NRW-Athlet*innen überzeugen bei der Wildwasser-Rennsport WM in Banja Luka
- 26.05.2026
Bei der Weltmeisterschaft im Kanu-Wildwasserrennsport im bosnischen Banja Luka haben die Athlet*innen aus Nordrhein-Westfalen im Trikot von #teamdeutschland starke Leistungen gezeigt und wichtige Impulse zum deutschen Erfolg beigetragen.
Das Wasser der Vrbas stellte die Sportler*innen durchaus vor besondere Herausforderungen: Sowohl im Classic-Rennen über rund fünf Kilometer als auch im explosiven Sprint auf kurzer Distanz verlangten hohe Wasserstände, kräftige Walzen und schnelle Linienentscheidungen alles ab. Technik, Ausdauer und Mut waren gleichermaßen gefragt.
Starke Ergebnisse im Classic
Im anspruchsvollen Classic-Wettbewerb auf der Vrbas zeigten die NRW-Athlet*innen vor allem im Canadier ihre Klasse:
Dominik Pesch (Brühl), Ole Schwarz (Bonn) und ihre Teamkollegen paddelten im Herren-C1 geschlossen in die Top Ten der Welt.
Franziska Gawehn (Bonn) erreichte im Damen-C1 einen starken 9. Platz.
Für ein erstes Highlight sorgte das Herren-C2:
👉 Ole Schwarz (Bonn) gewann gemeinsam mit Norman Weber Bronze.
Auch in den Teamrennen war NRW maßgeblich beteiligt:
Silber für Dominik Pesch und Ole Schwarz im Herren-C2-Team (mit Norman Weber) – Vizeweltmeister!
Linus Becker (KSK Köln) und Nicolas Niederle-Gomez (KCD) fuhren im jungen K1-Team auf einen starken 4. Platz. Dies ist um so mehr hervorzuheben, da sie als U-23 Fahrer erstmalig im Seniorenenbereich unterwegs waren.
Sprint: NRW glänzt auf der Kurzstrecke
Im Sprint – der spektakulärsten Disziplin mit maximalem Tempo und minimalem Fehlerspielraum – präsentierten sich die NRW-Starter*innen erneut in Topform:
Luisa Puttkammer (KCD) krönte ihre Leistung mit Silber und ist damit Vizeweltmeisterin im Sprint, die U23-Sportlerin holt damit die 1. Silbermedaille im Damen K1 bei einer WM seit 2004.
Im Team-Sprint holten Dominik Pesch (Brühl) und Ole Schwarz (Bonn) gemeinsam mit Norman Weber Silber im Herren C1-Team.
Mehrere NRW-Athlet*innen erreichten zudem Finalteilnahmen und Top-4-Platzierungen, darunter die Nachwuchsfahrer um Linus Becker.
Die NRW-Sportler*innen waren damit ein zentraler Bestandteil des deutschen Teams und überzeugten mit:
- Medaillengewinnen im Classic und Sprint
- mehreren Vizeweltmeistertiteln
- sowie zahlreichen Top-Ten-Platzierungen.
Mit diesem starken WM-Auftritt im Rücken geht es nun direkt weiter zum Weltcup nach Ungarn.

















