Olympic Hopes Regatta für den NRW-Rennsport-Nachwuchs

NRW-Athleten unterstützen das DKV-Team mit zahlreichen Medaillen

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Die sieben NRW-Athleten mit ihren Trainern Mirko Wojdowski (links) und Andre Brendel (rechts)

Vom 14.-16. September fand in Posen die Olympic Hopes Regatta statt. Hier trifft sich der Rennsport-Nachwuchs und aus NRW waren nach der DM sieben erfolgreiche Athleten ins DKV-Team berufen worden. Nach einem kurzen Trainingslager in Kienbaum ging es gemeinsam nach Posen.

Die Regatta begann am ersten Tag mit den 1000m-Rennen. Hier konnte Niklas Heuser (AKC Oberhausen) gleich im K1 der männlichen Jugend die Bronzemedaille einfahren. David Bauschke im C1 der gleichen Altersklasse zog ebenfalls mit dem 3. Platz nach. Maxi Zöllner aus Wuppertal belegte mit Ari Kühnel (Leipzig) den  2. Platz der männlichen Jugend im C2. Der Abend brachte dann noch gleich drei tolle Medaillen für das DKV-Team und unsere NRW-Athleten waren daran beteiligt: Gold im K2 1000m für Ferdinand Dittmar (KG Essen) und Thorben Illtz (KSC Lünen), außerdem fuhren beide K4er-Teams ein hervorragendes Rennen und durften sich über einen Doppelsieg freuen. Im Goldboot saß Niklas Heuser, im Silberboot Jack Gries (KG Essen).

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Maxi Zöllner (re) mit Silber

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Die zwei erfolgreichen K4-Mannschaften

Der zweite Tag brachte die 500m-Rennen und wieder einige Medaillen und gute Platzierungen. Silber im K1 gewannen in der männlichen Jugend Thorben Illtz ( Lünen), Niklas Heuser (AKC Oberhausen) belegte Platz 5.  Zum Tagesabschluss gab es Gold im K4 für Jack Gries (KG Essen), zusammen mit Elias Kurth (Potsdam), Jochen Wiehn (Karlsruhe) und Moritz Florstedt (Magdeburg). Außerdem gewann Vanessa Bülow (KR Hamm) im K2  zusammen mit Katharina Diederichs (Potsdam) die Bronzemedaille.

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Vanessa Bülow (zweite von rechts) freut sich über Bronze

Am letzten Wettkampftag standen die Sprintrennen über die 200 m an. Hier ging Silber im K1 an Ferdinand Dittmar und Gold im K2 an Thorben Illtz zusammen mit Simon Specht aus Lampertheim und noch einmal Silber im C1 für Maxi Zöllner. Darüber hinaus konnte noch einmal Vanessa Bülow Silber im K2 Damen Junioren gemeinsam mit Wiebke Glamm (Neubrandenburg) in Empfang nehmen. Kurz vor Ende der Regatta freute sich dann Maxi Zöllner über eine weitere Medaille, er gewann Bronze mit seinem C2-Partner David Bauschke (KC Wicking Bochum).

Nach drei erfolgreichen Tagen hieß dies der 2. Platz in der Teamwertung nach Ungarn und weit vor den nächsten Nationen. Herzlichen Glückwunsch allen!
Alle Ergebnisse der Olympic Hopes Regatta sind hier einzusehen: Posen 2018.

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Fotos: Mirko Wojdowski, Andre Brendel

Kanu-Marathon WM in Portugal

Kanu-Marathon-WM mit guter dreifacher NRW-Beteiligung

Mit Jannik Wienand (KSG Wuppertal), Lasse Lausberg (WSV Rheine) und Tobias Heuser (AKC Oberhausen) nahmen drei Sportler aus NRW- Vereinen an den Weltmeisterschaften im Kanu-Marathon im Vila Verde/ Portugal teil. Im Einercanadier über die 19km belegte Jannik Wienand nach 5 großen sowie einer kleinen Zielrunde und 4 rund 200m langen Portagen einen guten zehnten Platz. Im Einerkajak der Herren Junioren besetzten Tobias Heuser und Lasse Lausberg in einem aus 35 Starten bestehenden Feld die Plätze 12 (Tobias Heuser) und 23 (Lasse Lausberg). Noch angeschlagen und müde vom Rennen im Einerkajak am Vortag gingen Tobias und Lasse am Folgetag erneut im Zweierkajak an den Start und belegten mit Platz neun einen weiteren guten Platz unter den TopTen.

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                                                        Tobias Heuser und Lasse Lausberg

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Rückblick auf die Rennsport- und Para-DM in Hamburg

Herren-LK und männliche Jugend sorgten für die meisten NRW-Siege

Die diesjährigen nationalen Titelkämpfe in Hamburg unterstrichen einmal mehr eindrucksvoll: Die Kajak-Herren aus NRW in der Leistungsklasse sind eine Bank! Sechs von neun möglichen DM-Titeln gingen auf ihr Konto. K2-Weltmeister Max Hoff (KG Essen) war dabei am erfolgreichsten und an allen sechs Titeln beteiligt.

 

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Er gewann im K1 über 1000 und 5000m, mit seinem Klubkameraden und K4-Weltmeister Max Rendschmidt im K2 über 500 und 1000m sowie mit ihm, K4-Weltmeister Lukas Reuschenbach (TC Sterkrade) und Tobias-Pascal Schultz (KG Essen) auch im K4 über 500 und 1000m. Im K1 über 500m holte er hinter dem Vizeweltmeister Tom Liebscher Silber. Silber gab es ebenso für Max Rendschmidt im K1 der Langstrecke, über 1000m holte er Bronze. Das hervorragende Abschneiden komplettierten ferner die jeweils zweiten NRW-Boote mit viermal Bronze durch Tobias-Pascal Schultz im K1 über 500m und gemeinsam mit Lukas Reuschenbach im K2 über 1000m, durch Max Rendschmidt und Max Mikosch (CC Emsdetten) im K2 über 200m sowie durch den K4 mit Frederick Illtz (KG Essen), Robin Nigbur (KC Friedrichsfeld), Kai Rendschmidt (BW Rheidt) und Max Mikosch über 1000m.
Die NRW-Damen der LK konnten diesmal zwar keinen Titel erringen, schlugen sich aber mit insgesamt 5x Silber und 3x Bronze hinter den WM-Teilnehmerinnen aus Potsdam, Leipzig, Dresden und Magdeburg durchaus achtbar. Erfolgreichste Athletin war Jule Hake (KSC Lünen), sie erkämpfte Silber im K1 über 500, 1000 und 5000m sowie im K2 mit Katharina Köther über 500m, zudem Bronze im K1 über 200m und im K4 über 500m gemeinsam mit Caroline Arft, Lisa Oehl, und Katharina Köther (alle KG Essen). Sie konnte damit erneut unter Beweis stellen, dass sie in Zukunft eine Kandidatin für den Kreis der A-Nationalmannschaft sein könnte. Darüber hinaus paddelte Caroline Arft im K1 über 200m zu Silber und mit Katharina Köther im K2 über 200m zu Bronze.

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In den Canadier-Disziplinen – eine Domäne der Athleten aus Potsdam (Canadier-Herren) sowie aus Berlin und Leipzig (Canadier-Damen) – waren NRW-Sportler abgesehen vom Bronzerang des C8 vom KC Wiking Bochum nicht auf dem Podium vertreten.
Junioren diesmal ohne Titel
In der Junioren-Klasse taten sich die NRW-Athleten in diesem Jahr schwerer als in den Vorjahren. Auch sie blieben in Hamburg ohne Titel. Insbesondere die starke Ost-Konkurrenz schnappte unseren Sportlern einige Medaillen vor der Nase weg. Bemerkenswerte Einer-Ergebnisse erzielten nichtsdestotrotz Svenja Hardy (KG Essen) mit Silber über 200m und Bronze über 5000m, Tobias Heuser (AKC Oberhausen) mit Silber auf der Langstrecke und Bronze über 1000m, Thorben Eller (KSG Wuppertal) im C1 über 200m sowie Tom Maaßen (WSV Niederrhein) mit Bronze im K1 über 200m. Tom Maaßen paddelte zudem mit Jack Gries (KG Essen) im K2 über 200m und mit ihm sowie Paolo Petri und Lukas Erbe (alle KG Essen) im K4 über 500m jeweils zu Silber. Bei den Damen-Junioren gewannen zudem Svenja Hardy und Vanessa Bülow (KR Hamm) im K2 über 200m und beide zusammen mit Franziska Kuckelkorn (KC Wiking Bochum) und Ina Imorde (CC Emsdetten) im K4 über 500m jeweils Bronze. Im K2 über 500m versank ein möglicher Titel durch Svenja Hardy und Franziska Kuckelkorn 50 Meter vor dem Ziel in der Dove-Elbe, als beide deutlich in Führung liegend kenterten.
Bei den Canadier-Junioren errang Thorben Eller neben dem Silber im C1 eine weitere Silbermedaille zusammen mit Timo Schröder und Alexander Droste (beide KSG Wuppertal) sowie Christopher Dirks
(KC Wiking Bochum) im C4 über 500m. Gegen die übermächtige Konkurrenz aus Potsdam war hier in
diesem Jahr leider nicht viel auszurichten. Als erfreulich ist anzusehen, dass zum ersten Mal ein C2 der Damen-Junioren aus NRW am Start war, der sich achtbar schlug und jeweils im Mittelfeld ins Ziel kam.
Athleten der Jugendklasse erkämpften insgesamt 27 Medaillen
Besonders stark präsentierten sich in diesem Jahr die von Joaquin Delgado und Enno Aufdemkamp betreuten Disziplingruppen männliche Jugend Kajak und Canadier. Hier gewannen die NRW-Sportler alle Mannschaftsboote. David Bauschke (KC Wiking Bochum) mit sechs Titeln und Maximilian Zöllner (KSG Wuppertal) mit fünf Titeln avancierten neben Max Hof zu den erfolgreichsten NRW-Sportlern in Hamburg.

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David Bauschke gewann Gold im C1 über 500 und 1000m sowie gemeinsam mit Maximilian Zöllner (KSG Wuppertal) im C2 über 500, 1000 und 5000m und beide mit Jannick Wienand (KSG Wuppertal) und Fynn Deilmann-Wannsing (Bochumer KC) auch im C4 über 500m. Maximilian Zöllner holte sich den DM-Titel im C1 über 200m und gewann Bronze im C1 über 500 und 1000m. Weitere Bronzemedaillen erkämpften Jannick Wienand im C1 über 5000m und zusammen mit Fynn Deilmann-Wannsing im C2 über 1000m sowie Fynn Deilmann-Wannsing und Lasse Overath (KSG Wuppertal) im C2 über 500m.
Im Kajak der männlichen Jugend ragten insbesondere Niklas Heuser (AKC Oberhausen) und das Duo Ferdinand Dittmar (KG Essen) und Thorben Illtz (KSC Lünen) heraus. Niklas Heuser siegte im K1 über 500, 1000 und 5000m, Dittmar/Illtz triumphierten im K2 über diese drei Distanzen und alle drei holten zusammen mit Kian-Lukas Mohajer (KG Essen) den Titel im K4 über 500m. Weitere Medaillen gab es durch Ferdinand Dittmar (Silber K1 200m), Thorben Illtz (Silber K1 500m und Bronze K1 200m) und durch den K4 über 5000m mit Julius Thalmann (CCEmsdetten), Dominik Fink (KR Hamm), Tim Heckner (Bertasee Duisburg) und Jan-Peter Graf (Bochumer KC), der Silber gewann.
Mit ihren Erfolgen in Hamburg sicherten sich die Sportler der männlichen Jugend zugleich auch den Nationalmannschaftscup 2018. Im Kajak gewann Niklas Heuser die Cupwertung und im Canadier landeten die NRW-Athleten mit Sieger Maximilian Zöllner vor David Bauschke und Jannick Wienand sogar einen Dreifacherfolg. Dadurch konnte der Kanu-Verband NRW auch die Teamwertung sowohl im Kajak als auch im Canadier der männlichen Jugend für sich entscheiden.
Im Kajak der weiblichen Jugend konnten die NRW-Athletinnen zwar keinen Titel erringen, dennoch aber insbesondere durch Gina Zint (KSC Lünen) insgesamt vier Mal aufs Podium paddeln. Sie erkämpfte Silber im K1 über 500 und 1000m sowie Bronze im K1 über 5000m und mit einer tollen Teamleistung zusammen mit Neele Gerwin (KR Hamm), Leah Ternirsen (CC Emsdetten) und Marie Allendorf (KR Hamm) auch im K4 über 500m. Gina wird sich nun in den kommenden Wochen auf die im Oktober anstehenden Youth Olympic Games in Buenos Aires vorbereiten.

Starke A-Schülerinnen aus Düsseldorf und Hamm
Erfreuliche Achtungserfolge erzielten auch die Schülerinnen A in Hamburg. Zweifache Deutsche Schülermeisterin wurde Chelsea-Lynn Roussiekan (Rheintreue Düsseldorf), sie gewann im K1 über 500m vor Fiona Trojca (KR Hamm) und im K1 über 2000m vor ihrer Vereinskameradin Leonie Weyers.

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Im Kanumehrkampf gab es gar einen dreifachen NRW-Erfolg, denn hier kam Caroline Fink (KR Hamm) auf Platz eins gefolgt von Chelsea-Lynn Roussiekan und Fiona Trojca. Außerdem gewannen Kim Runde und Fiona Trojca für den Kanu-Ring Hamm Silber im K2 über 500m und der K4 des KC Friedrichsfeld mit Linn Sütel, Insa Hülsdonk, Liv-Grete Liwowski und Rieke Kliche holte Bronze auf der Langstrecke. Medaillenerfolge verzeichnete auch der Canadier-Nachwuchs: So paddelten Jan Sollik und Phil Pleßmann (KC Wiking Bochum) im C2 über 500 und 2000m jeweils zu Silber, Leo Korn (KSG Wuppertal) holte im C1 über 2000m ebenso wie Niels Raeder und Leonard Joest im C2 über 500m und alle zusammen mit Moritz Hasenack im C4 über 500m für die KSG Wuppertal Bronze. Jan Sollik kam auch im Mehrkampf auf den Silberrang. Ansonsten gingen die Medaillen vor allem an die Brandenburger Adler und an das Kanu Team Berlin. Im Kajak der männlichen Schüler A erkämpfte Luca Brachthäuser (WSV Niederrhein) im Mehrkampf der AK 13 die einzige NRW-Medaille.

Sieben NRW-Sportler fahren zu den Olympic Hope Games
NRW-Landestrainer Mirko Wojdowski zog angesichts der Ergebnisse ein positives Fazit der DM in Hamburg: „Wir können insgesamt wieder sehr zufrieden sein. Über alle Altersklassen hinweg wurden Medaillen gewonnen und es hat sich insbesondere in den Ergebnissen der Mannschaftsboote in der Jugend- und Junioren-Klasse gezeigt, dass sich die Vorbereitungslehrgänge in Hannover, Mechelen und München gelohnt haben.“ Aufgrund der guten Leistungen wurden sieben NRW-Sportler für die
DKV-Nationalmannschaft und einen Start bei den Olympic Hope Games nominiert. Für Maximilian Zöllner, David Bauschke, Vanessa Bülow, Ferdinand Dittmar, Thorben Illtz, Jack Gries und Niklas Heuser geht es zunächst in ein Kurztrainingslager nach Kienbaum und anschließend weiter zur Olympic Hopes Regatta nach Posen.

Sieg für Parakanutin Katharina Bauernschmidt
In den Rennen der Parakanuten in Hamburg waren die NRW-Sportler durch Katharina Bauernschmidt (Bertasee Duisburg) und Peter Happ (VfK Wuppertal) vertreten. Katharina Bauernschmidt gewann das Rennen im V1 der Damen und kam im K1 sowie im K2 mixed zusammen mit K2-Weltmeisterin Tina Dietze (Leipzig) jeweils auf Rang vier. Peter Happ beendete das Rennen im V2 gemeinsam mit Lisa Jahn (Berlin) auf Platz zwei und belegte im V1 den fünften Rang.

Text: Mirko Wojdowski, Hans-Peter Wagner
Fotos: Hans-Peter Wagner

Erste Mitgliederversammlung des Förderkreises Kanu-Rennsport NRW

Mitgliederversammlung 2018 - Förderkreis Kanu-Rennsport NRW e.V.

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Am 8. Juli 2018 fand die erste Mitgliederversammlung des Förderkreis Kanu-Rennsport NRW e.V. am Rande der Westdeutschen Meisterschaften Kanu-Rennsport in Duisburg statt. Mit über einem Drittel der Mitglieder war eine erfreulich große Beteiligung zu verzeichnen.
Der Vorsitzende, Wolfgang Hanemann, führte durch die Versammlung.

Hier die wichtigsten Themen:

Mitgliederentwicklung:

Nach Regelung aller im Zusammenhang mit der Gründung erforderlichen Aktivitäten hat die dann begonnene Werbung bis heute zu weit über 50 Mitgliedern geführt. Viele Mitglieder haben sich zu einem höheren Jahresbeitrag als dem vorgesehenen Mindestbeitrag von 20 € verpflichtet.
Nach nur gut einem Jahr kann der Förderkreis einen gelungenen Start verzeichnen. Dies macht Mut für die kommenden Jahre. Hierzu werden natürlich möglichst viele neue Mitglieder gebraucht.

Förderung:

Durch die positive Entwicklung bei den Mitgliedsbeiträgen und den Spendeneinnahmen konnte bereits 2018 mit der Förderung von bisher sieben Kanutinnen und Kanuten begonnen werden.

Bericht der Kassenprüfer:

Für die Kassenprüfer erläuterte Dr. Paul Sebastien Hager den Prüfungsbericht: Es lagen alle Belege vor. Die Verbuchung erfolgte korrekt. Beanstandungen ergaben sich nicht. Die Entlastung des Vorstands wird vorgeschlagen und erfolgte anschließend einstimmig.
Sarah Hager und Dr. Paul Sebastian Hager wurden in ihrem Amt als Kassenprüfer auch für 2018 bestätigt.
Festsetzung des Mitgliedsbeitrages
Der Vorschlag des Vorstands, den Jahresbeitrag bei 20 € zu belassen, wird einstimmig gebilligt.

Haushaltsplan für das Jahr 2018:

Für 2018 sind neben einer Rückstellung für Kanu-Rennsport-Meisterschaften wieder Mittel zur Förderung von Nachwuchskanuten bereitgestellt worden.


Wer sich für eine Mitgliedschaft interessiert, findet weitere Informationen auf www.foerderkrs.nrw.

Starke NRW-Athleten bei der Rennsport-WM in Portugal

Hoff, Rendschmidt und Reuschenbach holen Medaillen nach NRW

Die WM im Kanu-Rennsport der Leistungsklasse in Montemor-o-Velho, Portugal ist vorüber. Drei NRW Sportler, Max Rendschmidt, Lukas Reuschenbach und Max Hoff waren im DKV-Kader dabei und haben maßgeblich am hervorragenden deutschen Gesamtergebnis mitgewirkt.

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Max Hoff vorn im K2

Den Anfang machte Max Hoff (KG Essen) mit seinem Partner Markus Groß aus Berlin. Sie gewannen in einem tollen Rennen die Goldmedaillie im K2 über 1000m. Nach Silber auf der EM konnten sich das Duo nun vor allem gegen die Starken Serben durchsetzen. Max Hoff ist damit im Laufe seiner Karriere im K1, K2 und K4 über 1000 Meter Weltmeister geworden.

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Max Rendschmidt strahlt über Silber und Gold

Danach konnte Max Rendschmidt (ebenfalls KG Essen) seine gute Form dieser Saison bestätigen und wurde Vize-Weltmeister im K1 über 1000m. Ein super Ergebnis bei seinem ersten Einer-Einsatz bei einer Weltmeisterschaft. Das sollte aber noch nicht der Höhepunkt des Wochenendes sein. Am Sonntag konnte Max Rendschmidt zusammen mit seinen Partnern Ronald Rauhe; Potsdam, Tom Liebscher; Dresden und Max Lemke; Mannheim seinen Titel im K4 über 500m aus dem Vorjahr vor Spanien verteidigen. Die Spanier, die bei der EM noch die Nase vorne hatten, ließen die vier nun hinter sich. Das deutsche Boot konnte sich in einem bis zur 250 Meter Marke ausgeglichenem Rennen, unter anderem gegen Ungarn, Australien und Russland durchsetzen.

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Lukas Reuschenbach nimmt Goldmedaille und Blumen in Empfang

Eine echte Sensation ist der WM-Titel im K4 über 1000 Meter von Lukas Reuschenbach vom TC 69 Sterkrade. Zusammen mit Jacob Schopf; Berlin, Jakob Thordsen; Hannover und Tamas Gecsö; Potsdam konnte er in den letzten Wochen das Boot im Training optimal vorbereiten. Die vier haben mit einem beherzten Start von Anfang an das Rennen bestimmt und über die Strecke den Vorsprung ausgebaut. Nach Platz drei im Vorjahr stand Lukas nun ganz oben auf dem Treppchen.

Im letzten Rennen der Veranstaltung, dem K1 über 5000 Meter, startete Max Hoff noch einmal auf seiner Lieblingsstrecke. Nach starken Start der Konkurrenz kämpfte sich Max mehrfach wieder an die Spitzengruppe heran, um am Ende das Rennen mit einem tollen fünften Platz abzuschließen.

Herzlichen Glückwunsch für die starke Leistung!

 

Text: Christoph Steinkamp
Fotos: Hans-Peter Wagner, © Ute Freise

 

Para-Kanuten ebenfalls in Portugal im Einsatz

Die Weltmeisterschaften der ParaKanuten in Montemor/Portugal brachten dem deutschen Team durch Peter Happ vom VfK Wuppertal die Goldmedaille. Der 44-jährige Rollstuhlfahrer holte bei seiner ersten WM-Teilnahme im Rennen der Vl 1 den ersten Platz in überzeugender Manier vor Robinson Mendez aus Chile. „Ich freue mich total über die Medaille und das es dann auch noch die Goldene geworden ist, ist umso schöner. Leider war die Klasse ja sehr spärlich besetzt, aber ich hoffe, dass das in Zukunft besser wird", sagte Happ nach der Siegerehrung.
Katharina Bauernschmidt, ebenfalls WM-Neuling von Bertasee Duisburg, überraschte mit einem hervorragenden 5. Platz in der Vl 3, noch vor ihrer Mannschaftskollegin Anja Adler vom Halleschen KC 54, die 7. wurde. Bauernschmidt sagte dazu: „Ich bin sehr zufrieden mit meinem Lauf. Das harte Training hat sich beim Rennen ganz klar ausgezahlt. Der Gegenwind war nicht ohne, machte mir aber kein Probleme.“

Herzlichen Glückwunsch!

Junioren und U23-Athleten aus NRW holen Medaillen bei der WM

WM Junioren und U23 - Rennsport in Plovdiv
Erwartungen für gute Platzierungen haben sich mehr als erfüllt

Die WM der Junioren und U23-Sportler in Plovdiv (Bulgarien) ist beendet und mit "einem super Ergebnis aus deutscher und NRW-Sicht abgeschlossen worden", berichtet der zuständige Bundestrainer Christoph Steinkamp. Er durfte manches Mal über tolle Platzierungen und auch Medaillenränge bei der WM mitjubeln.

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                                           Weltmeisterin Jule Hake mit Goldmedaille und Maskottchen

Jule Hake (Lünen) setzte sich gegen starke internationale erfahrene Konkurrenz durchg und wurde Weltmeisterin im K1 über 1000m.Von Beginn an bestimmte sie klar das Geschehen und setzte sich auf dem Weg zum WM-Titel im Ziel mit rund 1,5 Sekunden Vorsprung vor Tamara Takacs (HUN) Maria Virik (NOR) durch.  Außerdem wurde sie in einem tollen Rennen 2. im K2 über 500m gemeinsam mit Julia Hergert. Caroline Arft (Essen) und Katharina Köther (ebenfalls Essen) erpaddelten in einem klasse Rennen den 4. Platz im K4 über 500 m. In ihren Einzelrennen belegte Caroline Arft den 8. Platz und Katharina Köther über 500 m den 6. Platz.

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von links: Caroline Arft, Jule Hake, Katharina Köther (Foto: Ute Freise)

Bei den U23-Athleten konnte Tobias Pascal Schultz (Essen) das K1 500m-Finale als 8. beenden. Zusammen mit Max Mikosch (Emsdetten) und Frederick Illtz (Essen) kam Schultz noch einmal im K 4 zum Einsatz. Leider konnten sie das gute Rennen aus dem Semifinale nicht wiederholen, belegten am Ende den 9. Platz.

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Zweite von links - Svenja Hardy mit Silbermedaille

Bei den Junioren wurde Svenja Hardy (Essen) in einem spannenden Rennen Vize-Weltmeisterin im K 4 und belegte im K1 über 500 m einen hervorragenden 8. Platz.

Tom Maaßen (WSV Niederrhein) wurde sensationell 3. im K 1 über 200, . Er hat sich von Rennen zu Rennen gesteigert. Im ersten Jahr eine wirklich hervoragende Leistung für den Junior.

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Tom Maaßen auf Rang 3

Niklas Heuser wurde 6. zusammen mit Jochen Wiehn. "Im K 2 ist das junge Boot lange vorne mitgefahren. Zum Schluss waren die anderen Boote stärker", so Christoph Steinkamp. Wenn man bedenkt, dass Niklas Heuser noch Jugendfahrer ist, sicher eine klasse Ausgangslage für die nächsten Jahre.

Alle Ergebnisse gibt es hier.

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NRW-Kanu-Testival am 23./24.06.2018 in Duisburg

Kurse der Kanuschule

Ausgewählte Kurse bei der Kanuschule NRW

SUP-Einsteigerkurse: In Moers finden z.B. am 29.09. jeweils um 10.00 und um 14.00 Uhr Einsteigerkurse für SUP-Neulinge statt. Referent ist Marc Huse.

Erste-Hilfe-Kurs Kanusportspezifisch - Extra für Kanusportler bietet unsere Kanuschule NRW einen Erste-Hilfe-Lehrgang an. Termin: 10.-11.11.2018.

Trainer-C-Ausbildung Drachenbootsport: Beginn 03.11.2019. Erneut werden in NRW neue Drachenboot-Trainer ausgebildet. Auch für andere Landesverbände.

News "Junge Paddelpiraten - Abenteuer im Kanu"

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