Stärkung des Para Kanusport am Standort Duisburg

Carmen Morawietz startet als Trainerin Para Kanu in Duisburg

Der Standort Duisburg bietet sowohl infrastrukturell als auch sportfachlich ideale Voraussetzungen für den nachhaltigen Aufbau und die Weiterentwicklung des Para Kanusports in Nordrhein-Westfalen. Mit Chinette Lauridsen, aktueller Welt- und Europameisterin im Para Kanu, trainiert eine internationale Spitzenathletin am Standort – ein starkes Signal für Leistungsfähigkeit, Sichtbarkeit und sportliche Perspektive im Para Kanu.

Diese hervorragenden Rahmenbedingungen möchte der Kanu-Verband NRW gemeinsam mit dem Behinderten- und Rehabilitationssportverband Nordrhein-Westfalen e. V. (BRSNW) sowie dem Kanu-Verein Bertasee Duisburg e. V. gezielt nutzen. In enger Zusammenarbeit wurde ein tragfähiges Konzept entwickelt, das Duisburg landesweit zu einem zentralen und attraktiven Standort für Para Kanu entwickeln soll.

Unterstützt wird dieses Vorhaben von der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen, der Sportstiftung NRW, dem Landessportbund Nordrhein-Westfalen sowie den NRW-Stützpunkten für den Leistungssport. Ziel ist es, nachhaltige Strukturen zu etablieren, die sowohl den Nachwuchs- als auch den Hochleistungsbereich systematisch stärken.

Mit der Einstellung der Trainerin Carmen Morawitz wurde nun ein weiterer bedeutender Impuls gesetzt, um die Sportart Para Kanu gezielt auszubauen. Dadurch wird das paralympische Zentrum NRW personell und fachlich weiterentwickelt und die Vielfalt paralympischer Sportarten im Land nachhaltig erweitert.

Weitere Entwicklungsschritts sollen folgen: Para Kanu soll in Nordrhein-Westfalen langfristig als leistungsorientierte Sportart etabliert und das paralympische Zentrum NRW strategisch gestärkt werden – auch mit Blick auf mögliche Paralympische Spiele in Deutschland und idealerweise an Rhein und Ruhr.

Im Fokus stehen dabei die paralympischen Startklassen in den Disziplinen Kajak und Va’a. Mit diesem konsequenten Ausbau setzt sich die positive Entwicklung des Para Sports in Nordrhein-Westfalen fort und unterstreicht den Anspruch, Inklusion und Leistungssport erfolgreich miteinander zu verbinden.

Wir wünschen Carmen viel Erfolg!

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