Fort Boyard Défi Va’a: Duisburger Team sichert sich Platz auf dem Podium
Im französischen Fouras wurde die Duisburger Mannschaft „Moana Manu Nui“ drittplatziertes Mixedteam bei der Langstreckenregatta.
- 06.10.2026
Am 26. und 27. September ging es beim Strandstart im französischen Fouras hoch her: Zur diesjährigen Auflage der Langstreckenregatta rund um das namensgebende Fort Boyard fanden sich 33 Teams aus den Kategorien Damen, Herren, Mixed und Junioren ein, um sich der Herausforderung zu stellen. Auf zwei Tage verteilt standen knapp 40 Kilometer Strecke auf dem Programm, die es auf dem Atlantik zu absolvieren galt. Nachdem die „Fort Boyard Challenge“ – bei der neben Va’a-Sechsern auch Windsurf, Windfoil, Wingfoil und SUP angeboten wird – abgesagt werden musste, nahm der lokale Verein „Rochefort Ocean Va’a“ die Organisation in seine Hand, um wenigstens den V6-Teams eine Regatta zu bieten. Ein Vorhaben, das man mehr als gelungen nennen kann: Das zweitägige Rennen samt des Drumherum mit Tanz, Musik und Einkaufszelten bescherte den Teilnehmenden und Zuschauenden ein großartiges Wochenende.
Unter den vier deutschen Mannschaften befand sich auch das Duisburger Team „Moana Manu Nui“, das in der Mixed-Kategorie – mit einer Besetzung bestehend aus drei Frauen und drei Männern – an den Start ging. Die Paddler*innen waren ohne große Erwartungen angereist, da die Erfolgschancen auf internationaler Bühne häufig im Vorfeld schwierig einzuschätzen sind. Die Hoffnung auf einen Podiumsplatz war jedoch spätestens nach dem ersten Renntag groß: Das Rennen um die ehemalige Gefängnisinsel begann für „Moana Manu Nui“ mit einem perfekten Start, gefolgt von einer langen Strecke über den vergleichsweise ruhigen Atlantik, bei der sie mit einigen der Herren-Teams Schlag halten konnten. Über die Distanz des ersten Rennkurses (ca. 22 Kilometer) hielten sie die Position als drittes Mixedboot und bauten ihren Vorsprung auf das Verfolger-Boot aus Dillingen stetig auf, sodass sie mehrere Minuten vor ihnen ins Ziel paddelten. An diesen erfolgreichen ersten Tag konnten sie anschließen und auf der kürzeren Strecke (ca. 16,5 Kilometer) am Folgetag ihren Vorsprung auf die Vierten vergrößern, was ihnen den dritten Platz sicherte.













