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SUP und Nachhaltigkeit - die perfekte Kombi

5 Tages-(Öko)-SUP-Tour Rhein Mittwoch, 17. August - Montag, 23. August 2022

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SUP und Nachhaltigkeit – diese beiden Themen zusammenzubringen war Ziel der sportlichen Herausforderung die sich Marc Huse SUP-Beauftragter des KV NRW gemeinsam mit Eva Kaletsch (KSV Duisburg Wedau) und Detlef Wehle (KC Limburg) gestellt haben – ganz nebenbei wurden dabei auch noch 230 km auf Rhein und Ruhr gefahren. Nach dem Start in Remagen folgten Zwischenstopps in Köln, Monheim, Duisburg. Zielort war Emmerich am Niederrhein. Während Vorbereitung und Durchführung standen insbesondere Nachhaltigkeitsaspekte wie schonender Ressourceneinsatz, Müllvermeidung und die Reduzierung des Co2 Fußabdrucks im Fokus.


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Ein Reisebericht von Detlef Wehle:
„Endlich mal wieder eine Gepäckfahrt, das Board in den wasserdichten Rucksack plus Zubehör auf den Rücken, Zeltsachen und Co. in einen wasserdichten Rollkoffer und mit insgesamt 33 kg ab in den Zug.
In Remagen Wiedersehen mit lieben Bekannten: kleine Gruppe, bekannt von SUP-Instruktor Schulungen, eine Wellenlänge: klar, wenn SUP- und Outdoor-Enthusiasten zusammenkommen. Als Ausdruck einer unkaputtbaren positiven Grundhaltung wurden Tagesetappen kleiner 40 km kurzerhand als Erholungstage definiert.

 

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Nachhaltigkeit war naturgemäß häufiges Thema, die Anreise (und Abreise) konnte ökologischer mit dem Öffentlichen Nahverkehr kaum gehen, beim Einkaufen bevorzugt verpackungsfrei eingekauft, Fragen kommen auf: Brotaufstrich im Glas; nee, lieber eine Acocado (aber der Wasserverbrauch…), also alles nicht ganz einfach, aber die Überschrift beeinflusst das Denken und bringt im Gespräch Ideen zustande.
Nachhaltigkeit und SUP: wir konnten darüber nachdenken, einfach den Bus zu nehmen, falls die Strecke zu lang werden würde, welche Freiheit, Unabhängigkeit, nicht an Bootstransport denken zu müssen.
Der Rhein: er war „voller“ als gedacht, die Berichte in den Medien ließen auf einen „schmalen“ Rhein schließen. Gleichwohl hatten wir immer genug Wasser unter den Finnen, auch wenn die Kiesbänke teilweise ziemlich breit waren. Das Paddeln reichte von fast lautlosen Dahingleiten auf einem Rheinnebenarm vor dem Drachenfels über entspanntes „Strecke machen“ bis hin zu konzentriertem Paddeln bei Wind und Wellen (natürlich meist von vorne oder von der Seite) und - besonders fordernd - dem Anvisieren der nächsten Stelle für einen Fahrrinnenwechsel zur nächsten Innenkurve, Wellen, Kabbelwasser und Querströmungen hinter den Lastschiffen und Frachtern.

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Die Tour mit einem grenzwertig schmalen Board (26“) war machbar, erforderte jedoch volle Konzentration und erhöhte den sportlichen Charakter der Tour. Das nächste Mal dann doch wieder das breitere und kürzere Touring Board. Aufmerksamkeit war nicht nur beim Paddeln, sondern auch beim Anlanden, gefragt: die Schiffswellen sorgte für mancherlei Überraschung: vom umgeworfenen Board, weil nur angebunden, dem doch bewegten Board und „Überschwemmungen“ bei der Rast, wenn der Abstand zum Ufer nicht groß genug war (und merke: auch wasserdichte Rucksäcke bleiben nur dann trocken, wenn auch in der Pause geschlossen…). Der Rhein lehrte uns weiter, dass man Gepäck wirklich absolut sicher auf dem Board verzurren muss, vermeintlich sichere Befestigungen (ich habe doch den Gurt genommen…) erwiesen sich im Wasserkontakt als nicht stabil genug und erschwerten den Wiederaufstieg (ja, ja, das (zu) schmale Board…).
Die Übernachtungen - zumeist in Kanustationen - herrlich unkompliziert (und mit reichlich Platz, andere Zelter Fehlanzeige). Die Überraschung am „Rheinblick“: Verwöhnung total durch ein fürstliches Abendessen von Conny und Lothar (dem Obmann aus NRW für die SUP-Einzelmitglieder).
Ankunft in Emmerich nach 5 Tagen (ist Emmerich eigentlich eine Kopie von Rees), gerade noch rechtzeitig vor einem Containerschiff an Land gegangen. Was, doch schon vorbei? In Rekordzeit (halbe Stunde) die Boards zusammengerollt, Rucksäcke geschultert und ab zum Bahnhof, was sind wir mobil und schnell. Vor der Ankunft des Zuges noch das wichtigste Utensil der Fahrt dokumentiert: Evas „Schachtel des Universums“, immer voll gefüllt mit salzigen Nüssen, Studentenfutter und Riegeln…
Fazit: tolle Gruppe, Freiheit, Abenteuer, Leben auf und am Fluss, in 5 Tagen so viel Erholung wie in 2 Wochen Urlaub. Und jetzt der letzte Umstieg: bis zum nächsten Mal.

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