Ökologie und Sicherheit werden groß geschrieben

Ökologie und Sicherheit – nicht nur für das Wanderfahrerabzeichen interessant
Bezirk 5 schult Mitglieder seiner Vereine

foto koschulung 1 bez. 5

Großen Zulauf hatte das Schulungswochenende im Bezirk 5, 28 Teilnehmer, davon 9 Jugendliche aus sechs Vereinen trafen sich am Samstag zum ersten Teil, der Ökoschulung. Übungsleiter Reinhard Löbbecke hatte sich im Vorfeld Gedanken gemacht, das Thema ansprechend zu gestalten. Mit Dr. Sabine Lorenz fand er Unterstützung bei den Themen „naturbewussten Paddeln“ und den „Tieren und Pflanzen der heimischen Flüsse“. Ottmar Hartwig von der Natur- und Umweltschutzakademie reiste gar mit dem NRW-Umweltbus „LUMBRICUS“ an. Anschaulich konnte so über den „Kanusport im Zeichen von Natur- und Artenschutz“ gesprochen werden. Der Kanusport als Natursportart hat an vielen Stellen Bezug zu Umwelt- und Naturthemen. Schön, dass erfahrene Paddler mit dem Nachwuchs gemeinsam die Wichtigkeit des Themas ansprechen. So gelingt der Einstieg in die umweltbewusste Ausführung des Sports bereits in der KanuJugend.
Am Nachmittag wurde Theorie gegen Praxis getauscht und die Anglerhosen für die Wupper angezogen. Gewässergüteanalysen, Messungen der Strömungsgeschwindigkeit, chemische Analysen und das Sammeln von Lebewesen wie Köcherfliegenlarven, Steinfliegenlarven, Bachflohkrebse standen nun im Mittelpunkt.

foto koschulung 2 bez. 5  foto koschulung 4 bez. 5

foto koschulung 3 bez. 5

Am Sonntag stand mit dem Sicherheitslehrgang ein nicht minder wichtiger Aspekt des Kanusports im Fokus, Martin Müller durfte sich hier über die Unterstützung von zahlreichen Fachübungsleitern des KC Langenfeld freuen. Diesmal bildete die Jugend sogar den größeren Teil der Teilnehmer, 13 Jugendliche und 10 Erwachsene aus vier Vereinen waren angereist. Zunächst begann es im Bootshaus des Kanu-Club Langenfeld einmal mehr mit dem theoretischen Unterricht. Doch schon bald lockte der benachbarte Freizeitpark Langfort, hier wurden die ersten Übungen zum Wurfsackwerfen durchgeführt. Einen schönen Abschluss des Wochenendes gab es dann auf der Ruhr, vom Ausklinken der Schwimmweste, Bau eines Flaschenzuges, über Wurfsackwerfen bis hin zur Rettung eines gekenterten Paddlers durfte alle nun ihr theoretisches Wissen praktisch umsetzen.