Tolle Leistungen beim Kanu-Rennsport Weltcup in Brandenburg - Max Rendschmidt & Caro Heuser mit Edelmetall
- 18.05.2026
Beim zweiten Weltcup der Saison präsentierte sich die deutsche Kanu-Rennsport-Nationalmannschaft auf der Regattastrecke am Beetzsee in Brandenburg an der Havel in hervorragender Form. Vor heimischem Publikum traf die internationale Spitze auf anspruchsvolle Bedingungen – und die deutschen Athlet*innen wussten diese eindrucksvoll zu nutzen. Insgesamt zeigte sich einmal mehr die große Leistungsdichte im Team, das mit starken Ergebnissen in nahezu allen Bootsklassen überzeugte.
Besonders bemerkenswert war dabei die gelungene Mischung aus erfahrenen Routiniers und aufstrebenden Talenten. Der Essener Max Rendschmidt, zeigte einmal mehr seine internationale Klasse: Als Olympiasieger und feste Größe im deutschen Kajak-Vierer führte er das Paradeboot über die 500 Meter souverän zum Weltcupsieg. Gleichzeitig unterstrich er auch im Zweier-Kajak seine Weltklasse und gewann mit seinem Partner Tom Liebscher-Lucz die Silbermedaille – ein eindrucksvoller Beleg für seine Vielseitigkeit und Konstanz auf höchstem Niveau.
Für ein weiteres sportliches Highlight aus NRW sorgte Caroline Heuser vom AKC Oberhausen. Nach ihrem dritten Platz beim ersten Weltcup in Ugarn setzte sie beim Heim-Weltcup noch einen drauf und sicherte sich Gold über die 1000 Meter. Über 5000 m war sie ebenfalls am Start und erreichte einen starken 11. Platz. Besonders bemerkenswert: Es ist ihr erstes Jahr in der Leistungsklasse – und dennoch gelingt ihr bereits der Sprung ganz nach oben aufs Podium. Diese Entwicklung unterstreicht eindrucksvoll ihr enormes Potenzial und macht sie zu einer der großen Zukunftshoffnungen im deutschen Kanurennsport.
Ebenfalls formstark präsentierte sich der 22-jährige Jonas Borkowski von der KG Essen, der mit zwei Finalteilnahmen seine Klasse unter Beweis stellte. Sowohl im K4 als auch im K2 behauptete er sich im hochklassigen internationalen Feld und bestätigte damit seine konstant starke Leistung seit Saisonbeginn.
Komplettiert wurde das gute Abschneiden der NRW-Athletinnen und Athleten durch weitere solide Ergebnisse: Enja Rößeling / KG Essen sammelte wichtige internationale Erfahrung in den Mannschaftsbooten und belegte Platz 4 im B-Finale (K4) sowie Platz 1. im C-Finale (K2), während Nico Paufler (ebenfalls KG Essen) im K1 über 5000 Meter in einem starken Feld mit Platz 12. erreichte.
Insgesamt konnte das deutsche Team 3 x GOLD, 3 x SILBER und eine BRONZE Medaille beim Weltcup in Brandenburg erringen und hat damit eindrucksvoll gezeigt, dass der deutsche Kanu-Rennsport nicht nur auf erfahrene Erfolgsgaranten bauen kann, sondern gleichzeitig eine neue Generation von Athletinnen und Athleten nachrückt, die bereits jetzt auf höchstem Niveau konkurrenzfähig ist.














