Deutsche Drachenboot Langstrecken-Bestenermittlung 2014 aus.

Ab sofort können sich interessierte Drachenboot-Teams unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Informationen und die Meldeunterlagen anfordern. Außerdem stehen die Unterlagen unter www.drachenboot-muelheim.de  zum Download bereit.

Im Rahmen der Deutschen Meisterschaft findet außerdem ein FUN-Sport-Langstrecken-Cup über 4 km für Drachenboot FUN-Sport-Teams statt.

Die Deutsche Drachenboot Langstrecken-Meisterschaft ist das erste Großereignis der Drachenbootszene in der Saison 2014. Es wird für dieses Kräftemessen mit bis zu 40 Teams in den verschiedenen Wettkampfklassen gerechnet. Die Rennstrecke auf der Ruhr wird unter den Drachenbootvereinen in ganz Deutschland geschätzt. Die Renndistanz beträgt zwischen 4 km und 12 km. Die einzelnen Rennen werden als Verfolgungsrennen im 20 Sekundentakt gestartet. Start und Ziel befinden sich auf Höhe des Bootshauses der Mülheimer Kanu-Gilde.

Meldeschluss für alle Startklassen ist der 28.02.2014.  
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