Frühjahrsregatta in Essen trotzt dem Wetter

Frühjahrsregatta in Essen eröffnet für alle Altersklasse die Kanu-Rennsportsaison in NRW

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Von 3.-5.05.19 fand auf dem Essener Baldeneysee die alljährliche Frühjahrsregatta statt. In diesem Jahr wurde es denn Sportlern nicht leicht gemacht, das Wetter änderte sich in kurzem Abstand zwischen Sonne, Wolken und Hagelschauer. Dennoch konnten alle Rennen wie geplant stattfinden. Auch die internationale Beteiligung der Regatta ließ nicht zu wünschen übrig, Sportler aus Belgien, Niederlande, Frankreich Österreich und Italien waren angereist. Besonders der DKV-Jugend Cup lockte viele internationale und nationale Sportler an. Doch die Beteiligung war auch aus NRW stark, ein Grund war sicherlich die offene NRW Langstreckenmeisterschaft im K1 und C1.

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Am Freitag begannen die Renen pünktlich um 12:45 Uhr mit der Sprintdistanz. Die kurze Strecke wurde im Einer- und Zweier-Canadier und Kajak bewältigt. Manche Sportler hatten so bis zu sechs Rennen pro Tag.
Den Sprint zurücklassend ging es am Samstag Vormittag auf die Mitteldistanz von 500 und 1000 Metern. Viel Wind und das ständig wechselnde Wetter machte es für Teilnehmer am Land und auf dem Wasser nicht leichter, dennoch wurde viele spannende und knappe Rennen gefahren.

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Der Regatta verleiht jedes Jahr das Starterfeld eine gewisse Attraktivität, von den Schülerspiele beginnend bis zum Doppel-Olympiasieger Max Rennschmidt sind alle Altersklassen vertreten.
Die NRW Langstrecke der Schüler über 2000 Meter im Einer wurde Samstag Nachmittag ausgefahren. Anschließend wurde auch von den älteren Sportlern ab 15 Jahren der Titel auf der 5000 Meter-Strecke bestimmt. Max Hoff konnte sein einziges Rennen dominierend abschließen, er startete im Mittelfeld zwischen den anderen Leistungsklasse-Fahrern und konnte sich nach einem Kilometer bereits an die Spitze des Feldes setzen. Im Verlauf der Fünf Kilometer konnte er einen beeindruckenden Abstand herausfahren.

Am Sonntag ging es um 8 Uhr mit den ersten Zwischenläufen los. Der Tag ließ den Zuschauern und Sportlern kaum Pausen, es wurde bis zum letzten Platz gekämpft. Erst gegen frühen Abend waren die Rennen beendet und auch die letzen Teams kommen ihre Heimreise antreten.

Ein sportliches Wochenende geht so zu Ende. Für einige Sportler steht nächstes Wochenende der Kanu-Marathon in Rheine an.

Alle Ergebnisse der Frühjahrsregatta in Essen gibt es hier: www.kanuregatta-essen.de.

Text und Fotos: Lea Löffler

Triple im Kanu-Marathon beim WSV Rheine am 11. und 12. Mai

Rheine im Kanu-Marathon-Fieber

„Alle guten Dinge sind drei“ – dieses Motto gilt am 11. und 12. Mai wohl besonders auf der Ems: Mit einem Rennen der ICF World Series, den Deutschen Meisterschaften und den NRW-Landesmeisterschaften steht in Rheine ein Kanu-Marathon-Wochenende der Superlative ins Haus.

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Insgesamt 231 Sportlerinnen und Sportler aus 68 Vereinen haben sich zu den Wettkämpfen beim ausrichtenden Wassersportverein Rheine angemeldet. So etwa aus Großbritannien, Italien, Belgien, Norwegen und Luxemburg. Auch mehrere Athleten aus Spanien werden erwartet – unter ihnen der mehrfache Weltmeister im C1, Manuel Campos. Aus Frankreich hat unter anderem Quentin Urban seine Teilnahme angekündigt. Der 30-Jährige zeigte bereits in Portugal bei der Kanu-Marathon-Weltmeisterschaft im September sein Können und behauptete sich mit dem vierten Platz im prestigeträchtigen K1 der Herren-Leistungsklasse.

Natürlich ist auch die gesamte deutsche Kanu-Marathon-Spitze um Vizeweltmeister Marcel Paufler am Start, freut sich Stefan Fiekers, Mitorganisator vom WSV Rheine. Sein Verein habe spätestens jetzt den Anschluss an die internationale Kanu-Marathon-Szene gefunden. „Wir werden für alle Athleten die bestmöglichen Bedingungen schaffen, damit die Zuschauer spannende Wettkämpfe sehen“, verspricht Fiekers. Viele Sportler aus dem Ausland würden das Rennen auch als erstes Kräftemessen für die Europameisterschaften in Frankreich sowie die Weltmeisterschaften in China nutzen. „Hier bei uns auf der Ems ist der erste internationale Wettkampf in diesem Jahr im WM/EM-Modus auf einem Rundkurs“, sagt Fiekers.

Die Zuschauer können die Rennen vor allem zwischen der Innenstadt in Rheine, wo eine Wende gefahren wird und dem Gelände des WSV am Kettelerufer verfolgen. Dort dürften vor allem die Positionskämpfe in der Portagenzone bei den Kanu-Marathon-Fans für Spannung sorgen. Am Samstag gehen ab 9.45 Uhr zunächst die Altersklassen auf die Strecke. Die Jugend-, Junioren- und Schülerrennen schließen ab 10.30 Uhr an. Den Abschluss bildet ab 14.30 Uhr das Kräftemessen der Leistungsklassen im C1 und K1, darunter die Entscheidung der ICF World Series ab Ab 15.15 Uhr. Dann starten die Herren im K1 auf den 29,1 Kilometer langen Rundkurs, auf dem fünf Portagen gelaufen werden müssen. Besonders dieser Massenstart auf der sonst beschaulichen Ems verspricht „kochendes Wasser“: bisher sind bereits 36 Fahrer gemeldet, die sich Punkte für die Weltrangliste der Internationalen Kanuföderation sichern möchten. Der Sonntag steht dann ab 9 Uhr vor allem im Zeichen der K2 in den verschiedenen Altersklassen und verschiedener Schüler-, Jugend-, und Juniorenrennen.

Weitere Infos, den kompletten Zeitplan sowie das Programm gibt es im Internet: www.kanumarathon.nrw.

Text: Henning Schoon / Petra Nienhaus
Foto: Henning Schoon

Kanu-Rennsport-Saison 2019

Kanu-Rennsport-Qualifikation für viele NRW-Athleten geglückt

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Nach den Rennen der zweiten Kanu-Rennsport-Qualifikation am vergangenen Wochenende in Duisburg wurden die Nominierungen der NRW-Sportler für diese Saison mit Spannung erwartet. Nun hat der DKV-Trainerrat getagt und es steht fest, dass folgende Sportlerinnen und Sportler aus NRW an der internationalen Qualifikation teilnehmen werden:

Weltcup-Mannschaft für Poznan und Duisburg
Diese zwei Wettkämpfe dienen als Qualifikation für die diesjährigen Europaspiele in Minsk und die Weltmeisterschaft in Szeged.
Aus NRW sind dabei:

Max Hoff (KG Essen)
Max Rendschmidt (KG Essen)
Lukas Reuschenbach (TC Sterkrade 69)
Tobias-Pascal Schultz (KG Essen)
Jule Hake (KSC Lünen)
Caroline Arft (KG Essen)

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Internationale U23 & Junioren Regatta in Brandenburg

Mit dabei aus NRW:

U23
Katharina Köther (KG Essen)

Junioren
Tom Maaßen (Niederrhein Duisburg)
Jack Gries (KG Essen)
Niklas Heuser (AKC Oberhausen)
Svenja Hardy (KG Essen)
David Bauschke (Wiking Bochum)
Maximilian Zöllner (KSG Wuppertal)

Im erweiterten Kreis starten dort:
Johanna Schimanski (Mülheimer KV)
Ferdinand Dittmar (KG Essen)
Torben Illtz (KSC Lünen)
Vanessa Bülow (KR Hamm)

Nach Abschluss der internationalen Qualifikation wird die U23/Junioren WM Mannschaft für Piteşti nominiert. Außerdem wird der Sportdirektor über den Start bei der U23/Junioren EM in Racice entscheiden.

Wir drücken allen Beteiligten die Daumen und freuen uns auf spannende Wettkämpfe. Besonders gespannt sind wir natürlich auf den Heimweltcup vom 30. Mai bis zum 02. Juni in Duisburg an der Wedau.

Fotos: Randolf Wojdowski/Martina Tirolf

Jugendaustausch mit Frankreich

Junge Rennkanuten aus Rheine und St. Laurent knüpften Bande der Freundschaft weiter

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In der vergangenen Woche konnten 10 Rennkanuten des WSV Rheine samt ihrem Vereinsvorsitzenden Markus Droste und weiteren Betreuern während eines Trainingslagers beim französischen Klub ASL Canoë Kayak St. Laurent-Blangy zahlreiche neue Eindrücke sammeln. Und dennoch war nicht alles neu: Man kannte sich zum Teil schon, WSV-Rennsportwart Reinhard Ross und Junior Lasse Lausberg weilten mit einer NRW-Delegation schon im November 2017 zu einer internationalen Regatta in Arras und vergangenes Jahr im Oktober absolvierte eine französische Gruppe ein Trainingslager in Rheine. Mit dem diesjährigen Besuch der WSV-Nachwuchsathleten in der französischen Rennsport-Hochburg wurden nun die Kontakte zwischen beiden Vereinen weiter vertieft.

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Die Sportfreunde vom ASL Canoë Kayak wollten ihren Gastgebern vom letzten Oktober in Rheine natürlich nicht nachstehen und hatten sich daher mächtig ins Zeug gelegt, um den deutschen Gästen einen möglichst angenehmen Aufenthalt zu bieten. Dies begann schon bei der komfortablen Unterkunft direkt neben dem Vereinsdomizil und setzte sich fort über die Verpflegung bis hin zum abwechslungsreichen Programm mit Training und weiteren Aktivitäten darüber hinaus. So hatten die Kids aus Rheine z. B. in gemischten deutsch-französischen Teams eine Menge Spaß beim Rafting auf dem Wildwasserkurs in St. Laurent-Blangy, besichtigten zudem die Sehenswürdigkeiten der Stadt Arras, dem Verwaltungssitz des Départements Pas-de-Calais, lernten beim Besuch der internationalen Gedenkstätte „Notre-Dame-de-Lorette“ sowie des „Mémorial national du Canada“ in Vimy viel über die schrecklichen Ereignisse in der Region während des 1. Weltkrieges und schnupperten bei einer Fahrt in die französische Hauptstadt Pariser Luft. Wenige Tage nach der Brandkatastrophe von Notre Dame geriet der Paris-Besuch zu einem besonders emotionalen Erlebnis. Nach am Vorabend hatten die Sportler des WSV bei einem gemeinsamen Barbecue den französischen Gastgebern nebst einem repräsentativen Bildband über Rheine auch eine Spende für den Wiederaufbau von Notre Dame überreicht und sich mit dieser Geste sehr viel Sympathien erworben.

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Wie Reinhard Ross aus Frankreich berichtete, fand der Aufenthalt bei den jungen Athleten von der Ems großen Anklang. Das zeigt auch die Tatsache, dass die Gruppe extra mitgebrachte weiße T-Shirts vor Ort individuell im Sinne des deutsch-französischen Austausches mit entsprechender Symbolik bemalte und die Ergebnisse danach stolz präsentierte. Merethe (12) meinte begeistert: „Der Austausch macht sehr viel Spaß, wir können die Franzosen so besser kennenlernen und auch interessante Ausflüge und Projekte machen.“ Auch Erik (12) gefiel die Woche in St. Laurent-Blangy: „Es ist eine tolle Abwechslung mit den französischen Sportlern gemeinsam zu paddeln. Außerdem ist es spannend, einer neuen Kultur und dem damit verbundenen Essen zu begegnen.“ Und Ben (12) fand: „Es ist erstaunlich, wie man trotz sprachlicher Barrieren so gut zusammen im Sport und in der Freizeit überhaupt interagieren und kommunizieren kann.“ Wie seine Schützlinge konnte auch Rennsportwart Reinhard Ross ein überaus positives Fazit ziehen: „Die Woche hier in Frankreich war tipptopp. Unsere Gastgeber hatten sich sehr viel Zeit für uns genommen und wir hatten viel Spaß zusammen. Die Kids wie auch wir als Betreuer sind beeindruckt.“ Und mit einem dicken Dankeschön an alle, die zum erlebnisreichen Aufenthalt der Gruppe aus Rheine beigetragen haben, meinte Reinhard Ross: „Der Austausch geht auf jeden Fall weiter. Bereits im Mai werden wir zu unserer internationalen Marathonregatta auch wieder ein Team vom ASL begrüßen können.“


Text: Hans-Peter Wagner, Fotos: WSV Rheine

Die Rennsportsaison 2019 kann beginnen

In Florida und Frankreich die richtige Vorbereitung für die Saison 2019 absolvieren
Canadier-Junioren mit dem DKV unterwegs

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Ein paar Tage mussten sie warten, die Junioren-Kajak-Rennsportler, bis sich der Sonnenstaat Florida von seiner besten Seite zeigte. Mittlerweile aber gibt es super Trainingsbedingungen bei ca. 25 Grad und Sonne. Neben dem Wassertraining stehen für die Athleten Trainingseinheiten im Kraftraum, aber auch die ein oder andere Partie Beachvolleyball auf dem Programm. Am letzten Mittwoch war das obligatorischen Shopping in den Orlando Malls angesagt, neue Klamotten bei den Sportlern natürlich inbegriffen.  Zwischen den Trainingseinheiten entspannen alle am Strand oder auf der Terasse des Ferienhauses. Die letzten 4 Tage heißt es jetzt nochmal richtig Gas geben. Trainer und Sportler sind überzeugt, danach gut vorbereitet in die ersten Wettkämpfe der Saison 2019 starten zu können.

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foto rs canadier herren 2019Foto v.l.: Wienand, Bauschke, Zöllner, Schröder

Derweil absolvieren die Canadier-Junioren David Bauschke (KC Wiking Bochum), Yannik Wienand, Maximilian Zöllner und Timo Schröder (alle KSG Wuppertal)  in Le Temple sur Lot, Frankreich mit dem DKV ein Trainingslager. Unter der Führung von DKV-Disziplintrainer Gunnar Kirchbach haben sich die Vier auf die kommende nationale Paddelrangliste in Duisburg vorbereitet. Nach sehr guten Leistungen bei der Athletikqualifikation in Kienbaum, Anfang März, haben sich die NRW-Sportler nun auch auf dem Wasser mit der Konkurrenz gemessen. Nach ihrer Rückkehr startet nun die Vorbereitungszeit mit den Heimtrainern. In sechs Wochen fallen dann die ersten Entscheidungen über einen möglichen internationalen Start in der Saison 2019.

Allen Sportlern wünschen wir viel Erfolg!

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Termine

Montag 27.05.2019
Jahrestreffen: Auf den Seen des Salzkammergut
Fahrtenprogramm EM
Dienstag 28.05.2019
Jahrestreffen: Auf den Seen des Salzkammergut
Fahrtenprogramm EM
Mittwoch 29.05.2019
Jahrestreffen: Auf den Seen des Salzkammergut
Fahrtenprogramm EM
Donnerstag 30.05.2019
Jahrestreffen: Auf den Seen des Salzkammergut
Fahrtenprogramm EM
Freitag 31.05.2019
Jahrestreffen: Auf den Seen des Salzkammergut
Fahrtenprogramm EM
Freitag 31.05.2019
Welt Cup Duisburg
Rennsport
Samstag 01.06.2019
Deutschland Cup Kanu-Slalom in Lofer (Saalach)
Kanu-Slalom
Samstag 01.06.2019
Regatta Recklinghausen
Rennsport
Samstag 01.06.2019
Welt Cup Duisburg
Rennsport
Sonntag 02.06.2019
Welt Cup Duisburg
Rennsport

NRW-Kanu-Testival am 18./19.05.2019 in Duisburg

Kurse der Kanuschule

Ausgewählte Kurse bei der Kanuschule NRW

Eigenverantworlich Wanderfahrten organisieren mit der DKV-Fahrtenleiter-Ausbildung: 18.05.-19.05.2019.

SUP-Instruktor - am 29.06. und 30.06. ist wieder soweit. Die erste von zwei SUP-Instruktor-Ausbildungen (nicht für Anfänger) kann in Bonn belegt werden: Anmeldung SUP-Instruktor.

News "Junge Paddelpiraten - Abenteuer im Kanu"

Kontakt

Kanu-Verband Nordrhein-Westfalen e. V.
Friedrich-Alfred-Strasse 25
47055 Duisburg

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