Wiesenwehr Rodeo - Auftakt zur Saison 2016

Wiesenwehr Rodeo 2016 – DM#1

wiesenwehr rodeo 2016

foto wiesenwehr rodeo 2016 dietmar meinert

foto wiesenwehr rodeo 2016


Am vergangenen Samstag ging das Wiesenwehr Rodeo in die sechste Runde und eröffnete die Freestyle Saison 2016. Dieses Jahr nicht nur der erste Wettkampf von dreien zur Deutschen Meisterschaft, sondern auch Qualifikation für die EM 2016 in Plattling (26.-28.Mai) für die niederländischen Sportler.

foto wiesenwehr rodeo 2016 dietmar meinert2
Foto: Dietmar Meinert

Bei bestem Wetter und einem optimalen Pegel gingen 68 Sportler an den Start, um Ihr Können zu zeigen und möglichst viele Punkte für die Wertung der DM zu holen.
Die Sportler aus NRW konnten Ihren Heimvorteil nutzen und sich oft gegen die Konkurrenz aus den restlichen Teilen Deutschlands durchsetzen.
Im C1 (Unisex) gewann Jonas Unterberg (Passau) vor Söhren Kohnert.
Bei den K1 Damen konnte Lisa Hasselwander sich im Finale vor Querine Wegman (NL) und Anne Hübner setzen.
Bei den Juniorinnen gewann eine Sportlerin aus NRW, Carolin Riemer siegte im Finale vor Emma Schuck und Vera Niess.

foto wiesenwehr rodeo 2016 mdels

Leon Bast zeigte bei den Junioren alles und gewann damit vor Michel Hermann und Eric Linsel.
Durch die entstanden Verzögerung aufgrund des Judging Systems fand das Herren Finale im Dunkeln statt. Auch hier konnten sich zwei Freestlyer aus NRW unter den ersten dreien platzieren. Max Münchow gewann vor Lane de Meulenare (Belgien) und Vereinskollege Robert Büchmann.

Das Wiesenwehr Rodeo 2016 hat noch einmal deutlich gemacht wie wichtig das Wiesenwehr für den Kanusport und besonders Freestyle in Deutschland ist. Ohne Alternative wären diese sportlichen Leistungen national und international nicht mehr möglich. Wir, der Veranstalter und alle Sportler hoffen auf eine positive Entwicklung im Bezug zur Renaturierung der Erft.

Alle Ergebnisse finden sich hier: www.into-the-water.com.

Wiesenwehr Rodeo 12.03.2016

Wiesenwehr Rodeo 2016
Deutsche Kanu-Freestyle Meisterschaft #1

foto wiesenwehr 2014

Zum sechsten Mal veranstaltet der WSC-Bayer-Dormagen das Wiesenwehr Rodeo in Neuss, dazu treffen sich am 12. März Kanu-Freestyler aus Deutschland, Niederland und Belgien am Wiesenwehr in Neuss (Berghäuschensweg/Barfußpfad). Beginn der Veranstaltung ist um 10:00 Uhr.

Bisher sind über 70 Teilnehmer gemeldet, die durch das schlechte Wetter ein hoffentlich guter Pegel erwartet.

Für die deutschen Teilnehmer heißt es Punkte sammeln für die Deutsche Meisterschaft (Augsburg#2, Leipzig #3), für die Niederländer dient das Rodeo als Qualifikation für die EM 2016 in Plattling.

Aber auch für Zuschauer bietet das Wiesenwehr Rodeo einen faszinierenden Anblick. In den 175cm-190cm langen Booten zeigen die Paddler eine zahllose Variation von Figuren (Überschläge, Drehungen, Rollen uvm.), bei denen einem schon beim Anblick schwindlig werden kann. Für jede Figur gibt es je nach Schwierigkeit und Aussehen eine bestimmte Anzahl von Punkten. Die Sportler haben 45 Sekunden Zeit so viele Punkte wie möglich zu sammeln (jede Figur darf allerdings nur einmal gezeigt werden). Wer am Ende die meisten Punkte hat gewinnt.

Die Veranstalter freuen sich auf die vielen Sportler, aber auch auf viele Zuschauer, um diesen eine faszinierende Facette des Kanusports zu zeigen.

Weitere Infos finden sich auf der Seite www.kanu-freestyle.info.

Was ist Kanu-Freestyle?

Was ist denn eigentlich „Kanu-Freestyle“ ?
Kanu-Freestyle, auch bekannt als „Playboating“, „Rodeo“ oder ganz einfach „Spielbootfahren“ ist eine evolutionäre Sportart, die sowohl bei Sportlern als auch bei Zuschauern mehr und mehr Zustimmung findet. Die Kanuten, die auch als Artisten oder Akrobaten bezeichnet werden können, vollführen in ihren weniger als zwei Meter langen Booten in Wellen oder Walzen spektakuläre Tricks, so genannte „Moves“. Der Paddler benötigt eine tolle Körperbeherrschung und Gefühl für Wasser und Strömung.

Die Entwicklung von Kanu-Freestyle
Kanu-Freestyle fand seine Anfänge im Wildwasser. Mit stetiger Weiterentwicklung des Materials wuchs auch der Mut der Kanuten. Irgendwann wurden schwierige Stellen, die zuvor umfahren wurden, gezielt angefahren. Anfangs war das Ziel, möglichst lange in der Welle oder Walze zu bleiben, ohne umzukippen oder herausgespült zu werden. Daher stammt auch der Name „Rodeo“ – nur dass man nicht den Bullen reitet, sondern Wellen und Walzen bezwingen und kontrollieren möchte. Bereits während der 80er Jahre kamen Paddler zusammen, um in ungezwungener Atmosphäre kleine Wettkämpfe zu bestreiten. Die Regeln waren einfach und nicht besonders streng: Der, der die „spektakulärsten Moves“ zeigte, gewann. Mit ihren vier Meter langen Booten zeigten sie jedoch nicht viel mehr als Front- und Backsurfs und vielleicht auch mal eine Kerze oder „Rakete“, bei der die Spitze oder das Heck ins Wasser taucht und das Boot senkrecht aus der Walze „schießt“. Mit der Zeit schrumpfte die Länge der Boote auf unter zwei Meter, so kurz, dass gerade eben Platz für die Beine bleibt. Dafür wurden die Boote insgesamt voluminöser, das Unterschiff flacher, die Kanten markanter und das Material leichter. Die Sitzmaschinen wurden verbessert, um einen optimalen Halt zu garantieren. Mit diesen ausschlaggebenden Veränderungen wurden auch die Tricks ausgefeilter und spektakulärer, immer wieder kamen neue Tricks hinzu.

Kanu-Freestyle als Wettkampfsport
Die erste Kanu-Freestyle-Weltmeisterschaft fand bereits 1991 statt, bei der der deutsche Jan Kellner den Titel holte. Da diese Sportart rasch Zulauf fand, war ein einheitliches Regelwerk bald unabdingbar. Im Jahr 2004 wurde die erste offizielle Europameisterschaft unter der Flagge der „European Canoe Association“ (ECA) durchgeführt. 2006 nahm die „International Canoe Federation“ (ICF) Kanu-Freestyle als offizielle Disziplin auf und setzte die Bewertung der Moves fest. Diese „Trickliste“ wird regelmäßig auf den neuesten Stand gebracht. Die erste offizielle ICF-Weltmeisterschaft war 2007 am Ottawa-River in Kanada. Die erste Weltcup-Serie wurde ein Jahr später in Prag, Augsburg und Thun (Schweiz) ausgetragen. Nun werden im jährlichen Wechsel Europa- und Weltmeisterschaften veranstaltet. Dieses Jahr wird die WM in Deutschland an der Isar in Plattling stattfinden.
Bei Wettkämpfen wird in verschiedenen Klassen gestartet. Diese sind unterteilt in K1, C1 und Open-Canoe (OC1), eine weitere Aufteilung erfolgt nach Geschlecht und Alter. In der Klasse K1 hat der Paddler ein „normales“ Boot mit „normalem“ Paddel. C1-Fahrer haben ein Stechpaddel, also ein Paddel, das auf der einen Seite ein Blatt und an der anderen Seite einen Knauf hat. Zudem knien C1-Fahrer in ihren Booten. Die Klasse OC1 findet Begeisterung vor allem bei den Zuschauern. Wieder hat der Paddler ein Stechpaddel und kniet in seinem Boot. Dieses gleicht einer Badewanne, ist oben offen und läuft meist schon bei den ersten Moves voll mit Wasser – nicht selten wird der Paddler zum Aussteigen gezwungen und schwimmt mit seinem Sportgerät zum Ufer zurück.

Die Moves
Die Wettkämpfe werden an einem geeigneten Playspot, also einer künstlich angelegten oder natürlichen Welle oder Walze mit ausreichend großen Kehrwässern ausgetragen. Ziel ist es, innerhalb eines Laufes, also einer definierten Zeitspanne (meist 45 Sekunden) möglichst viele verschiedene Moves aneinander zu reihen. Bisher gibt es (laut ICF) ca. 30 Moves mit verschiedenen Schwierigkeitsstufen und Bewertungen. Der einfachste Move ist ein „Flatspin“, also eine horizontale 360°-Drehung. Weiter geht es mit „Cartwheels“, einer vertikalen Drehung des Bootes auf der Kante. Bei den Zuschauern besonders beliebt sind Loops, die aussehen wie „Purzelbäume“ oder Salti mit dem Boot. Die Trickpalette reicht bis hin zu ausgefallenen, komplizierten „High-Score-Moves“ wie Phoenix Monkeys, McNasty’s oder Tricky Woos. Zusätzliche Punkte können erzielt werden, wenn man Tricks wie Loops „aerial“ oder „huge“ fährt, man also vollständig und besonders hoch aus dem Wasser ist. Zudem kann man die Moves „clean“ oder „superclean“, also ohne Einsatz des Paddels, fahren oder die Tricks aneinander reihen („linken“), um zusätzliche Punkte zu erzielen. Zudem können besonders gute Paddler durch „Entry-Moves“ punkten. Das bedeutet, dass sie die Welle/ Walze statt aus dem Kehrwasser von oben anfahren und mit einem Trick starten.

foto wiesenwehr 2014  foto freestyle em thomas hinkel

Deutsche Meisterschaften Kanu-Freestyle 2014

Deutscher Meister im Kanu-Freestyle 2014 aus NRW
NRW-Herren dominieren im K1

foto matthias-breuel robert-bchmann-deutschermeisterfreestyle
Deutscher Meister Robert Büchmann, Foto: Matthias Breuel

In der ablaufenden Saison wurde die Deutsche Kanu Freestyle Meisterschaft

erstmals über drei Wettkämpfe ausgetragen. An der Erft, Oker und an der

Isar. Am vergangenem Wochenende stand der finale Wettkampf an der

Theo-Bock-Walze in München auf dem Programm.

Fast schon obligatorisch meinte es Petrus nicht gut mit dem Münchner

Freestyle Event; bis auf wenige sonnige Momente schüttete es wie aus Kübeln.

Die Walzensportler ließen sich davon allerdings wenig beeindrucken und

fuhren sich schwindelig. Vor dem letzten und dritten Wettkampf konnten nur

zwei Kanuten in der K1 Herren Klasse aus eigener Kraft noch Deutscher

Meister werden. Robert Büchmann und Yannick Münchow (beide WSC Dormagen).

Büchmann ging mit 4 DM-Punkten Vorsprung ins Rennen und konnte nur noch

geschlagen werden indem Münchow in schlägt und hinter sich lässt. Dieser

rettete sich allerdings mit einer durchwachsenen Leistung erst mal in

Halbfinale während Büchmann von Anfang an starke Leistung zeigte. Aber

Münchow steigerte sich im Laufe des Wettkampfs und letztlich kam es im

Finale der der besten fünf zum Showdown. Es blieb spannend bis zum letzten

Run. Letztlich musste sich Münchow (Vorjahressieger bei den Junioren) aber

dem Vereinskollegen geschlagen geben und Büchmann errang seinen ersten

Deutschen Meistertitel! Dritter wurde der DM Sieger aus 2013 Paul Meylahn

(SPVG Boich/Thum) und auf den vierten Platz reihte sich ebenfalls aus NRW noch Christoph Kleemann vom KC Grenzland Niederkrüchten ein.
Weiterlesen: Deutsche Meisterschaften Kanu-Freestyle 2014

Freestyle EM 2014


ECA Kanu Freestyle Europameisterschaft

foto freestyle em robert bchmann
Robert Büchmann vom WSC Dormagen als bester deutscher Freestyler

Die neuen Europameister des Kanu Freestyle Sports sind gekürt. In der letzten August Woche wurden diese bei spannenden Wettkämpfen auf dem Wildwasserkanal zu Cunovo bei Bratislava, in der Slowakei ermittelt. Das Deutsche Team schlägt sich achtbar und holt einmal Bronze.

Die Wettkampfwalze auf der Donau ist eher unscheinbar eingebettet in einem sportlich hervorragendem Wildwasserkanal, der vor allem Slalomfahrern bekannt sein dürfte. Der EM-Wettkampfspot ist perfekt fürTrickkombinationen, bei den der Paddler mehrere Figuren flüssig aneinanderreiht. Das sorgt für ordentlich Extrapunkte bei der Bewertung.

Als bester Deutscher verpasste Robert Büchmann (WSC Dormagen) als 11. denkbar knapp den Sprung ins Halbfinale der Top 10. Es folgen Christoph Kleemann (NG Neckerau) Platz 17., Yannick Münchow (WSC Dormagen) Platz 18., Thomas Hinkel (TV Passau) Platz 20 und Paul Meylahn (SpVg Boich/Thum) auf Platz 34.
foto freestyle em yannick mnchow
Yannick Münchow

Weiterlesen: Freestyle EM 2014

Wiesenwehr 2014


Deutsche Meisterschaften: Erster Teil am Wiesenwehr

Dieses Jahr wird die Deutsche Kanu Freestyle Meisterschaft erstmalig über drei Wettkämpfe ausgefahren.

foto wiesenwehr 2014foto wiesenwehr 2014 2

Der erste DM-Lauf und gleichzeitig auch die Qualifikation für die Europameisterschaft fand vergangenes Wochenende auf der Erft, bei Neuss statt. Der niedrige Erft Pegel verursachte Teilnehmer und Veranstalter in den letzten Wochen Kopf zerbrechen. Ist ein fairer und sicherer Wettkampf für die Teilnehmer überhaupt möglich? Vor einer Woche dann die Entwarnung durch Hauptorganisator Max Münchow: „Der Wasserstand wird ausreichend sein."

Ungewöhnlich hochkarätig und spannend wurde die Klasse der Squirt Herren. Mit Ihren sehr flachen und 2,30 m langen Kajaks wheelten sie neben und in der Walze um Punkte. Highlight ist jedes mal der schwierige Mysterymove, bei dem das Boot für mindestens zwei Sekunden komplett abtauchen muss. Am besten gelang dies Helmut Wolff vom KSC Villingen. Platz zwei geht an vorjahres WM Teilnehmer Jörn Hüsch (KWC Grefrath). Dritter wurde Jochen Eickhoff (PK Hamm).

Anne Hübner (KC Bietigheim), mehrfache Deutsche Meisterin und WM vierte, ging als klare Favoritin bei den K1 Damen an den Start. Dieser Rolle wurde sie mehr als gerecht. Mit guten Läufen sicherte sich die Ausnahmesportlerin den ersten Platz, vor Sandra Sebelin (TV Passau) und Andrea Kaspers (SPVG Boich/Thum). Weiterlesen: Wiesenwehr 2014

Unsere Partner

dkv fahnefarbig rot Logo KS

Termine

Mittwoch 18.07.2018
Canu Camp JEM 2018
Fahrtenprogramm Bezirk 3
Mittwoch 18.07.2018
Sommer-Alpen-Tour (SAT)
Fahrtenprogramm Bezirk 4
Donnerstag 19.07.2018
Canu Camp JEM 2018
Fahrtenprogramm Bezirk 3
Donnerstag 19.07.2018
Sommer-Alpen-Tour (SAT)
Fahrtenprogramm Bezirk 4
Freitag 20.07.2018
Canu Camp JEM 2018
Fahrtenprogramm Bezirk 3
Freitag 20.07.2018
Sommer-Alpen-Tour (SAT)
Fahrtenprogramm Bezirk 4
Samstag 21.07.2018
Canu Camp JEM 2018
Fahrtenprogramm Bezirk 3
Samstag 21.07.2018
Sommer-Alpen-Tour (SAT)
Fahrtenprogramm Bezirk 4
Sonntag 22.07.2018
Canu Camp JEM 2018
Fahrtenprogramm Bezirk 3
Sonntag 22.07.2018
Sommer-Alpen-Tour (SAT)
Fahrtenprogramm Bezirk 4

NRW-Kanu-Testival am 23./24.06.2018 in Duisburg

Kurse der Kanuschule

Ausgewählte Kurse bei der Kanuschule NRW

Seekajaktour in Schweden! Entdecken Sie eines der schönsten Seekajakgebiete Europas vom 12.08.-18.08.2018 - Seekajak Schweden
Für Anfänger und Kinder ab 12 Jahren geeignet.

Rettungsschwimmabzeichen Silber - Für Trainer und Übungsleiter Grundvoraussetzung im Kanusport. Bei der Kanuschule NRW kann das Abzeichen in Zusammenarbeit mit der DLRG erworben werden.
15.-09.-16.09.2018

News "Junge Paddelpiraten - Abenteuer im Kanu"

Kontakt

Kanu-Verband Nordrhein-Westfalen e. V.
Friedrich-Alfred-Strasse 25
47055 Duisburg

con tel +49 203 7381-653
 con fax +49 203 7381-650
 con address www.kanu-nrw.de
 emailButton info@kanu-nrw.de

Der KV-NRW e.V. ist Mitglied im

DKV Fahne farbig weisse schrift  lsb

Newsletter des KV-NRW

E-Mail Adresse:
  -  
Powered by zebNet NewsTurbo
 
             
 erecht24 siegel impressum blau    erecht24 siegel datenschutzerklaerung blau    erecht24 siegel disclaimer blau    

Impressum

-

Datenschutzerklärung

-

Disclaimer

-

Login

 

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok