NRW kehrt mit Medaillen von der EM heim

NRW-Athleten freuten sich über Bronze, 2 x Silber und 1 x Gold 
Rennsport-EM in Belgrad

foto max hoff k2 em 2018

Auch wenn es für Max Hoff (Essen) und seinen Zweierpartner Marcus Groß (Berlin) im K2 über 1000m mit der Titelverteidigung nicht geklappt hat und beide knapp hinter den vom Publikum frenetisch bejubelten Siegern Tomicevic/Zoric aus Serbien Silber gewannen, so zeigten sie sich dennoch zufrieden. „Platz zwei ist ein super Ergebnis. Mit den Serben hatten wir gerechnet“, resümierte Max Hoff und fügte hinzu: „Wir wissen, wo wir bis zur WM noch zulegen können.“

foto max rendschmidt k1 em 2018 foto ute freise
Max Rendschmidt (Essen) meinte nach dem Gewinn der Bronzemedaille im K1-Finale der Herren über 1000m hinter Titelverteidiger und Vizeweltmeister Fernando Pimenta (POR) und dem EM-Dritten des Vorjahres Balint Kopasz (HUN): „Dafür, dass ich letztes Jahr beim Weltcup noch im C-Finale gelandet bin, ist dies heute schon mal ein guter Anfang. Bis zur WM ist aber auf jeden Fall noch einiges zu tun“, so der Essener zu seiner Einer-Premiere bei einer internationalen Meisterschaft.

foto max renschmidt k 4 em 2018
Max Rendschmidt (2. von re) freut sich im Team, auch wenn es eine hauchdünne Entscheidung war

Äußerst spannend ging es dann beim 500m-Rennen im K4 zu. Max Rendschmidt und seine Crew Ronald Rauhe (Potsdam), Tom Liebscher (Dresden) und Max Lemke (Mannheim) trauten im Ziel des ihren Augen nicht: 14 Tausendstelsekunden entschieden zwischen den Booten aus Deutschland und Spanien über Gold und Silber – diesmal mit dem besseren Ende für Spanien. Das deutsche Quartett musste damit zwar die erste Niederlage einstecken, sah sich in seiner Taktikwahl aber durchaus auf dem richtigen Weg: „Es war an sich ein super Rennen. Wir wollten vom Start weg offensiv angehen und auf der Strecke mit hohem Tempo die Spanier in Schach halten. Am Ende hat dann doch etwas die Kraft gefehlt. Wenn wir in den nächsten Wochen an unserem Stehvermögen arbeiten, dann sollte Spanien bis zur WM machbar sein“, bilanzierte Schlagmann Max Rendschmidt.
Zum Abschluss der EM durfte Max Hoff noch über den erneuten Titelgewinn auf der Langstrecke jubeln. Er siegte wie im Vorjahr vor Fernando Pimenta (POR) und Eivind Vold (NOR).
Lukas Reuschenbach (Oberhausen-Sterkrade) war mit dem K4 der Herren über 1000m leider keine Medaille vergönnt, er paddelte zusammen mit Jacob Schopf (Berlin), Jakob Thordsen (Hannover) und Tamas Gecsö (Potsdam) auf Rang sechs.
Im Parakanu-Finale der Klasse VL2 kam Peter Happ (VfK Wuppertal) auf Platz neun und EM-Neuling Katharina Bauernschmidt (Bertasee Duisburg) erreichte im Va'a der Klasse VL3 einen tollen vierten Platz.

Text: Hans-Peter Wagner
Fotos: © Ute Freise

Toller Einsatz des NRW-Nachwuchses bei int. Rennsport-Regatta

Internationale Regatta für den Nachwuchs in Piestany
Sechs NRW-Athleten im Einsatz

foto piestany junioren 2018 mannschaft nrw

Für die deutschen Junioren ging es zur internationalen Regatta in Piestany, hier kam am Wochenende der Rennsport-Nachwuchs zusammen. Nach der Athletik- und Paddelrangliste war dies die internationale Qualifikation zur WM und EM. Aus NRW waren sechs Sportler dabei:


Svenja Hardy (KG Essen) erzielte im K1 über 500m einen tollen 2. Platz und legte in den Mannschaftsbooten noch zwei erste Plätze nach (K4 500m 1. Mit Jhonsen, Köszeghy, Blechschmidt / 1. Platz K2 200m mit Landt). Tobias Heuser vom AKC Oberhausen erreichte im K1 über die 1000m-Distanz ebenfalls den 2. Platz. Sein Bruder Niklas Heuser (AKC Oberhausen) startete in der Jugendklasse und war mit drei Siegen erfolgreichster NRW-Athlet: K2 1000m 1. Platz, K1 500m und 200m 1. Platz. Tom Maaßen vom WSV Niederrhein Duisburg erreichte im K4 über 500m den 3. Platz mit Kurth, Wiehn und Niklas Heuser und über 200m im K1 den 2. Platz.
Timo Schröder und Thorben Eller (beide KSC Wuppertal) wurden im C2 über 500m 3. in Rennen.

foto piestany junioren 2018 mdels
Svenja Hardy unten links im Kreis ihrer DKV-Kolleginnen

foto piestany junioren 2018 jungs

Nach dem erfolgreichen Abscheiden in Piestany warten die Sportlerinnen und Sportler auf ihre jeweilige Nominierung zur int. Meisterschaft durch den Sportdirektor. 

Alle Ergebnisse sind hier zu finden: Regatta Piestany.

Weltcup in Duisburg mit zwei starken NRW-Herren

Rendschmidt und Hoff holen beim internationalen Saisoneinstieg jeweils Doppel-Gold

Mit jeweils zwei Siegen erwiesen sich die Essener Max Rendschmidt und Max Hoff beim Heim-Weltcup am vergangenen Wochenende in Duisburg als erfolgreichste Athleten in einem „bärenstarken Team der Kajak-Herren“, wie es DKV-Präsident Thomas Konietzko formulierte.

foto wc duisburg 2018 rendschmidt k1 ute freise
Foto: © Ute Freise, Max Rendschmidt

Unter den Finals in den olympischen Disziplinen in Duisburg galt dem K1 der Herren über 1000m zweifellos besonderes Interesse, trafen doch hier mit den K4-Weltmeistern Max Rendschmidt und Tom Liebscher auch der Sieger der diesjährigen Ranglistenregatten und der amtierende K1-Weltmeister auf dieser Distanz aufeinander. Liebscher – nach überstandener Krankheit beim Weltcup in Szeged eine Woche zuvor im A-Finale Neunter – wollte vor heimischem Publikum weiteren Leistungszuwachs unter Beweis stellen und Max Rendschmidt hatte in seinem ersten internationalen K1-Finale seit längerem den Anspruch zu zeigen, dass er auch im Einer zur Weltspitze zählt. Der Essener erarbeitete sich mit einem offensiven Start zunächst auch leichte Vorteile, überließ dann zwischenzeitlich dem Belgier Artuur Peters die Führung, holte sich diese aber auf dem letzten Streckenviertel zurück und machte so schließlich den Sieg vor Peters und dem amtierenden Weltmeister Tom Liebscher perfekt. Dabei stellte er sogleich noch einen persönlichen Rekord auf: „Ich bin im K1 im Wettkampf noch nie unter 3.30 Minuten gefahren und hier jetzt 3:26.559 Minuten, das ist echt der Hammer. Mein Ziel war der A-Endlauf und dann wollte ich schauen was geht, ich habe ja im Einer international noch keine große Erfahrung. Es hat alles geklappt. Man darf aber nicht vergessen, es ist am Anfang der Saison, ich muss noch zeigen, dass ich diese Leistung halten kann, aber ich gebe mein Bestes.“ Von Tom Liebscher, der sich mit Rang drei ebenfalls zufrieden zeigte, bekam er für die kommenden Wochen gleich noch eine Kampfansage mit auf den Weg: „Max war heute der verdiente Sieger, aber er wird es im Training jetzt nicht leicht haben, das kann ich ihm versprechen. Heute hat noch einiges bei mir gefehlt, aber es geht weiter nach oben“, so der Dresdner. Herren-Bundestrainer Arndt Hanisch äußerte nach dem Finale: „Wir wussten, dass beide gut sind und dass die Tagesform entscheiden würde, ob der eine oder der andere vorn ist. Das ist ein Luxusproblem, das wir so gern mitnehmen.“

foto wc duisburg 2018 kiv herren ziel ute freise
Foto: © Ute Freise, K4 mit Max Rendschmidt

Die Sache mit dem Luxusproblem beschreibt eigentlich auch die Situation im Weltmeister-K4 der Herren. In der Vorbereitung auf den internationalen Saisoneinstieg fielen neben Liebscher auch Ronald Rauhe und Max Lemke eine Zeit lang aus, das deutsche Quartett hatte daher nur ganze vier Mal in der Stammbesetzung Rendschmidt/Rauhe/Liebscher/Lemke trainieren können. In Duisburg qualifizierten sie sich mit einem ungefährdeten Vorlaufsieg direkt für das Finale und dort setzten sie sich mit einem starken Endspurt letztlich gegen das bei Hälfte der Distanz noch führende ungarische Boot durch. Mit 0,8 Sekunden Vorsprung vor Ungarn und Russland wahrte das Weltmeister-Boot damit seine weiße Weste, noch nicht geschlagen worden zu sein. Schlagmann Max Rendschmidt sprach nachher von einem „sehr harten Rennen“ und meinte: „Es rumpelt noch ein bisschen, aber dafür, dass wir nur wenig zusammen trainieren konnten, war es eigentlich recht gut. Bis zur EM in 14 Tagen gibt es aber noch ein paar Sachen zu tun“, meinte der Doppel-Weltcupsieger, wohlwissend, dass in Belgrad z. B. mit Spanien noch weitere hochkarätige Konkurrenz auf das deutsche Boot wartet.

foto wc duisburg 2018 hoff gross ute freise
Foto: © Ute Freise

Wieder zurück in der Erfolgsspur präsentierte sich der K2 über 1000m mit Max Hoff und Marcus Groß (Berlin). Nach einer für sie nicht zufriedenstellenden WM im vergangenen Jahr siegten sie nun in Duisburg souverän mit rund 1,8 Sekunden Vorsprung vor den Vizeweltmeistern Gelle/Botek aus der Slowakei. Dritte wurden die Australier Fitzsimmons/Wood. „Das war wieder ein gutes Rennen, auf dem wir aufbauen können. Wir hatten ja schon etwas Druck, nun hoffen wir, dass wir zusammen weitermachen können. Wir wissen aber auch, dass vor allem mit den Serben bei der EM noch eine harte Nuss hinzukommt“, kommentierte Max Hoff ihren Erfolg vom ersten Weltcuptag.

foto langstrecke max hoff wc duisburg
Foto: Hans-Peter Wagner, Max Hoff auf Tuchfühlung

Zwei Tage später wartete zum Abschluss des Duisburger Weltcups mit dem 5000m-Langstreckenrennen eine weitere Gold-Chance auf den 35-Jährigen und auch die nutzte er souverän. Lange Zeit zusammen mit dem Norweger Eivind Vold in Führung, setzte sich Max Hoff im Endspurt von ihm ab und sorgte so mit seinem zweiten Gold für den krönenden Abschluss des Weltcup-Wochenendes. Dritter wurde Jon Amund Vold (NOR). „Ich fahre solche Rennen ganz gerne. Diesmal hatte ich ein bisschen Sorge, wenn Fernando Pimenta und Ken Wallace nicht da sind, dass ich da nur verlieren kann. Aber es lief gut, ich wusste, Eivind fährt gern Welle, wollte ihn aber nicht vor lassen. Ich glaube, auch den anderen im Team hat es wieder Spaß gemacht zuzuschauen“, kommentierte Max Hoff das Rennen und hatte damit mehr als Recht.

Dritter im Bunde der NRW-Starter am Weltcup-Wochenende war der Oberhausener Lukas Reuschenbach. Er fuhr im K2-Finale über 500m zusammen mit Saeid Fazloula (Karlsruhe) auf Rang sechs. Im K4 über 500m schied er zusammen mit Saeid Fazloula, Felix Frank (Karlsruhe) und Jakob Thordsen (Hannover) mit Platz acht im Vorlauf aus.

Text: H.-P. Wagner

Nachtrag zum ersten Weltcup der Saison in Szeged:

Beim ersten Weltcup traten neben Tom Liebscher die Athleten der U23-Mannschaft bei den Rennen an. Im Feld der absoluten Weltklasse haben sich unsere jungen NRW-Fahrer mit einigen hervorragenden Ergebnissen geschlagen. Tobias Pascal Schultz und Max Mikosch erreichten im K2 über 200m im  A-Finale einen tollen 7. Platz, im K4 über 500m gemeinsam mit Y. Pflugfelder und B. Bachmann im B-Finale den 6. Platz. Das A-Finale ist ein großer Erfolg, denn Max Mikosch befindet sich erst im ersten LK Jahr.

Frederik Illtz erreichte das B-Finale im K2 über 500m und belegte dort mit Y. Pflugfelder den 3. Platz. Auch unsere NRW-Atheletinnen waren am Start. Katharina Köther belegte im K1 über 500m im B-Finale den 6. Platz und im K4 über 500m gemeinsam mit Jule Hake aus Lünen, S. Regorius und J. Hergert im B- Finale den 7. Platz. Jule wurde mit J. Hergert 8. Caroline Arft verpasste im Semifinale knapp das B-Finale im 200m K1-Rennen.

Nächstes Ziel für alle ist die U23-WM Ende Juli in Plovdiv.

Erster Weltcup der Rennkanuten mit U23-NRW-Sportlern

Weltcup-Saison im Kanu-Rennsport startet heute

foto weltcup szeged 2018

Heute Mittag, am 18. Mai wird für die deutschen Rennkanuten und die Parakanutendie die Weltcupsaison 2018 eröffnet. Im ungarischen Kanu-Mekka Szeged trifft sich bis Sonntag ein Großteil der Weltelite im Kanu-Sprint und im Parakanu. Die DKV-Flotte wird vorrangig durch eine U23-Auswahl vertreten. Aus NRW-Sicht sind wir durch diese Sportler/Innen vertreten:

Caroline Arft (KG Essen)  K1 200m und K2 500m,
Jule Hake (KSC Lünen) K2 500m und K4 500m,
Katharina Köther (KG Essen) K1 500m und K4 500m.

Frederik Illtz (KG Essen) K1 500m und K2 500m,
Max Mikosch (CCEmsdetten) K2 200m und K4 500m,
Tobias Pascal Schultz (KG Essen) K2 200m und K4 500m.

Wir wünschen allen viel Erfolg und freuen uns schon jetzt auf den Heimweltcup am kommenden Wochenende in Duisburg!

Alle Infos, Ergebnisse und der Livestream sind hier zu finden.

NRW-Rennkanuten im Kampf um die WM-Tickets

2. Qualifikation auf der Regattabahn Duisburg

foto 2. quali duisburg 2018 1
Foto: Max Hoff setzt sich gegen Max Rendschmidt durch

Das Wochenende der zweiten Qualifikation für die Nationalmannschaften der Rennsportkanuten fand erneut auf der Regattabahn in Duisburg statt. Insgesamt dominierten bei der nationalen WM-Qualifikation aus NRW-Sicht einmal mehr die Kajak-Herren. So gewann im K1 Max Hoff (KG Essen) das 1000m-Finale vor seinem Essener Vereinskollegen Max Rendschmidt, Lukas Reuschenbach (TC Sterkrade 69) wurde Sechster und Tobias-Pascal Schultz (KG Essen) kam auf Rang zehn. Damit verteidigte Max Rendschmidt Platz eins in der Mittelstreckenrangliste, er hatte am Tag zuvor mit seinem Sieg über die 500m für das beste Ergebnis aus NRW-Sicht gesorgt. Max Hoff verbesserte sich auf Platz drei und Lukas Reuschenbach beendete die Qualifikation auf Ranglistenplatz sieben. Alle drei sind damit beim Weltcup in drei Wochen in Duisburg dabei.
Tobias-Pascal Schultz (KG Essen) und Max Mikosch (Emsdetten) rechneten sich Chancen für den Einsatz bei der U23-Weltcupmannschaft aus, beide wurden durch ihre Rennen belohnt. Schultz belegte Rang 13 und erkämpfte nach Platz sieben im 200m-Finale hinter Max Mikosch auch in der Kurzstreckenrangliste gemeinsam mit Mikosch Rang drei. Im 200m-Finale kam mit Alexander Helding ein weiterer NRW-Athlet auf Platz acht. Über die 500m Distanz belegte Frederik Iltz (KG Essen) den 9. Platz und wurde ebenfalls für den U23-Weltcup in Szeged nominiert. Im Canadier der Herren paddelte Aaron Wiedermann (Schwerte) über 1000m auf Platz 13 und belegt auch in der Mittelstreckenrangliste den gleichen Rang. Für eine U23-Nominierung hat dies leider nicht ausgereicht.

Bei den Kajak-Damen belegten über 200m Caroline Arft (KG Essen) Platz drei, Katharina Köther (KG Essen) Platz fünf und Jule Hake (KSC Lünen) Platz sieben. Katharina Köther sicherte sich damit Rang zwei in der Kurzstreckenrangliste, Jule Hake kam auf Rang sechs in der Gesamtrangliste. Alle drei sind für den U23 Weltcup in Szeged nominiert, erst hiernach wird die endgültige U23-WM-Mannschaft gebildet. Zur U23-EM werden in diesem Jahr Johanna Schimanski (Mülheimer Kanusport Verein) und Lisa Oehl (KG Essen) reisen, sie erreichten an diesem Wochenende das B-Finale über 500m im K1.

foto 2. quali duisburg 2018 2
Foto: Svenja Hardy strahlte zurecht nach ihrem Sieg

Bei den Junioren präsentierte sich Svenja Hardy (KG Essen) mit souveränen Siegen in beiden 500m-Finals in starker Form und übernahm damit die Führung in der Mittelstreckenrangliste. Sie hat damit ihre Nominierung für Piestany sicher. Als weitere A-Finalteilnehmerinnen über 500m erreichten Vanessa Bülow (Hamm) Platz acht und Gina Zint (KSC Lünen) Platz neun. Im Kajak der Herren-Junioren erzielte Tobias Heuser (AKC Oberhausen) mit Rang drei über 1000m das beste Resultat. Über 500m kam er auf Platz neun, sein Bruder Niklas Heuser belegte Platz sechs. Beide haben mit Platz sechs (Tobias) bzw. Platz neun (Niklas) in der Mittelstreckenrangliste ihre Nominierung für die Internationale Regatta in Piestany gesichert. Ebenso Tom Maßen (WSV Niederrhein), der mit einem 3. Platz über die 200m sein bestes Ergebnis erzielte.
Bei den Canadier-Herren paddelten über 500m Antonius Rüsing (KC Wicking Bochum) auf Platz vier, Thorben Eller (KG Wuppertal) auf Platz sechs und Timo Schröder (ebenfalls Wuppertal) auf Platz sieben. Über 1000m kamen Timo Schröder auf Platz fünf und Antonius Rüsing auf Rang sechs. Alle drei haben mit ihren Rennen die Nominierung für Piestany gesichert.

Komplette Ergebnisse: 2. Quali Duisburg.

Fotos: Hans-Peter Wagner

Marathon-Landesmeisterschaften mit internationalem Flair in Rheine

Tobias Heuser und Lasse Lausberg sichern sich Weltcup-Start

foto kanu marathon wdm 2018
Foto: Henning Schoon

Es kommt nicht alle Tage vor, dass sich die Teilnehmer einer Westdeutschen Meisterschaft mit Nationalmannschaftsathleten anderer Länder messen dürfen. Die Titelkämpfe im Kanu-Marathon am vergangenen Wochenende in Rheine boten genau diese Möglichkeit: Knapp 40 ausländische Starter aus Italien, Frankreich, Estland, Niederlande und Luxemburg unter den insgesamt 140 Teilnehmern bescherten den NRW-Meisterschaften reichlich internationales Flair. Zudem galt der Wettkampf für die deutschen Athleten auch als Qualifikation für das Weltcup-Team des DKV. So hatten neben Sportlern aus NRW auch Vereine aus Berlin, Cottbus, Wiesbaden, Kiel, Neckarau, Mainz, Wusterwitz und Rendsburg gemeldet. Auf sie wartete mit der ausländischen Konkurrenz, insbesondere dem italienischen Marathon-Nationalteam der Junioren und LK, ein echter Prüfstein. Nur zweimal standen die italienischen Sportler bei ihren Starts nicht ganz oben auf dem Siegerpodest: Im C1 der Herren LK siegte mit Frantz Vasseur ein Athlet vom französischen Club ASL Canoe-Kayak St. Laurent-Blangy, bei dem eine kleine NRW-Delegation im November vergangenen Jahres zu Gast war, und im C1 der Junioren konnte sich Jannik Wienand von der KSG Wuppertal durchsetzen. Insgesamt aber schnitt das italienische Team mit sieben Siegen nicht unerwartet am erfolgreichsten ab. Von den NRW-Vereinen konnte vor allem der Kanu-Ring Hamm mit insgesamt fünf Siegen im Kajak der männlichen und weiblichen Schüler sowie der männlichen und weiblichen Jugend glänzen. Aus NRW-Sicht besonders erfreulich ist das Abschneiden von Tobias Heuser (AKC Oberhausen) und von Lasse Lausberg (WSV Rheine), die mit Platz eins und zwei im K1 der Junioren die Qualifikation für den Weltcup Ende Mai in Portugal geschafft haben.

Äußerst zufrieden durfte auch das Organisations-Team um Regattaleiter Markus Droste und Reinhard Ross sein. Sie hatten alle Register gezogen, um einen Top-Wettkampf auf die Beine zu stellen und dies ist ihnen auch gelungen. So gab es nicht nur von den Teilnehmern viel Lob, auch das Mitglied des ICF Kanu-Marathon Komitees Ruud Heijselaar zeigte sich bei seinem Besuch am Samstag in Rheine angetan von der Veranstaltung und DKV-Marathon Referent Jan Reger sprach von einer „super Veranstaltung, perfekt organisiert“. Man hätte den Organisatoren lediglich mehr Teilnehmer in einigen Rennen gewünscht, denn mangels Meldungen musste das eine oder andere Rennen leider abgesagt werden. Markus Droste bewertete die Teilnehmerzahl zwar insgesamt als „sehr gut für eine Westdeutsche Meisterschaft“, sprach aber zugleich davon, den internationalen Part künftig noch ausbauen zu wollen. Ohne die internationalen Teilnehmer wäre z. B. am Wochenende das Rennen der Damen Leistungsklasse nicht zustande gekommen und auch im Canadier wäre die ohnehin schon dünne Konkurrenz ohne die italienischen und französischen Athleten noch spärlicher gewesen. Den Entscheidungen der Westdeutschen Meisterschaften angesichts überschaubarer Teilnehmerfelder aus NRW durch die Teilnahme ausländischer Teams mehr Attraktivität zu verleihen, hat durchaus Charme und wäre auch ganz im Sinne des Bürgermeisters der Stadt Rheine Dr. Peter Lüttmann, der am Sonntag die Siegerehrungen vornahm: „Rheine hat rund 75.000 Einwohner, fast jeder Dritte ist Mitglied in einem Sportverein. Wir haben die Ems vor der Haustür und wenn hier solche attraktive Veranstaltungen wie die Marathon-Regatta stattfinden, dann ist das super für die Stadt. Ein solches Event unterstützen wir gern“, so das Stadtoberhaupt.

Zahlreiche Fotos der Veranstaltung und die Ergebnisse sind direkt beim WSV Rheine zu finden.

Text: H.-P. Wagner

Unsere Partner

dkv fahnefarbig rot Logo KS

Termine

Samstag 23.06.2018
4. Bezirksfahrt auf der Ruhr und Rhein-Herne-Kanal
Fahrtenprogramm Bezirk 7
Samstag 23.06.2018
5. Bezirksfahrt: ? Ruhr ? / Sommerfest
Fahrtenprogramm Bezirk 8
Samstag 23.06.2018
NRW-Kanu-Testival Duisburg
Kanuverband
Samstag 23.06.2018
Regatta Hamm mit Landesmeisterschaft NRW im Kanu-Mehrkampf
Rennsport
Sonntag 24.06.2018
NRW-Kanu-Testival Duisburg
Kanuverband
Sonntag 24.06.2018
Regatta Hamm mit Landesmeisterschaft NRW im Kanu-Mehrkampf
Rennsport
Donnerstag 28.06.2018
EM U23/Junioren Italien
Rennsport
Freitag 29.06.2018
48. Bezirksfrauenfahrt
Fahrtenprogramm Bezirk 4
Freitag 29.06.2018
EM U23/Junioren Italien
Rennsport
Samstag 30.06.2018
EM U23/Junioren Italien
Rennsport

NRW-Kanu-Testival am 23./24.06.2018 in Duisburg

Kurse der Kanuschule

Ausgewählte Kurse bei der Kanuschule NRW

Ökologie - Kanusport im Zeichen von Natur- und Artenschutz: Hier lernen Kanuten alles rund um den wichtigen Lebensraum "Wasser", Theorie und Praxis. Auch zur Erlangung des "Wupper-Führerscheins" - 23.06.2018

DKV-SUP-Instruktor: Die Basis-Ausbildung für alle, die Anderen fundierte Kenntnisse über´s SUP vermitteln möchten - 23.-24.06.2018

News "Junge Paddelpiraten - Abenteuer im Kanu"

Kontakt

Kanu-Verband Nordrhein-Westfalen e. V.
Friedrich-Alfred-Strasse 25
47055 Duisburg

con tel +49 203 7381-653
 con fax +49 203 7381-650
 con address www.kanu-nrw.de
 emailButton info@kanu-nrw.de

Der KV-NRW e.V. ist Mitglied im

DKV Fahne farbig weisse schrift  lsb

Newsletter des KV-NRW

E-Mail Adresse:
  -  
Powered by zebNet NewsTurbo
 
             
 erecht24 siegel impressum blau    erecht24 siegel datenschutzerklaerung blau    erecht24 siegel disclaimer blau    

Impressum

-

Datenschutzerklärung

-

Disclaimer

-

Login

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok