Neues Kanu-Angebot für Lehrer


Neues Kanu-Angebot im Lehrer-Fortbildungsprogramm der Bezirksregierung Arnsberg
Erfolgreicher Start im Schwimmbad macht Lust auf mehr

Kanu ist ein Sport, der an jeder Schulform und für jede Altersstufe funktionieren kann – zu diesem Fazit gelangten Steffen Menze und Steven Klose, beide Sportlehrer und begeisterte Kanuten, nach der Premiere einer von ihnen durchgeführten Lehrerfortbildung Anfang November in Hohenlimburg. An dieser Fortbildung nahmen neben Lehrern weiterführender Schulen und einiger Förderschulen auch interessierte Vereinskanuten teil, die sich im Ganztagsbereich von Grundschulen für den Kanusport einsetzen wollen und sich dafür über konkrete unterrichtliche und altersgemäße Umsetzungsbeispiele informierten.

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Auch das richtige Rollen will gelernt sein

Zu Beginn der Fortbildung erörterten die Teilnehmer in einer Theorieeinheit schwerpunktmäßig Chancen und besondere schulische Anforderungen der Sportart. Der anschließende praktische Teil gab dann Gelegenheit, im Lennebad spezielle Übungsreihen und Hilfestellungen auszutesten oder die eigene Paddelfähigkeit zu verbessern. Die Bandbreite der Übungen erstreckte sich von der Wasser- und Bootsgewöhnung bis hin zu individuellen Tipps für verschiedene Rolltechniken. „Was für ein Sport!" hieß es bereits nach den ersten Übungen von einem Teilnehmer, der Kanu „einfach mal kennenlernen wollte". Und so wurde bei der Premierenveranstaltung schnell klar, dass auch die Fortsetzung noch in diesem Schuljahr am 9. und 10. Juni 2016 auf der Kanustrecke im Wildwasserpark Hohenlimburg auf großes Interesse stoßen könnte. Mehrere Teilnehmer der Auftakt-Fortbildung meinten jedenfalls, nach den jetzigen Erfahrungen sei diese zweitägige Folgeveranstaltung „bereits so gut wie gebucht". Aufbauend auf einfachen Kanu-Grundkenntnissen wie dem Traversieren im leicht bewegten Wasser kann dann neben vielen Tipps für den Kanuunterricht jenseits des Schwimmbades auch die nach Erlasslage unverzichtbare „sportartspezifische Rettungsfähigkeit" erworben werden.

Für Steffen Menze und Steven Klose ist der erfolgreiche Start der Lehrerfortbildung ein Beweis, dass Kanu im Schulsport durchaus eine interessante Bereicherung sein kann und zudem schulformübergreifende Möglichkeiten bietet. „Positive Beispiele sehen wir derzeit auch an Schulen in unserer Stadt" erklärt Steven Klose, zusammen mit Steffen Menze verantwortlicher Lehrer für den Kanubereich am Evangelischen Gymnasium Lippstadt. Um die Sportart im schulischen Alltag noch besser verankern zu können, haben sich einige Lippstädter Schulen mit dem WSC Lippstadt zu einem schulformübergreifenden Projekt „Schulkanu Lippstadt" zusammengetan. Die Partnerschulen und der Verein bündeln dabei ihre Erfahrungen und stellen gemeinsam geeignetes Bootsmaterial bereit. Im Ergebnis profitieren alle Beteiligten – Schüler, Lehrer und Vereinstrainer. Bei dem Projekt mit „im Boot" sind einige lokale Grundschulen, die städtische Förderschule und Gesamtschule sowie örtliche Gymnasien. „Es ist eine sehr gute Zusammenarbeit und man lernt jede Menge Kollegen anderer Schulen kennen, die sich enorm für den Sport engagieren", unterstreicht Steven Klose. „Es ist toll, was sich aus so einem Kanuangebot ergeben kann", zeigt sich auch Steffen Menze begeistert und fügt mit Blick auf die ersten Überlegungen zu der jetzt gestarteten Fortbildung hinzu: „Man muss einfach nur mal anfangen und dann wundert an sich schnell, wie viele helfende Hände es im Verein und im Verband gibt. Aus purem Zufall heraus hat sich für uns vor zwei Jahren bei den Kanu-Schulmeisterschaften ein Kontakt zum Schulsport-Referenten des Kanu-Verbandes NRW ergeben, von dem beide Seiten bis heute profitieren." Nach diesem zufälligen Treffen war sehr schnell die Idee geboren, die persönlichen Erfahrungen in eine Lehrerfortbildung einfließen zu lassen. Auch wenn anfangs einige Hindernisse überwunden werden mussten und es einen langen Atem brauchte, fand die Idee für dieses Schuljahr schließlich Eingang in den Fortbildungskatalog der Bezirksregierung Arnsberg und konnte mit der Veröffentlichung im Kursangebot der Kanuschule NRW erfolgreich beworben und letztlich auch gestartet werden.

Mehr zum Kanu-Schulsport in Hohenlimburg und die Veranstaltung gibt's hier: www.derwesten - Früh übt sich wer ein Meister werden will.

Der Aufbaukurs kann natürlich gerne schon jetzt bei unserer Kanuschule NRW gebucht werden: Kajak als Angebot an Schulen (Aufbaukurs).

Text: Hans-Peter Wagner

Eure Unterstützung für unsere "Freiräume-Projekte"


Eure Unterstützung ist gefragt
Wir bewerben uns mit unseren "Freiräume-Stationen"

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In den letzten Monaten haben wir die "Freiräumer-Tour" der Sportjugend NRW unterstützt. Auch wir wollten zeigen, dass unsere jungen Kanusportler und die, die es einmal werden wollen, genügend Freiraum neben Schule, Ausbildung usw. benötigen. Beim Landesfinale der Schulen und bei den "bewegten" Projekttagen des Linden-Dahlhauser-Kanu-Clubs haben wir die symbolischen Bausteine unterschrieben und gesammelt.

Nun benötigen wir Eure Hilfe: Die Sportjugend NRW hat nun im Rückblick eine Übersicht einzelner "Freiräume-Stationen" bei Facebook veröffentlicht. Die drei Aktionen mit den meisten Stimmen gewinnen Geldpreise im Gesamtwert von 6.000,00 €. Zusätzlich wird unter allen teilnehmenden Aktionen ein Beachvolleyball-Training mit Olympiasieger Jonas Reckermann verlost.

Darum bitte diesen Link zur Freiräume-Seite hier nutzten und beim Kanu-Verband und beim LDKC auf "Gefällt mir" klicken. Jede Stimme zählt und bitte teilt und erzählt es auch fleißig weiter!

Sporthelfer-Programm für Vereine

Modellprojekt zum Ausbau des Sporthelfer-Programms auf der lokalen Ebene im Schuljahr 2015/16 startet
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Im kommenden Schuljahr sollen alle Bünde erneut die Möglichkeit erhalten, modellhafte Maßnahmen zum qualitativen und quantitativen Ausbau des Sporthelfer-Programms auf lokaler Ebene durchzuführen. Das haben die Träger des Sporthelfer-Programms, das Ministerium für Schule und Weiterbildung Nordrhein-Westfalen, das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport Nordrhein-Westfalen, die Sportjugend NRW im Landessportbund Nordrhein-Westfalen und die Partner, der BKK-Landesverband NORDWEST sowie die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen vereinbart. Die lokalen Erfordernisse zum Ausbau des Programms können über die spezifische Ausrichtung der Modelle durch die „Tandems" (Koordinator/-innen Sport im Ganztag und Berater/-innen im Schulsport) berücksichtigt werden.

Mit dem Projekt soll u. a. der Aufbau von Kooperationen zwischen Vereinen und Sporthelfer-Schulen unterstützt sowie Möglichkeiten für Sporthelfer/-innen geschaffen werden, um im Kinder- und Jugendsport der Vereine aktiv werden zu können. Weiterhin sollen regionale/lokale Netzwerke zur Weiterentwicklung des Sporthelfer-Programms aufgebaut und die Verbände in die Sporthelfer-Ausbildung vor Ort eingebunden werden.

Beispielhafte Maßnahmen dazu können u. a. sein:

- Durchführung von Vereinsangeboten für Sporthelfer/-innen

- Aufbau lokaler Praxisbörsen für Sport- und Gruppenhelfer/-innen

- Durchführung lokaler Lehrerfortbildungen

- Schulübergreifende (sportartspezifische) Sporthelfer-Ausbildungen

Aus dem Landesprogramm werden dafür für den Projektzeitraum 81.000 € zweckgebunden zur Verfügung gestellt.

Kanuvereine, die konkreten Bedarf haben und gern an diesem Programm partizipieren möchten, sollten sich an ihren jeweiligen Stadt- bzw. Kreissportbund wenden und mit ihm entsprechende Möglichkeiten sondieren. Die Antragsfrist für die Stadt- bzw. Kreissportbünde endet am 30. September 2015.

Anliegend das vollständige Konzept für dieses Modellprojekt: 


Viele Infos über die Sporthelfer gibt es auf der Seite der Sportjugend NRW.

Ferienspaß beim WSV Niederrhein


Ferienspaß beim Kanuverein
Bei ersten Paddelversuchen rasch auf den Geschmack gekommen

Ferien, Sommer, Wasser – mit diesem Dreiklang ist wohl jedes Kind zu begeistern. Erst recht, wenn dann noch Kanu fahren hinzu kommt wie in den ersten drei Ferienwochen beim WSV Niederrhein in Duisburg.

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Auf dem Barbarasee hatten die Schüler viel Spaß beim Ausprobieren in den Kajaks

Als der Stadtsportbund Duisburg Anfang Juni interessierte Vereine für eine Mitarbeit in der Ferienbetreuung suchte, gab es für Rennsport-Trainer André Brendel kein langes Überlegen: Kanu sollte diese Gelegenheit nutzen und mit von der Partie sein. Im Wassersportverein Niederrhein (WSV) fand er Partner, die dieser Idee aufgeschlossen gegenüber standen, Auch die Slalomkanuten vom Kanusportverein Duisburg-Wedau (KSV) zeigten sich interessiert. Rasch wurde man sich einig: Mit Ferienbeginn sollten die Kids neben dem Angebot von zwei weiteren Sportvereinen auch die Chance bekommen, sich jeweils dienstags und donnerstags beim Paddeln zu versuchen.

Als es dann soweit war und die Ferienkinder das erste Mal neugierig das Vereinsgelände des WSV am Barbarasee betraten, hatten die Niederrheiner in Kooperation mit Benny Stein von den Slalomkanuten des KSV Duisburg bereits alles bestens vorbereitet. Zum Paddeln standen Polo-Boote bereit, der KSV steuerte zudem einige Slalom-Boote bei, auch Paddel und Schwimmwesten waren vorbereitet. André Brendel und in der 3. Ferienwoche WSV-Trainer Frank Goralski begrüßten die Kinder und wiesen sie zunächst kurz in den Ablauf der Paddel-Vormittage ein. Bevor sie jedoch in die Boote steigen konnten, standen zuerst Trockenübungen auf dem Programm, um sich mit dem Paddel und dem ungewohnten Bewegungsablauf vertraut zu machen. Dabei griffen den Ferienkurs-Teilnehmern auch einige der jungen WSV-Sportler hilfreich unter die Arme.

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Zu Beginn hieß es, erstmal mit der richtigen Paddeltechnik klarzukommen

Schnell war das Eis gebrochen und als es schließlich aufs Wasser ging, stieg der Spaßfaktor noch mal vehement an. Einige Schüler stellten sich nach kurzer Eingewöhnung schon relativ geschickt im Umgang mit Boot und Paddel an und kamen selbst im Slalom-Boot ganz gut klar. Es wurde nach Herzenslust gepaddelt und alles Mögliche bis hin zum Kentern ausprobiert. An den sonnigen Tagen gab's danach noch Badespaß als krönenden Abschluss.

Die Vertreter der beiden Kanuvereine sowie auch die Betreuerinnen der Ferienkinder waren sich einig: Die Sache kam an. „Das Kanufahren hat die Kids begeistert und selbst manche Eltern heiß gemacht", berichtete Betreuerin Sabrina Macholz am Ende des letzten Übungstages. Auch die Kinder schwärmten von ihren neuen Erfahrungen: „Boot fahren ist cool", meinte Matteo (10) und gab zu, vorher etwas Bammel gehabt zu haben. „Ich dachte, ich bin vielleicht der einzige, der ins Wasser fällt. Aber dann klappte es doch ganz gut." Ähnlich ging es Emily (7), eine der jüngsten unter den Ferienkids: „Ich habe auch gedacht, dass ich umkippe und dann bin ich doch nicht ins Wasser gefallen. Das Paddeln hat viel Spaß gemacht."

Insgesamt haben rund 150 Kinder in den drei Wochen in die Faszination des Kanufahrens hineingeschnuppert, fünf von ihnen signalisierten konkretes Interesse, weiter beim Ferien-Training des WSV mitmachen zu wollen. Darüber hinaus liebäugelten einige weitere Schüler damit, den neu entdeckten Freizeitspaß nicht gleich wieder ad acta legen zu wollen. Vielleicht schauen sie möglicherweise gar mit den Eltern noch mal bei den Vereinen vorbei, so etwa am 8. August, wenn der KSV am Wambachsee sein großes Sommerfest feiert, oder am 12. September, wenn die WSV-Kanuten zur Stadtmeisterschaft mit allerlei Spaßwettkämpfen für jedermann einladen.

Weitere Infos siehe auch www.wsv-niederrhein.de oderwww.ksv-duisburg-wedau.de.

Text: H.-P. Wagner

Besondere Projekttage beim LDKC


Bochum-Dahlhausen

„Bewegte" Schul-Projekttage mit ganz besonderem Besuch

Jede Menge Spaß hatten rund 250 Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Bochum Südwest vergangene Woche bei zwei Projekttagen an ungewöhnlicher Stätte: Sie führten ihre Projekte nämlich nicht in der Schule durch, sondern auf dem Gelände des Linden-Dahlhauser Kanu-Club e.V. (LDKC).

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Zeigten sich angetan vom Besuch der "Freiräumer"-Tour: Schulleiterin Ulrike Busse, Julian Lagemann/NRW-Sportjugend, Bezirksbürgermeister Marc Gräf und LDKC-Vorsitzender Ralf Höfgen (v. l. n. r.)

Neben einem abwechslungsreichen Landprogramm mit verschiedenen Ballsport- und anderen Bewegungsaktionen sowie Wissens- und künstlerisch-kreativen Aufgaben stand vor allem das von LDKC-Mitgliedern betreute Kanu-Angebot hoch in Kurs: Bei Schnuppertouren im Mannschaftscanadier und im Drachenboot konnten die Schüler einen Eindruck von der Faszination des Wassersports gewinnen.

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Bei den Projekttagen ging im Drachenboot "die Post ab" / Auch im Mannschaftscanadier wurden erste Paddelerfahrungen gesammelt

Der zweite Projekttag wartete zudem mit einem weiteren Höhepunkt auf: Gegen Mittag erhielten die Schüler und Betreuer Besuch von der „Freiräumer"-Tour der NRW-Sportjugend. Die Tour durch ganz Nordrhein-Westfalen macht auf die Bedürfnisse der jungen Menschen für mehr Freiräume aufmerksam, damit Bewegung, Spiel und Sport im Alltag der jungen Leute zu ihrem Recht kommen. Symbolischen Ausdruck findet dieses Bestreben in Gestalt farbenfroher Spielbausteine, die von den Kindern und Jugendlichen unterschrieben werden und als Votum mit konkreten Anregungen, Vorschlägen und Forderungen für „Freiräume" im Beisein von Vertretern der Lokalpolitik dem Tourbus übergeben werden.

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Spielbausteine unterschreiben - mal was anderes und für ein wichtiges
Anliegen

Auch die Bochumer Sekundarschüler schrieben bei ihrem Projekttag ihre Namen auf die Bausteine und überreichten diese im Beisein des Bezirksbürgermeisters Marc Gräf (SPD) dem Tourbus der Sportjugend. An die Adresse der Politik gerichtet verbanden sie damit ihren Wunsch, dass die Ruhr angesichts aktueller Überlegungen zur Renaturierung weiter uneingeschränkt als „Sportraum" für den Wassersport erhalten bleibt und dass auch die in Kooperation von LDKC und Sekundarschule Südwest im letzten Jahr verheißungsvoll gestartete Kanu-AG weiterhin bestehen bleiben kann, indem eine Anschlussfinanzierung für die betreuende Übungsleiterin gefunden wird. Bezirksbürgermeister Marc Gräf zeigte sich angetan von der Aktion der jungen Leute und unterstrich, dass Politik vieles bewegen könne. „Ich sage euch zu, dass die Dinge, die euch am Herzen liegen, ernst genommen werden. Was in meiner Macht steht, werde ich gern tun."

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LDKC-Sportvorstand Martin Widrinna übergab die Bausteine an Julian
Lagemann von der NRW-Sportjugend

Weiterlesen: Besondere Projekttage beim LDKC

Finale der Schulen in Hohenlimburg


Kanu-Finale im Rahmen des Landessportfestes der Schulen
Begeisterte Schüler plädieren für Kanu-Schulwettkämpfe auch in Zukunft

Das hatten die Teilnehmer am Kanu-Landesfinale im Rahmen des Landessportfestes der Schulen vorige Woche auf der Lenne in Hohenlimburg wahrlich nicht verdient: Begann der Wettkampf noch bei ganz passablen Bedingungen, öffnete der Himmel kurz vor Ende seine Schleusen derart, dass kein Ende des Regens abzusehen war. So musste vor allem die Siegerehrung an einen ungewöhnlichen Ort „flüchten": und zwar unter die Straßenbrücke an der Wildwasserstrecke. Auch der Besuch der „Freiräumer"-Tour wurde z. T. ein Opfer des Regens. Julian und Christian von der Sportjugend NRW mussten all ihr gerade aufgebautes Equipment in Windeseile wieder im Tourbus verstauen.

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Zu Beginn des Wettkampfes hielten die Wolken noch dicht – Blick auf den Startbereich oberhalb der Wildwasserstrecke

„Kanu ist zwar ein Wassersport, aber das Wasser sollte nicht von oben kommen", kommentierte der Gesamtleiter der Veranstaltung, Michael Lauterbach von der Landesstelle für den Schulsport in NRW, die Wetterbedingungen einer ansonsten hervorragend organisierten Landesmeisterschaft am Wildwasserpark in Hohenlimburg. „Die Bedingungen an der neuen Strecke waren toll", unterstrich Lauterbach mit einem großen Lob an Ralf Kriegel und sein Organisationsteam vom KC Hohenlimburg.

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Wer den Kurs schon mal probeweise vorab befuhr, war gut beraten

Bevor er jedoch die begehrten Pokale, Medaillen und T-Shirts den erfolgreichen Finalisten überreichen konnte, waren zunächst die Schüler gefordert. Insgesamt 28 Mannschaften aus zehn Schulen gingen in acht Rennen auf der Lenne oberhalb des neuen Wildwasserkanals an den Start. Zu bewältigen war ein Slalom-Parcours und eine anschließende Ausdauerprüfung im Vierer-Canadier bzw. im Einer-Kajak in Teams zu je drei Booten. Dabei legten sich die Schüler allesamt mächtig ins Zeug, wohl wissend, dass die Konkurrenz nicht von schlechten Eltern ist. Am stärksten vertreten war das Ratsgymnasium Rheda-Wiedenbrück, das in jedem Rennen ein Team an den Start schickte. Allein mit der Teilnahme aber gaben sich die Ratsgymnasiasten nicht zufrieden. In fünf der acht Rennen paddelten sie zum Sieg, dazu noch dreimal auf Rang zwei. Die Schüler von Sportlehrer Gerhard Rohde waren so mit Abstand das beste Schulteam.

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Nach dem phantastischen Ergebnis von 5 Gold- und 3 Silbermedaillen ließen die Abräumer des Tages vom Ratsgymnasium Rheda-Wiedenbrück ihren Sportlehrer Gerhard Rohde hochleben

Jeweils einen Sieg verzeichneten das Evangelische Gymnasium Lippstadt, die Käthe-Kollwitz-Realschule Emsdetten und das Helmholtz-Gymnasium Essen. Die Helmholtz-Schüler hatten sich im Canadier in der Wettkampfklasse II gemischt sogar derart 'reingehängt, dass sie auf der Ausdauerstrecke mit jedem Schlag etwas Wasser aufnahmen, ihr Boot dadurch immer mehr Tiefgang bekam und sie es gerade noch so über die Ziellinie schafften, bevor ihr Canadier dann rund anderthalb Meter vor dem rettenden Ufer langsam sank und sie plötzlich bis zur Hüfte im Wasser standen. Aber alles halb so schlimm, sie hatten am Ende gar ihren Spaß und zudem noch die Bronzemedaille erkämpft.

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Egal ob Gold, Silber oder Bronze – die Schüler freuten sich über ihre Erfolge

Großes Interesse für die „Freiräumer"-Tour

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Michael Lauterbach von der Landesstelle für den Schulsport in NRW (r.) wurden anlässlich der „Freiräumer"-Tour Ideen und Eckpunkte für die künftigen Kanu-Schulwettbewerbe überreicht und Julian Lagemann von der Sportjugend (2. v. l.) erhielt das „Freiräumer"-Votum der Schüler in Gestalt von nahezu 200 unterschriebenen Spielbausteinen

Nebenher nahmen die Schüler, sofern sie nicht gerade auf der Stecke unterwegs waren, interessiert Notiz von der Botschaft der „Freiräumer"-Tour. Den meisten von ihnen war das Anliegen bereits von den Regierungsbezirksmeisterschaften vertraut, hatten sie doch dort die Spielbausteine unterschrieben, die nun beim Landesfinale der Tour übergeben werden sollten - zusammen mit einigen Eckpunkten für die künftige Organisation der Kanu-Schulwettkämpfe. Mit der Umstufung der Kanu-Wettbewerbe von der Wettkampfklasse A in die Wettkampfklasse C und dem damit verbundenen Wegfall der Förderung in der bisherigen Form waren Überlegungen notwendig geworden, die Kanu-Schulwettbewerbe auf „neue Füße" zu stellen. Der Kanu-Verband NRW, die beteiligten Schulen und auch die Schüler selbst ließen keinen Zweifel an ihrem Willen, diese Wettbewerbe am Leben erhalten zu wollen. Dafür wurden vom Verband in Rückkopplung mit den Schulen einige Prämissen formuliert, die im Zuge des Besuchs der „Freiräumer"-Tour Michael Lauterbach von der Landesstelle für den Schulsport in NRW übergeben wurden. Mit der Übergabe von rund 200 unterschriebenen Spielbausteinen an Julian Lagermann von der NRW-Sportjugend verliehen die Schüler ihrem Wunsch nach zukünftiger Unterstützung bei der Organisation der Kanu-Schulwettbewerbe zusätzlich Nachdruck. Michael Lauterbach würdigte die Initiative der Schüler und des Kanu-Verbandes NRW und äußerte sich anerkennend über die von ihnen gezeigten Leistungen. Er wünschte den Schülern und dem Verband bei der künftigen Organisation der Wettbewerbe viel Erfolg. Wo Unterstützung möglich sei, werde sich die Landesstelle dem nicht verschließen, er komme auch künftig gern zum Kanu-Landesfinale, unterstrich Michael Lauterbach. Auch Julian Lagemann von der NRW-Sportjugend lobte die Beteiligung der Schüler an der „Freiräumer"-Kampagne und äußerte die Hoffnung, dies möge beitragen, die Kanu-Schulwettbewerbe auch künftig als festen Bestandteil des Schulsports durchführen zu können.
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Text: Hans-Peter Wagner
Fotos: Tobias Engl und  Michael Lauterbach

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Termine

Samstag 23.06.2018
4. Bezirksfahrt auf der Ruhr und Rhein-Herne-Kanal
Fahrtenprogramm Bezirk 7
Samstag 23.06.2018
5. Bezirksfahrt: ? Ruhr ? / Sommerfest
Fahrtenprogramm Bezirk 8
Samstag 23.06.2018
NRW-Kanu-Testival Duisburg
Kanuverband
Samstag 23.06.2018
Regatta Hamm mit Landesmeisterschaft NRW im Kanu-Mehrkampf
Rennsport
Sonntag 24.06.2018
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Donnerstag 28.06.2018
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Freitag 29.06.2018
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Freitag 29.06.2018
EM U23/Junioren Italien
Rennsport
Samstag 30.06.2018
EM U23/Junioren Italien
Rennsport

NRW-Kanu-Testival am 23./24.06.2018 in Duisburg

Kurse der Kanuschule

Ausgewählte Kurse bei der Kanuschule NRW

Ökologie - Kanusport im Zeichen von Natur- und Artenschutz: Hier lernen Kanuten alles rund um den wichtigen Lebensraum "Wasser", Theorie und Praxis. Auch zur Erlangung des "Wupper-Führerscheins" - 23.06.2018

DKV-SUP-Instruktor: Die Basis-Ausbildung für alle, die Anderen fundierte Kenntnisse über´s SUP vermitteln möchten - 23.-24.06.2018

News "Junge Paddelpiraten - Abenteuer im Kanu"

Kontakt

Kanu-Verband Nordrhein-Westfalen e. V.
Friedrich-Alfred-Strasse 25
47055 Duisburg

con tel +49 203 7381-653
 con fax +49 203 7381-650
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