Die ICF Drachenboot-WM aus NRW-Sicht

Bericht zur ICF Drachenboot-WM in Moskau

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An dieser Stelle senden wir an die NRW-Sportlerinnen & Sportler noch herzliche Glückwünsche für die erfolgreiche Teilnahme bei der WM in Moskau im September dieses Jahres. Sie haben hervorragende Platzierungen erreicht; von über 60 zu vergebenden Entscheidungen im Small- und Standard-Boot haben deutsche Teams 40-mal auf dem erstrebtem Treppchen gestanden, größte Konkurrenten waren von den 19 teilnehmenden Nationen stets die Teams aus Russland.

icf wm 2016 junioren

Das Abschlusstraining vor der WM fand für die Junioren-Nationalmannschaft in Duisburg statt

Am erfolgreichen Ergebnis dieser WM waren die Sportlerinnen und Sportler aus NRW vom DBC Borken: Christiane Rothaus, Elke Südholt, Hendrik Südholt, Jasmin Klümper, Katherine Kaminski, Karl Heinz van Hall, Marek Kaminski, Rene Haselhoff, Tanja Neuenhofe, vom KC Witten: Alexander Gonas, Tabea von Lengen, Simone Fink, Dennis Lepperhoff, Bianka Hugo, vom Meidericher KC: Dennis Bendzko, Phillipp Gierkowski, vom Mülheimer KV: Anika Dünnes, Lorenz Boscheinen und vom VfK Wuppertal: Matthias Kaja, Miriam Stachewitz beteiligt.
Sie erreichten 8x Gold, 21x Silber und 11x Bronze.

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Zu den Zahlen: insgesamt haben 19 Nationen mit über 1100 Sportlerinnen und Sportlern an dieser ICF WM teilgenommen. Das deutsche Team war mit 160 Sportlerinnen und Sportlern dabei, hiervon kamen 21 aus 6 NRW-Vereinen.
Das vom Bundestrainer Martin Alt und den über 30 Betreuern angestrebte Ziel wurde übertroffen, deshalb ein herzliches Dankeschön für die erfolgreiche Vorbereitung zu dieser WM.

Rolf Krämer
Kanu-Drachenboot Sportwart NRW

Wetterlaunen beim Weserdrachencup

Drachenbootveranstaltung bei der KSG Minden mit enormem Teilnehmerinteresse an den Schülerwettkämpfen

Minden. Zweimal bester Sonnenschein, einmal Wasserschlacht. Das waren die Rahmenbedingungen unter denen am letzten Juniwochenende der 18. Weserdrachencup stattgefunden hat.
Groß geschrieben wurde am Freitag das Wort Integration. „Das Bild an teilnehmenden Schülerinnen und Schülern könnte bunter kaum sein.“ fasst Achim Riemekasten seine Eindrücke in Worte.

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Schülermassen an der Weser
Nicht nur wettermäßig war der Freitag ein Highlight. Zum Schulcup sind 58 Teams angetreten – Rekordteilnahme beim Weserdrachencup. Im Vorfeld hatten sich über 60 Teams bei der KSG Minden in jeweils zwei Trainingseinheiten auf die Wettkämpfe vorbereitet.
So machten weit über 2.000 Schüler der Jahrgänge 5 bis Oberstufe die Weserpromenade zur „Schule open air“. Dabei auch Teams von internationalen Förderklassen verschiedener Schulen. In den internationalen Klassen werden Kinder aus Flüchtlingsfamilien unterrichtet.
Manche waren einfach nur gekommen, um ihre Klassenkameraden anzufeuern. Andere Schüler haben tatkräftig bei Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung mitgeholfen.

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Das Fazit zum Schulcup des Vereinsvorstands und Sportlehrers Achim Riemekasten ist durchweg positiv: „Eine gelungene Integration durch Teilnahme von Kindern verschiedener Nationalitäten mit und ohne Behinderung.“

Wetterkapriolen
Am nächsten Tag kam es knüppeldicke. Die Wetterfrösche hatten einen Regentag ohne Gnade vorausgesagt. Und so kam es. Es regnete während der Mixed- und den Mediencup-Rennen.
Den Mediencup entschied das Team von KaMiPo für sich.
Besonders schlimm traf es die Langstreckenrennen. Den Regenradar ständig im Blick wurde überlegt, die 2.000m Distanz auf den nächsten und letzten WDC-Tag zu verschieben. Aber die Mehrheit der Teamcaptains entschied, die lange Distanz wie geplant zu fahren.
Am schlimmsten erwischte es den zweiten der beiden Durchgänge. Triefend nass stiegen die Paddler aus den Drachenbooten. Das Weserufer war inzwischen zu einer Wasser- und Schlammlandschaft geworden. Sieger auf der Langstrecke waren die Blue Eagles vor der Dragon Race Community und den Underwater Dragons. Letztere hatten in der Wertung der offenen westdeutschen Betriebssportmeisterschaften die Nase vorn.
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NRW-Vereine bei der GDDM 2016

5. Gemeinsame Deutsche Drachenboot-Meisterschaft für Kleinboote in Schwerin 2016

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Vom 18.- 20. 06. wurde in Schwerin auf dem Fauler See die 5. Deutsche Drachenboot-Meisterschaft für Kleinboote (10er) durchgeführt, erstmalig in alleiniger Verantwortung des DDV. Die Trennung der Kleinboote von den Standardbooten (20er), ein Anliegen des DDV, hatte zur Folge, dass 125 Teams in den Disziplinen Jugend, Premier, Master Ü40+ und Master Ü50+ gemeldet hatten.

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Aus NRW haben die Vereine DBC Borken, der Vfk Wuppertal und die Renngemeinschaft des LKV NRW teilgenommen, der RG haben sich Sportlerinnen und Sportler der Vereine TC Sterkrade, MKV, TV Kupferdreh, 1. Meidericher KC, OKV und der Wanheimer KG angeschlossen.

Wie aus der Tabelle ersichtlich, haben sich die aufgeführten NRW Teams trotz des grossen und starken Teilnehmerfeldes stets bis in die Endläufe qualifizieren können. Mit dem beachtlichen Ergebnis 1 x Deutscher Meister, 3 x Vizemeister und 6 x dritte Platzierungen ging die Deutsche Drachenboot-Meisterschaft 2016 zu Ende. Für Furore sorgte die Renngemeinschaft NRW als sie beim ersten Finallauf wahrlich überzeugend den ersten Platz belegte, ab jetzt galt der „RG NRW“ eine besondere Aufmerksamkeit.

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Die Jugend aus Borken erreichte den 4., 5. und 6. Platz

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RG NRW

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RG NRW

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Vfk Wuppertal

 Allen Sportlerinnen & Sportlern aus NRW unsere besten Wünsche und viel Erfolg auch weiterhin.

Eine Übersicht über die Erfolge der NRW-Mannschaften steht hier zum Download bereit:

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Text:
Rolf Krämer
Kanu Drachenbootsportwart NRW

 

Aussetzung der Zusammenarbeit zwischen DKV und DDV


Gemeinsame Deutsche Drachenbootmeisterschaft 2016 momentan unklar

Der DKV nahm in der vergangenen Woche Stellung zu einer nicht abgestimmten Meldung des Deutschen Drachenboot Verbandes:

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Aussetzung der Zusammenarbeit mit dem DDV

Betreffend der Meldung des Deutschen Drachenboot Verbandes vom 20.9.2015, Ausschreibung für Ausrichter der gemeinsamen Deutschen Drachenbootmeisterschaft 2016 (gDDBM16) nimmt der Deutsche Kanu-Verband wie folgt Stellung.

Die o.g. Mitteilung von Ute Becker hat uns vorgestern überrascht und war trotz diverser nachfolgend aufgeführter Versuche, in Vorbereitung der DM 2016 ins Gespräch zu kommen, nicht abgestimmt und entspricht nicht dem Meinungsbild der von uns vertretenen Teams.

Das Ressort Drachenboot des DKV hat sich seit Jahresbeginn 2015 um die Ausarbeitung von Grundlagen für die Gestaltung der gDDBM16 bemüht. In einer ersten Gesprächsrunde mit dem DDV-Präsidium am 7.2.2015 in Brandenburg wurden unterschiedliche Vorstellungen formuliert und eine Umfrage bei den teilnehmenden Vereinen der letzten DM vereinbart. Diese Umfrageergebnisse sollten Grundlage der zukünftigen Planungen werden. Planungsgespräche, die bei der DM in Brandenburg geplant und in den letzten Jahren üblich waren, wurden von Ute Becker abgelehnt. Eine für Anfang August angekündigte Stellungnahme des DDV-Präsidiums blieb aus. Erst nach schriftlicher und mündlicher Bitte um Stellungnahme zum weiteren Vorgehen erreichte uns am 8.9.2015 eine E-Mail mit folgendem Inhalt (Auszug):

1. Wir gehen nach wie vor von einer gemeinsamen DM aus.

2. Die Austragung von zwei Veranstaltungen (jeweils zwei Tage) getrennt für Standardboot und Smallboot halten wir für erforderlich.

3. Wir sind überzeugt, ohne einen zentralen Bootspool ist eine DM für die Smallboot-Klasse nicht realisierbar.

4. Wir werden die Breitensportklasse nicht mehr ausfahren.

Zwischenzeitlich erfuhren wir, dass das DDV-Präsidium auch in unserem Namen, aber ohne unser Wissen, mit Vereinen in Schwerin und München als mögliche Ausrichter und der Fa. BuK zum Thema Bootspool Gespräche geführt hatte. Für die DM der Standardboote wurde der 3./4.9.2016 ins Gespräch gebracht, wohlwissend, dass in der Folgewoche die ICF-WM in Moskau stattfindet.

Am 18.9.2015 erhielten wir schriftlich den Hinweis auf die Veröffentlichung der Ausschreibung, am 19.9.2015 wurde das Vorgehen und die inhaltlichen Entscheidungen des DDV-Präsidiums in einem persönlichen Gespräch mit einem DDV-Präsidiumsmitglied von unserer Seite abgelehnt und entsprechend nicht autorisiert!

Zusammenfassung:

• Auch der DKV fühlt sich dem Gedanken der gemeinsamen DM verpflichtet (DDV 76%, DKV 92% Zustimmung, lt. Umfrage)

• Nach den Eindrücken und Rückkopplungen bei der DM in Brandenburg 2015 halten wir die Durchführung einer 3-Tage DM, mit Modifikation des Zeitplanes, für machbar (Umfrage DDV 69%, DKV 75%)

• Die Bereitstellung von Bootspools hält die Mehrheit der Teams für wichtig oder wünschenswert. Das darf aber nicht zu finanziellen Risiken für Verbände oder Ausrichter führen, und alle Risiken bei Transport und Nutzung der Boote müssen abgedeckt sein.

• Die Aufgabe der Breitensportklasse (Umfrage DDV 71% dafür, DKV 77% dagegen) halten wir für problematisch und für ein finanzielles Risiko für den Ausrichter, eine Erhöhung der Teilnehmerzahl in den Premierfeldern ist zweifelhaft.

Das DKV-Ressort Drachenboot hält die monatelange Hinhaltetaktik mit Verweigerung von Gesprächen, die Schaffung von Fakten ohne Diskussion und Grundlagen und die Gesprächsführung mit Partnern der Verbände ohne unsere Autorisierung für nicht akzeptabel. Neben Umfrageergebnissen, die von Sportlern beider Verbände stammen, werden die Grundlagen einer gemeinsamen, auf Vertrauen beruhenden Zusammenarbeit grob missachtet.

Unter diesen Umständen müssen wir die derzeitige, seit über vier Jahren währende Zusammenarbeit mit dem DDV überdenken und zunächst leider aussetzen! Wir fühlen uns weiter der Idee einer gemeinsamen Deutschen Drachenboot Meisterschaft verpflichtet. Wir sind jederzeit weiter gesprächs- und kompromissbereit.

Wir fühlen uns allen Drachenbootsport treibenden Vereinen Deutschlands verbunden und sehen uns in diesem Zusammenhang als Dienstleister. Wir werden demokratisch getroffene Entscheidungen der Vereine akzeptieren und umsetzten. Wir halten jede Maßnahme, die den Drachenbootsport stärkt, für wichtig und unterstützenswert. Wir denken jedoch, dass bei unterschiedlichen Meinungen zu einzelnen Punkten nur gemeinsame Gespräche zu einvernehmlichen Lösungen im Interesse unserer Teams führen.

Wir bedauern diese Entwicklung außerordentlich und setzen uns weiter für eine gemeinsame Entwicklung des Drachenbootsportes in Deutschland ein.

Deutscher Kanu-Verband

Thomas Konietzko                      Dr. Günter Renschin

Präsident                                 Ressortleiter Drachenboot

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NRW-Kanu-Testival am 23./24.06.2018 in Duisburg

Kurse der Kanuschule

Ausgewählte Kurse bei der Kanuschule NRW

SUP-Einsteigerkurse: In Moers finden z.B. am 29.09. jeweils um 10.00 und um 14.00 Uhr Einsteigerkurse für SUP-Neulinge statt. Referent ist Marc Huse.

Erste-Hilfe-Kurs Kanusportspezifisch - Extra für Kanusportler bietet unsere Kanuschule NRW einen Erste-Hilfe-Lehrgang an. Termin: 10.-11.11.2018.

Trainer-C-Ausbildung Drachenbootsport: Beginn 03.11.2019. Erneut werden in NRW neue Drachenboot-Trainer ausgebildet. Auch für andere Landesverbände.

News "Junge Paddelpiraten - Abenteuer im Kanu"

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47055 Duisburg

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