Lernen von den Alten ...

Lust auf theoretische Schulung?

In der kalten Jahreszeit besteht vielleicht eher die Muße, sich auch durch das Betrachten von Lehrfilmen auf ein paar neue Ideen für das eigene Training zu kommen. Deshalb nun zum Jahreswechsel vielleicht nochmal ein kleiner Hinweis auf bewährte Paddeltechniken auf Strecken, die mancher nicht mehr kennt, in Booten jenseits der 4-m-Marke:

 

 

Technik-Workshop für Schülertrainer am 25.11.2018 in Schwerte

Kanu-Slalom-Sparte bildet Schülertrainer weiter

Den Tageslehrgang der Talentfördergruppe im Bereich Kanu-Slalom im Kanu-Verband NRW nutzte die für diese Zielgruppe hauptamtlich tätige Landestrainerin Kordula Striepecke für einen Technikworkshop für interessierte Schülertrainer aus den NRW-Vereinen. Unterstützt wurde sie dabei vom Honorartraimer Carsten Kaup, der als Canadier-Spezialist ohne Ausnahme alle 14 Jungen und Mädchen in dieser Bootsklasse auf dem Niedrigwasser der Ruhr an diesem kühlen Novembersonntag in zwei Gruppen üben ließ. Natürlich hatten einige schon Wettkampferfahrung mit diesem Boot, andere knieten zum ersten Mal in einem solchen. Während zunächst die eine Hälfte der Gruppe einen kleinen C1-Parcour mit Toren zu bewältigen hatte, übte die andere Hälfte in - teilweise historischen - Abfahrtsbooten das Fahren auf der Kante, denn mit dieser Technik wird dieses Boot gelenkt. Die anwesenden Vereinstrainer fachsimpelten derweil am Ufer und begutachteten die sichtbaren Fortschritte des engagierten Nachwuchses.

Nach der Mittagspause im Vereinsheim des Kanu- und Surfverein Schwerte zeigte Yannick Wytelus, aktiver Slalomfahrer und Nachwuchtrainer beim KC Hohenlimburg, welche Übungen er aufgrund seiner Ausbildung für die Beweglichkeit und Koordination in der Turnhalle empfiehlt. Sein lebendig gehaltener Vortrag wurde mit sehr viel Anerkennung aufgenommen, viele neue Impulse für das Training am Heimatort konnten den Anwesenden mit auf den Weg gegeben werden.

Im Anschluss zeigte Kordula Striepecke in einer munteren Aufwärmphase, wie die Kinder dieser Altersgruppe mental und körperlich auf den Sport vorbereitet werden können, aber auch wie man als Trainer sehr genau sehen kann, welche Bewegungs- und Koordinationsdefizite leicht erkennbar werden, an denen man in der Folge arbeiten kann.

In der abschließenden Phase auf dem Wasser mussten alle Teilnehmer jeweils zwei Läufe im Slalom-Canadier und im Abfahrtsboot (ebenfalls durch Tore, aber naturgemäß in größerem Anstand voneinander) auf Zeit fahren, ein kleiner Wettbewerb, der ernsthaft ausgewertet wurde und allen jungen Sportlerinnen und Sportlern zeigte, wie schnell sie gelernt hatten.

Für die Trainer gab es abschließend in einem Vortrag von Kordula Striepecke Wissenswertes zum Thema Technik und Trainingslehre sowie einen Video-Vortrag, um verschiedene Fahrtechniken von Kadersportlern und Olympiasiegern zu erkennen, beides stets begleitet von einem lebhaften Austausch unter den anwesenden Fachtrainern.

Fazit: Eine gelungene Veranstaltung, für die es sich für alle Beteiligten lohnte, einmal etwas früher aus den Federn gekommen zu sein.

Ralf Kaupenjohann, Essen

German Masters im Kanu-Slalom

NRW wieder mit vielen guten Ergebnissen bei den German Masters vertreten

Auf der nach eigenen Angaben östlichsten Kanu-Slalom Wettkampstrecke Deutschlands, in Spremberg auf der Spree am Weißen Wehr, trafen sich mehr als 100 Wettkämpfer aus ganz Deutschland, um die German Masters, die Deutsche Meisterschaft der Altersklasse, auszufahren.
Auf der traditionsreichen Strecke werden seit 1950 von der SG Einheit Spremberg e.V. Wettkämpfe ausgefahren und einige der Sportler waren reif genug, um theoretisch schon bei diesem allerersten Wettkampf gestartet zu sein.
Die Startliste las sich wieder wie ein "who is who" der Deutschen Kanu-Slalom Geschichte, da wiederum sehr viele ehemalige Weltklassesportler am Start waren. Beispielhaft genannt seien hier aus NRW nur Gisela Grothaus / KVS Schwerte, Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 1972 in Augsburg, die C2 Besatzung Stephan Küppers / Jürgen Löhrwald / KC Grevenbroich. Stephan wurde 1985 Weltmeisterr im C2 oder Kordula Striepecke / KVS Schwerte, Olympiateilnehmerin 1992 Barcelona und Gesamt-Weltcup-Siegerin 1993.

foto masters nrw damen m 2018

Begünstigt durch das sehr schöne Spätsommer-Wetter konnten die Zuschauer an der Strecke spannende Wettkämpfe sehen. Der Höhepunkt war dann aber sicherlich die Siegerehrung am Abend im Bootshaus. Aus NRW Sicht waren vor allem die Damen sehr erfolgreich. So konnten Kordula Striepecke und Gisela Grothaus ihre jeweiligen Altersklassen gewinnen. Da verwundert es nicht, dass im Rennen der Damen Mannschaft alle drei erstplatzierten Mannschaften aus NRW kamen. Bei den Herren konnte Domenik Bartsch / KC Hilden den Titel bei der AK A gewinnen. daneben gab es noch unzählige weitere Podestplatzierungen für NRW Sportler. Im Anschluss an die Siegerehrung wurde dann bis spät in die Nacht gefeiert, getanzt und alte Geschichten ausgetauscht.

Ein paar Fotos sowie weitere Infos und die Ergebnisse finden sich hier: www.kanu-spremberg.de

Schüler-Länder-Pokal im Kanu-Slalom bringt 2. Platz nach NRW

foto slp slalom 2018

Zum Saisonende trafen sich die jüngsten Kanu-Slalom-Sportler in Zeitz auf der weißen Elster, um im Schüler-Länder-Pokal das beste Bundesland auszufahren.
Doch bevor dieser Wettkampf stattfand, galt es für die Sportlerinnen und Sportler, sich einerseits für das NRW-Team zu qualifizieren, andererseits galt das Rennen am Samstag auch als eine der beiden Qualifikationsmöglichkeiten für die Deutschen Schüler-Meisterschaften 2019 an gleicher Stelle.
Diesen Mammuttag mit über 350 Starts konnte das routinierte Ausrichterteam des KV Zeitz gewohnt souverän über die Bühne bringen.
Am Sonntag war es dann endlich soweit und immerhin 12 Landesverbände schickten eine Ländermannschaft ins Rennen. Die besten drei Sportlerinnen und Sportler eines Landesverbandes je Altersklasse und Disziplin kämpften dabei für ihren Landesverband um Punkte. In der Endabrechnung konnte schließlich ganz souverän Sachsen gewinnen. Der NRW-Nachwuchs verteidigte seinen zweiten Platz vom Vorjahr ganz knapp vor Bayern.

Die Ergebnisse sind hier zu finden: www.kanuverein-zeitz.de.

Zoe Jakob holt zwei Meistertitel bei Kanu-Slalom-DM

Kanu-Slalom Deutsche Meisterschaft in Markkleeberg

foto dm slalom 2018 zoe jakob
Zoe Jakob wurde gleich zweifache Deutsche Meisterin

Am Wochenende 14.-16.9. fand in Markkleeberg vor den Toren Leipzigs auf dem künstlichen Wildwasserkanal die erste offizielle gemeinsame Deutsche Meisterschaft im Kanu-Slalom der Jugend/Junioren/Leistungsklasse statt.
An drei Tagen gab es insgesamt 720 Einzel- und 70 Mannschaftsstart, alles perfekt organisiert von dem eingespielten Ausrichterteam des LKC Leipzig und des Kanupark Markkleeberg. Da das Wetter ebenfalls mitspielte, war die Publikums-Resonanz, insbesondere am Sonntag, dem Finaltag, sehr gut. Die Ergebnisse für die Sportlerinnen und Sportler aus NRW konnten sich durchaus sehen lassen. So gab es in den  Mannschaftsrennen 4 Mal Platz 2 und einmal Platz 3. In den Einzeldisziplinen erpaddelten die NRW- Sportler insgesamt 3 Titel, 3 Vizemeister und viermal Platz 3. Schade, dass es insgesamt 9 Mal nur für Platz 4 reichte, teilweise lediglich nur einige Hundertstel von den Podestplatzierungen entfernt.

Herausragende Sportlerin aus NRW-Sicht war Zoe Jakob vom KVS Schwerte, sie konnte sowohl bei den weiblichen Junioren im K1 als auch bei den weiblichen Junioren im C1 den Titel holen. Der dritte deutsche Meistertitel ging nach Dormagen, Liv Konrad vom WSC gewann bei der weiblichen Jugend im K1.

foto dm slalom 2018 jasmin schornberg
Jasmin Schornberg ebenfalls in zwei Disziplinen sehr erfolgreich

Die weiteren Einzel-Medaillengewinner waren:
Gregor Kreul / KVS Schwerte 2. bei den Herren C1, Jasmin Schornberg / KR Hamm 2. bei den Damen im K1 und 3. bei den Damen im C1. Anna Faber / WSC Bayer Dormagen 3. bei den Damen im K1, Stefan Hengst / KR Hamm, Vizemeister bei den Herren im K1, Nils Lüking / NKC Neuss, 3. Platz männliche Junioren im C1 und Sören Loos / Lena Teunissen vom KC Hilden 3. Platz im C2 Mix.

Die kompletten Ergebnisse sind im Internet unter www.slalomevents.de zu finden.

Rückblick auf die Junioren- und U23-EM im Kanu-Slalom

Erfolgreiche NRW-Nachwuchs-Fahrer im Kanu-Slalom

foto u23 em 2018 anna faber                           Anna Faber aus Dormagen hochkonzentriert auf der Strecke, dies brachte ihr die Silbermedaille. (Foto Philipp Reichenbach)

Bei den Junioren & U23 Europameisterschaften im slowakischen Bratislava standen vier NRW-Nachwuchsathleten im DKV-Kader. Zoe Jakob, Tim Bremer, Lukas Stahl und Anna Faber waren in den Mannschaften und bei den Einzelrennen im Einsatz.
Drei von vier NRW-Booten hatten sich dabei direkt für das Halbfinale qualifiziert. Zoe Jakob/Schwerte wurde 14. bei den U18 Damen C1, Lukas Stahl/Hamm 6. bei den U23 Herren K1 und Tim Bremer/Gladbeck 6. bei den U18 Herren K1. Anna Faber/Dormagen griff erst einen Tag später in das Renngeschehen ein und konnte sich ganz souverän als Siegerin des ersten Qualifikationslaufes für das Halbfinale qualifiziert.

Mit den ersten Finals durfte dann Lukas Stahl/Hamm über eine Bronzemedaille jubeln. Bronze gab es auch für Zoe Jakob / Schwerte in der U-18 Damen C1 Mannschaft. Im Einzel reichte es für Zoe leider nur für Platz 4. Ebenfalls im Finale der besten 15 stand Tim Bremer / Gladbeck bei den U-18 Herren im K1 und wurde 7.
Zum Abschluss der U23 EM in Bratislava wurde Anna Faber / Dormagen Vize-Europameisterin im Kanuslalom. Sie schaffte zwar die schnellste Finalzeit, musste aber 4 Strafsekunden durch 2 Torstabberührungen in Kauf nehmen.

Damit erreichten alle 4 NRW-Boote das Finale und an drei von vier Medaillen waren NRW Sportler beteiligt.
Herzlichen Glückwunsch!

 foto u23 em 2018 lukas stahl foto philipp reichenbach                                                  Lukas Stahl/Hamm (Foto von Philipp Reichenbach)
                                                                 

foto u23 em 2018 zoe jakob
                             Zoe Jakob (Foto Philipp Reichenbach)

 

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