Seekajak-Workshop am Möhnesee

Seekajak-Workshop am Möhnesee erfolgreich beendet

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Für Mitte Juni war innerhalb unseres Wandersportteams eine abwechslungsreiche Veranstaltung geplant und natürlich dachte man an leicht sommerliche Temperaturen. Leider mussten die 12 tapferen Teilnehmer des Seekajak-Workshops aber nun auch gegen Wind und Wellen und nicht wirkliches warmes Wetter ankämpfen. Dem Erfolg der Veranstaltung tat dies allerdings keinen Abbruch.

So baute man eben am Samstag morgen kurzerhand den Pavillon des Wandersportteams des KV NRW in Delecke am Möhnesee auf, um direkt um 10.00 Uhr in lockerer Runde Informationen zur Ausrüstung beim Seekajakfahren aufzunehmen. Auch Besonderheiten bei der Fahrtenplanung waren Thema des Theorieblocks zu Beginn.

Danach wurden die warmen Paddelsachen herausgeholt und es ging auf das Wasser. Neben den Schlepptechniken Soloschlepp und V-Schlepp ging es zu nächst um Paddeltechniken. Im Anschluss daran wurden auch die verschiedenen Lenztechniken und Wiedereinstiegsmethoden geübt.

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Für die Teilnehmer war es gelungener Tag mit vielen tollen Einheiten in der Theorie und auf dem Wasser,  und schließlich verschaffte sich auch die Sonne noch hin und wieder mal eine Lücke zwischen den Wolken.

Nach einer kurzen Abschlussrunde ging ein interessanter Workshop zuende und alle konnten in sehr positiver Stimmung und vielen neuen Informationen den Heimweg antreten.

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Fotos: Reinhard Löbbecke

11.111 Kilometer - Wolfgang Pasch unterwegs

„Stammgast" auf dem Rhein und immer wieder neu fasziniert

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Wolfgang Pasch in seinem Element

Wolfgang Pasch trifft man wahrscheinlich eher auf dem Rhein als zu Hause an. Der unermüdliche Paddler von der Kanuabteilung des SC Bayer 05 Uerdingen feierte unlängst ein ganz besonderes „Ereignis": Beim Abpaddeln auf der Bezirksfahrt des Bezirkes 7 Ende September beendete der 74-Jährige punktgenau am Zielort in Wanheim seinen 11.111. Paddelkilometer in diesem Jahr.

Mehr als 11.000 Kilometer – so etwas schafft man nicht mal so eben nebenbei. Wolfgang Pasch stieg dafür mehrmals in der Woche ins Boot. Zumeist ist er den Rhein hinab gepaddelt, unter der Woche jeweils über 57 Kilometer von Langel bis zu seinem Verein in Krefeld-Linn und am Wochenende über 81 Kilometer von Rodenkirchen, unterstützt von seiner Frau Brigitte und seit geraumer Zeit auch von seiner Tochter, die ihn mit dem Auto immer zur Einsatzstelle bringen. Hunderte Male ist er so auf dem Rhein unterwegs gewesen, doch langweilig ist es ihm dabei nie geworden. „Zum einen sind die Wasserverhältnisse immer anders, zum anderen muss man stets sehr auf den Schiffsverkehr aufpassen. Auf der Strecke von Rodenkirchen quere ich den Fluss immerhin 13 Mal", erklärt Wolfgang Pasch. Da kommt es auch schon mal zu dem einen oder anderen Wortwechsel mit den Schiffsführern. Dass manche von denen über ihn schimpfen, dafür hat er kein Verständnis: „Natürlich weiß ich, das die Berufsschifffahrt Vorrang hat, und ich richte mich ja auch danach", sagt er.

Obwohl Wolfgang Pasch erst seit 1990 auf den Rat eines Tennisfreundes hin wieder im Boot sitzt – zuvor hatte er sich als junger Mann vor reichlich 50 Jahren mal vier Jahre für das Faltboot-Paddeln begeistert – lässt ihn das Paddelfieber nicht los. Er genießt es, beim Paddeln etwas für seine Gesundheit zu tun, dabei zugleich Entspannung zu finden und auch die Natur in vielfältiger Weise zu erleben: „Im Sommer bin ich schon um fünf Uhr auf dem Wasser. Wenn man dann die Sonne aufgehen sieht, oder wenn leichte Nebel vom Wasser aufsteigen oder einem die Gänse haarscharf über den Kopf fliegen, dann sind das einfach einzigartige, traumhafte Erlebnisse."
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Mit seinem "Spielboot" ist Wolfgang Pasch auch schon mal auf der Eifel-Rur unterwegs

Die hat er nicht nur auf dem Rhein erlebt, über 200 verschiedene Gewässer ist der rüstige Pensionär schon gepaddelt, insgesamt über 83.000 Kilometer, mehr als das Doppelte des Erdumfanges. In diesem Jahr ist ihm dafür zum zweiten Mal das Globus-Abzeichen verliehen worden. Paddeln aber ist längst nicht die einzige sportliche Aktivität von Wolfgang Pasch. Turnen und Schwimmen zählen ebenfalls dazu und im Winter läuft er gern auch Ski. Ein Tag ohne Sport – das kommt bei ihm so gut wie kaum vor. Außerdem hält ihn sein Garten auf Trab. „Ich kann schlecht irgendwo ruhen, das geht mal eine halbe Stunde, aber dann muss ich mich wieder irgendwie bewegen", meint der rastlose Sport-Enthusiast. Zusammen mit seiner Frau nimmt er regelmäßig jeden Freitag auch noch das Sportabzeichen für alle Altersgruppen ab, selbst hat er es auch schon 23 Mal abgelegt.

Seine große Faszination aber bleibt nach wie vor das Paddeln. Wolfgang Pasch hofft, dass ihm dies auch noch lange vergönnt ist, denn ein paar Ziele hat er schon noch: „Mir fehlt z. B. das letzte Stück Elbe von Meißen bis Hamburg, das würde ich schon gern noch paddeln", formuliert er als einen seiner Tourwünsche. Bei einem, der so eifrig paddelt wie er, darf man sich sicher sein, dass auch diese Elbe-Kilometer bald in seinem Fahrtenbuch stehen werden.

Von Hans-Peter Wagner

Verbandsfahrt Masuren 2015


Wieder im Programm:
Verbandsfahrt Masuren (Polen)

In gewohnter Qualität und unter neuer Leitung gibt in 2015 zwei Termine für die Verbandsfahrt Masuren:
18.07.-28.07.2015 und
30.07.-09.08.2015

Wanderfahrten auf Flüssen und Seen in Masuren (16-25 km tägl.), incl. Besichtigungen, Übernachtungen in einem Ferienhof mit Verpflegung, bei eigener Anreise. Während des Aufenthalts in Polen stehen uns zwei Kleinbusse und Bootsanhänger zur Verfügung. Auf den Gewässern wird euch Otto Kaufhold begleiten, der auch gerne Auskunft erteilt. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Tel. 04621/27260.
Begrenzte Teilnehmerzahl: 12 Personen
Anmeldungen: Adela Fuhrmann, Tel. 02301/9431155, Wilhelmstr. 80, D-59439 Holzwickede, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Umfassende Informationen und Bilder gibt es auf der Seite www.fuhrmann-ranco.eu

NRW bei der 20. Internationalen Elbefahrt 2014

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Festung Königstein im wunderschönen Elbetal

Hans-Peter Wagner, aus unserer Geschäftsstelle des Kanu Verband NRW, begleitet in diesen Tagen die NRW-Fahrer, die am vergangenen Sonntag voller Elan zur 20. Internationalen Elbfahrt gestartet sind. In unregelmäßigen Abständen berichtet er uns und lässt uns an den Eindrücken teilhaben. Hier der Beginn einer wundervollen Reise:

NRW-Paddler bei der 20. Internationalen Elbefahrt
Ungeduldiger Start in das Paddelabenteuer

Seit letzten Sonntag erfüllt sich nach 5-jähriger Pause wieder der Traum zahlreicher Elbe-Fans unter den Wandersportlern: Die 20. Internationale Elbefahrt ist unterwegs. 115 Paddler in 92 Booten starteten am Sonntag in Schmilka an der Grenze zu Tschechien zur ersten Etappe von Deutschlands längster Gepäckfahrt über insgesamt 635 Kilometer bis Hamburg. 87 Tour-Teilnehmer wollen die gesamte Strecke in Angriff nehmen, darunter auch acht Wanderpaddler des Kanu-Verbandes NRW. Einige weitere paddeln nicht bis zum Ende der Tour mit, dafür stoßen andere Paddelfreunde aus NRW während der Fahrt hinzu.
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Start in Schmilka

Bereits am Samstagabend eröffneten Dresdens Sportbürgermeister Winfried Lehmann und DKV-Vizepräsident Freizeitsport Hermann Thiebes im Bootshaus des Vereins Kanusport Dresden die Jubiläumsfahrt. Winfried Lehmann wünschte allen Teilnehmern eine gute Fahrt bei hoffentlich schönem Wetter, Hermann Thiebes begrüßte, dass sich ein Team engagierter Fahrtenleiter zusammengefunden hat und äußerte seine Hoffnung, dass die Fahrt eines Tages vielleicht von Prag nach Hamburg führt.
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Rast in Wehle und Fahrt durch Pirna

Die erste Etappe von Schmilka bis Dresden, der sich anschließende Ruhetag in der Elbmetropole mit Besuch der Frauenkirche bzw. einem Abstecher in die sächsischen Weinberge und die zweite Etappe am Dienstag von Dresden nach Meißen hielten bereits zahlreiche Höhepunkte für die Elbe-Paddler bereit. Einige von ihnen trieb dabei allerdings die Ungeduld rasch voran: „Auf der ersten Etappe über 44 Kilometer erreichten die ersten bereits nach rund vier Stunden das Ziel beim Verein Kanusport Dresden", zeigte sich auch Fahrtenleiter Wolfgang Jähne erstaunt. Auch zur zweiten Etappe nach Meißen brachen die ersten Paddler bereits über eine Stunde vor der empfohlenen Startzeit auf, getrieben von der Aussicht, sich am Zielort die besten Zeltstandorte aussuchen zu können, wie von einigen Tour-Teilnehmern zu hören war.
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Gut aufgenommen beim VKD
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Termine

Sonntag 24.06.2018
NRW-Kanu-Testival Duisburg
Kanuverband
Sonntag 24.06.2018
Regatta Hamm mit Landesmeisterschaft NRW im Kanu-Mehrkampf
Rennsport
Donnerstag 28.06.2018
EM U23/Junioren Italien
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Freitag 29.06.2018
48. Bezirksfrauenfahrt
Fahrtenprogramm Bezirk 4
Freitag 29.06.2018
EM U23/Junioren Italien
Rennsport
Samstag 30.06.2018
48. Bezirksfrauenfahrt
Fahrtenprogramm Bezirk 4
Samstag 30.06.2018
5. Bezirksfahrt
Fahrtenprogramm Bezirk 2
Samstag 30.06.2018
EM U23/Junioren Italien
Rennsport
Samstag 30.06.2018
Sicherheitslehrgang Kanutouring und Kleinflüsse
Fahrtenprogramm Bezirk 7
Samstag 30.06.2018
Öko- und Umweltseminar für die Jugend
Fahrtenprogramm Bezirk 7

NRW-Kanu-Testival am 23./24.06.2018 in Duisburg

Kurse der Kanuschule

Ausgewählte Kurse bei der Kanuschule NRW

Ökologie - Kanusport im Zeichen von Natur- und Artenschutz: Hier lernen Kanuten alles rund um den wichtigen Lebensraum "Wasser", Theorie und Praxis. Auch zur Erlangung des "Wupper-Führerscheins" - 23.06.2018

DKV-SUP-Instruktor: Die Basis-Ausbildung für alle, die Anderen fundierte Kenntnisse über´s SUP vermitteln möchten - 23.-24.06.2018

News "Junge Paddelpiraten - Abenteuer im Kanu"

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