WDM Kanu-Rennsport 2017 in Köln

Rückblick auf die NRW-Meisterschaften in Köln
Olympiasieger Max Rendschmidt gab vielen Nachwuchstalenten ein Beispiel

Über 500 Kanurennsportler im Alter von 7 bis über 60 prägten am vergangenen Wochenende bei den NRW-Landesmeisterschaften die Szenerie auf der Regattabahn in Köln-Fühlingen. Rund 140 Mal wurde zur Siegerehrung aufgerufen, um Titel, Pokale und Medaillen zu vergeben.

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Start K2 LK 200 m

Musste am Freitag in den Qualifikationsrennen noch so mancher vor allem von den jüngeren Teilnehmern bzw. Teilnehmerinnen dem recht heftigen Wind Tribut zollen und Bekanntschaft mit dem Fühlinger See machen, so bot an den beiden Finaltagen bestes Sommerwetter mit wenig Wind perfekte Bedingungen. Die Athleten dankten es mit spannenden Wettkämpfen und tollen Leistungen. Als prominentester Teilnehmer ließ es sich der Doppel-Olympiasieger von Rio Max Rendschmidt nicht nehmen, um den Landesmeistertitel mitzupaddeln. Er wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann im K1 der Herren-LK über 1000 und 500m Gold. Nicht nur in diesen beiden Finals dominierten die Essener Athleten mit einem Dreifachsieg die Konkurrenz in den männlichen Kajakdisziplinen. In der Leistungsklasse schnappte ihnen nur im K2 über 200m der WSV Blau-Weiß Rheidt den Titel weg, ansonsten gingen alle Titel sowie auch die meisten Siege bei den Herren Junioren und im Einer der männlichen und auch der weiblichen Jugend nach Essen.

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Die Herren der KG Essen

Im Kajak der jungen Damen glänzte von den Schülerinnen bis hin zu den Damen Junioren vor allem der Kanu-Ring Hamm mit den meisten Titelerfolgen. Der Kanu-Ring konnte in Köln auch insgesamt erneut als Verein mit der besten Nachwuchsarbeit geehrt werden. Die überschaubare Konkurrenz im Kajak der Damen Leistungsklasse dominierten die Sportlerinnen des WSV Rheintreue Düsseldorf. In den Canadier-Disziplinen erkämpften vor allem die KSG Wuppertal sowie der KC Wiking Bochum quer durch alle Altersklassen die meisten Siege.

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C2 LK 200 m

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männliche Jugend K1

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weibliche Junioren K2  200 m

In den Entscheidungen der Schüler A und B zeigte sich einschließlich des Kanu-Mehrkampfes eine erfreuliche Breite, so waren insgesamt 15 Vereine an den Titelerfolgen beteiligt. Dies war auch bei den Schülerspielen der Jüngsten zu beobachten. Im Kajak gab es in 10 Entscheidungen Sieger aus zehn verschiedenen Vereinen, im Canadier teilten sich die KSG Wuppertal und der KC Wiking Bochum die Siege.

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Wie immer bei solchen Wettkämpfen gibt es auch bei einer Westdeutschen Meisterschaft viele Geschichten rund um das sportliche Geschehen, Geschichten von überraschenden Erfolgen, aber auch so manchen Tragödien, von überwältigender Freude, aber auch von Tränen der Enttäuschung. Eine dieser Geschichten trug sich kurz vor Ende der Meisterschaften zu, im K2-Langstreckenrennen der Herren Leistungsklasse. Im Feld der Teilnehmer im Alter von überwiegend Anfang bis Mitte Zwanzig paddelte einer mit, der doppelt so alt war wie die anderen Kontrahenten und im nächsten Monat seinen 50. Geburtstag feiert: Ex-Weltmeister Lutz Liwowski ging mit seinem Schützling Robin Nigbur an den Start, beide holten am Ende hinter den Essener Booten Kux/Kux und Mohajer/Lettmann Bronze. Weil er so gerne Langstrecke fährt, habe er seinen Trainer „überzeugt“, das Abenteuer gegen die starke Phalanx aus Essen zu wagen, gestand Robin nach der Siegerehrung, während sein Coach Lutz Liwowski noch gezeichnet von dem Rennen bekannte: „Das war eine harte Schlacht, aber es hat Spaß gemacht.“

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Langstrecke Herren LK 5.000 m

Mit einem solchen Urteil verabschiedeten sich hoffentlich viele der jungen Kanuten von den Meisterschaften in Köln, um nach einigen Tagen der Regeneration im Training wieder Gas zu geben für den nächsten großen Wettkampf: die Deutschen Meisterschaften Ende August in München.

Die komplette Ergebnisliste liegt hier zum Download bereit:

Text und Fotos: Hans-Peter Wagner

WDM Kanu-Rennsport am Wochenende in Köln

NRW-Meisterschaften Kanurennsport 16.-18. Juni in Köln
Landes-Titelkämpfe mit Olympia-Prominenz

 foto regatta fhlinger see

Mit Doppel-Olympiasieger Max Rendschmidt (Essen) an der Spitze kämpfen die Kanurennsportler am kommenden Wochenende bei den NRW-Meisterschaften auf dem Fühlinger See in Köln um Titel und Medaillen. Dabei gehen von Freitag bis Sonntag mehr als 500 Athleten aus über 30 Vereinen an den Start. Neben dem Goldmedaillengewinner im K2 und im K4 von Rio Max Rendschmidt, der im K1 über 1000 und 500m antritt, haben weitere, bei internationalen Meisterschaften erfolgreiche Athleten der NRW-Rennsport-Elite ihre Meldung abgegeben.

An den drei Wettkampftagen geht es auf der beliebten Regattastrecke im Kölner Norden Schlag auf Schlag: Insgesamt ertönt das Startsignal über 350 Mal, es erfolgt nahezu alle drei bis fünf Minuten ein Start. In fast 170 Rennen wird um die begehrten Titel und Meisterschaftsmedaillen gepaddelt – von den Jüngsten in der Altersklasse 7 bis hin zu den über 60-jährigen Senioren. Für Regattaleiter Wolfgang Hanemann und die vielen ehrenamtlichen Helfer ist dies eine enorme organisatorische Herausforderung, der sich die Verantwortlichen gerne stellen, zumal sie mit dem Sportamt Köln einen engagierten Partner haben, dessen Mitarbeiter alles tun, um optimale Rahmenbedingungen für die Sportler zu schaffen.

Die Meisterschaften beginnen am Freitag um 10 Uhr mit den Qualifikationsrennen. Am Samstag und Sonntag fällt bereits um 8.00 bzw. 8.30 Uhr der erste Startschuss. Die Finals werden am Samstag zwischen 9.30 und 11.15 Uhr sowie zwischen 15.00 und 17.15 Uhr und am Sonntag ab 10.00 Uhr ausgetragen. Ab 15.00 Uhr stehen am Sonntag die abschließenden Langstreckenrennen auf dem Programm.

Das gesamte Programm der Landesmeisterschaft ist noch einmal hier einsehbar:

Text und Foto: Hans-Peter Wagner

Erfolgreicher NRW-Nachwuchs bei internationaler Rennsportregatta

Kanu-Rennsport
Regatta in Piestany 26.-28.05

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Nach den nationalen Qualifikationen stand nun am Wochenende eine große internationale Qualifikation in Piestany, Slowakei an. Aus NRW nahmen 16 Sportler teil, für sie ging es nicht zuletzt um die Qualifikation für die Junioren- und U23-EM und WM. Insgesamt waren unsere Sportler an 12 Goldmedaillen, 5 Silber- und 9 Bronzemedaillen beteiligt, Deutschland wurde unter 17 Nationen Sieger und gewann den Nationen-Cup. Überragende Sportlerin aus NRW war Svenja Hardy von der KG Essen, sie war mit 5 Siegen die erfolgreichste weibliche Teilnehmerin der Qualifikationsrennen.

In den nächsten Tagen wird vom Sportdirektor das deutsche WM und EM-Team benannt.

Der KV NRW gratuliert allen Sportler und Vereinen zu den Erfolgen. Vielen Dank an die Heimtrainer und die Disziplintrainer für die hervorragende Vorbereitung.

Alle Ergebnisse sind hier einzusehen: Regatta Piestany 2017.

Unsere Teilnehmer aus NRW:

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U23

Anna Kowald KG Essen
Frederick Illtz KG Essen
Tobias Pascal Schulz KG Essen
Nico Pickert Linden Dahlhausen

Damen Junioren                                       
Lisa Oehl KG Essen
Jule Hake KSC Lünen
Johanna Schimanski MKV Mülheim

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Herren Junioren

Niklas Petri KG Essen
Philipp Hardy KG Essen
Max Mikosch CC Emsdetten

Canadier Junioren
Aaron Wiedermann KSV Schwerte
Antonius Rüsing KC Wiking Bochum
Thorben Eller KSG Wuppertal

Jugendliche
Svenja Hardy KG Essen
Vannessa Bülow KR Hamm
Timo Schröder KSG Wuppertal

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