KSV Duisburg Wedau freut sich über Nachwuchspreis im Kanu-Slalom

Nachwuchsförderpreis vom Kanu-Verband NRW geht im Kanu-Slalom nach Duisburg

ksv scheck 2020

Mit großer Freude wurde am Freitag, den 28.2.2020 vor der Jahreshauptversammlung vom KSV Duisburg Wedau e.V. der Landesförderpreis Kanu-Slalom für besondere Nachwuchsarbeit von Wettkampfwartin Birgit Weyand und Schülerinnen und Schülern der Kanuslalomgruppe entgegen genommen.
Elke Heuver, Vizepräsidentin des Kanu-Verband NRW, überreichte den Scheck für den mit 2.300,-€ dotierten Preis und würdigte das besondere Engagement von KSV Schüler-Trainer Benny Stein und seinem Team. Hier werden beständig seit vielen Jahren, durch die großartige Unterstützung und Förderung, eine große Anzahl von Kanu-Slalom-Talenten hervorgebracht.

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Perfekte Bedingungen für NRW-Slalom-Athleten

NRW-Nachwuchs im Kanu-Slalom mit dem DKV unterwegs

foto al ain 2020
v.l.: Anna Faber / Dormagen, Tillmann Röller / Schwerte, Zoe Jakob / Schwerte, Stefan Hengst / Hamm, Tim Bremer / Gladbeck, Landestrainer David Krajnik

Zur Zeit bereitet sich die Deutsche U-23 Nationalmannschaft im Kanu-Slalom in Al-Ain in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf die Wettkampfsaison 2020 vor.
In Al Ain, ca 2 Autostunden von Dubai entfernt, wurde vor einigen Jahren mitten in die Wüste ein 500 m langer, künstlicher Wildwasserkanal gebaut. Mit Wassertemperaturen um 22 °C und Lufttemperaturen um die 30°C sind perfekte Trainingsbedingungen gegeben, welche aktuell von Sportlern aus der Tschechischen Republik, Italien, Russland, China, Irland, Österreich, Polen, Slowakei, Usbekistan, Kasachstan und natürlich der Deutschen U-23 Nationalmannschaft genutzt werden. Das große Ziel für alle für 2020 ist es, sich auf den Anfang Mai in Markkleeberg (bei Leipzig) stattfindenden Qualifikationsrennen für die U23 Nationalmannschaft zu qualifizieren, um so im Juli im slowenischen Tacen an den U23 Weltmeisterschaften und im August in Krakau / Polen an den U23 Europameisterschaften teilnehmen zu können. Nach der Rückkehr aus Al Ain stehen noch drei Weltranglistenrennen in Hüningen (bei Basel), Solkan/Slowenien und Markkleeberg an, zudem etliche Trainingszeiten in Markkleeberg, bevor es dann vom 01.-03.Mai um die Qualifikation geht.
Wir wünschen schon jetzt viel Erfolg!

Nachwuchslehrgang C1 beim KVS Schwerte

Wichtige Tipps für den Nachwuchs im Kanu-Slalom von Bundestrainer Thorsten Funk

Das Video gibt einen Einblick in den Nachwuchlehrgang

Auch wenn es bereits Dezember war, der Nachholtermin für den slalombegeisterten Nachwuchs in Nordrhein-Westfalen war gut gewählt. Die Luft war mild, die Sonne schien und die Ruhr am Bootshaus des KVS Schwerte hatte reichlich Wasser. Und so konnte Thorsten Funk, der Bundestrainer der U23-Damen, fünfzehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus acht Vereinen begrüßen. Und weil das Thema „Der Grundschlag im C1“ lautete, begrüßte Landestützpunkttrainerin Kordula Striepecke nicht nur die Mitglieder der Talentfördergruppe, sondern auch neun Trainerinnen und Trainer aus den NRW-Vereinen.

Zunächst zeigte Thorsten Funk anhand seines von Grafiken und Bildern illustrierten Vortrags, wie die vier Phasen des Grundschlags aussehen und welche richtigen, aber auch welche falschen Ausführungen zu beobachten sind. Interessant war dabei, sich die Bedeutung des Einsatzes des Körpers beim Vortrieb des Bootes bewusst zu machen. Thorsten Funk beschrieb es folgendermaßen: „Versucht nicht, das Boot mit dem Paddel an Euch heranzuziehen, sondern schiebt es am Paddelschaft, wie an einem Laternenmast vorbei.“ Als wichtigsten Steuerschlag ging er auch auf den sogenannten „J-Schlag“ ein, bei dem die Arbeitsfläche des Paddelblatts in der Aushubphase nach außen gedreht wird und somit das Drehmoment des einseitigen Vorwärtspaddelns ausgeglichen werden kann. Aber auch das Gegenkanten des Bootes hilft, dieses in der optimalen Linie zu halten.

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In dem anschließenden Praxisteil wurde dann in unterschiedlichen Gruppen unter Mithilfe der anwesenden Trainerinnen und Trainer zunächst eine muntere Aufwärmphase in mehreren Stationen durchgeführt. Kordula Striepecke setzt dabei, angesichts vieler Defizite heutzutage, vor allem auf das Üben der koordinativen Fähigkeiten: Während also eine Muskelgruppe oder ein Gelenk aktiv erwärmt wird, wird gleichzeitig die Koordination des Bewegungsapparates geschult. Und so wurde beispielsweise Seilchen gesprungen und dabei eine Acht gelaufen, Schulterkreisen auf einem Wackeluntergrund durchgeführt, Partnerübungen waren mit Sprung- und anderen Bewegungsaufgaben gleichzeitig zu meistern.

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Nachdem Thorsten Funk die mitgebrachten Boote vor allem hinsichtlich ihrer Sitzsysteme kritisch beurteilte, wurde anschließend auf dem Wasser, je nach Leistungsstand, in mehreren Gruppen versucht, das theoretisch Gelernte in die Praxis umzusetzen. Mit viel Begeisterung wurde dann geübt, stets unter der aufmerksamen Beobachtung der Trainerinnen und Trainer, die auf gut gelernte Bewegungsabläufe, aber auch auf das eine oder andere verbesserungswürdige Detail beim Grundschlag hinweisen konnten.

Zuletzt konnten die Teilnehmenden in einer kleinen Wettkampf-Simulation zeigen, wieviel von dem Gelernten unter „Regattabedingungen“ noch abrufbar war. Nicht nur die Zeit und die Fehlerpunkte kamen in die Wertung, es wurden zusätzlich die Vorwärtsschläge gezählt und am Ende verglichen, wer mit den wenigsten Steuerschlägen ins Ziel kam.

Bleibt also zu hoffen, dass nun in NRW viele Kinder und Jugendliche, die bisher vielleicht nur im Kajak unterwegs waren, nun auch im Canadier bei Regatten an den Start gehen.

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Der detaillierte Verlauf des Workshops ist dem Download zu entnehmen:



Text: Ralf Kaupenjohann

Sportstiftung NRW berichtet über Slalom-Kanutin Zoe Jakob

Zoe Jakob - Spagat zwischen Kanu-Slalom und Stabhochsprung

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In der aktuellen Story berichtet die Sportstiftung über eine ihre Förderathletinnen - Zoe Jakob, die Slalom-Kanutin vom KSV Schwerte. Sie wurde im letzten Jahr zur Newcomerin des Jahres in NRW beim "FELIX-Award" ausgezeichnet und rückte fast zeitgleich in das Förderteam der Sportstiftung NRW. Zoe ist nach wie vor in zwei Sportarten unterwegs, denn neben dem Kanu-Slalom betreibt sie noch als Leichtathletin den Stabhochsprung.
Wie spannend die Verknüpfung ist und mit wie viel Ehrgeiz sie beides betreibt, beschreibt der Bericht. Alles zum Nachlesen gibt es direkt bei der Sportstiftung NRW: "Sei ein Frosch".

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German Masters der Slalom-Kanuten

Wettkämpfe der Altersklassen im Kanu-Slalom mit vielen NRW-Meistertiteln

Traditionell finden zum Saisonabschluss der Slalom-Kanuten die German Masters, die Deutschen Altersklassenmeisterschaften, statt. In diesem Jahr war die KG Erft mit der Strecke an der Gnadentaler Mühle auf der Erft der Gastgeber.
Nahezu 200 SportlerInnen aus ganz Deutschland, darunter viele ehemalige Teilnehmer und Medaillengewinner bei Olympischen Spielen, Welt- und Europa-Meisterschaften, hatten gemeldet. Die zahlreichen Zuschauer, auch darunter viele Ehemalige, sahen spannende Wettkämpfe.

2019 germanmasters brittaAuch die Haupt-Organisatorin, die KG Erft Vorsitzende Britta Sawukyatis, liess es sich nicht nehmen zu starten

Doch bevor der eigentliche Wettkampf begann, hatte die KG Erft zu einem Empfang von Politik und Sport eingeladen. Hauptthema dabei war der geplante Bau eines künstlichen Wildwasserparks in Dormagen. Der Präsident des Deutschen Kanu-Verbandes, Thomas Konietzko, liess es sich nicht nehmen und berichtete persönlich, warum aus Sicht des DKV so eine Anlage insbesondere in NRW Sinn macht und dringend benötigt wird. Der Kreisdirektor des Rhein-Erft Kreises, Dirk Brügge, machte noch einmal deutlich, dass sowohl der Rhein-Erft-Kreis als auch die Stadt Dormagen ein großes Interesse an diesem Projekt haben, bevor dann der Geschäftsführer des KV NRW, Randolf Wojdowski, die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie vorstellte.

2019 germanmasters davidDer Landestrainer David Krajnik im Einsatz

Die eigentlichen Wettkämpfe fanden dann bei trockenem Wetter statt. Die Mitgliedsvereine der KG Erft hatten wirklich hervorragende Arbeit geleistet und alles klappte reibungslos. Die Kanuten aus NRW konnten ihren Heimvorteil nutzen und konnten zahlreiche Meistertitel und Podestplätze erreichen (die Ergebnisse finden sich hier: www.canoeslalom.net). Am erfolgreichsten dabei Rüdiger Hübbers von der KST Rhein-Ruhr, welcher bei 6 Teilnahmen das Kunststück fertig brachte, 6 Mal auf dem Treppchen ganz oben zu stehen und damit 6 Mal Deutscher Altersklassenmeister zu werden.

2019 germanmasters udoDas C2 Boot Rüdiger Hübbers und Udo Raumann

Nach Abschluss der Wettkämpfe fand die stimmungsvolle Siegerehrung in den Räumen der Firma Zülow statt. Dort liess es sich der Schirmherr der Veranstaltung, Dieter Welsink, nicht nehmen, jeden einzelnen Platzierten persönlich zu gratulieren. Dieter Welsink ist nicht nur Mitglied im Kreistag des Rhein-Erft Kreises, sondern auch ein ehemals erfolgreicher Kanute, da er 1979 Kanu-Slalom Weltmeister im C2 wurde. Als solcher ist er auch die treibende Kraft hinter dem Wildwasserpark Dormagen.

Nach der Siegerehrung fand der Abend ein gelungenes Ende bei Musik, gutem Essen und vielen, vielen Gesprächen bis in den frühen Morgen.

2019 german masters damen

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Das Siegertreppchen bei den Herren AK A. vlnr: Schirmherr Dieter Welsink, Alexandre Schall / Hilden, Domenik Bartsch / Hilden-er fuhr die Bestzeit der gesamten Veranstaltung, Jan Eschweiler / Köln, Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, Kreisdirektor Dirk Brügge und das Siegerpodest bei den Damen-Mannschaften, fest in NRW-Hand

Slalom-Nachwuchs 2. beim Schüler-Länder-Pokal

Schüler-Länder-Pokal in Luhdorf / Roydorf

foto schler lnder pokal 2019 slalom
Beim Samstag-Rennen, wo alle Schüler starten durften, galt es, sich mit guten Platzierungen für das NRW-Team für den Länder-Vergleichswettkampf zu qualifizieren. Ganz nebenbei war der Wettkampf am Samstag eine von nur zwei Möglichkeiten, sich bereits jetzt schon für die Deutschen Schüler-Meisterschaften im Kanu-Slalom, welche in 2020 an gleicher Stelle stattfinden werden, zu qualifizieren. Dementsprechend groß war das Starterfeld.
Am Sonntag galt es nun, ausgestattet mit einheitlichen NRW T-Shirts und mit einer kleinen NRW-Flagge auf dem Boot, möglichst viele Punkte für NRW einzufahren. In den jeweiligen Boots- und Altersklassen konnten bis zu drei SportlerInnen pro Bundesland an den Start gehen. Der erste Platz erhielt 7 Punkte, der 2. Platz 5 Punkte und der 6. Platz noch 1 Punkt.
Unter insgesamt 9 Landesverbänden belegte NRW hinter Sachsen und vor Sachsen-Anhalt den 2. Platz.

Herzlichen Glückwunsch unseren Nachwuchskanuten!

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