Beeinträchtigungen für den Kanusport auf der Lippe durch Deichbauarbeiten

Deicherneuerung an der Lippe im Bereich Sickingmühle-Lippramsdorf
Achtung: es kommt zu Beeinträchtigungen für den Kanusport

Ab Lippe-km 47,5 , Straßenbrücke Sickingmühle – Lippramsdorf, werden auf 5,6 Kilometern Länge durch den LIPPEVERBAND die Hochwasserschutzdeiche in Lippramsdorf und Marl erneuert. Die bestehenden Deiche am Nord- und Südufer der Lippe werden durch neue, zurückverlegte Dämme ersetzt. Die neuen Deiche werden ebenfalls bis zu 14 Meter hoch sein, aber sanfter ansteigen als die alten. Zudem gewinnt die Lippe eine Auenfläche von rund 60 Hektar. Im Bereich Haltern- Lippramsdorf- Marl wird der Fluss nach Abschluss der Bauarbeiten wesentlich flacher und breiter sein als heute. Die Lippe wird ein neues Flussbett erhalten. Die Gesamtmaßnahme wird etwa 7,5 Jahre Bauzeit umfassen. Während dieser Zeit wird es zu Beeinträchtigungen des Kanusports kommen, bis hin zur Sperrung des Flusses, wenn das neue Flussbett angelegt wird.

Zur Zeit wird die Baustelle im südlichen Bereich der Lippe, ab der Mündung des Sickingmühlenbaches ( km 46,4) eingerichtet und eine Senke wird aufgefüllt. Das Baumaterial wird mit LKW angeliefert. Aus diesem Grunde ist die Brücke über den Wesel-Datteln-Kanal in Marl-Sickingmühle gesperrt. Die Ein- und Aussatzstelle Nr. 12 am Sickingmühlenbach und auch das Wasserwerk,( km 47,0) sind nicht mehr per PKW erreichbar. Laut Aussage des Lippeverbandes ist es nur an den Wochenenden möglich, zu Fuß zur Ein- und Aussatzstelle zu gelangen, da dann keine LKW fahren.

Das Ein- und Aussetzen am Sickingmühlenbach ist infolge starker Verschlammung im Moment nicht möglich. Stattdessen sollte am Wasserwerk ein- und ausgesetzt werden.

Das Durchfahren der Baustelle auf der Lippe ist zur Zeit ohne Einschränkungen möglich.

Wir berichten an dieser Stelle, wenn sich die Bedingungen ändern.

Neue Einstiegsstelle Wupperhof

Herstellung einer neuen Stufenanlage

Früher als erwartet ist die Einstiegsstelle Odentaler Weg/Wupperhof bei Kilometer 21,3 für den Kanusport wieder nutzbar, denn die Arbeiten zur Herstellung einer neuen Einstiegsstelle sind vorzeitig beendet. Als Material wurde standortgemäßer Naturstein (Grauwacke) verwendet. Die Stufenanlage hat breite Tritte und die Wasserwanderer können nun gefahrlos ihre Boote in das Wasser einsetzen.

foto wupperhof einstieg neu

Die Anlage ist durch öffentliche Gelder des Naturschutzes und der Landschaftspflege des Landes NRW und der Stadt Solingen finanziert. Mit den örtlichen Unternehmen der Fa. Büscher Garten & Landschaftsbau und der Fa. Kenzbock wurde die Anlage trotz der widrigen Umstände des starken Regens der vergangen Zeit zügig erstellt.

Befahrung der neuen Lippemündung in Wesel


Befahrung der neuen Lippemündung bei Wesel

Im Zuge des Neubaus der Rheinbrücke bei Wesel wurde das Flussbett der Lippe im Mündungsbereich naturnah verändert, indem großzügige Überflutungsflächen geschaffen wurden. Um die Fließgeschwindigkeit zu reduzieren, wurden bei KM 2,5 unmittelbar hinter der Straßenbrücke der Bundesstraße 8 ein Querriegel und bei KM 0,5 eine Sohlgleite – beide aus Bruchsteinen - installiert. Von einem Befahren des Querriegels ist Abstand zu nehmen, um Schäden am Boot zu vermeiden. Ein Befahren der Sohlgleite ist nur bei gutem Mittelwasserstand möglich. Das Umtragen dieser Querbauwerke jeweils an der linken Uferseite wird durch Ein- und Aussetzstellen in Form von schrägen Rampen ermöglicht.

Darüber hinaus ist das Betreten der Uferflächen aus Naturschutzgründen verboten. Bei ausreichendem Wasserstand bilden sich im Mündungsbereich der Lippe mehrere Flussarme. Um Störungen der Tierwelt zu vermeiden, darf grundsätzlich nur immer der rechte Flussarm befahren werden. Im gesamten Mündungsbereich ist es nicht zulässig, zu rasten oder Bootsfahrten zu beginnen bzw. zu beenden. Somit beginnen oder enden Fahrten auf der Lippe weiterhin entweder bei Flusskilometer 3,8 an der Sportschule des Kanu-Verbandes NRW oder im Sporthafen Wesel bei Rhein-Kilometer 816,5.

Hindernisse an Agger und Bröl

Änderungen an der Bröl
Vorsicht geboten an der Agger

Bröl:

Das Wehr bei Km. 14,5 wurde umgestaltet. Es ist jetzt li. ein Fischaufstieg vorhanden, der nicht(!!) befahren werden kann und darf. Die bisherige „Rutsche“ rechts ist ein Fischaufstieg, der ebenfalls nicht befahren werden darf. Es wird eine Umtragemöglichkeit auf der li. Seite in den nächsten Wochen (voraussichtlich zwei Wochen) fertiggestellt.

Agger:

Hinter dem letzten Wehr an der Agger (Km 0,5) wurde zu Zwecken des Monitorings eine Turbine angebracht. Dadurch ist ein Passieren der Sieg an dieser Stelle aktuell unmöglich; es hat schon einen Unfall mit einem Kanuten gegeben. Die Untere Wasserbehörde bemüht sich darum, das Hindernis schnellstmöglich zu entfernen bzw. die Passierbarkeit zu erreichen. 
Aktualisierung vom 19.05.2016: Das Hindernis ist entfernt. Wir wünschen allen eine gute Fahrt!

Gewässerbaustelle in 2016 an der Ems


Gewässerbaustelle an der Ems im Jahr 2016 geplant

Die Bezirksregierung Münster hat auf eine Baustelle hingewiesen, die in 2016 zu Einschränkungen bei Fahrten auf der Ems führen werden.  Die Baustelle befindet sich an der  Kanalüberquerung (KÜ) des Dortmund-Ems-Kanals.
In 2016 wird an der Baustelle ab dem 18. April und ab dem 19. September das Durchfahren für jeweils ca. zwei Wochen nicht möglich sein. Der Fluss ist dann gesperrt. Ab dem 19. Dezember 2016 soll eine Sperrung bis zum Jahresende 2017 erfolgen.
Entsprechend müssen alle Fahrten vor dem KÜ beendet werden. Ein Umtragen wird in dieser Zeit nicht möglich sein.

Sobald uns weitere Informationen erreichen, werden wir sie an dieser Stelle veröffentlichen.

 

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