Kanuten sind im Neusser Hafen eingezogen

Neues Trainingsdomizil im Neusser Hafen offiziell übergeben

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Der Neusser Bürgermeister Reiner Breuer würdigte die neue Trainingsstätte als ein „Juwel“ im Herzen der Stadt

„Großer Bahnhof“ am Montagnachmittag im Neusser Hafen: In Anwesenheit von zahlreichen Persönlichkeiten der Lokalpolitik, der Wirtschaft und des Sports wurde mit dem neuen "Leistungszentrum Wassersport" an der Spitze der Hafenmole I eine neue Trainingsstätte für Ruderer und Kanuten in der 150.000 Einwohner-Stadt offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Stilgerecht mit einer Schiffsglocke läutete der Präsident des Neusser Rudervereins Joachim Goetz die Veranstaltung ein. Bürgermeister Reiner Breuer unterstrich in seiner Eröffnungsansprache, dass die Ruderer und Kanuten dank des „ruhigen Gewässers“ im Neusser Hafen nicht nur ein ideales Trainingsrevier vorfänden, sondern mit der neugestalteten Insel und dem Uferpark in 1A-Lage auch „ein Juwel im Herzen des Wirtschaftsstandortes Neuss“ entstanden sei. „Bei diesen idealen Trainingsbedingungen werden sich Erfolge zwangsläufig einstellen müssen“, so der Bürgermeister.

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Fotos: HSG, Abt. Kanu: Blick in die neue Bootshalle der HSG-Kanuten          Zum Wassersportzentrum gehört auch eine neue Steganlage

Helmut Schmitz, 1. Vorsitzender der Holzheimer Sport-Gemeinschaft, hob des „herzliche Verhältnis zwischen Ruderern und Kanuten“ hervor und sprach von einer „Win-win-Situation für die Vereine und die Stadt“. Er sei sehr froh, dass die Holzheimer Kanuten nach mehreren Umzügen und jahrelangen Provisorien in engen Containern nun das Training im schmucken Wassersportzentrum durchführen können, wo ihnen neben einer geräumigen Bootshalle und einem Fitnessraum auch endlich warme Duschmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Schmitz dankte der Stadt Neuss sowie auch den Partnern und Sponsoren aus der Wirtschaft, allen voran der Pierburg GmbH, die mit großzügiger Unterstützung das 700.000 Euro teure vorbildhafte Projekt erst ermöglicht hätten. Es sei nun an den Sportlern, mit den hervorragenden Bedingungen für ihr Training auch pfleglich umzugehen, so der HSG-Vorsitzende.

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Nach der offiziellen Einweihung des neuen Domizils wartete auf die jungen Holzheimer Rennsportler schon wieder das Training

Der offiziellen Einweihung wohnte – im Kanu-Outfit und bereit für das anschließende Training – auch ein Teil des Rennsport-Nachwuchses der HSG Holzheim bei und zeigte sich ebenfalls begeistert von dem neuen Trainingsdomizil: „Mit der neuen Halle macht das Training sehr viel mehr Spaß“, meinte Florian Schmitz (13). Und Lukas Drossart (10) schwärmte: „Es ist hier viel, viel besser als vorher. Wir haben mehr Platz und endlich auch ordentliche Duschen. Das ist eine schöne Sache.“ Sodann schnappten sie sich ihre Boote und los ging’s mit ihren Trainern Fabian Lenerz und Julius Hartmann zum Paddeltraining im Hafenbecken.

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Text und Fotos: H.-P. Wagner

Ehrung für Toni Pais

Rennsport-Seniorenbeauftragter Toni Pais ausgezeichnet

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Unter den zahlreichen Ehrungen, die am vergangenen Samstag bei der Jahreshauptversammlung der Kanuten vom FS98 Dortmund vorgenommen wurden, durfte Rennsportwart Toni Pais eine besondere Auszeichnung entgegennehmen. Er erhielt von NRW-Rennsportwart Wilfried Geißler für „hervorragende Verdienste um den Kanu-Verband NRW“ in der Funktion des Seniorenbeauftragten den Ehrenbrief des Verbandes überreicht. Wilfried Geißler erinnerte bei der Gelegenheit an das Jahr 2010, als der Verband vor dem Problem stand, den Posten des Seniorenbeauftragten neu zu besetzen. Toni Pais erklärte sich damals ohne großes Zögern bereit, Verantwortung zu übernehmen und stimmte seiner Wahl zu. „In seiner ruhigen, aber konsequenten Art verstand es Toni, die Senioren immer wieder zu motivieren und er war mit seiner Mannschaft sehr erfolgreich bei den German Masters und verschiedenen internationalen Meisterschaften. Mir ist es eine große Ehre und gleichzeitig eine große Freude, dich lieber Toni, im Namen unseres Präsidiums mit dem Ehrenbrief des Kanu-Verbandes NRW auszuzeichnen.“, unterstrich Wilfried Geißler.
Nebenher wurden Toni Pais ebenso wie Christoph Lindau Glückwünsche vom FS98-Vorsitzenden Rainer Zimpel für 40-jährige Mitgliedschaft und Helga Schunk sogar für 50-jährige Treue zum Verein zuteil. Auf der Jahreshauptversammlung fanden zudem die Rennsporterfolge im Seniorenbereich insbesondere durch Siegmund Kaminski, der neben zahlreichen Deutschen Master-Titeln auch zwei WM-Titel erringen konnte, sowie durch Toni Pais, Martin Zaremba und Manfred Börner ebenso Würdigung wie die Leistungen der Wanderfahrer, bei denen sich Klaus Maaß mit 1.327 km und Ute Stübert mit 772 km als fleißigste Paddler erwiesen.

Erfolgreiches Training des Rennsport-Nachwuchses unter spanischer Sonne

Kanu-Rennsport-Nachwuchs im beliebten Aranjuez / Spanien
Trainingslager bei angenehmen Temperaturen

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Grüße in die Heimat vom Rennsport-Nachwuchs

Wenn´s schön ist, kommt man gerne wieder. Das sagten sich erneut die Trainer unseres NRW-Rennsport-Nachwuchses und planten eine 15-tägige Trainingsreise nach Aranjuez in Spanien, nicht weit von Madrid entfernt. Bereits zum 4. Mal machen unsere Sportler nun dort Station und genießen die hervorragenden Trainingsbedingungen, das angenehme Klima und die tolle Unterbringung samt Verpflegung.

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Acht Sportler und Sportlerinnen sind diesmal dabei und bereiten sich unter André Brendel und Joaquin Delgado bei optimalen Bedingungen auf die bald anstehende DKV-Sichtung und die Ranglistenregatten in Brandenburg vor. Trainingsmöglichkeiten liegen direkt vor der Haustür der Unterkunft, der schmale Fluss mit wenig Strömung lässt sich wunderbar befahren. Kraftraum, Schwimmbad und der eingeschlossene Transportservice runden das Angebot ab.

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Jetzt ist das Ende der Maßnahme fast erreicht, das spitzen Team der Sportler war super fleißig und alle können auf ein gelungenes, gesundes Trainingslager zurückblicken. Samstag geht es zurück in die Heimat und bestimmt gilt es sich mit den anderen Nachwuchssportler, die in Florida weilten, auszutauschen. Gemeinsam will man dann in eine erfolgreiche Saison 2017 starten! Wir wünschen viel Erfolg!

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Training macht hungrig: Was kann es da Besseres geben als eine typische Paella? Danke an Felix (re.), für die ausgezeichnete Verpflegung ;-).

Ausschreibungen zu Rennsport-Regatten 2017 liegen vor

Kanu-Rennsport:
Ausschreibungen zu NRW-Regatten in 2017 liegen zum Download bereit











 

Afrika aus Kanusicht

Ein Afrika-Trip voller Überraschungen

Diese Reise wird Manuel Matzka nicht so schnell vergessen. Im Dezember weilte der bisherige Rennsport-Stützpunktleiter Westfalen-Lippe und jetzige stellvertretende Rennsportwart für drei Wochen im Senegal. „Auch wenn es hauptsächlich eine Dienstreise war, so würde ich es persönlich doch eher als „Abenteuer-Trip“ bezeichnen“, fasste er seine Eindrücke zusammen.

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Zustande kam die Reise im Rahmen eines Kurzzeitprojektes des Deutschen-Olympischen Sportbundes in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Kanu-Verband und dem Auswärtigen Amt. Manuel Matzka reiste als Kanu-Experte in die senegalesische Hauptstadt Dakar, um dort “Entwicklungshilfe“ in Sachen Kanu-Rennsport zu leisten. Das Abenteuer begann schon mit seiner Ankunft, er bezog Quartier in einem ärmlichen Stadtteil Dakars, in dem fließend Wasser und Elektrizität Fremdwörter sind. „Nachdem ich diesen kleinen Kulturschock erst einmal bewältigt hatte, habe ich sehr schnell festgestellt, dass die Senegalesen ein unfassbar freundliches und lebensfrohes Volk sind, auch wenn sie teilweise wirklich unter sehr ärmlichen Bedingungen leben“, sagt er über die ersten Tage seines Aufenthaltes. Umso mehr überstiegen vor diesem Hintergrund die Fähigkeiten der Sportler und das Wissen der Trainer seine Erwartungen. Überrascht zeigte sich Manuel Mazka vor allem von der Leistungsfähigkeit einiger Sportler, die den technisch komplexen Kanu-Rennsport unter den schlechtmöglichsten Bedingungen erlernt haben.

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„Das Bootshaus ist eher ein Zeltlager und mit dem vorhanden Bootsmaterial gehen bei uns nicht mal mehr die Anfänger aufs Wasser“, schildert er die Trainingsbedingungen und fügt im gleichen Atemzug hinzu: „Ich habe größten Respekt vor den Athleten und kann mir kaum vorstellen, dass deutsche Sportler unter diesen Bedingungen so gute Entwicklungen aufzeigen würden. Man sieht sicherlich das motorische Grundpotenzial, das in den Sportlern hier steckt. Im Gegensatz zu Deutschland verbringen die Kinder im Senegal ihre Zeit hauptsächlich spielend auf der Straße, was ihnen alle wichtigen motorischen Grundlagen an die Hand gibt, um unseren Sport auch unter schwierigsten Bedingungen zu erlernen.“ Zu seinen täglichen Aufgaben vor Ort gehörte neben dem täglichen Training mit der senegalesischen Nationalmannschaft vor allen Dingen die Schulung der Trainer in Bezug auf Technik, Trainingsmethodik und nachhaltigen Leistungsaufbau, um ihnen weitere Fachkenntnisse für die Zukunft an die Hand zu geben. Daneben standen auch Besuche in der Deutschen Botschaft auf dem Stundenplan.

Unglaubliche Gastfreundschaft erfahren
Nach etwa der Hälfte seines Aufenthaltes durfte Manuel Matzka dann noch die unglaubliche Gastfreundschaft der Senegalesen erfahren: „Ich habe einen Mitarbeiter des örtlichen Kanu-Verbandes zu einem Meeting begleitet und dabei einen seiner Arbeitskollegen kennengelernt. Nachdem ich etwa drei Sätze mit ihm gesprochen hatte, lud er mich ein, bei sich in seinem Haus in einem gehobenen Viertel in Dakar zu wohnen.“ Manuel Matzka zog also um - aus dem bei seiner Ankunft in Dakar bezogenen ärmlichen Ein-Zimmer-Apartment in eine kleine Villa mit fünf Schlafzimmern. Und als wäre das nicht schon genug, boten ihm die Gastgeber Unterkunft und Verpflegung zum absoluten Nulltarif an, mit der Versicherung, dass so etwas ganz normal sei in Dakar. Eine Anekdote, die ihn persönlich sehr beeindruckt hat und die zeigt, dass Afrika vom Standpunkt unserer Alltagserfahrungen aus betrachtet auch im Kanusport eine riesige Wundertüte ist.

Text: H.-P. Wagner nach Informationen von M. Matzka

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Samstag 23.02.2019
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Ehrung der Wandersportler des Bezirks 8
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2. Bezirksfahrt: "Rund um den Baldeneysee"
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Sonntag 10.03.2019
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Sonntag 10.03.2019
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NRW-Kanu-Testival am 18./19.05.2019 in Duisburg

Kurse der Kanuschule

Ausgewählte Kurse bei der Kanuschule NRW

Eskimorolle - von den ersten Versuchen bis sie richtig sitzt: Bei den Eskimotierkursen der Kanuschule NRW kein Problem, auch als Aufbaukurs buchbar - ab Februar 2019

Die Ausbildung für alle Drachenbootler, die ans Steuer wollen: Steuerleute im Drachenbootsport - Ausbildung. 27.04.-28.04.2019 Essen, TV Essen Kupferdreh

Eigenverantworlich Wanderfahrten organisieren mit der DKV-Fahrtenleiter-Ausbildung. 18.05.-19.05.2019

News "Junge Paddelpiraten - Abenteuer im Kanu"

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