Kanu AG in Bochum

Bochumer Schüler sind heiß auf Kanu fahren

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Auf dem Vereinsgelände des Linden-Dahlhauser Kanu-Clubs (LDKC) war in den letzten Wochen an den Freitagnachmittagen schwer was los: Schüler der nahegelegenen Sekundarschule Bochum-Südwest kamen voller Neugier auf ihr erstes Paddelabenteuer an die Ruhrmühle. Sie folgten dem Aufruf zu einer Kanu AG, den die Schule und der Verein zu Beginn des Schuljahres initiiert hatten.

Unterstützt von seinen Vorstandskollegen treibt LDKC-Sportvorstand Martin Widrinna schon seit längerem das Bemühen um, die Nachwuchsgewinnung in dem traditionsreichen Verein anzukurbeln. Dabei lag es nahe, auch auf Schulen im Umfeld des Bootshauses zuzugehen. Bei der Schulleiterin der Städtischen Sekundarschule Bochum-Südwest Ulrike Busse stieß er mit der Idee einer Kanu AG sofort auf ein offenes Ohr – rasch wurden Nägel mit Köpfen gemacht und vereinbart, die AG an den Start gehen zu lassen. Die Schule sorgte für die entsprechende Information der Schüler, der Verein fand in der Rennkanutin Svenja Schade eine engagierte Übungsleiterin für die Betreuung der Kinder und schon ging's los.

Der Auftakt Mitte September stellte dann Svenja und die zu ihrer Unterstützung anwesenden LDKC-Vorstandsmitglieder gleich vor eine große Herausforderung: Mit 30 „paddelhungrigen" Schülern fanden sich an den beiden ersten Übungstagen fast doppelt so viele Interessenten am Bootshaus ein als von der Schule avisiert. Mit einiger Improvisation gelang es, den unerwarteten Ansturm zu meistern. Schweren Herzens mussten allerdings einige Kinder vorerst noch „an Land" bleiben, weil sie einen entsprechenden Nachweis über ihre Schwimmfähigkeiten vergessen hatten – Sicherheit hat nun mal beim Kanu fahren oberste Priorität. Die anderen aber durften nach gründlicher Einführung in die Sportart zum ersten Mal in ihrem Leben in ein Drachenboot steigen und gemeinsam die ersten Paddelschläge auf der idyllischen Ruhr absolvieren – die Begeisterung darüber und der Spaß waren danach auf den Gesichtern der 10- bis 14-jährigen Schüler nicht zu übersehen.

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Inzwischen haben sie – unterbrochen durch eine kurze Pause während der Herbstferien – vier Paddelfahrten hinter sich und es zeigen sich auch schon erste Fortschritte. Auf der reichlich zwei Kilometer langen Strecke zunächst die Ruhr abwärts und dann gegen die Strömung wieder zurück zum Verein sind ein möglichst harmonischer Gleichschlag der Paddel und vor allem auf dem Rückweg gegen die Strömung auch etwas Krafteinsatz gefragt. Bei meinem Besuch am dritten Übungstag geben vorn im Boot Melina (14) und Jenny (13) den Schlag vor, auch sie sammeln ihre ersten Erfahrungen mit Boot und Paddel. „Es klappt ganz gut, wir haben die Anstrengung gar nicht gemerkt", erzählt Melina und schaut dabei verstohlen auf ihre Finger, die bei dem kühlen, windigen Herbstwetter „etwas eingefroren" sind, wie sie sagt. Ihr und ihrer Freundin macht das Paddeln jedenfalls Spaß und Jenny meint: „Ich könnte mir das als Sport schon vorstellen." Ein Lob bekommen die beiden Mädels „auf Schlag" auch von Trainerin Svenja Schade. „Heute lief das Boot schon um einiges ruhiger als beim ersten Mal. Unter den Schülern sind einige, die die Paddelbewegung motorisch schon ganz gut hinkriegen. Unterwegs habe ich einige Paddelspiele eingebaut und einiges ausprobiert, damit die Kids ein Gefühl für den eigenen Schlagrhythmus bekommen. Es macht auf jeden Fall viel Spaß."

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Paddeln statt pauken EPP

Paddeln statt Pauken - mit dem Europäischen Paddelpass zum Abi

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Trainiert wird in Kleingruppen von 5 bis 8 Kanuten.
Im Regelfall begleiten immer zwei Lehrer die Übungsgruppe

Kajak als Unterrichtsfach geht nicht? Am Evangelischen Gymnasium Lippstadt geht das schon, dort kann sogar der Europäische Paddelpass (EPP) wichtig für das Abitur sein. Seit bereits drei Jahren ist Kajak Inhalt von Sport-Projektkursen der Oberstufe. Wer den Kurs erfolgreich abschließt, kann die Punkte regulär in sein Abitur einbringen und es möglicherweise dadurch sogar verbessern. Selbst der Sport Leistungskurs profitiert vom Unterrichtsinhalt Kajak. Nach halbjähriger Vorbereitung nahmen Schüler zuletzt an einem selbst ausgerichteten Wildwasserlehrgang an der Salza in Österreich teil.

EPP statt Noten

Zum Unterricht gehört unweigerlich die Bewertung der erbrachten Leistung. Leider steht häufig eher die Note als das Erlernte im Mittelpunkt der Schülerwahrnehmung und bisweilen sind sich Lehrer und Schüler wenig einig über die die Zensuren. Bei den Kanukursen aber tritt der EPP an die Stelle der Noten und erfüllt dabei eine sehr wichtige Doppelfunktion.
Zum einen wirkt er motivierend. Schüleräußerungen, wie: „kann ich die Rolle noch üben, die ist noch nicht sicher genug. Ich will das grüne Paddel haben" (EPP Stufe II) oder „können wir auch nächste Woche noch mal paddeln" hört man des Öfteren nach Trainingsende. Eine Erfahrung, von der eigentlich jeder Lehrer träumt. Den Schülern ist das Erlernen der neuen Sportart meist wichtiger wird als die Note, sie wollen trotz Ganztagsbelastung freiwillig nach Schulschluss weiter üben. Ausgehend von den Zielanforderungen des EPP rückt das Kajak fahren an sich in den Mittelpunkt.
Zum zweiten ermöglicht der EPP eine faire Bewertung der individuellen Paddelfähigkeit. Die Schüler sehen Leistungsanforderungen als besonders glaubwürdig an, die sich auf einen großen Erfahrungsschatz stützen. Dem wird die Vergabe des EPP gerecht. Die Anforderungskriterien für die verschiedenen EPP-Stufen beruhen auf einem internationalen Vergleich und sind nachvollziehbar für ihre Zielgruppe – den Breitensport.

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Training in der Lippstädter Burgmühle. Für die Fortgeschrittenen Kanuten gibt es maximal den EPP der Stufe III

Kompetenzschulung Kajak

In der Schulpolitik steht derzeit u. a. die Umgestaltung der die Oberstufenlehrpläne auf der Tagesordnung - neben Inhalten geht es dabei vor allem um Kompetenzen. Der EPP und der Kanusport erweisen sich auch hier als bestens geeignet. Hinter spontanen Ausrufen, wie: „Was für eine Walzensau, hab nur kurz falsch gekantet und dann war's der schnellste Tauchgang meines Lebens. Hätte nie gedacht, welche Kraft so 'ne Wasserpfütze hat" verbirgt sich mehr, als man im ersten Moment denkt. Eigene Grenzen zu erfahren, etwas zu wagen, aber zu persönlich überfordernden Situationen auch bewusst „Nein" sagen zu können – all das gehört zu den geforderten Kompetenzen der Schüler. Weiterlesen: Paddeln statt pauken EPP

Finale Landesmeisterschaft der Schulen 2014

Schulsport-Landesfinale Kanu in Minden
Im Ratsgymnasium wird der Platz für die Pokale langsam eng

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Die erfolgreiche Mannschaft des Ratsgymnasiums Rheda-Wiedenbrück

Wer glaubte, dass die Leistungssportler des Essener Helmholtz-Gymnasiums beim Landesfinale des diesjährigen Landessportfestes der Schulen in Nordrhein-Westfalen die dominierende Mannschaft stellen würden, sah sich in der vergangenen Woche in Minden am Ende eines Besseren belehrt: Die meisten Siege – fünf an der Zahl – heimsten die Freizeitsportler des Ratsgymnasiums Rheda-Wiedenbrück ein, zwei davon gar im direkten Vergleich mit den Essenern. Denen wiederum muss man zugute halten, sich im Kajak der Wettkampfklasse II ebenfalls zweimal gegen die Ratsgymnasium-Schüler durchgesetzt zu haben, zudem waren sie nur in der Hälfte der Entscheidungen am Start. Einmal konnte sich auch die Euregio Gesamtschule Rheine in die Siegerliste eintragen.

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Die Kajak-Mädchen des Helmholtz-Gymnasiums auf Siegkurs

Der Erfolg der Schulsportler aus Rheda-Wiedenbrück kommt nicht von ungefähr. Hatten die Schüler mit ihrem „Kanu-verrückten" Sportlehrer Gerhard Rohde sich schon mit 19 außerunterrichtlichen Trainingseinheiten auf die Bezirksmeisterschaften Detmold vorbereitet, so packten sie in den drei Wochen danach bis zum Landesfinale noch einmal 11 Trainingseinheiten drauf – die Früchte dessen konnten sie nun in Minden ernten. Bevor es allerdings soweit war, musste Wettkampfleiter Achim Riemekasten betrübliche Nachrichten verkünden: Fünf der insgesamt 11 für das Landesfinale qualifizierten Schulen hatten aus unterschiedlichen Gründen kurzfristig ihre Teilnehme abgesagt, eine Entwicklung, die Achim Riemekasten „erschütternd" nannte, zudem nicht alle Gründe wirklich überzeugten. Weiterlesen: Finale Landesmeisterschaft der Schulen 2014

KC Wetter Sportkarussell

Neue Wege der Kooperation Schule – Verein
Wetteraner Polo-Kanuten erprobten „Sportkarussell"

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Johanna Jäckel (l.) mit einem Teil ihrer Nachwuchstrainingsgruppe, darunter die Jüngsten Fabian (Nr. 5), Jan (Nr. 6) und Finn (Nr.1)

Turbulente Wochen liegen hinter Johanna Jäckel, Jugendvorstand und Kanupolo-Trainerin mit Leib und Seele beim Kanu Club Wetter/Ruhr 1901 e.V.. Die 24-Jährige hatte nicht nur ihre Trainingsgruppe zu betreuen, sondern zwischen Ende April und Anfang Juni auch 16 Schüler einer Grundschule aus Wetter. Mit dem Projekt „Verein trifft Schule" beschritten mehrere Vereine, Schulen und Sportbünde Neuland – mit Erfolg, wie sich gezeigt hat.

G8, schulischer Ganztag, aber auch Geburtenrückgang sowie weitere gesellschaftliche Entwicklungen bringen viele Vereine bei der Nachwuchsarbeit heutzutage in Nöte. Ihnen fällt es zunehmend schwerer, ein das gesamte Schuljahr umfassendes Angebot zu realisieren, erst recht während des Ganztages. Auch in der 30.000-Einwohner-Stadt Wetter plagten sich verschiedene Sportvereine mit diesem Dilemma herum. Nach einer Informationsveranstaltung des Kreissportbundes Ennepe-Ruhr entschloss sich im Herbst 2012 ein halbes Dutzend Wetteraner Vereine, neue Wege zu gehen und interessierten Schulen ein mehrere Sportartangebote umfassendes Konzept anzubieten. Mit dem Projekt „Verein trifft Schule" sollte Grundschulkindern als „Schnupperangebot" das Erleben von unterschiedlichen Sportarten in einem überschaubaren Zeitraum von sechs Wochen ermöglicht werden. Dies eröffnete den Kids im Rahmen des Ganztages die Chance, sich über das gesamte Schuljahr hinweg nach und nach in bekannten, aber auch für sie neuen sportlichen Bewegungsangeboten auszuprobieren. Und den beteiligten Sportvereinen bot sich bei begrenztem Personaleinsatz die Möglichkeit, die Kinder für den Sport in ihrem Verein zu interessieren. Weiterlesen: KC Wetter Sportkarussell

Schulbezirksmeisterschaft Minden 2014

Kanu-Bezirksmeisterschaft der Schulen im Regierungsbezirk Detmold
Ein Seriensieger, aber viele Gewinner

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Vereinte „Action" der Mädchen vom                      Start für die Jüngsten im Kajak
Weser-Gymnasium Vlotho an einer Boje

„Weiter, weiter, du schaffst das, du hast noch Power!" – so und ähnlich schallte es bei den Bezirksmeisterschaften der Schulen des Regierungsbezirkes Detmold am Donnerstag in Minden immer wieder über die Weser. Wer von den 10- bis 16-jährigen Schülerinnen und Schülern nicht gerade selbst auf dem Wasser war, feuerte seine Mannschaftskameraden an, so schien es. Und mancher der rund 140 Wettkämpfer aus den sechs teilnehmenden Schulen dürfte solcher Zuspruch geholfen haben, den anspruchsvollen Parcours in den Weserbuchten samt Querung des Flusses zu bewältigen. Gerade in den kurzen Spielbooten erwies es sich als gar nicht so einfach, in der Strömung Kurs zu halten, einige drehten da doch mehr Pirouetten als ihnen lieb war.

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Ausgeklügelte „3er-Taktik" beim Umfahren einer Boje

Der Begeisterung und dem Einsatz der einzelnen Schulmannschaften aber tat dies keinen Abbruch – und erst recht nicht dem Teamgeist. Der stimmte bei allen 58 Teams, die in Minden an den Start gingen, ganz gleich, welches Ergebnis am Ende zu Buche stand. Die Siege schien allerdings eine Schule für sich gepachtet zu haben. In 15 von 16 Entscheidungen ging Platz eins an das Ratsgymnasium Rheda-Wiedenbrück und selbst wenn man die drei ersten Plätze abzieht, bei denen die Schüler des Ratsgymnasiums mangels Konkurrenz als einzige starteten, so zeigt sich dennoch eine klare Überlegenheit der Schulsportler aus Rheda-Wiedenbrück. Lediglich im Kajak der WK I Mädchen/Jungen musste das Ratsgymnasium der Mannschaft des Weser-Gymnasiums Vlotho den Sieg überlassen. Der Erfolg der Schüler vom Ratsgymnasium kommt nicht von ungefähr: Ganze 19 Mal hatten sie und ihr „Kanu-verrückter" Sportlehrer Gerhard Rohde sich mit außerunterrichtlichen Trainingsstunden auf den Wettkampf vorbereitet und an Wochenenden sowie Feiertagen viele Stunden ihrer Freizeit dafür investiert. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Mit acht Mannschaften ist das Ratsgymnasium in knapp drei Wochen beim Landesfinale an gleicher Stätte dabei. Dann hofft Gerhard Rohde mit seinen Schülern – allesamt Freizeitsportler – auch den starken Leistungssportlern insbesondere aus dem Ruhrgebiet Paroli bieten zu können. In einem Punkt zeigte er sich schon diesmal sehr zufrieden: „Wir sind froh, die Meisterschaften hier zu haben, hier stimmen die Rahmenbedingungen und es ist ein fairer Wettkampf gewährleistet. Das Organisationsteam leistet eine super Arbeit."

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Dauergäste bei der Siegerehrung: Die Mädchen und Jungen des Ratsgymnasiums Rheda-Wiedenbrück

Wettkampfleiter Achim Riemekasten, zugleich Koordinator für den Kanuschulsport im Regierungsbezirk Detmold, hatte mit seinem Team keine Mühen gescheut, die Bezirksmeisterschaften einmal mehr zu einem echten Wettkampferlebnis für alle Teilnehmer werden zu lassen. So gab es nicht nur Urkunden für alle Teilnehmer, sondern die drei Erstplatzierten durften dank Sponsoren wie insbesondere der Sparkasse Minden-Lübbecke auch Pokale und Medaillen mit nach Hause nehmen. Zudem sorgte das E-Center Minden wieder für Leib und Wohl, und mit Unterstützung des Weser-Gymnasiums und der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule Minden standen in Person von Eckhard Eich und Lothar Wegener wieder bewährte Fachleute für das reibungslose Wettkampfprogramm samt Ergebnisdienst zur Verfügung. Angefangen vom 1. stellvertretenden Mindener Bürgermeister Harald Steinmetz über den Kreissportbeauftragten und Geschäftsführer im Ausschuss für Schulsport Fido Gast bis zum langjährigen Vorsitzenden und jetzigen Ehrenvorsitzenden des Kanubezirkes 10 Wilhelm Schnitker sowie des derzeitigen Vorsitzenden Dieter Gläsker wohnte eine Reihe von Ehrengästen dem Wettkampf bei und ließ es sich nicht nehmen, gemeinsam mit den Vertretern der Sparkasse Minden-Lübbecke die abschließenden Siegerehrungen durchzuführen. An die sportlich aktiven Schüler gerichtet unterstrich Bürgermeister Steinmetz seine Freude über die gezeigten Leistungen und gab den Schülern mit auf den Weg, dass im Sport zwar nicht jeder siegen könne, aber alle gewinnen könnten. Allein wer an den Meisterschaften teilnehme und sich bewege, sei ein Gewinner.

H.-P. Wagner

Schulbezirksmeisterschaft Rheine 2014

Schulbezirksmeisterschaften in Rheine
Die Jüngsten stellten die größten Starterfelder

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Starke Emsdettener in der                      „Maßarbeit" mit großem Boot am kleinen Tor
Wettkampfklasse III

Bereits eine Stunde vor dem ersten Start der Kanu-Schulbezirksmeisterschaften des Regierungsbezirkes Münster am vergangenen Mittwoch in Rheine wuselten einige Dutzend Schüler ungeduldig auf dem Gelände des gastgebenden Wassersportvereins Rheine umher. Sie wollten sich die Chance, noch mal probeweise durch einige der engen Tore auf der Ems paddeln zu können, nicht entgehen lassen. Rund 100 Schüler von fünf Schulen aus Rheine, Emsdetten und Recke gingen in Rheine an den Start – weniger allerdings als in den Jahren zuvor. So fehlten z. B. mit den Schülern aus Bocholt starke Teams, die in der Vergangenheit vor allem im Canadier auch schon zu Bezirksmeisterehren kamen. Auch musste Wettkampfleiter Robert Großkopf mit Bedauern spärlich besetzte Teilnehmerfelder insbesondere in der Wettkampfklasse II konstatieren. Dafür waren die Jüngsten stark vertreten. Im Kajak der Wettkampfklasse IV Mädchen/Jungen nahmen immerhin 13 Teams aus vier Schulen das Rennen auf, dazu kamen noch vier Mädchen-Mannschaften. Hier zahlte sich aus, dass Rennsport-Stützpunkttrainer Ulrich Schöttler nicht nur die aktiven Emsdettener Rennkanuten gemeldet hatte, sondern alle Kanu AG-Schüler, die einigermaßen paddeln konnten. Und sie ließen nicht nur Begeisterung für das Kanufahren erkennen, sondern machten ihre Sache in den durchaus nicht leicht zu befahrenden Torkombinationen auf der Ems auch allesamt recht gut. Teilweise kamen dabei gar bemerkenswerte Leistungen heraus, wie Wettkampfleiter Robert Großkopf von der Euregio Gesamtschule Rheine erfreut feststellte. So hätte z. B. bei den Jüngsten im Kajak der Wettkampfklasse IV Mädchen/Jungen die Siegerzeit der Käthe-Kollwitz-Realschule Emsdetten auch eine Klasse höher gereicht, um vorn mitzumischen. Insgesamt fuhr keine der fünf Schulen ohne zumindest einen ersten Platz nach Hause. Allein sechsmal führte die Ergebnisliste eine Mannschaft der Euregio Gesamtschule auf Platz eins. Ein Ergebnis, das mit den Schülern der Kanu AG, aber auch mit weiteren Teilnehmern, die per Aushang in der Schule gewonnen werden konnten, erzielt wurde. Aber auch das Verständnis und der Rückhalt seitens der Schulleitung sowie die Unterstützung durch den Förderverein der Schule hätten entscheidend zu diesem Erfolg beigetragen, unterstrich Robert Großkopf. Die Schule stellte übrigens nicht nur fast die Hälfte aller Starter, sondern schickte sogar zwei Schülerreporter ihrer Schulzeitung, die natürlich viel Erfolgreiches zu berichten hatten.

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Die Jungs der Dietrich-Bonhoeffer-               Die erfolgreichen Schüler der Euregio Gesamtschule Rheine
Schule Recke dominierten in der WK II

Alles in allem konnte Robert Großkopf zum Schluss einen dank kooperativen Miteinanders „entspannten Verlauf" der Meisterschaften konstatieren und die Vertreterin des Ausschusses für den Schulsport im Regierungsbezirk Münster, Silke Stockmeier, zeigte sich zudem von der Tatsache angetan, dass sogar einige Eltern dem Wettkampf beiwohnten: „Das hatten wir schon lange nicht mehr." Vielleicht ist dies ja auch ein gutes Zeichen für den Kanu-Nachwuchs in der Region.

H.-P. Wagner

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Termine

Freitag 28.09.2018
Abenteuer und Erlebniswochenende
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Freitag 28.09.2018
Bezirks-Abpaddeln
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Samstag 29.09.2018
10. Bezirksfahrt; Abpaddeln rund um Monheim
Fahrtenprogramm Bezirk 5
Samstag 29.09.2018
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6. Bezirksfahrt auf den Rhein
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Sonntag 30.09.2018
Abpaddeln Lippe
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Samstag 06.10.2018
1. Bezirksfahrt 2019: ? Ems ?
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Sonntag 07.10.2018
Bezirks-Wanderfahrerschulung
Fahrtenprogramm Bezirk 10

NRW-Kanu-Testival am 23./24.06.2018 in Duisburg

Kurse der Kanuschule

Ausgewählte Kurse bei der Kanuschule NRW

SUP-Einsteigerkurse: In Moers finden z.B. am 29.09. jeweils um 10.00 und um 14.00 Uhr Einsteigerkurse für SUP-Neulinge statt. Referent ist Marc Huse.

Erste-Hilfe-Kurs Kanusportspezifisch - Extra für Kanusportler bietet unsere Kanuschule NRW einen Erste-Hilfe-Lehrgang an. Termin: 10.-11.11.2018.

Trainer-C-Ausbildung Drachenbootsport: Beginn 03.11.2019. Erneut werden in NRW neue Drachenboot-Trainer ausgebildet. Auch für andere Landesverbände.

News "Junge Paddelpiraten - Abenteuer im Kanu"

Kontakt

Kanu-Verband Nordrhein-Westfalen e. V.
Friedrich-Alfred-Strasse 25
47055 Duisburg

con tel +49 203 7381-653
 con fax +49 203 7381-650
 con address www.kanu-nrw.de
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