NRW-Rennsportler schnuppern WM-Luft

Rückblick Olympic Hope Games

Foto OHG 2021 Mannschaft NRW

Foto: Alina Burandt KSG Wuppertal, Phil Pleßmann KC Wiking Bochum, Rosalie Middendorf KR Hamm, Jonas Borkowski KG Essen, Fiona Trojca KR Hamm, Björn Hilbk Trainer, und Chelsea Roussiekan R. Düsseldorf (v.l.)

Sehr zur Freude aller Athletinnen und Athleten fand in diesem Jahr die weltweit wichtigste Jugend- und AK17-Regatta, die Olympic Hope Games, im tschechischem Racice wieder statt. Die inoffizielle WM der Fünfzehn- bis Siebzehnjährigen wird jährlich mit weltweiter Beteiligung ausgetragen. Corona-bedingt musste diese in der vergangenen Saison ausfallen. Doch die Talente aus NRW ließen sich durch die Absage nicht entmutigen und gingen bereits nach kurzer Zeit motiviert in die Vorbereitung der Saison 2021.
Und die harte Vorbereitung hat sich ausgezahlt! Nach vielen Trainingskilometern konnten sich Chelsea Roussiekan (Rheintreue Düsseldorf), Rosalie Middendorf, Fiona Trojca (beide KR Hamm), Alina Burandt (KSG Wuppertal), Phil Pleßmann (KC Wiking Bochum) und Jonas Borkowski (KG Essen) in Hamburg die begehrten Plätze für die Olympic Hope Games, auf ihren jeweiligen Paradestrecken im Einerkajak/Einercanadier erkämpfen. Björn Hilbk, NRW Stützpunkttrainer aus Hamm, begleitete die Gruppe. Er wurde zum ersten Mal vom DKV als Disziplintrainer eingesetzt.

Auf der Regattastrecke in Racice wurden die Sportlerinnen und Sportler von den Bundestrainern im Einer-, Zweier- und Viererkajak/Canadier eingesetzt. Nach zwei vierten Plätzen in den Klein-Booten, war bei Jonas der Jubel groß, als er am Samstag im Vierer auf der olympischen 500m Strecke die Silbermedaille gewann. Aber auch der vierte Platz im K1 über 500m war eine ganz starke Leistung.
Nach einem für Chelsea ungewohnten Start im Kajak-Zweier über 1000m, belohnte sie sich im Kajak-Vierer über 500m mit einer Bronze-Medaille. Zum Abschluss der Veranstaltung glänzte Chelsea nochmal auf der 200m Strecke und gewann zweimal Silber (K1 & K4) hinter den Starterinnen aus Ungarn.
Ebenfalls im Einer Finale vertreten war Phil Pleßmann. Im C1 über 500m belegte er den siebten Platz. Weitere Platzierungen errang er im C2 (5 & 6). Seine Medaille gewann er im C4 über 200m. Hier belegte das deutsche Team den 2. Rang. Sowohl Fiona als auch Rosalie erkämpfen sich, zusammen mit ihren Partnerinnen, großartige Endlaufplatzierungen. Alina startete im C1 und erreichte das Halbfinale.
Bei den Olympic Hope Games konnte man in den vergangenen Jahren viele große Talente sehen. Auch die NRW Olympiateilnehmer von Tokio, Jule Hake, Caroline Arft und Max Rendschmidt, haben die ersten internationalen Erfahrungen bei dieser Veranstaltung gesammelt. Wir sind gespannt, wen von den Hope Games Teilnehmern 2021, wir im Jahr 2032 in Brisbane sehen werden.

Ergebnisse: Olympic Hopes Regatta 2021

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DM Kanu-Rennsport Hamburg 2021

Rückblick auf die Rennsport DM in Hamburg

Foto DM 2021 Collage

Die RennsportlerInnen haben sich in diesem Jahr in Hamburg Allermöhe zur DM getroffen. Aufgrund von behördlichen Auflagen, wurde die Veranstaltung in zwei Abschnitten aufgeteilt. Das Gelände wurde weiträumig abgesperrt und Zuschauer waren leider nicht zugelassen. Außerdem mussten die Rennsportler auf den so geliebten Campingplatz verzichten. Rückblickend war die Veranstaltung sehr gut vom Hamburger Kanu-Verband organisiert. Dabei wurde viel vom Ressort unterstützt. Aufgrund der zwei Veranstaltungsblöcke mussten vor allem die ehrenamtlichen Kräfte mehr Zeit aufwenden. Vielen Dank an die Hamburger Helferinnen und Helfer und an die Kampfrichterinnen und Kampfrichter. Aber natürlich auch an alle Trainerinnen und Trainer sowie die Helfenden aus den Vereinen.

Den Anfang machen die SchülerInnen und die Jugendlichen. Gerade bei der AK Schüler war, nach der DM Absage im Jahr 2020, die Spannung groß. Riesen Freunde herrschte beim AKC aus Oberhausen. Caroline Heuser wurde, sowohl über 500m als auch über 2000m, Deutsche Meisterin. Beide Rennen konnte Caroline mit sehr großem Abstand zu den Platzierten beenden. Darüber hinaus belegte sie im Kanu Mehrkampf den zweiten Platz. Grund zum Jubeln hatte auch das Team aus Friedrichsfeld. Nach dem dritten Platz für Lotte-Luise Liwowski-Amy Lynn Seidelmeyer-Rianne Heck und Mathilda Bertaggia im K4 über 500m, gewann Liwowski und Heck auch noch Gold im K2 über 2000m im K2.

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Bei den Jungs konnte sich vor allem der Holzheimer Lukas Drossart sehr gut Szene setzen. Nach einem hervorragenden vierten Platz im K1 über 500m, stand er über 2000m ganz oben auf dem Treppchen. Über Silber freuten sich Linus Engeln und Maik Plastrotmann im K2 auf der Langstrecke. Großartige Stimmung herrschte auch beim KC Wiking Bochum. Hier gewann der C2, in der Besetzung Lilith Mühlenkamp und Klara Engnath, Bronze. Kurz danach erkämpften Johan Fuhrmann zusammen mit Emil Faulstich den Deutschen Meistertitel im C2 über 2000m. Zuvor gewann der gebürtige Wuppertaler Faulstich bereits den KMK Titel in der AK 13.
Im Bereich der AK Jugend konnte die Disziplingruppe Kajak männlich am letzten Wettkampftag eine Gold- und eine Bronze-Medaille im K4 über 5000m feiern. Dazu wurden viele vierte und fünfte Platz, sowie weitere Endlaufteilnahmen erkämpft. Rosalie Middendorff aus Hamm wurde vom DKV zu den Olympic Hope Games eingeladen. Insgesamt werden die Sportlerinnen und Sportler zusammen mit den Trainerinnen und Trainern, die Ergebnisse kritisch analysieren.
Ebenfalls am Start war unsere Paralympics Starterin Katharina Bauernschmidt (WSV Niederrhein Duisburg). Sie bereitete sich, vor dem Abflug nach Tokio, mit den letzten Wettkämpfen in Hamburg für die bald startenden Spiele vor. Im Einer über 200m und in der Verfolgung war sie erfolgreich am Start.

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NRW-Kanut*innen sind unterwegs zu den Olympischen Spielen nach Tokio

OL Team NRW FinalAm Sonntag haben sich die Kanu-Rennsport Athlet*innen Jule Hake (KSC Lünen), Caroline Arft, Max Hoff und Max Rendschmidt (alle KG Essen) von Duisburg auf den Weg nach Japan gemacht. Bevor die deutschen Kanu-Rennsportler*innen in das Olympische Dorf in Tokio einziehen, wird in der japanischen Stadt Naka trainiert. Neben dem täglichen Training sollen sich die Sportler*innen besonders an die japanische Zeitzone sowie an das japanische Klima anpassen.

 

Wer die Rennen unserer Athlet*innen live verfolgen möchte muss dann ab dem 02. August allerdings früh aufstehen. Während Jule Hake, Max Hoff und Caro Arft ihre ersten Rennen am 02. August (zwischen 02.00-06.00 Uhr) bestreiten beginnen die Wettkämpfe für Max Rendschmidt erst am 04. August ( 02.00-06.00 Uhr).

Am 18. August wird sich dann Katharina Bauernschmidt als einzige Kanutin aus NRW (WSV Niederrhein) auf den Weg zu den Ende August stattfindenden Paralympics nach Tokio machen.

Wir wüschen unseren Athlet*innen viel Erfolg bei Ihren Rennen in Japan!

Doppel-Silber für Allendorf und Graf

Junioren & U23 EM Posen 2021 🥈🥈

Foto EM J U23 2021 Allendorf

Riesen Jubel bei Marie Allendorf vom Kanu-Ring e.V. Hamm und Jan-Peter Graf von der KG Essen. Beide gewannen mit ihren Teammitgliedern die Silbermedaille im K4 über 500m.
Nico Pickert vom Linden-Dahlhauser Kanu-Club e.V. erkämpfte im C1 200m den 6. Platz und im C2 500m, mit Moritz Adam aus Berlin, den 5. Platz.

Allen Teilnehmenden, Trainern und Vereinen sagen wir: Herzlichen Glückwunsch!

Foto EM J U23 2021 1
Joaquin Delgado (links) war als Disziplintrainer, Kajak Herren U23, vor Ort - danke für die Fotos.

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