Besondere Projekttage beim LDKC


Bochum-Dahlhausen

„Bewegte" Schul-Projekttage mit ganz besonderem Besuch

Jede Menge Spaß hatten rund 250 Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Bochum Südwest vergangene Woche bei zwei Projekttagen an ungewöhnlicher Stätte: Sie führten ihre Projekte nämlich nicht in der Schule durch, sondern auf dem Gelände des Linden-Dahlhauser Kanu-Club e.V. (LDKC).

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Zeigten sich angetan vom Besuch der "Freiräumer"-Tour: Schulleiterin Ulrike Busse, Julian Lagemann/NRW-Sportjugend, Bezirksbürgermeister Marc Gräf und LDKC-Vorsitzender Ralf Höfgen (v. l. n. r.)

Neben einem abwechslungsreichen Landprogramm mit verschiedenen Ballsport- und anderen Bewegungsaktionen sowie Wissens- und künstlerisch-kreativen Aufgaben stand vor allem das von LDKC-Mitgliedern betreute Kanu-Angebot hoch in Kurs: Bei Schnuppertouren im Mannschaftscanadier und im Drachenboot konnten die Schüler einen Eindruck von der Faszination des Wassersports gewinnen.

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Bei den Projekttagen ging im Drachenboot "die Post ab" / Auch im Mannschaftscanadier wurden erste Paddelerfahrungen gesammelt

Der zweite Projekttag wartete zudem mit einem weiteren Höhepunkt auf: Gegen Mittag erhielten die Schüler und Betreuer Besuch von der „Freiräumer"-Tour der NRW-Sportjugend. Die Tour durch ganz Nordrhein-Westfalen macht auf die Bedürfnisse der jungen Menschen für mehr Freiräume aufmerksam, damit Bewegung, Spiel und Sport im Alltag der jungen Leute zu ihrem Recht kommen. Symbolischen Ausdruck findet dieses Bestreben in Gestalt farbenfroher Spielbausteine, die von den Kindern und Jugendlichen unterschrieben werden und als Votum mit konkreten Anregungen, Vorschlägen und Forderungen für „Freiräume" im Beisein von Vertretern der Lokalpolitik dem Tourbus übergeben werden.

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Spielbausteine unterschreiben - mal was anderes und für ein wichtiges
Anliegen

Auch die Bochumer Sekundarschüler schrieben bei ihrem Projekttag ihre Namen auf die Bausteine und überreichten diese im Beisein des Bezirksbürgermeisters Marc Gräf (SPD) dem Tourbus der Sportjugend. An die Adresse der Politik gerichtet verbanden sie damit ihren Wunsch, dass die Ruhr angesichts aktueller Überlegungen zur Renaturierung weiter uneingeschränkt als „Sportraum" für den Wassersport erhalten bleibt und dass auch die in Kooperation von LDKC und Sekundarschule Südwest im letzten Jahr verheißungsvoll gestartete Kanu-AG weiterhin bestehen bleiben kann, indem eine Anschlussfinanzierung für die betreuende Übungsleiterin gefunden wird. Bezirksbürgermeister Marc Gräf zeigte sich angetan von der Aktion der jungen Leute und unterstrich, dass Politik vieles bewegen könne. „Ich sage euch zu, dass die Dinge, die euch am Herzen liegen, ernst genommen werden. Was in meiner Macht steht, werde ich gern tun."

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LDKC-Sportvorstand Martin Widrinna übergab die Bausteine an Julian
Lagemann von der NRW-Sportjugend

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Finale der Schulen in Hohenlimburg


Kanu-Finale im Rahmen des Landessportfestes der Schulen
Begeisterte Schüler plädieren für Kanu-Schulwettkämpfe auch in Zukunft

Das hatten die Teilnehmer am Kanu-Landesfinale im Rahmen des Landessportfestes der Schulen vorige Woche auf der Lenne in Hohenlimburg wahrlich nicht verdient: Begann der Wettkampf noch bei ganz passablen Bedingungen, öffnete der Himmel kurz vor Ende seine Schleusen derart, dass kein Ende des Regens abzusehen war. So musste vor allem die Siegerehrung an einen ungewöhnlichen Ort „flüchten": und zwar unter die Straßenbrücke an der Wildwasserstrecke. Auch der Besuch der „Freiräumer"-Tour wurde z. T. ein Opfer des Regens. Julian und Christian von der Sportjugend NRW mussten all ihr gerade aufgebautes Equipment in Windeseile wieder im Tourbus verstauen.

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Zu Beginn des Wettkampfes hielten die Wolken noch dicht – Blick auf den Startbereich oberhalb der Wildwasserstrecke

„Kanu ist zwar ein Wassersport, aber das Wasser sollte nicht von oben kommen", kommentierte der Gesamtleiter der Veranstaltung, Michael Lauterbach von der Landesstelle für den Schulsport in NRW, die Wetterbedingungen einer ansonsten hervorragend organisierten Landesmeisterschaft am Wildwasserpark in Hohenlimburg. „Die Bedingungen an der neuen Strecke waren toll", unterstrich Lauterbach mit einem großen Lob an Ralf Kriegel und sein Organisationsteam vom KC Hohenlimburg.

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Wer den Kurs schon mal probeweise vorab befuhr, war gut beraten

Bevor er jedoch die begehrten Pokale, Medaillen und T-Shirts den erfolgreichen Finalisten überreichen konnte, waren zunächst die Schüler gefordert. Insgesamt 28 Mannschaften aus zehn Schulen gingen in acht Rennen auf der Lenne oberhalb des neuen Wildwasserkanals an den Start. Zu bewältigen war ein Slalom-Parcours und eine anschließende Ausdauerprüfung im Vierer-Canadier bzw. im Einer-Kajak in Teams zu je drei Booten. Dabei legten sich die Schüler allesamt mächtig ins Zeug, wohl wissend, dass die Konkurrenz nicht von schlechten Eltern ist. Am stärksten vertreten war das Ratsgymnasium Rheda-Wiedenbrück, das in jedem Rennen ein Team an den Start schickte. Allein mit der Teilnahme aber gaben sich die Ratsgymnasiasten nicht zufrieden. In fünf der acht Rennen paddelten sie zum Sieg, dazu noch dreimal auf Rang zwei. Die Schüler von Sportlehrer Gerhard Rohde waren so mit Abstand das beste Schulteam.

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Nach dem phantastischen Ergebnis von 5 Gold- und 3 Silbermedaillen ließen die Abräumer des Tages vom Ratsgymnasium Rheda-Wiedenbrück ihren Sportlehrer Gerhard Rohde hochleben

Jeweils einen Sieg verzeichneten das Evangelische Gymnasium Lippstadt, die Käthe-Kollwitz-Realschule Emsdetten und das Helmholtz-Gymnasium Essen. Die Helmholtz-Schüler hatten sich im Canadier in der Wettkampfklasse II gemischt sogar derart 'reingehängt, dass sie auf der Ausdauerstrecke mit jedem Schlag etwas Wasser aufnahmen, ihr Boot dadurch immer mehr Tiefgang bekam und sie es gerade noch so über die Ziellinie schafften, bevor ihr Canadier dann rund anderthalb Meter vor dem rettenden Ufer langsam sank und sie plötzlich bis zur Hüfte im Wasser standen. Aber alles halb so schlimm, sie hatten am Ende gar ihren Spaß und zudem noch die Bronzemedaille erkämpft.

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Egal ob Gold, Silber oder Bronze – die Schüler freuten sich über ihre Erfolge

Großes Interesse für die „Freiräumer"-Tour

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Michael Lauterbach von der Landesstelle für den Schulsport in NRW (r.) wurden anlässlich der „Freiräumer"-Tour Ideen und Eckpunkte für die künftigen Kanu-Schulwettbewerbe überreicht und Julian Lagemann von der Sportjugend (2. v. l.) erhielt das „Freiräumer"-Votum der Schüler in Gestalt von nahezu 200 unterschriebenen Spielbausteinen

Nebenher nahmen die Schüler, sofern sie nicht gerade auf der Stecke unterwegs waren, interessiert Notiz von der Botschaft der „Freiräumer"-Tour. Den meisten von ihnen war das Anliegen bereits von den Regierungsbezirksmeisterschaften vertraut, hatten sie doch dort die Spielbausteine unterschrieben, die nun beim Landesfinale der Tour übergeben werden sollten - zusammen mit einigen Eckpunkten für die künftige Organisation der Kanu-Schulwettkämpfe. Mit der Umstufung der Kanu-Wettbewerbe von der Wettkampfklasse A in die Wettkampfklasse C und dem damit verbundenen Wegfall der Förderung in der bisherigen Form waren Überlegungen notwendig geworden, die Kanu-Schulwettbewerbe auf „neue Füße" zu stellen. Der Kanu-Verband NRW, die beteiligten Schulen und auch die Schüler selbst ließen keinen Zweifel an ihrem Willen, diese Wettbewerbe am Leben erhalten zu wollen. Dafür wurden vom Verband in Rückkopplung mit den Schulen einige Prämissen formuliert, die im Zuge des Besuchs der „Freiräumer"-Tour Michael Lauterbach von der Landesstelle für den Schulsport in NRW übergeben wurden. Mit der Übergabe von rund 200 unterschriebenen Spielbausteinen an Julian Lagermann von der NRW-Sportjugend verliehen die Schüler ihrem Wunsch nach zukünftiger Unterstützung bei der Organisation der Kanu-Schulwettbewerbe zusätzlich Nachdruck. Michael Lauterbach würdigte die Initiative der Schüler und des Kanu-Verbandes NRW und äußerte sich anerkennend über die von ihnen gezeigten Leistungen. Er wünschte den Schülern und dem Verband bei der künftigen Organisation der Wettbewerbe viel Erfolg. Wo Unterstützung möglich sei, werde sich die Landesstelle dem nicht verschließen, er komme auch künftig gern zum Kanu-Landesfinale, unterstrich Michael Lauterbach. Auch Julian Lagemann von der NRW-Sportjugend lobte die Beteiligung der Schüler an der „Freiräumer"-Kampagne und äußerte die Hoffnung, dies möge beitragen, die Kanu-Schulwettbewerbe auch künftig als festen Bestandteil des Schulsports durchführen zu können.
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Text: Hans-Peter Wagner
Fotos: Tobias Engl und  Michael Lauterbach

Neues Projekt "Schulkanu" in Lippstadt


Schule und Kanusport
Projekt „Schulkanu Lippstadt" ins Leben gerufen

Bereits seit Beginn der 90iger Jahre arbeiten der WSC Lippstadt und das Evangelische Gymnasium Lippstadt zusammen, seit 2012 auch auf der Basis eines Kooperationsvertrages. Nun weiten Verein und Schule ihre Zusammenarbeit aus und nehmen auch den Bereich der lokalen Grundschulen „mit ins Boot".
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Die Schüler hatten Riesenspaß bei der Schnupperstunde im Schwimmbad

Steven Klose und Steffen Menze, beide Sportlehrer am Evangelischen Gymnasium Lippstadt, kümmern sich schon seit längerem um den Kanusport in ihrer Schule, ihre Gedanken machen aber längst nicht am eigenen Schultor halt: „Unsere Anstrengungen galten bisher vor allem der Verbesserung des Kanusports am Evangelischen Gymnasium. Mittlerweile rückt aber zusätzlich auch der Kanusport an sich in den Mittelpunkt unserer Bemühungen", erklären beide. Dazu bündeln der WSC Lippstadt und das Gymnasium von nun an ihre Erfahrungen in der Kanuausbildung. Zugleich rufen die Partner das Projekt „Schulkanu Lippstadt" ins Leben. Das Projekt möchte den schulischen Kanusport fördern, ein Anliegen, das auch der Kanu-Verband NRW und der KreisSportBund Soest unterstützen. „Wir können kein Geld bereitstellen, aber das Wissen unserer lizensierten Kanutrainer und Material", heißt es von der Projektleitung. Im Fokus von „Schulkanu Lippstadt" stehen zunächst vor allem die lokalen Grundschulen. „Wir haben bereits mehrere Pilotprojekte in der Planung und die Rückmeldungen für unsere Angebote sind sehr positiv", erklärt WSC-Trainer Max Klapper.

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Voll bei der Sache waren die Kids auch bei einer Kanustaffel, die Schwimmen und Paddeln vereinte

So startete das Projekt Mitte Juni mit einer Kanu-Schnupperstunde im Schwimmunterricht der Lippstädter Grundschule Friedrichschule. Zwei dritte Klassen sammelten erste Erfahrungen rund um das Kajak – Die Schüler waren danach vollauf begeistert und die Frage, welche Möglichkeiten es in Lippstadt gäbe, Kanusport auszuüben, war eine der meist gestellten. Die Begeisterung für die gelungene Schnupperstunde teilten auch die Kanu erfahrenen Sporthelfer des Evangelischen Gymnasiums, die in kleinen Übungsgruppen die Grundschüler bei ihren ersten Versuchen im Kanu anleiteten.

Zusätzlich zu den angedachten Grundschulangeboten engagiert sich das Projekt „Schulkanu Lippstadt" künftig auch in der Lehrerfortbildung. Bereits im kommenden Schuljahr 2015/16 wird in Zusammenarbeit mit der Kanuschule NRW und dem Kanu-Verband NRW eine Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer aller Schulformen über das Fortbildungsportal der Bezirksregierung angeboten.

Darüber hinaus nimmt das Schulkanu-Projekt auch das frühere Talentprojekt Lippstadt auf. Der auf einem Zusammenschluss mehrerer gleichberechtigter Lippstädter Schulen und des WSC basierende Materialpool wird weiterhin von WSC und dem EG verwaltet, steht aber auch anderen Schulen für die Kanu-Aktivitäten im Rahmen des Schulkanu-Projektes Lippstadt zur Verfügung: Talentprojekt Lippstadt

Text: Steffen Menze (Fotos)/H.-P. Wagner

Finale Schulbezirksmeisterschaften 2015

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Derzeit fiebern die Siegermannschaften der Kanu-Wettkämpfe bei den diesjährigen Regierungsbezirksmeisterschaften im Rahmen des Landessportfestes der Schulen dem Höhepunkt ihrer Schulsport-Aktivitäten entgegen: Morgen, am 23. Juni, messen sie sich erneut, diesmal beim Landesfinale in Hagen-Hohenlimburg. Insgesamt gehen in den acht ausgeschriebenen Rennen 28 Mannschaften aus neun Schulen an den Start.

Bei ihrem großen Finalwettkampf bekommen sie diesmal besonderen Besuch, denn die „Freiräumer"-Tour 2015 der Sportjugend des Landessportbundes NRW macht am 23. Juni in Hohenlimburg Station. Die Tour ist derzeit in ganz Nordrhein-Westfalen unterwegs, um auf die Bedürfnisse der jungen Menschen für mehr Freiräume aufmerksam zu machen, so z. B. auch, damit Bewegung, Spiel und Sport im Alltag der jungen Leute zu ihrem Recht kommen. Gegenständlicher Ausdruck dieses Bestrebens sind farbenfrohe Spielbausteine, die von den Kids unterschrieben werden und als Votum mit konkreten Anregungen, Vorschlägen und Forderungen für „Freiräume" im Beisein von Vertretern der Lokalpolitik dem Tourbus übergeben werden. Hauptthema beim Besuch der „Freiräumer"-Tour in Hohenlimburg wird die Zukunft der Kanu-Schulwettbewerbe sein. Nach dem Beschluss der Landesregierung, diese Wettbewerbe in einer nicht beim Bundesfinale von „Jugend trainiert für Olympia" in Berlin vertretenen Sportart nicht mehr im Rahmen des Landessportfestes der Schulen finanziell zu unterstützen, stehen die Kanu-Schulwettkämpfe vor der Herausforderung, sich neu aufstellen zu müssen. Initiiert vom Kanu-Verband NRW e.V. werden derzeit Überlegungen zur künftigen Struktur und zum Verfahrensmodus der Wettbewerbe angestellt und ein entsprechendes Konzept ab dem Schuljahr 2015/16 erarbeitet. Ziel dabei ist es, die Kanu-Schulwettkämpfe zu erhalten und damit zugleich die vielen lobenswerten Aktivitäten der teilnehmenden Schulen in dieser Sportart zu würdigen.

Das neue Konzept wird sich nicht gänzlich ohne die Unterstützung des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport umsetzen lassen. Deshalb plädiert der Kanu-Verband NRW in Abstimmung mit den jeweiligen Ausschüssen für den Schulsport, den interessierten Schulen sowie unterstützenden Kanu-Vereinen für neue, praktikable Wege einer weiteren Förderung. Dafür haben sich bei den diesjährigen Regierungsbezirksmeisterschaften auch die teilnehmenden Schüler in Form von unterschriebenen Spielbausteinen ausgesprochen. Die Bausteine werden als symbolisches Votum der Schüler beim Besuch der „Freiräumer"-Tour am 23. 6. um 14 Uhr an der Slalomstrecke in Hohenlimburg (Freiheitstr. 3, hinter dem Rathaus Hagen-Hohenlimburg) dem Leiter der Landesstelle für den Schulsport in NRW, Herrn Michael Lauterbach übergeben.

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Text: Hans-Peter Wagner

Schulbezirksmeisterschaft in Lippstadt


Schul-Bezirksmeisterschaften des Regierungsbezirkes Arnsberg:
Lippstädter Schüler nutzten den Heimvorteil

Eigentlich ist das Paddeln auf der Lippe am Bootshaus des WSC Lippstadt ein entspanntes Vergnügen – wenn da nicht diverse Tore und dann auch noch in möglichst kurzer Zeit zu passieren wären. Dies nämlich stellte einige der 109 Teilnehmer an den Kanu-Schulmeisterschaften des Regierungsbezirkes Arnsberg vor eine ziemliche Herausforderung.

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"Maßarbeit" der Schüler vom Evangelischen Gymnasium Lippstadt beim Rückwärtstor

Um es vorweg zu nehmen, am Ende hatten es bis auf eine Ausnahme alle Teams fehlerfrei und damit ohne Strafsekunden geschafft. Den einen gelang dies recht zügig und auf Anhieb, andere mussten das eine der andere Tor nochmals anfahren und brauchten demzufolge etwas länger. Aber nicht nur die Tore bereiteten so manche Schwierigkeiten, der Wasserstand der Lippe hatte zudem zur Folge, dass die Schüler an einer besonders seichten Stelle aus den Booten aussteigen und diese einige Meter durch das gerade mal knöcheltiefe Wasser ziehen mussten. Doch so groß auch manche Schwierigkeit war und so sehr manche gepaddelte Zeit vielleicht etwas deprimiert haben mag, am Ende überwog das Erlebnis, bei diesen Schul-Bezirksmeisterschaften dabei gewesen zu sein.

24 Mannschaften aus sieben Schulen waren am Start, das zahlenmäßig stärkste Aufgebot stellte die Geschwister-Scholl-Gesamtschule Lünen mit insgesamt zehn Mannschaften, aus der Gastgeberstadt kamen neun Teams - davon sieben vom Evangelischen Gymnasium Lippstadt und zwei von der Städtischen Gesamtschule – und Hamm war mit vier Teams aus vier Schulen vertreten. Den Schülern des Evangelischen Gymnasiums Lippstadt gelang das Kunststück, ungeschlagen zu bleiben bzw. nur von Mannschaften aus der eigenen Schule übertroffen zu werden. Sie schafften es dann auch, mit vier Teams die meisten für das Landesfinale am kommenden Dienstag in Hohenlimburg zu qualifizieren.

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Unterwegs in verschiedenen Richtungen für ein gemeinsames Ziel - das Team des Freiherr-von-Stein-Gymnasiums Hamm

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Foto: Steffen Menze: Der eine oder andere glänzte gar mit Slalomkünsten

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LDKC empfängt "Freiräumer"-Tour

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Vom 17. bis 19. Juni geht es beim Linden-Dahlhauser Kanu-Club e.V. (LDKC) an der Ruhrmühle 3 in Bochum-Dahlhausen hoch her. Dann „stürmen" rund 250 Schüler der Sekundarschule Südwest das Vereinsgelände, um bei drei Schulprojekttagen in die facettenreiche Welt des Kanusports hineinzuschnuppern, aber auch um sich mit anderen Themen rund ums Wasser und die Natur zu beschäftigen und sich auch künstlerisch zu betätigen. Einen ganz besonderen Moment erleben die Projekttage am Donnerstag, den 18. Juni. Dann nämlich macht die „Freiräumer"-Tour 2015 der Sportjugend unseres Landessportbundes in Dahlhausen Station.

Die Tour ist derzeit in ganz Nordrhein-Westfalen unterwegs, um auf die Bedürfnisse der jungen Menschen für mehr Freiräume aufmerksam zu machen, so z. B. auch, damit Bewegung, Spiel und Sport im Alltag der jungen Leute zu ihrem Recht kommen. Gegenständlicher Ausdruck dieses Bestrebens sind farbenfrohe Spielbausteine, die von den Kids unterschrieben werden und als Votum mit konkreten Anregungen, Vorschlägen und Forderungen für „Freiräume" im Beisein von Vertretern der Lokalpolitik dem Tourbus übergeben werden. Am 18. Juni werden auch die beim LDKC versammelten Schüler der Sekundarschule Südwest diese Bausteine unterschreiben, um den Wünschen für ihre Kanuaktivitäten Nachdruck zu verleihen. Dabei geht es zum einen um die Fortführung der im vergangenen Jahr verheißungsvoll gestarteten Kanu-AG im offenen Ganztag, für die eine Anschlussfinanzierung der Übungsleiterin gefunden werden muss. Und es geht zum anderen um den großen „Sportraum" insgesamt, nämlich darum, dass Kanu fahren und Trainingstätigkeit auch künftig auf der Ruhr in Dahlhausen möglich sind und nicht aus Umweltgründen eingeschränkt werden. Die Schüler hoffen, mit ihrem Anliegen ein offenes Ohr bei den Vertretern der Lokalpolitik zu finden. So hat z. B. der Bezirksbürgermeister Herr Marc Gräf sein Kommen avisiert.

Natur- und Gewässerschutz und Wassersport müssen sich nicht zwangsläufig gegenseitig ausschließen, im Gegenteil, der Kanusport trägt gerade bei den jungen Menschen zur Ausprägung eines Umweltbewusstseins bei und hilft auch mit ganz konkreten Aktionen, den Fluss und seine Ufer sauber und intakt zu halten. Dieses wichtige Argument wollen die Schüler und die Sportler des Vereins mit ihrer Aktion und der Unterstützung der Sportjugend unterstreichen. Ein Anliegen, das im Rahmen der schulischen Projekttage nicht den schlechtesten Platz gefunden hat.

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Text: Hans-Peter Wagner

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Sonntag 23.09.2018
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NRW-Kanu-Testival am 23./24.06.2018 in Duisburg

Kurse der Kanuschule

Ausgewählte Kurse bei der Kanuschule NRW

SUP-Einsteigerkurse: In Moers finden z.B. am 29.09. jeweils um 10.00 und um 14.00 Uhr Einsteigerkurse für SUP-Neulinge statt. Referent ist Marc Huse.

Erste-Hilfe-Kurs Kanusportspezifisch - Extra für Kanusportler bietet unsere Kanuschule NRW einen Erste-Hilfe-Lehrgang an. Termin: 10.-11.11.2018.

Trainer-C-Ausbildung Drachenbootsport: Beginn 03.11.2019. Erneut werden in NRW neue Drachenboot-Trainer ausgebildet. Auch für andere Landesverbände.

News "Junge Paddelpiraten - Abenteuer im Kanu"

Kontakt

Kanu-Verband Nordrhein-Westfalen e. V.
Friedrich-Alfred-Strasse 25
47055 Duisburg

con tel +49 203 7381-653
 con fax +49 203 7381-650
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