Flotte der NRW-Mannschaftsboote brachte sich für die Rennsport-DM in Form

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Am vergangenen Wochenende beendeten die zur Renngemeinschaft des Kanu-Verbandes NRW gehörenden Athleten der Jugend- und Juniorenklasse einen 10-tägigen Vorbereitungslehrgang für die am Mittwoch nächster Woche beginnenden 96. Deutschen Meisterschaften in München. In der Ruderakademie in Ratzeburg ging es für die 40 Kajak-Damen und -Herren unter Leitung der NRW-Disziplingruppentrainer André Brendel, Manuel Matzka, Joaquin Delgado und Uli Schöttler vor allem um die Formierung schlagkräftiger Mannschaftsboote.foto uwv 2017 2

Wie Damen-Juniorentrainer André Brendel berichtete, konnte die Vorbereitung unter besten Bedingungen absolviert werden: „Wir waren ja bereits zum dritten Mal bei der Ruderakademie zu Gast, da hat sich schon eine Art familiäres Verhältnis zum Personal dort entwickelt, was den Aufenthalt sehr angenehm macht. Auch die Trainingsbedingungen mit den vier Seen rund um die Dominsel, den reichlich zur Verfügung stehenden Motorbooten, den kurzen Wegen zwischen den komfortablen Unterkünften, dem Kraftraum und der Turnhalle sowie die gute Vollverpflegung ließen keine Wünsche offen.“ Dank der Unterstützung durch Christian Ifland vom Olympiastützpunkt Rhein-Ruhr, der das Training an vier Tagen mit Meßbootfahrten begleitet hatte, konnten diesmal die Boote sogar wissenschaftlich untermauert zusammengesetzt werden. Von sehr welligen Bedingungen bis hin zu einem spiegelglatten See habe dabei alles getestet werden können. „Ich denke, wir konnten die einzelnen Disziplingruppen optimal auf die DM vorbereiten“, unterstrich André Brendel stellvertretend für seine Trainerkollegen und äußerte die Hoffnung, dass sich dies bei den Entscheidungen in München auch in Titeln und Medaillen auszahlen möge. Einen Vorbereitungslehrgang abslovierte auch die Disziplingruppe der Canadier. Sie weilte unter Leitung von Enno Aufdemkamp im gleichen Zeitraum in Hannover-Limmer. 

 Text: H.-P. Wagner, Fotos: A. Brendel