Stimmen aus dem Kanusport NRW zur Olympiabewerbung Rhein-Ruhr
- 13.03.2026
In den kommenden Tagen erhalten viele Bürger*innen in Nordrhein-Westfalen ihre Wahlunterlagen für den Bürgerentscheid zur Olympiabewerbung Rhein-Ruhr. Für den organisierten Sport bietet die Bewerbung eine große Chance – für internationale Wettkämpfe, moderne Sportstätten und neue Impulse im Nachwuchs- und Vereinssport.
Der Kanusport in NRW ist eng mit der Bewerbung verbunden. Mit der modernisierten Anlage an der Regattabahn Duisburg-Wedau verfügt die Region über eine international renommierte und barrierefreie Wettkampfstätte, die Bundes- und Landesleistungszentrum ist und regelmäßig nationale sowie internationale Veranstaltungen ausrichtet.
Wir haben uns im Kanusport in Nordrhein-Westfalen umgehört – vom Nachwuchstalent über Trainerinnen und Trainer bis hin zu Olympiateilnehmerinnen und Verbandsvertretern. Ihre Stimmen zeigen, welche Chancen viele im Sport mit einer Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region verbinden.
Inspiration durch Olympia
Für viele Sportlerinnen und Sportler sind die Olympischen Spiele das größte Ziel ihrer Karriere. Auch unser Verbandspräsident Thomas Reineck als zweifacher Olympiasieger betont die besondere Wirkung der Spiele:
„Olympia hat mein Leben geprägt. Wenn die Spiele in unsere Region kommen, können tausende Kinder erleben, was Sport möglich macht. Für den Kanusport in NRW wäre das eine riesige Chance.“
Auch Olympiamedaillengewinnerin von 2024 Jule Hake vom KSC Lünen sieht darin eine besondere Chance:
„Olympische Spiele sind für uns Athletinnen und Athleten das größte Ziel. Wenn sie einmal in unserer Heimat stattfinden würden, wäre das etwas ganz Besonderes.“
Motivation für den Nachwuchs
Gerade für junge Sportler*innen können Olympische Spiele ein starker Motivationsfaktor sein. Aus Sicht der Nachwuchsarbeit im Kanu-Rennsport wäre ein Großereignis in der Region ein wichtiger Impuls ergänzt unsere Bundesstützpunktleiterin Kanu-Rennsport Annika Gierig:
„Mit der modernisierten Regattabahn in Duisburg-Wedau haben wir das Wimbledon des Kanusports mitten in NRW. Olympische Wettbewerbe hier bei uns wäre ein starkes Signal für unseren Nachwuchs und zeigt: Der Weg zum olympischen Traum beginnt direkt vor der Haustür.“
Dies kann auch Kanu-Slalom Nachwuchstalent Nova Müller vom KSV Duisburg Wedau bestätgien und sieht darin eine große Inspiration:
„Ich träume davon, einmal bei Olympia zu starten. Wenn die Spiele hier stattfinden würden, wäre das eine riesige Motivation.“
Inklusive Spitzenbedingungen in Duisburg
Eine besondere Rolle spielt Duisburg auch für den Parasport. Bundestrainer Parakanu André Brendel hebt vor allem die barrierefreie Infrastruktur hervor:
„Die Regattabahn in Duisburg gehört zu den besten Kanusportanlagen der Welt. Besonders wichtig für uns ist das komplett barrierefreie Bundesleistungszentrum direkt an der Strecke.“
Die Anlage wird regelmäßig für Lehrgänge und internationale Trainingsmaßnahmen genutzt und bietet hervorragende Bedingungen für inklusiven Spitzensport.
Kanusport in NRW blickt nach vorn
Die Stimmen aus dem Kanusport zeigen: Eine Olympiabewerbung Rhein-Ruhr wird von vielen im Sport als Chance gesehen – für Nachwuchs, Infrastruktur und die Sichtbarkeit des Sports.
Nun liegt die Entscheidung bei den Bürger*innen: Mit dem Bürgerentscheid haben sie die Möglichkeit, aktiv über die Olympiabewerbung Rhein-Ruhr mitzuentscheiden und damit auch ein Zeichen für den Sport in unserer Region zu setzen.





























