Trainerstelle im Kanu-Rennsport in NRW zu besetzen

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Der Kanu-Verband Nordrhein-Westfalen sucht

eine/n hauptberufliche/n Trainer/in (m/w/d)

für seine olympische Sportart Kanu-Rennsport
am Landesleistungsstützpunkt Ruhrgebiet Mitte in Essen

Möglichst zum 1. Januar 2020 möchte der Kanu-Verband NRW eine/n hauptberufliche/n Kanu-Rennsporttrainer/in einstellen. Diese/r soll am Landesleistungsstützpunkt in Ruhrgebiet-Mitte in Essen eingesetzt werden. Die Stelle wird zunächst befristet bis zum 31.12.2020.

Aufgaben:

- die Voraussetzungen im Training am Landesstützpunkt so gestalten, dass die Grundlagen für eine bestmögliche Leistungsentwicklung der dem Stützpunkt zugeordneten Kaderathleten im nationalen und internationalen Vergleich geschaffen werden

- auf der Grundlage der DKV-Rahmentrainingskonzeption die Planung, Durchführung, Koordination und Auswertung des Trainings der zugeordneten Kaderathleten in Abstimmung mit den Heimtrainern vornehmen und eine optimale Wettkampfbetreuung sicherstellen, dabei das Regionalkonzept bzw. die Inhalte der Zielvereinbarung des Verbandes umsetzen

- die trainingsbegleitende Betreuung der Kaderathleten absichern (duale Karriere, Sportmedizin, Dopingprävention, Leistungsdiagnostik, etc.)

- weitere Aufgaben im Kanu-Rennsport im Kanu-Verband NRW, z. B. die Betreuung einer Disziplingruppe und die Mitarbeit in der Ausbildung übernehmen

Mit einem abgeschlossenen leistungssportlich ausgerichteten sportwissen-schaftlichen Studium bzw. der Trainer-A-Lizenz Kanu-Rennsport oder mit einer vergleichbaren Qualifikation erfüllen Sie die Einstellungsvoraussetzungen.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen einschließlich Ihrem sportlichen Werde-gang senden Sie bitte bis zum 15.11.2019 an die

Geschäftsstelle des Kanu-Verbandes NRW
Friedrich-Alfred-Str. 25
47055 Duisburg
(0203/7381653)
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

NRW-Nachwuchs jubelt über 7 goldene Medaillen bei den Olympic Hopes

Olympic Hope Games in Bratislava
NRW-Rennsport-Nachwuchs paddelt vorne mit

Zum Abschluss jeder Saison steht ein abschließender Leistungstest des Rennsport-Nachwuchs bei der internationalen Regatta "Olympic Hope Games" an. Vom 13. - 15. September fanden diese in 2019 in Bratislava statt. Aus NRW lud der Deutsche Kanu-Verband einige Nachwuchshoffnungen ein, die sich teilweise zum ersten Mal auf internationaler Bühne wiederfanden. Besonders die Kajak Herren fuhren tolle Platzierungen heraus und durften insgesamt siebenmal über die Goldmedaille in ihren Rennen jubeln. Für viele weitere Athleten war es eine hervorragende erste Möglichkeit gegen Gleichaltrige (gestartet wird in Altersklassen) aus anderen Ländern zu bestehen.

Direkt der erste Tag des Wettbewerbs brachte mit der 1000m-Strecke dreimal Gold aus NRW-Sicht. Im K1 der AK 17 setzte sich Niklas Heuser (AKC Oberhausen) gegen seine Konkurrenz durch. Ebenfalls Gold gab es für Ferdinand Dittmar (KG Essen) zusammen mit Ole Prager (Hannover) im K2 über 1000 m der AK 17. Und ein weiteres Mal die Goldmedaille im Zweier-Kajak über 1000m schafften Jan-Peter Graf (KG Essen ) und Anton Winkelmann (KC Potsdam) in der AK 15/16.

foto olympic hopes niklas heuser 2                                                   Foto: Niklas Heuser
foto olympic hopes jan peter graf                       Foto: 3. von rechts Jan-Peter Graf

Zum ersten Mal mit dabei war Chelsea-Lynn Roussiekan (Rheintreue Düsseldorf), die nach tollen Deutschen Meisterschaften in die Mannschaft berufen wurde. Sie erreichte im B-Finale K1 1000m den 2. Platz.

Bei den Canadierfahrern gab es für Leo Korn (KSG Wuppertal) den 7. Platz im C1, Christopher Kohlen (KC Wiking Bochum) schlug sich mit einem 4. Platz im B-Finale C1. In der Altersklasse der älteren (AK 17) erreichte Fynn Deilmann-Wannsing (KC Bochum)  zusammen mit Ari Kühnel (Leipzig) den 4. Platz im C2.

Am Samstag dann standen die Rennen über die 500m an, auch hier gab es eine Goldmedaille im K4 der AK 15-17 für Ferdinand Dittmar (KG Essen) Niklas Heuser (AKC Oberhausen), Thorben Illtz (KSC Lünen) und Simon Specht (Lampertheim). Die vier erbrachten eine tolle Leistung, denn vom Start weg holten sie sich die Führung, die sie nicht mehr aus der Hand gaben.

foto olympic hopes ferdinand dittmar                                 Foto: Ferdinand Dittmar

Zu guter Letzt wurde Niklas Heuser (AKC Oberhausen) mit seinem 2er-Partner Simon Specht (Lampertheim) auch noch über die abschließende 200m-Strecke Erster und holte ein weiteres Mal Gold auf dem Treppchen ab. Ferdinand Dittmar (KG Essen) schaffte diese Leistung auf der Sprintstrecke auch im K1 und im K4 u.a. mit Thorben Illtz und konnte sich ebenfalls über weitere Goldmedaillen freuen. Fünfte auf der 200m-Strecke wurde Marie Allendorf (Kanuring Hamm) im K2 mit ihrer Partnerin Pauline Jagsch und im K1 zweite im B-Finale. Eine klasse Leistung für ihren ersten Einsatz im Trikot des Deutschen Kanu-Verbandes. Und ebenfalls auf den 200m, diesmal im C4, war ein NRW-Fahrer vertreten: Fynn Deilmann-Wannsing nahm mit den anderen die Bronzemedaille entgegen.

Herzlichen Glückwunsch an unsere neun Nachwuchs-Athleten, die sich hervorragend auf internationaler Bühne präsentiert haben!

Alle Ergebnisse der Olympic Hope Games sind hier zu finden: www.oh2019.canoe.sk.

Rückblick Rennsport DM in Brandenburg

KV NRW präsentiert sich in guter Form bei der Deutschen Rennsport-Meisterschaft

Bei der 98. Deutschen Meisterschaft in Brandenburg an der Havel konnten sich viele Sportler des KV NRW von ihrer besten Seite präsentieren. Bei strahlendem Sonnenschein und ruhigem Wetter fanden die Wettkämpfe vom 27.08.-01.09.19 auf der Havel statt.

Leistungsklasse:

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Wie gewohnt schauten alle auf die Rennen der Leistungsklasse, hier hatten grad bei den Herren viele Athleten der Nationalmannschaft gemeldet. Aus NRW waren sowohl die Damen als auch die Herren, trotz der Weltmeisterschaft in der letzten Woche, nun auch in Brandenburg auf dem Wasser aktiv und dominierten viele Rennen. Caroline Arft (Essen) freute sich über den Sieg im K1 und ebenfalls im K2 auf der 200m Strecke. Hier schob sie sich gemeinsam mit Jule Hake ebenfalls auf den Goldrang. Auf 500m wurde sie im K1 und K4 (gemeinsam mit Katharina Köther, Essen, Jule Hake, Lünen und Johanna Schimanski, Mülheim) jeweils zweite. „Manchmal ist die Tribüne bei einer Deutschen Meisterschaft ziemlich leer, aber hier ist es schon ganz gut voll“, freute sich Arft über die Stimmung in Brandenburg. Jule Hake (Lünen) ist ihre Vorbildfunktionen für jüngere Sportler besonders wichtig. Die Gewinnerin über 1000m im K1 sieht sich in der Verantwortung den Kleinen zu zeigen, wie wichtig ein Event wie die Deutsche Meisterschaft ist. Großen Ansturm gab es wie immer am Abend, als die Mitglieder der Nationalmannschaft ihre Autogrammstunde für den Nachwuchs abhielten.

Max Hoff (Essen) gelang es zum wiederholten Mal auf der 5000m Strecke alle Gegner zu schlagen. Für ihn waren jedoch nicht alle Rennen der Regatta nur erfreulich gewesen. Zusammen mit Max Rendschmidt (Essen) hatte er über 1000m mit großen Wellen zu kämpfen. Das Boot belegte den dritten Rang, eine Beschwerde wegen unfairerer Bedingungen wurde abgelehnt. Im K1 über 1000m belegte er den zweiten Platz hinter Jakob Schopf, Max Rendschmidt schlug sich auf Rang vier und Tobias Heuser (Oberhausen) auf den fünften Platz. Das Boot aus NRW gewann über dieselbe Strecke im K4 mit zwei Sekunden Vorsprung, Max Rendschmidt zeigte erneut seine besonderen Kompetenzen als Schlagmann. Mit im Boot saßen hier Max Hoff, Tobias-Pascal Schultz und Lukas Reuschenbach (siehe Foto oben), noch spannender war es beim 500m-Rennen, hier gab es den 1. Platz zeitgleich mit Potsdam.

Junioren:

Gut lief es auch für unsere Juniorinnen auf der Havel. Vanessa Bülow (Hamm) schlug sich auf der Langstrecke auf den zweiten Platz und konnte sich mit nur einer Sekunde Abstand zur Erstplatzierten über ein gutes Rennen freuen. Die Hammerin Nele Gerwin fuhr knapp am Bronzerang vorbei und belegte einen sehr guten vierten Platz. Im K2 über 200m wurde der Silberrang von Gina Zint (Lünen) und Svenja Hardy (Essen) erreicht, zusammen mit Lea Ternirsen (Emsdetten) und Vanessa Bülow gewannen sie über 500m vor dem Boot aus Sachsen.

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Auch das erste Boot der Herren Junioren dominierte auf der 500m-Strecke im K4. Jack Gries (Essen), Ferdinand Dittmar (Essen), Niklas Heuser (Oberhausen) und Tom Maaßen (Duisburg) überquerten die Ziellinie als erstes Boot. Drei der Sportler waren auch bei der Junioren WM in Rumänien gestartet und konnten ihre starke Leistung ein weiteres Mal beweisen. Über die 1000m Strecke saß Thorben Illtz (Lünen) anstelle von Ferdinand Dittmar mit im Mannschaftsboot, auch diese vier Sportler gewannen das Rennen. Den dritten Platz belegte ein weiteres Boot aus NRW, dieses Mal mit Dittmar, Clüsserath (Oberhausen), Petri (Essen) und Weymann (Mülheim). Im K1 über 200m gewann Tom Maaßen ebenfalls sein Rennen, Niklas Heuser paddelte über die 500m Strecke auf einen tollen dritten Platz. Insgesamt brachten die männlichen Kajak-Junioren 4 x Gold, 3 x Silber und 4 x Bronze mit zurück nach NRW.
In den Canadierbooten waren David Bauschke (Bochum) und Maxi Zöllner (Wuppertal) die auffälligsten NRW-Sportler. Sie waren an allen Canadier-Medaillen der Junioren beteiligt und lieferten mit 2 x Gold, 3 x Silber und 1 x Bronze ordentlich ab.

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                                                                 David Bauschke, li, freut sich über Silber

Jugendklasse:

Chelsea-Lynn Roussiekan (Düsseldorf) gewann mit ihrer Partnerin Marie Allendorf (Hamm) im K2 über 500m die Silbermedaille. Das Boot der KV NRW musste sich nur der RG Berlin geschlagen geben. Ein Sieg gelang jedoch im K4 über 500m mit Marina Bärg (Duisburg) und Julia Kurek (Oberhausen). Chelsea-Lynn zeigte sich auch auf der Langstrecke sehr stark, hier paddelte sie gemeinsam mit der Bochumerin Greta Dockenfuß auf Platz drei. Durch ihre hervorragende Leistung konnte sie sich für die Olympic Hope Games qualifizieren.

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                                                              Marie Allendorf (re.) wurde u.a. 3. beim Jugend-Cup

Bei der männlichen Jugend blieb eine Goldmedaille aus, aber mehrere 2. und 3. Plätze wurden gefeiert. So durfte Jan-Peter Graf (Essen) über den 2. Platz im K1 über 500m jubeln und den 3. Platz über die Langstrecke. Damit gewann er auch den aus drei Veranstaltungen bestehenden Jugendcup.
In den Canadier-Disziplinen stachen die Brüder Korn (Wuppertal) hervor, Leo Samuel und Lukas gelang gemeinsam auf allen drei Strecken (500m, 1000m und 5000m) ein dritter Platz. Ebenfalls erfreulich war die Platzierung von Christopher Kohlen (Bochum), er wurde zweiter über die 1000m im C1.

Para-Kanu

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Auf dem Brandenburger Beetzsee fanden vor einer beeindruckenden Zuschauerkulisse ebenfalls die Deutschen Para-Kanu-Meisterschaften statt. Die Finalrennen über 200m im Einer-Kajak und im Va´a, dem Canadier der Para-Kanuten, fanden am Samstag vormittag bei spiegelglattem Wasser statt. Diese Bedingungen ließen spannende Rennen zu. Bei den Damen holten sich jeweils die Nationalmannschaftsfahrerinnen auch die Goldmedaillen. Aus NRW damit Katharina Bauernschmidt, WSV Niederrhein, in der Vl 2-Klasse.
Peter Happ, VfK Wuppertal, gewann bei den Herren die Vl 1-Klasse.

Herzlichen Glückwunsch all unseren Sportlern, Vereinen und Trainern!

Die vollständige Ergebnisliste mit vielen weiteren tollen Platzierungen unserer NRW-Sportler/innen ist hier zu finden.

Text: Lea Löffler, Sandra Scholzen
Fotos: Lea Löffler, Annika Gierig

NRW-Kajak-Herren jubeln bei der Rennsport-WM

Grandioses Wochenende in Szeged geht mit vielen Medaillen zuende

Die WM am vergangenen Wochenende schlossen die NRW-Athleten im Kajak allesamt äußerst zufrieden ab. Gleich drei Goldmedaillen in den Teambooten mit NRW-Unterstützung, ein Quotenplatz für Olympia im K4 der Damen mit Caroline Arft und zu guter Letzt noch eine Silbermedaille für Max Hoff im K1 auf der Langstrecke - das war die Bilanz der WM Szeged 2019 aus NRW-Sicht.

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Schon die Vorläufe zeigten wie stark die Boote unterwegs waren, teilweise ging´s direkt ins Finale. Hier traten schon am Freitag Lukas Reuschenbach (TC Sterkrade 69) und Tobias-Pascal Schultz (KG Essen) gemeinsam mit ihren Teamkollegen im K4 über die 1000m an. Die neue Besetzung machte von Anfang an alles klar und durfte zu recht über die Goldmedaille jubeln.

Am Sonntag schauten alle gebannt zum K4 der Kajak-Herren. Die Erwartungen zur Goldmedaille waren hoch - und wurden erfüllt. Max Rendschmidt ( KG Essen) als Frontmann gemeinsam mit  Ronald Rauhe, Tom Liebscher und Max Lemke lieferten ein starkes Rennen ab und ließen sich nicht von den Spaniern in ihrem Nacken irritieren. Am Ende siegten sie souverän mit einer halben Sekunde Vorsprung und fuhren damit den 3. WM-Sieg im K4 über 500m in Folge ein.

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Zuvor hatte schon Max Hoff (KG Essen) gemeinsam mit Jakob Schopf im K2 über 1000m einen Start-Ziel-Sieg hingelegt. Die zwei Bootspartner mit einem Altersunterschied von 16 Jahren waren am Ende mit dem Vorsprung von 1,25 sec selbst erstaunt, aber natürlich überglücklich.
Wie immer am Ende einer WM ging Max Hoff noch über die geliebte Langstrecke an den Start und wurde auch hier mit der Silbermedaille belohnt. Er musste sich dem Weißrussen Aleh Yurenia geschlagen geben, der ihn im Spurt um den Sieg abgedrängt hatte.

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Zwar ohne Treppchenplatz, aber sehnlichst erhofft holte sich der K4 der Damen mit Caroline Arft (KG Essen), Sabrina Hering-Pradler, Franziska John und Tina Dietze den Olympiastartplatz. Mit Platz sechs löste das Damen-Quartett diese Aufgabe und ist damit in Tokio mit dabei, die Medaillen aber gingen an Weltmeister Ungarn sowie an Weißrussland und Polen.

Para-Kanu-WM ebenfalls in Szeged
NRW-Para-Kanuten mit tollen Erfolgen am Start

Etwas zeitversetzt fand ebenfalls in Szeged die Para-Kanu-WM statt. Auch hier waren Sportler aus NRW mit großem Erfolg vertreten. Zunächst griff Peter Happ (VfK Wuppertal) wieder auf seiner Strecke im Vl 1 an. Er wurde starker Zweiter hinter dem Starter aus der Ukraine und freute sich über seine Silbermedaille.

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Im gut besetzen Rennen der Va´a der Startklasse Vl 2 über 200m konnte Katharina Bauernschmidt den ersten Quotenplatz für Deutschland einfahren, sie wurde 5. in ihrem Rennen. Die 29-jährige Rollstuhlfahrerin vom WSV Niederrhein sagte im Anschluss: „Es ist alles so gelaufen wie ich es mir erhofft habe. Die Bedingungen waren super. Hab meine beste Leistung abrufen können."

Wir sagen allen Sportlern, Trainern und Vereinen Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg auf dem Weg nach Tokio.

Alle Ergebnisse sind hier finden: 2019 ICF Canoe Sprint Szeged.
Wer sich für Interviews der Sportler interessiert wird wie immer fündig auf der Facebookseite des Deutschen Kanu-Verband.

Fotos: © Ute Freise, ICF, Martina Tirolf

Mit großen Happen zur Weltmeisterschaft im Kanu-Rennsport

Kochevent für die Rennsport-Nationalmannschaft in Duisburg

Das größte diesjährige Rennsport-Event in diesem Jahr steht vor der Tür. Vom 21.08. bis 25.08. werden die Weltmeister im Kanu-Rennsport in Szeged ausgefahren. Wir freuen uns auf viele spannende Rennen mit deutscher Beteiligung, darunter mit einigen Sportlern aus NRW, wie Max Rendschmidt, Max Hoff und Caroline Arft.

Derzeit trainiert unsere Nationalmannschaft auf der Regattastrecke in Duisburg. Für zwei Wochen hausieren die Profis im schönen NRW. Neben dem täglichen Training, gab es die Einladung zu einer besonderen Veranstaltung. Am Montagabend stand ein Kochevent für die Kanuten auf dem Plan, bei welchem sie ein 5-Gänge Menü zubereiteten und verspeisten.

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Die Frank Schwarz Gastro Group (FSGG) und der Kanu-Regatta-Verein Duisburg hatten gemeinsam zu dem Event eingeladen. Gekocht wurde zum Beispiel ein Pfifferlingrisotto mit Scheiben vom Rinderrücken und Tomaten Pesto. Als vegetarische Varianten standen Zuccinifrikadellen mit Limonen-Chili-Dip auf dem Speiseplan. Die Sportler freuten sich über die Einladung und bedankten sich anschließend via Instagram-Posts bei den Gastgebern. Die vollständige Pressemitteilung ist direkt beim Kanu-Regatta-Verein Duisburg zu finden.

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Inwiefern die Zeit in Duisburg und das Kochevent zu Erfolg verhelfen, werden wir nächste Woche erfahren, wenn in Ungarn die Startschuhe heruntergehen und der Fokus der Sportler nur noch auf den Rennen liegt. Der Livestream wird hier zu finden sein: ICF Livestream Szeged 2019. Wir drücken unserem Team die Daumen!

Text: Lea Löffler
Fotos: Kanu Duisburg/ Florian Schwarzbach

alle sportler

Weiterlesen: Mit großen Happen zur Weltmeisterschaft im Kanu-Rennsport

NRW-Kanuten bei den „Finals“ in Berlin

Deutsche Meisterschaften im Kanurennsport über 160m gibt es nicht? Falsch gedacht. Bei dem Sportevent „ Die Finals“, am ersten Augustwochenende in Berlin, war es möglich Rennen über diese Kurzdistanz zu erleben. In 10 verschiedenen Sportarten wurden während des Events Deutsche Meistertitel vergeben.
Die Idee war es auch Randsportarten in den Fokus zu rücken und den Zuschauern die Möglichkeit zu geben verschiedene Meisterschaften miterleben zu können. Die Leute waren begeistert, bei allen Veranstaltungen konnten 180.000 Besucher gezählt werden, so der Deutsche Kanu-Verband.

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 Max Rennschmidt (re) fährt während seines Rennens auf die Oberbaumbrücke zu.

Auch Kanuten aus NRW erbrachten tolle Leistungen. Die KG Essen bestritt das Event besonders erfolgreich, nicht nur Max Rendschmidt belegte im K1 über 160m den 2. Platz. Auch Caroline Arft von der KG durfte sich gleich doppelt freuen, sie wurde im K1 und im K2 mixed mit Tobias-Pascal Schultz(ebenfalls von der KG Essen) nur von jeweils einem Boot geschlagen. Max Mikosch(KG Essen) belegte den 11. Platz im K1.

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Mülheimerin Johanna Schimanski trat als eine der Jüngsten an.
Per Livestream in ARD und ZDF konnten die Rennen auf der Spree verfolgt werden, bei bestem Wetter qualifizierten sich die Sportler im 1gegen1Modus in die jeweils nächste Runde, auch dieses Qualifikations-Format ist neu. Johanna Schimanski (Mülheimer KV) landete auf Platz 4, im Rennen um Bronze musste sie sich Sabrina Hering-Pradler geschlagen geben. Sie trat als eine der Jüngsten an.

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Caroline Arft und Tobias-Pascal Schulz freuen sich über den 2. Platz .
In der Canadier Klasse startete Nico Pickert(KC Wiking Bochum) als einziger Sportler aus NRW, im Viertelfinale musste er sich gegen Olympiasieger Peter Kretschmer geschlagen geben. Bei den SUP Fahrern konnte sich Ole Schwarz vom WSV Blau Weiß Bonn auf den 2. Platz kämpfen und vertrat NRW gebührend.

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Ole Schwarz lenkt sein Sup gekonnt um die Boje herum.
Tickets für die Kanuwettkämpfe gab es nicht, die Rennen auf der Spree waren frei zugänglich, wie auch die anderen Outdoor-Sportarten der „Finals“. Das gute Wetter nutzen viele Zuschauer, um sich von den Sportevents begeistern zu lassen.

Die Einschaltquoten für die Liveübertragung lagen, laut Deutschem Kanu-Verband, am Samstag bei einer Reichweite von 1,097 Millionen Zuschauern, dies entsprach einem Marktanteil von 13,63%. Bei den SUP Finals schalteten 0,728 Millionen Zuschauer ein. Diese ungewöhnlich hohen Zahlen sind eine klasse Profilierung für den Kanusport, am Sonntag konnte sogar ein Marktanteil von 15,45% erreicht werden. Ganze 1,734 Millionen Zuschauer verfolgten die Rennen auf dem Wasser live.


ARD Sportkoordinator Axel Balkausky erteilte im Interview mit Sportschau.de eine Absage für die Wiederholung im nächsten Jahr, dies wäre zeitlich erst 2021 wieder möglich. Der Fokus wird im nächsten Jahr, auch für unsere Top-Sportler aus NRW, auf den Olympischen Spielen in Tokyo liegen.

 Alle Ergebnisse gibt es hier.

Text: Lea Löffler

Fotos: Henning Schoon / www.schoonartig.de  

Für mehr Bilder einfach weiterlesen:

Weiterlesen: NRW-Kanuten bei den „Finals“ in Berlin

Unsere Partner

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Termine

Samstag 16.11.2019
21. Bezirks Glühweinfahrt
Fahrtenprogramm Bezirk 1
Sonntag 17.11.2019
1. Bezirksfahrt Sieg und Nebenflüsse
Fahrtenprogramm Bezirk 5
Sonntag 17.11.2019
Bezirksfahrt Ahr
Fahrtenprogramm Bezirk 4
Dienstag 19.11.2019
Wanderwartetreffen mit Fahrtenbuchausgabe
Fahrtenprogramm Bezirk 3
Samstag 23.11.2019
Glühweintour beim Herdecker KC
Fahrtenprogramm Bezirk 3
Samstag 30.11.2019
28. Glühweinfahrt: Rund um den Baldeneysee
Fahrtenprogramm Bezirk 8
Sonntag 01.12.2019
1. Bezirksfahrt Glühweintour auf der Niers
Fahrtenprogramm Bezirk 7
Sonntag 01.12.2019
Bezirksfahrt Agger
Fahrtenprogramm Bezirk 4
Sonntag 01.12.2019
Jugend Nikolausfahrt
Fahrtenprogramm Bezirk 3
Samstag 14.12.2019
Verbandsjugend-Weihnachtsschwimmen
Fahrtenprogramm Bezirk 4

Kurse der Kanuschule

Ausgewählte Kurse bei der Kanuschule NRW

Trainer-C im Leistungssport können noch in diesem Jahr ihre Lizenz verlängern. Die Fortbildung findet in Duisburg eintägig mit Blended Learning-Anteil statt. Anmeldungen zur Veranstaltung am 23.11.2019 über die Kanuschule NRW.

Ekimotieren dient der Sicherheit und wird somit bei der Kanuschule NRW groß geschrieben. Die Kurse finden ab November statt (Kurstermine für nächstes Jahr sind in Planung) und können als Einführungs- oder Aufbaukurs gebucht werden. Die nächsten Kurse sind am 09.-10.11. und 23.-24.11.2019: Eskimotierkurse.

NRW-Kanu-Testival am 18./19.05.2019 in Duisburg

News "Junge Paddelpiraten - Abenteuer im Kanu"

Kontakt

Kanu-Verband Nordrhein-Westfalen e. V.
Friedrich-Alfred-Strasse 25
47055 Duisburg

con tel +49 203 7381-653
 con fax +49 203 7381-650
 con address www.kanu-nrw.de
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